Die Mutterglück-Lüge

Regretting Motherhood – Warum ich lieber Vater geworden wäre

Paperback
16,99 [D] inkl. MwSt.
17,50 [A] | CHF 23,90 * (* empf. VK-Preis)

Wir lieben unsere Buchhandlungen!
Machen Sie mit bei #BuchladenLiebe und bestellen Sie wenn möglich bei Ihrer lokalen Buchhandlung.

Sarah Fischer liebt ihre zweijährige Tochter – doch sie bereut es, Mutter geworden zu sein. Denn noch immer ist das Leben als Mutter mit vielen beruflichen und persönlichen Einschränkungen verbunden. Väter haben es da leichter. Frauen aber werden in die Mutterrolle gezwängt und zu einer Art aufopfernder Dienstleisterin, deren eigene Bedürfnisse bedeutungslos sind. Und als wäre das noch nicht genug, sollen sie darüber auch noch glücklich sein, denn Mutter zu sein ist erfüllend – wer anders empfindet, gilt als selbstsüchtig oder als Rabenmutter.
Sarah Fischer ist eine der wenigen Frauen, die öffentlich zugeben, ihre Mutterschaft zu bereuen. Gnadenlos ehrlich und bisweilen schockierend erzählt sie, wie ihr eigenes, selbstbestimmtes Leben seit der Geburt ihrer Tochter mehr und mehr verloren ging und warum wir dringend ein neues Mutterbild brauchen, das sich an den Bedürfnissen und Kräften der Frauen orientiert.
Der Erfahrungsbericht zur Debatte um „regretting motherhood“.


ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 240 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-28079-3
Erschienen am  08. Februar 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eine längst überfällige Diskussion über die Mutterliebe

Von: Mareike

07.04.2020

Der Untertitel "Warum ich gerne Vater geworden wäre" ist bis jetzt die mit Abstand beste Zusammenfassung meines Dilemmas als Mutter. Ich liebe meine Kinder und kann mich auf der anderen Seite in den vielen Rollen der Mutter, die unsere Gesellschaft immer noch fordert, überhaupt nicht wiederfinden. Und diese Trennung ist bei Vätern erlaubt. Wieso nicht auch bei uns Müttern? Sarah beschreibt so tief ehrlich, authentisch und für mich nachvollziehbar, in welchem Dilemma sich Mütter heute immer noch befinden, die einfach nur ein erfüllter Mensch mit vielseitigen Bedürfnissen und unterschiedlichen Rollenverständnissen sein wollen.

Lesen Sie weiter

Unglaublich ehrlich und tiefgreifend!

Von: Stefanie aus Regensburg

04.04.2020

Dieses Buch trifft den Nerv unserer Zeit und vor allem den Nerv der Frauen und Mütter unserer Gesellschaft wie kein anderes. Aber auch Männer können von diesem Buch nur profitieren, wenn sie sich von Sarah Fischer einen schonungslosen und ehrlicher Einblick in das Leben als Frau und Mutter zeigen lassen. Was so guttut beim Lesen: sie beschönigt nichts und zeigt, wie es in ihr vorgeht, wenn sie von ihrer Umwelt bewertet, beobachtet oder angegriffen wird. Sie schreibt, was was sie anprangert am Verhalten anderer Frauen, Mütter, Männer, Väter und allen anderen, wenn es darum geht Mutter zu sein oder Mutter zu werden. Dieses Buch zeigt auch, wie jeder von uns selbst in seinen Rollen gefangen ist und dass man sich, sein Verhalten und seine Motive im Leben immer wieder selbst hinterfragen muss, wenn es um das Elterndasein angeht. Das Buch zeigt aber auch, was auf einen zukommt, wenn man Eltern werden will und das ziemlich ehrlich und von allen seiten (auch von Seiten der Männer). Die Gesellschaft ist noch nicht bereit zuzugeben, dass es für Mütter im heutigen Deutschland noch nicht wirklich optimal läuft und eine Familie gründen heute mehr ist als Babyklamotten kaufen und ein hübsches Babyzimmer einrichten. Sarah Fischer zeigt in ihrem Buch wie gnadenlos die Gesellschaft im Umgang mit der Bewertung und der Behandlung von Müttern ist, von der Schwangerschaft über den Schulalltag der Kinder bis hin zur Freizeitgestaltung der Kleinen. Bis ich dieses Buch gelesen hatte, war mir nicht klar wie übergriffig die Gesellschaft ist, wenn es um das Mutterwerden und Muttersein geht. Ein tolles Buch, um sich (als Frau) klar zu werden, dass Frau sein etwas anderes ist als Mutter sein und wie schwierig es ist im heutigen Deutschland das eine mit dem anderen in Einklang zu bringen und gleichzeitig erfolgreich und glücklich zu sein; und vor allem, wie wenig Unterstützung unser Staat, unsere Umgebung und unsere Gesellschaft dazu beitragen; sehr bewegend, sehr sachlich aber auch sehr emotional an manchen Stellen. Und so RICHTIG ehrlich !! Tolles Buch!!

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Sarah Fischer, geboren 1972, wurde zwei Wochen nach ihrer Geburt adoptiert und wuchs glücklich in Süddeutschland auf. Nach Stationen bei Virgin Records und MTV widmete sie sich dem Reisen. Als Mongoleiexpertin betreut sie Film- und Fernsehteams unter anderem von ARD, ZDF und arte und arbeitet als Vortragsreferentin.

Zur AUTORENSEITE