Die Singularitätsfalle

Roman

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Paperback
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Schon sein ganzes Leben lang wird Bergmann Ivan Pritchard vom Pech verfolgt. Um seiner Familie endlich ein komfortableres Leben zu ermöglichen, möchte er sein Glück nun mit Asteroiden versuchen und heuert auf der »Mad Astra« an. Doch der Neue auf dem Schiff zu sein, ist gar nicht so einfach: Die Crew schikaniert ihn, und gewöhnt man sich eigentlich jemals an diese Schwerelosigkeit? Als sich aus den Tiefen des Alls eine dunkle Bedrohung nähert, die die Erde auszulöschen könnte, beschließt Ivan, sein Schicksal endlich selbst in die Hand zu nehmen ...


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Urban Hofstetter
Originaltitel: The Singularity Trap
Originalverlag: Ethan Ellenberg Literary Agency
Paperback , Broschur, 496 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-31934-9
Erschienen am  10. Februar 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

„(Fast) alles glänzt…“

Von: losgelesen

17.06.2020

Dennis E. Taylor, Autor von „Wir sind alle“ hat ein neues Buch geschrieben und im Heyne Verlag ist der 496 Seiten dicke Science Fiction Roman „Die Singularitätsfalle“ erschienen. Im Mittelpunkt steht Ivan Pritchard, der als Bergarbeiter auf einem Asteroiden-Kreuzer anheuert, um Geld für seine Familie zu verdienen. Doch dabei kommt es zu einem Erstkontakt mit einer außerirdischen Spezies und für Ivan Pritchard ändert sich absolut alles in seinem Leben. Nach dem Lesen des Romans von Dennis E. Taylor bleibt ein zwiespältiges Gefühl zurück. Einerseits bietet der Roman einige überraschende Ideen, ist gut geschrieben und liest sich dadurch auch recht flüssig, andererseits verliert sich der Autor ein wenig in seiner Geschichte, so dass das Geschehen zwar stetig ansteigt, aber die eigentliche Erzählung dessen nicht mehr hinterher kommt. So ist der Anfang des Romans nachvollziehbar und vor allem recht spannend, aber im weiteren Verlauf und insbesondere zum Ende des Buchs lässt die Spannung immer mehr nach obwohl die beschrieben Bedrohung immer größer wird. Wäre die sich entwickelnde Gefahr lokaler gewesen, beispielsweise nur auf das Raumschiff bezogen und nicht (mal wieder) direkt auf die gesamte Menschheit hätte der Roman viel fokussierter erzählt werden können. So aber lässt einem die Geschichte beim Lesen doch irgendwann los und das ist doch schade, denn eigentlich beginnt sie mit allem was einen guten Science Fiction Roman ausmacht.

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Spannend, teils humorvoller und kurzweiliger Erstkontakt-Roman.

Von: Wolfgang Brunner für Buchwelten

15.06.2020

Ivan Pritchard heuert auf der »Mad Astra« an, um endlich einmal genügend Geld zu verdienen, dass es ihm und vor allem seiner Familie gut geht. Doch als er auf einem Asteroiden eine mysteriöse Substanz berührt, verwandelt er sich nach und nach in einen Mann aus Metall. Der Mensch Pritchard wird zu einer Art Künstlichen Intelligenz, die allerdings nichts Böses gegen die Menschheit im Sinn hat, sondern eher das Gegenteil. Pritchard versucht zwischen den Menschen und der außerirdischen Rasse, die immer mehr von ihm in Besitz nimmt, zu vermitteln. . Nach Bob Johansson geht nun mit Ivan Pritchard ein ähnlicher Protagonist an den Start, der sich vom Menschen zu einer Künstlichen Intelligenz weiterentwickelt. Sicherlich wirkt das ganze Szenario ein wenig „abgekupfert“ – aber was, frage ich mich, ist daran schlimm? Einige Leser empfanden das wohl nicht so gut, was ich allerdings nach Genuss der Lektüre nicht sagen kann. Mit ähnlichem Witz nimmt Dennis E. Taylor den Leser auf eine ähnlich verrückte Reise mit, wie er es bereits mit seiner Bobiverse-Trilogie machte. Ich habe mich erneut amüsiert und das Buch nahezu in einem Rutsch durchgelesen, weil es mich gefesselt hat. In einer Mischung aus „Iron Man“ und „Der 200 Jahre Mann“ beschreibt Taylor die Verwandlung des Protagonisten und, auch wenn Parallelen zu Bob Johansson erkennbar sind, so war Ivan Pritchard für mich niemals eine „Kopie“, sondern besaß eine ganz eigene Charakterzeichnung. So manch einer wird natürlich sagen, dass das Thema Künstliche Intelligenz heutzutage nichts Bahnbrechendes mehr darstellt (was im Grunde genommen auch so ist), aber Taylors Humor macht da, aus meiner Sicht zumindest, viel wett. Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert und auch unterhalten. Letztendlich könnte es sich bei „Die Singularitätsfalle“ durchaus um den ersten Teil einer weiteren Trilogie handeln, denn die Story könnte ohne weiteres fortgesetzt werden. Und auch wenn sie an die Erstlingswerke von Taylor erinnern, könnte sich da noch einiges Interessantes entwickeln. Ich persönlich mag den Protagonisten, der mir während des Lesens auf ähnliche Weise sympathisch wurde wie Bob. Die Infizierung mit der außerirdischen Substaz wurde sehr bildhaft und spannend beschrieben, so dass ich nach jedem Kapitel wissen wollte, wie es weitergeht. „Die Singularitärts-Falle“ ist, wie schon erwähnt, nichts bahnbrechend Neues auf dem Science-Fiction-Sektor, aber passable Unterhaltung. Für mich nach wie vor ein Aspekt, warum ich die Romane von Dennis E. Taylor so mag, ist die nicht ganz alltägliche und oftmals außergewöhnliche Schreibweise des Autors, der seine Geschichten nicht auf eine einfache, sondern extravagantere (aber nicht komplizierte) Art und Weise erzählt und sich dadurch ein wenig vom Mainstream abhebt. Hinzu kommen die angenehm kurzen Kapitel, die dazu beitragen, dass man eigentlich immer eines mehr liest, als man eigentlich wollte. 😉 Das Buch hat es natürlich schwer, nach der epischen Bobiverse-Trilogie die Erwartungen zu erfüllen. Aber aus meiner Sicht hat es Taylor dennoch geschafft, einen zufriedenstellenden Nachfolgeroman zu schreiben, der mindestens ebenso, wenngleich auf etwas andere Art und Weise, faszinieren kann. Ich kann diesen Roman jedem Science-Fiction-Fan nur nahelegen. . Fazit: Spannend, teils humorvoller und kurzweiliger Erstkontakt-Roman. ©2020 Wolfgang Brunner für Buchwelten

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Vita

Dennis E. Taylor war früher Programmierer und arbeitete nachts an seinen Romanen. Mit »Ich bin viele«, dem Auftakt seiner »Bobiverse«-Trilogie, gelang ihm schließlich der Durchbruch, sodass er sich nun ganz dem Schreiben widmen kann.

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