Die Vergessenen

Roman

Paperback
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1944. Kathrin Mändler tritt eine Stelle als Krankenschwester an und meint, endlich ihren Platz im Leben gefunden zu haben. Als die junge Frau kurz darauf dem charismatischen Arzt Karl Landmann begegnet, fühlt sie sich unweigerlich zu ihm hingezogen. Zu spät merkt sie, dass Landmanns Arbeit das Leben vieler Menschen bedroht – auch ihr eigenes.

2013. In München lebt ein Mann für besondere Aufträge, Manolis Lefteris. Als er geheimnisvolle Akten aufspüren soll, die sich im Besitz einer alten Dame befinden, hält er das für reine Routine. Er ahnt nicht, dass er im Begriff ist, ein Verbrechen aufzudecken, das Generationen überdauert hat ...

»Eine gelungene Verstrickung historischer Wahrheiten mit einem fiktiven Kriminalfall. Ein Buch, das Geschichte auf geradezu erschreckend spannende Weise lebendig werden lässt. Ein absolutes Muss.«

WDR5 »Büchercheck« (03. Februar 2018)

ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 512 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-328-10089-8
Erschienen am  27. Dezember 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die Vergangenheit ruht nicht

Von: Proxima

14.06.2020

Ellen Sandberg ist das Pseudonym einer Autorin erfolgreichen Münchner Autorin. Nach einem Ausflug in die Werbebranche widmet sie sich nun voll dem Schreiben. Manolis Lefteris ist ein Mann für besonderer Fälle. Er bekommt den Auftrag alte Akten zu beschaffen, die sich im Besitzt von Kathrin Engesser, einer alten Dame, befinden. Kathrin Engesser hatte einen Schlaganfall und liegt seitdem im Krankenhaus. Um die Angelegenheiten der alten Dame kümmert sich, die Journalisten Vera Mändler, die Nichte von Kathrin Engesser. Vera und auch Manolis stecken schon bald tiefer als sie es jemals wollten in einer Geschichte, die sich 1944 zugetragen hat… Der Leser begleitet Vera, Manolis und erfährt durch Rückblicke immer wieder wie es Kathrin im Jahre 1944 erging. Vera arbeitet für eine Frauenzeitschrift, was ihr keinen großen Spaß macht. Als sie mit der Vergangenheit ihrer Tanten konfrontiert wird, fängt sie an zu recherchieren. Manolis übernimmt immer wieder besondere Fälle und steckt bald tiefer in der Angelegenheit wie es ihm lieb ist. Und auch Kathrin hat einiges zu verbergen. Das Buch beginnt eher gemächlich. Der Leser lernt zunächst die Protagonisten kennen und was sie umtreibt. Für meinen Geschmack kamen die Rückblenden zu kurz und sie werden teilweise auch zu sehr von der Rahmenhandlung verdeckt und, wie ich finde, unwichtigen Details verdreckt. Ohne Frage die Autorin versteht es den Leser bei der Stange zu halten jedoch hat man manchmal das Gefühl, dass der rote Faden etwas verblasst und den Problemen der Hauptdarsteller Platz machen muss. Gut gefallen hat mir der Schluss. Das Ende lässt einen hoffen, dass man noch mehr von Mändler und Lefteris lesen wird – eine Tatsache über die ich mich freuen würde. Ein dunkles Kapitel unserer Geschichte wird hier wieder hervorgeholt von einer Journalistin, die nicht ruht bevor sie die Wahrheit kennt.

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Die Vergessenen - Ellen Sandberg

Von: Isa

20.04.2020

Perspektivenwechsel – besonders wenn einer davon in der Vergangenheit liegt – mag ich sehr gerne. Auch Ellen Sandberg setzt in “Die Vergessenen” auf verschiedene Perspektiven. So begleiten wird Manolis (Privatdetektiv), Kathrin (Krankenschwester) und ihre Nichte Vera (Journalistin). Besonders gefallen hat mir Kathrins Perspektive – sie spielt in der Zeit des Nationalsozialismus – auch wenn ich nicht all ihre Handlungen zu 100% nachvollziehen konnte. Besonders dann nicht, wenn ihr Geheimnis in der Gegenwart Stück für Stück aufgedeckt wird und das ganze Ausmaß ihrer Handlungen zum Vorschein kommt. Dieses Geheimnis, bzw. die Akten die damit zusammenhängen, sind der zentrale Gegenstand der Handlung, die sowohl Manolis als auch Vera haben möchten – nur eben aus ganz unterschiedlichen Gründen. An dieser Stelle wird es für mich auch ein wenig problematisch, denn “Die Vergessenen” wird als Roman beworben, doch vielmehr sind Krimi und Ermittlungssequenzen innerhalb dessen zu finden. Leider wurden die Ermittlungserfolge nicht nur durch Spannung eingeleitet, sondern vielmehr durch Zufälle herbeigeführt. Wichtige Etappen innerhalb des Romans passieren mir persönlich zu willkürlich – die Problematik wurde zu leicht gelöst. Obwohl mich der Aufbau des Plots und die Entwicklung der Figuren zum Teil wirklich gestört haben, mochte ich den Schreibstil von Ellen Sandberg sehr. Es ließ sich flüssig lesen und ich habe den Vergangenheitskapiteln entgegen gefiebert, denn das Thema, das Sandberg hier anspricht, nimmt viel zu selten eine Rolle in Romanen ein: Kinder-Euthanasie im Dritten Reich. Auch wenn ihre Grundhandlung, so wie sie es selbst im Nachwort beschreibt, fiktiv ist, finden sich dennoch einige wahre Hintergründe, die im Dritten Reich so oder so ähnlich durchgeführt wurden. Thematisch konnte mich “Die Vergessenen” von Ellen Sandberg überzeugen. Ich mochte ihre Sicht auf die wichtige und häufig verschwiegene Thematik Ihre literarische Ausarbeitung konnte mich allerdings nicht vollends überzeugen. Interessant zu lesen, aber mit wenige Aha-Momenten.

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Vita

Ellen Sandberg ist eine erfolgreiche Münchner Autorin. Ihre groß angelegten Spannungs- und Familienromane stehen regelmäßig in den Top Ten der SPIEGEL-Bestsellerliste. Sie arbeitete zunächst in der Werbebranche, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Mit ihren Romanen »Die Vergessenen«, »Der Verrat« und »Das Erbe« bewegte und begeisterte sie ihre Leserinnen und Leser. Unter ihrem bürgerlichen Namen Inge Löhnig veröffentlicht sie eine erfolgreiche Krimireihe.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Dieser super recherchierte München-Krimi erzählt leise und eindringlich von Recht und Gerechtigkeit. Packend, feinfühlig und sehr engagiert geschrieben.«

Für Sie (02. Januar 2018)

»Mit ihrem fesselnden Roman schafft es Sandberg, dem Vergessen entgegen zu wirken. 500 Seiten die berühren, überraschen und aufwühlen.«

Bayern 2 »kulturWelt« (27. Dezember 2017)

»Bedrückende Suche nach Gerechtigkeit«

Münchner Merkur (10. Januar 2018)

»Ellen Sandberg hat einen berührend anderen Roman geschrieben: historische Fakten aus dem Dritten Reich spannend verknüpft mit einer aktuellen fiktiven Kriminalgeschichte.«

Meike Dannenberg in BÜCHER Magazin (13. Januar 2018)

»Nervenkitzel«

Alles für die Frau (05. Januar 2018)

»Packend und bedrückend!«

OK! (18. April 2018)

»Krimi, Familien- oder Geschichtsroman? In ›Die Vergessenen‹ ist alles enthalten. Packende Geschichte.«

Sonntags-EXPRESS (18. März 2018)

»Meisterhafte Erzählkunst verbindet sich bei dieser Autorin mit psychologischer Spannung.«

Süddeutsche Zeitung

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