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Die Wegwerfkuh Wie unsere Landwirtschaft Tiere verheizt, Bauern ruiniert, Ressourcen verschwendet und was wir dagegen tun können.

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-89667-538-5

Erschienen: 30.03.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Sie nennen es Effizienz – doch in Wahrheit ist es ein System gigantischer Verschwendung.

Die deutsche Landwirtschaft produziert immer mehr Milch, Fleisch und Eier in immer kürzerer Zeit. Die Effizienz scheint ihr bestes Argument zu sein. Nur mit den Methoden der Agrarindustrie könne man neun Milliarden Menschen ernähren, behaupten deren Anhänger.

Doch diese Hochleistungslandwirtschaft ist eine Verschwendungs- und Vernichtungslandwirtschaft . Sie erzeugt Milchkühe, die – bei einer natürlichen Lebenserwartung von zwanzig Jahren – schon nach drei Jahren im Melkstand geschlachtet werden. Sie werden zu einer so hohen Milchproduktion getrieben, dass sie krank und unfruchtbar werden.

Gleichzeitig können die meisten Bauern nicht mehr autonom handeln, weil sie abhängig und hoch verschuldet sind. In der Geflügelmast verkaufen wenige große Konzerne Küken, Futter und Medikamente an die Landwirte und nehmen ihnen nach der Mast die schlachtreifen Hühner ab. Die Preise bestimmen die Unternehmen – die Stallkosten und das Risiko für die Aufzucht tragen die Bauern, die sich trotzdem der Logik der Industrie beugen.

In ihrem neuen Buch Die Wegwerfkuh belässt Tanja Busse es nicht bei der schonungslosen Kritik der Missstände und Abhängigkeiten, sondern zeigt auch Wege zu einer nachhaltigen Landwirtschaft auf.

"Ihre Fragen führen die Autorin zu Landwirten, zum Bauernverband, zur Industrie. Ihre Rechercheergebnisse fügt sie zu einer engagiert erzählten Geschichte zusammen - ohne anzuklagen."

Claudia Plaß, NDR Info (01.06.2015)

Tanja Busse (Autorin)

Tanja Busse wurde 1970 geboren, studierte Journalistik und Philosophie in Dortmund, Bochum und Pisa. Sie promovierte 2000 mit einer Arbeit über die Massenmedien ("Weltuntergang als Erlebnis"). Sie schrieb wichtige Artikel über Verbraucherschutz und Landwirtschaft in der ZEIT, für das Greenpeace-Magazin und für utopia.de. Ihr Buch „Die Einkaufsrevolution“ (Blessing, 2006) wurde ein Longseller. Auch "Die Ernährungsdiktatur" (Blessing 2010) erlangte hohe Resonanz.

"Ihre Fragen führen die Autorin zu Landwirten, zum Bauernverband, zur Industrie. Ihre Rechercheergebnisse fügt sie zu einer engagiert erzählten Geschichte zusammen - ohne anzuklagen."

Claudia Plaß, NDR Info (01.06.2015)

"Die Wegwerfkuh ist für bewusste Konsumenten interessant, die hinter die Kulissen der Agrarwirtschaft schauen wollen."

Hannah Schon, UGBforum (26.03.2015)

"Die Autorin übt nicht nur schonungslos Kritik, sondern zeigt auch Lösungswege auf."

Enorm (27.04.2015)

"Es ist höchste Zeit für die Agrarwende. Busse skizziert den Weg dorthin. Lesenswert!"

BUNDmagazin (14.08.2015)

"Das Buch zeigt eindrücklich, was die industrielle Haltung den Nutztieren antut. Es liest sich flüssig, ist aber nichts für schwache Nerven."

Saldo (29.04.2015)

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06.10.2016 | 19:00 Uhr | Ahrensburg

Veranstaltung mit Tanja Busse

Eröffnung der Fotoausstellung
DIE WEGWERFKUH

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

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Mehr Infos

Rathaus Ahrensburg - Foyer
Manfred-Samusch-Straße 5
22926 Ahrensburg

Weitere Informationen:
Verein für Tierrechte e.V.

15.11.2016 | 17:30 Uhr | Stadtroda

Veranstaltung mit Tanja Busse

Eintritt: € 6,- / erm. € 3,-

Kartenreservierung: 036601/83615

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Mehr Infos

Aula der Fachschule für Agrarwirtschaft
Am Burgblick 23
Stadtroda

Weitere Informationen:
Herold & Krahmer

Tel. 036601/83615, info@buch-herold-krahmer.de

20.11.2016 | Essen

Veranstaltung mit Tanja Busse

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Mehr Infos

Stadt Essen Volkshochschule
Burgplatz 1
45127 Essen

Paperback, Klappenbroschur, 288 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, 2 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-89667-538-5

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blessing

Erschienen: 30.03.2015

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Die Wegwerfkuh: Interview mit der Autorin Tanja Busse

Von: Katrin Luber Datum: 06.05.2016

istdasvegan.eu/

Wer hat Schuld an der Landwirtschaft, wie wir sie derzeit haben? Mit Milchkühen, die im Alter von 3 bis 5 Jahren bereits zum Schlachter wandern, Hühnern, die kaum noch laufen können und eingesperrten Säuen, die mehr Ferkel gebären, als sie säugen können?

Ist es die Politik, der Verbraucher oder der Landwirt? Und wie kommen wir wieder raus aus diesem System, das sich ländlicher Strukturwandel nennt? In dem immer mehr Lebensmittel von immer weniger riesigen Agrarkonzernen produziert werden und kaum ein durchschnittlicher Landwirt noch von seiner Arbeit leben kann, ohne Millionen Kredite abzahlen zu müssen?

Bevor ich das Buch von <a href="http://www.randomhouse.de/Paperback/Die-Wegwerfkuh/Tanja-Busse/e462177.rhd" target="_blank">Tanja Busse „Die Wegwerfkuh“</a> gelesen hatte, war für mich vor allem der böse Landwirt schuld an der Situation. Doch ist das wirklich so? Ist es richtig, immer auf den kleinen Bauernfamilien mit teils jahrhundertelanger Tradition herumzuhauen? Sind sie nicht vielleicht nur gefangen in einem System, von dem nur einige wenige profitieren und unter dem die Tiere, die Umwelt, die kleinen Landwirte und nicht zuletzt auch die Verbraucher leiden?

Das vollständige Interview lesen Sie unter http://istdasvegan.eu/2016/05/die-wegwerfkuh-interview-mit-der-autorin-tanja-busse/

Pflichtlektüre, denn nicht nur die Politik, sondern jeder einzelne ist gefordert

Von: huckleberryfriendz Datum: 04.01.2016

www.huckleberryfriendz.wordpress.com

Tanja Busse, selber auf einem Bauernhof aufgewachsen, beschreibt in diesem Buch sehr ausgewogen die Mißstände bei einer Intensivtierhaltung. Anhand von Beispielen und auch Erläuterungen zur Gesetzeslage läßt sie den Leser in die andere Seite der Medaille blicken: Wie geht es den Landwirten dabei, die oft keine Alternative haben, weil sie um ihre Kredite bedienen zu können unter Mindestlohn arbeiten und nicht nur die Tiere, sondern auch sich selber ausbeuten, ganz nach Vorgaben der großen Konzerne, die sie beliefern und ihre 'Endprodukte' abnehmen. Für eigene Entscheidungen bleibt dabei nicht viel Spielraum und die kleinen Nebenerwerbslandwirte haben zum größten Teil aufgegeben. Nicht nur vom Preisdruck auf Landwirte, an dem wir uns alle beteiligen, wenn wir möglichst billg einkaufen, sondern auch über das Umgehen mit männlichen Kälbchen der Milchkühe, deren Lebensdauer, den 'unbrauchbaren' Brüdern der Hochleistungslegehennen u.m. wird berichtet. Besonders interessant fand ich auch die Betrachtungen zur systemimmanenten Lebensmittelüberproduktion und der Gegenüberstellung von intensiver Nutzung einer Milchkuh zu pfleglicher und respektvoller Haltung und Melken über eine viel lägere und wesentlich anständigere Lebensdauer, besonders auch mit Kuh-mit-Kälbchen-Haltung, bei der trotzdem gemolken werden kann. Die vorgestellte Fleischkennzeichnng mit Bekanntgabe der Haltungsbedingeungen ( analog zur Eierkennzeichnung) finde ich ausgesprochen sinnvoll und nötig, ebenso den Vorschlag dazu zusätlich Fotos der Tierhaltung zur Aufklärung mit aufzudrucken ( wie bei den Warnhinweisen auf Zigarttenpackungen).

Bislang habe auch ich die Landwirte eher als Täter denn als Opfer gesehen; die hier aufgezeigte Abhängigkeit zu großen Konzernen war mir in diesem Umfang nicht bewußt. Gerne würde ich meine Einkäufe in einem Hofladen vornehmen, aber die drei Hofläden, die es in meinem Umfeld gibt, haben mich nicht überzeugt, denn sie bieten Orangen, Ananas, Kokosnüsse u.ä. an und so fehlt mir der Glaube daran, daß das restliche Sortiment aus eigenem Anbau stammen könnte. Bei dem größten 'Hofverkauf' steht frühmorgens regelmäßig ein Sattelschlepper aus Holland vor den Türen und läd die 'frische Ente vom eigenen Feld' ab. Dort zu kaufen kann für mich also überhaupt keine Alternative sein. Die im Buch angesprochene Möglichkeit der solidarischen Landwirtschaft, auf die ( und einer entsprechenden internet-Seite) ich schon nach einem Fernsehbericht gestoßen bin, bietet mir leider nicht viel, denn ich wohne in einem Ballungswohnraum, in dem es kaum Landwirtschaft gibt, schon gar keine solidarische. Auch die vorgestellte Seite ' Taste of Heimat' leitet mich in weitem Umkreis nur zu einem Wochenmarktstand, an dem hofeigener Käse und demeter-Brot angeboten wird. - Für mehr müßte ich stundenlange Autofahrten in Kauf nehmen und denke, das kann auch nicht Sinn der Sache sein. Die vorgestellte Lösung einer solidarischen Landwirtschaft in der Nähe von Hamburg, die dort die Ernte zur Abholung für ihre Mitglieder in einer Art Packstation-System über die Stadt verteilt, würde ich mir in menem Umfeld auch wünsschen. Mir bleibt die Hoffnung, dass viele Diskussionen und mögliche Gestzesänderungen einen Umbruch bewirken und, dass sich ganz viele genau dafür aussprechen. Die Anzahl derer, die nach einem Ausstieg aus der Intensivhaltung suchen, wird immer größer und nur so wird sich überhaupt etwas verändern lassen...

Fazit: Ein überaus gelungenes Buch, das neutral analysiert, was falsch läuft und wie eine kollektive Vorstellung Großes bewirken kann, das gut funktionierende Modelle vorstellt und Mut und Vorschäge macht, doch etwas ändern zu können.

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