Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt

Roman

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»Wenn du dieses Jahr nur ein einziges Buch liest, muss es dieses sein. Es wird dein Herz brechen.« Nerd Daily

Mein Name ist Griz. Meine Kindheit war anders als deine. Ich hatte keine Freunde, einfach aus dem Grund, dass ich außer meiner Familie kaum jemanden kenne. Überhaupt bin ich in meinem ganzen Leben nur einer Handvoll Menschen begegnet. Zwar sagen meine Eltern, dass die Welt einst bevölkert war, doch jetzt gibt es nur noch uns. Aber wir sind nicht einsam auf unserer entlegenen Insel. Wir haben uns – und unsere Hunde. Aber dann kam der Dieb, und er stahl meinen Hund. Auch wenn es kein Gesetz mehr gibt, das Diebstahl bestraft, werde ich ihn mir zurückholen. Denn was bleibt von unserer Menschlichkeit übrig, wenn wir nicht für jene, die wir lieben, alles, wirklich ALLES tun …

»Diesen Roman kann man nicht aus der Hand legen. Er hat alles, was man sich wünscht: eine originelle Welt, großartige Figuren, unglaubliche Spannung und natürlich die unbändige Liebe zu einem Hund.«

Kirkus Reviews (06. Juni 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Vanessa Lamatsch
Originaltitel: A Boy and his Dog at the End of the World
Originalverlag: Orbit, London 2019
Paperback , Klappenbroschur, 480 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-3232-1
Erschienen am  27. April 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Nicht ohne meinen Hund!

Von: StMoonlight

16.05.2020

In einer Zeit, nicht weit von unser Gegenwart, lebt Griz. Ein Teenager, der jedoch nicht mit Musik, Freunden, Autos und Mädchen groß wird, sondern mit dem harten Kampf ums Überleben. Seine Familie gehört zu den wenigen Menschen, welche die Apokalypse überlebt haben. Es war jedoch kein Weltuntergang mit einem großen Knall oder einer Invasion aus dem Weltraum, sondern vielmehr eine biologische Katastrophe: Die Menschen können keine Kinder mehr zeugen und sind damit zum Aussterben verdammt. Nur einige wenige, unter Ihnen auch Griz Eltern, konnten es noch. Wie sie erzählen haben sie sich freiwillig in die Isolation, auf die begeben, um sich vor den Blicken „der Anderen“ zu schützen. Hier ist der Junge, zusammen mit seinen Geschwistern, aufgewachsen, mit der täglichen Jagd nach Nahrung und anderen wertvollen Ressourcen. Gesellschaft – und Hilfe beim Jagen – leisten die beiden Terrier Jess und Jipp. Ein Glücksfall, denn auch Hunde sind immer weniger geworden, mutmaßlich dem Hunger der Menschen zum Opfer gefallen. Eines Tages kommt ein Fremder auf die Insel, was eine erfreuliche Abwechslung darstellt. Besonders da er Geschichten und, zumindest für die Kinder unbekannte, Waren dabei hat. Doch dann stiehlt er ausgerechnet Jess! Griz, für den seine Hündin wirklich alles bedeutet, nimmt die Verfolgung auf. Sein Ziel: Jess wieder nach Hause zu holen – egal, um welchen Preis! Eine Geschichte, die so bald passieren könnte und die, vielleicht genau dadurch, extrem bedrückend ist. Erzählt wird diese direkt von Griz, der seine Gedanken einer Art Tagebuch festhält, dadurch wirkt es sehr persönlich und emotional. Trotz allem wurde ich leider nicht wirklich warm mit dieser Erzählweise. Es wirkte teils einfach „falsch“, mal zu seicht, mal einfach zu erwachsen. Die Idee an sich ist interessant, aber durch den Tagebuchstil fehlte es mir hier leider an Dynamik. Auch der Spannungsbogen ist sehr flach und es dauert wirklich lange, bis zumindest ein wenig Action kommt. ~°~ Fazit ~°~ Auch wenn ich ganz gerne Dystopien lese und mir hier gefallen hat, dass es eben eine wirkliche mögliche Zukunft darstellt, so konnte mir Griz leider nicht ans Herz wachsen. Wirklich schade, denn er scheint ein netter Junge zu sein. Bei fast 500 Seiten fehlt es (mir) jedoch leider an Spannung. Von mir gibt es hier daher keine Empfehlung.

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Realistisch anmutende Dystopie, die gerade zur gegenwärtigen Situation erschreckend aktuell erscheint. Ein Abenteuerroman für Jung und Alt, der die Grenzen des Daseins aufzeigt.

Von: schnäppchenjägerin

11.05.2020

Griz lebt in einer Zeit, in der die Menschheit fast ausgestorben ist. Nur noch wenige Tausend Menschen leben verteilt auf der Welt, Grenzen, Regierungen oder Gesetze gibt es keine mehr. Griz, ihre Eltern und Geschwister sowie die beiden Terrier Jess und Jip leben auf einer Insel im Atlantik, westlich von Schottland, wo sie sich durch Fischen, die Jagd nach Kaninchen und das "Wikingern" selbst versorgen. Eines Tages kommt ein Fremder mit einem Segelboot zu ihnen und bietet ihnen vorgeblich ein Tauschgeschäft an, stiehlt aber letztlich einen ihrer Hunde und verlässt die Insel. Nur Griz bekommt das Fehlen von Jess und des Segelboots am nächsten Morgen mit und verfolgt den Fremden mit ihrem Boot "Sweethope". Er ist bereit alles zu riskieren, um seine Hündin zu retten und begibt sich zum ersten Mal in seinem Leben auf das Festland, das er nur aus Erzählungen kennt. "Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt" ist ein Endzeitroman, der die mutige Reise eines Jungen beschreibt, der den Diebstahl eines Hundes nicht hinnehmen kann. Der Roman ist aus der Ich-Perspektive von Griz geschildert, der seine eigene Geschichte aufschreibt und damit den Leser direkt anspricht. Er ist ein mutiger Junge, der sich wacker allen Gefahren auf seiner schier aussichtslosen Reise stellt. Dabei ist es interessant, seinen Weg zu begleiten, die Orte wie Museen, Kirchen, Freizeitparks und ausgestorbene Städte mit ihm zu entdecken, wobei nur spekuliert werden kann, wo in Großbritannien er sich gerade befinden mag. Bewundernswert ist, dass Griz niemals aufgibt und trotz des Unrechts, das ihm widerfährt, menschlich bleibt, seine eigenen Ziele zurückstellt und anderen Menschen auf seinem Weg hilft. Eine Frau aus Frankreich begleitet ihn ein Stück auf seiner Reise, was der Erzählung, die zu Beginn etwas deprimierend und zäh erscheint, mehr Lebendigkeit verleiht. Die Dialoge könnten für Leser, die kein Französisch kennen, etwas dröge sein. Worte, die Griz phonetisch versteht, sind ohne Französischkenntnisse kaum verständlich. Es ist ein Abenteuerroman, der für jugendliche und erwachsene Leser gleichermaßen geeignet ist. Trotz anfänglicher Längen und der betrüblichen Atmosphäre konnte mich der Roman im weiteren Verlauf der Handlung für sich einnehmen und Spannung erzeugen. "Der Junge, sein Hund und das Ende der Welt" ist eine realistisch anmutende Dystopie, die gerade zur gegenwärtigen Situation erschreckend aktuell erscheint. Sie zeigt dem Menschen die Grenzen des Daseins auf, stimmt aber am Ende doch noch hoffnungsvoll, da es trotzdem noch Werte wie Liebe und Menschlichkeit gibt, für die es sich zu kämpfen lohnt und die Bereitschaft weckt, das konservieren zu wollen, das noch da ist.

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Vita

C. A. Fletcher lebt in Schottland, zusammen mit seinen Kindern und seinen Hunden. Sein Roman »Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt« erschien zuerst in England und berührte mit seiner bewegenden Geschichte über Mut, Hoffnung und Überleben in einer den Menschen fremd gewordenen Welt unzählige Leser.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Diese Geschichte ist so herzerwärmend wie niederschmetternd.«

Fantasy Hive (06. Juni 2019)

»Wenn du dieses Jahr nur ein einziges Buch liest, muss es dieses sein. Es wird dein Herz brechen.«

Nerd Daily (06. Juni 2019)

»Außergewöhnlich und großartig.«

Starburst (06. Juni 2019)

»Ein spannendes und atmosphärisches Abenteuer. Es spielt in der nahen Zukunft und in unserer Welt, die niemand wiedererkennen wird. Das Ende ist zum Niederknien.«

Entertainment Weekly (06. Juni 2019)

»Episch, packend und voll menschlicher Wärme.«

M. R. Carey, Autor von »Die Berufene« (06. Juni 2019)