Ein Tod ist nicht genug

Thriller

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Traue nie der Unschuld, denn sie verbirgt manchmal die tödlichsten Geheimnisse …

Harry Ackerson ist am Boden zerstört, als er erfährt, dass sein Vater bei einem Sturz von den Klippen ums Leben gekommen ist. Die Polizei hält es für einen Unfall, doch Harry weiß, dass sein Vater fit war und den Weg jeden Tag lief. Auf der Beerdigung fällt ihm eine Frau auf, die er noch nie zuvor gesehen hat. Und dann spricht Harrys Stiefmutter Alice den Verdacht aus, dass sein Vater eine Affäre hatte. Liegt hier der Schlüssel zu seinem Tod? Harry ahnt nicht, dass jede der Frauen Geheimnisse hütet und dass die Wahrheit viel finsterer ist, als er sich in seinen schlimmsten Träumen ausmalen könnte …


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Fred Kinzel
Originaltitel: All the Beautiful Lies
Originalverlag: William Morrow, New York 2018
Paperback , Klappenbroschur, 384 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-7341-0554-8
Erschienen am  17. Februar 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Leserstimmen

Wendungsreich und tiefschichtige Charaktere

Von: Nancy Frohberg

30.03.2020

Ich bin seit ich "Die Gerechte" gelesen habe, ein riesengroßer Fan von Peter Swanson. Da ich immer Ausschau nach meinen Lieblingsautoren halte, fiel mir „Ein Tod ist nicht genug“ also frühzeitig ins Auge und ich habe direkt auf die Veröffentlichung hin gefiebert. Bezüglich des Inhalts möchte ich natürlich nicht zu viel verraten: Harry Ackerson ist wahrlich geschockt als er vom Tod seines Vaters erfährt. Er soll auf einem Spaziergang über die Steilküste von den Klippen gestürzt sein. Harry hat direkt ein mulmiges Gefühl dabei. Sein Vater kannte diesen Weg in- und auswendig. Nie wäre er einfach so gefallen. Aber Harry kann sich auch nicht vorstellen, dass sein Vater Feinde hatte, die ihm das angetan haben. Aber wie konnte er dann nur stürzen? Könnte seine Stiefmutter Alice mit dem Tod ihres Mannes etwas zu tun haben? Und wer ist die mysteriöse Fremde, die er auf der Beerdigung seines Vaters gesehen hat? „Ein Tod ist nicht genug“ wird in zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt: Jetzt und früher. Während wir im Jetzt überwiegend Harry begleiten, erfahren wir in der Vergangenheit viel über andere Figuren, die für die Geschichte von Bedeutung sind. Hat mich das am Anfang noch gelangweilt, so konnte ich nach ca. 100 Seiten kaum genug von den „früher“-Kapiteln bekommen. Gerade Alice fand ich so interessant, dass ich einfach immer mehr über sie wissen wollte. Und da sind wir auch schon bei der größten Stärke des Buchs: Die Figurenzeichnung ist Peter Swanson auch hier wieder fantastisch gelungen. Die Figuren sind weder schwarz noch weiß, sie sind authentisch und vielschichtig. Das gefiel mir bereits bei „Die Gerechte“ unheimlich gut. Das trifft in meinen Augen hier auf alle Figuren zu, außer auf Harry. Mit der Hauptfigur wurde ich nicht wirklich warm. Durch die vielschichtigen und spannenden Charaktere kam es während des Lesens auch immer wieder zu kleineren Twists und Überraschungen, die mich gut unterhalten haben. Das große Twist-Feuerwerk hat der Autor aber erst am Ende des Buchs explodieren lassen! Einige dieser Wendungen habe ich mir bereits gedacht (oder erhofft), aber ein paar davon haben mich richtig kalt erwischt. Große Klasse! Natürlich gab es auch Dinge, die mich etwas störten: Zum Beispiel fand ich es unglaubhaft, dass sich Harry nach dem überraschenden Tod seines Vaters auf verschiedene Frauen einlässt. Aber wie oben schon erwähnt, mit Harry wurde ich eh nicht warm. Er wirkte für mich, wie das notwendige Werkzeug des Autors, um alle Figuren und Handlungsstränge zu verknüpfen. Dabei blieb er aber etwas auf der Strecke. Das konnte der Spannung aber (für mich) keinen Abbruch tun! Alles in allem hat sich „Ein Tod ist nicht genug“ unfassbar schnell und gut gelesen. Die unberechenbaren Charaktere machten es für mich spannend und ich fühlte mich sehr gut unterhalten, als ich ihnen auf die Schliche kommen wollte – was ich trotz großer Anstrengung nicht immer geschafft habe. ;-) Von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle, die einen ausgeklügelten Plot mit überraschenden, schockierenden Twists mögen; die sich nicht zu schnell von vermeintlichen Längen den Lesespaß nehmen lassen und die nicht immer Sympathie zu den Figuren aufbauen müssen, um eine Story zu mögen.

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Swanson konnte mich wieder begeistern

Von: Luilines Blog

29.03.2020

Dies ist nicht das erste Buch, welches ich von Peter Swanson gelesen habe. Sobald er ein neues Buch veröffentlicht, muss ich es sofort haben. Mein bisheriges Lieblingsbuch von ihm ist "Die Gerechte". Das letzte Buch konnte mich leider nicht so begeistern, aber umso mehr war ich auf dieses Buch hier gespannt. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen und es gibt unterschiedliche Perspektiven. Dadurch wurde die Geschichte komplexer und abwechslungsreicher. Die einzelnen Kapitel enden immer auf einer spannenden Note und oft konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht. Im Mittelpunkt des Buches steht Harry, der aufgrund der Beerdingung seines Vaters vorübergehend bei seiner Stiefmutter Alice einzieht. In dem Erzählstrang der Vergangenheit steht Alice im Fokus und wir erfahren als Leser viel über ihr Leben als Jugendliche. Insgesamt ist mir Harry als Charakter etwas zu blass geblieben und ich konnte ihm nicht viel abgewinnen. Dafür habe ich sehr gerne mehr über Alice erfahren und mir haben die Kapitel, die in der Vergangenheit spielen, besser gefallen. Die Charaktere sind allesamt geheimnisvoll und auch die Nebenfiguren sind interessant ausgearbeitet. Der Schreibstil von Swanson konnte mich wieder überzeugen und das Buch lässt sich flüssig lesen. Er baut unbewusst Spannung auf und schafft es den Leser zu fesseln. Die unerwarteten Wendungen dürfen natürlich auch nicht fehlen und am Ende gibt es einen großen Showdown. Dennoch waren einige Aspekte nicht ganz logisch und wirkten teilweise auch etwas an der Haaren herbeigezogen. Das kannte ich aber schon aus den anderen Büchern und hat mich deshalb auch nicht allzu sehr gestört. Man sollte aber bedenken, dass die Geschichten von Swanson nicht immer ganz realistisch sind. Fazit: Trotz einiger kleiner Kritikpunkte konnte mich das neue Buch von Peter Swanson wieder begeistern und hat mir insgesamt sehr gut gefallen. An "Die Gerechte" kommt es zwar nicht ganz heran, aber dennoch wurde ich hier nicht enttäuscht. Daher gibt es von mir 4 Sterne!

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Vita

Peter Swanson studierte am Trinity College, der University of Massachusetts in Amherst und am Emerson College in Boston. Sein Roman »Die Gerechte« wurde in England als bester Thriller des Jahres 2015 ausgezeichnet, von der Presse hochgelobt und für einen renommierten Steel Dagger Award nominiert. Peter Swanson lebt mit seiner Frau und einer Katze in Somerville, Massachusetts. 

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