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Ein französischer Sommer Roman

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€ 15,50 [A] | CHF 21,50*
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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-29181-2

Erschienen:  08.08.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ein leuchtender Sommer in einer unheilvollen Zeit

1911. Die junge Clare wird nach dem Tod ihres Vaters von Schottland nach Frankreich geschickt. Allein in der Fremde findet sie Trost bei Luc, dem Sohn ihrer Gastgeber. Gemeinsam erleben sie einen unvergesslichen Sommer – bis Clare erneut aus ihrer Welt gerissen wird. Jahre vergehen, bevor sie nach Frankreich zurückkehrt. Doch der Krieg hat Lucs Leben unwiderruflich verändert. Ist die Liebe jenes Sommers stark genug, um wieder zueinanderzufinden?

»Eine bewegende Liebesgeschichte um Krieg und Kunst, die von Frankreich bis nach Schottland und Nordafrika führt.«

Susanne Goga

Jessica Brockmole (Autorin)

Jessica Brockmole hat seit jeher eine große Leidenschaft für historische Romane. Die Idee zu ihrem Debüt, dem internationalen Bestseller Eine Liebe über dem Meer, entstand während eines langjährigen Aufenthalts in Schottland. Ein französischer Sommer ist ihr zweites Buch. Die Autorin lebt heute mit ihrem Ehemann und ihren zwei Kindern in Indiana, USA.


Susanne Goga-Klinkenberg (Übersetzerin)

Susanne Goga, 1967 geboren, ist eine renommierte Literaturübersetzerin und Autorin. Im Diana Verlag erschienen bereits drei Romane, darunter »Die Sprache der Schatten«, für den sie 2012 mit dem DeLiA-Literaturpreis ausgezeichnet wurde, und der Spiegel-Bestseller »Der verbotene Fluss«. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Mönchengladbach.

»Eine bewegende Liebesgeschichte um Krieg und Kunst, die von Frankreich bis nach Schottland und Nordafrika führt.«

Susanne Goga

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Susanne Goga-Klinkenberg
Originaltitel: At the Edge of Summer
Originalverlag: Ballantine

Paperback, Klappenbroschur, 416 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-29181-2

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

Erschienen:  08.08.2016

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In Zeiten des Krieges hilft nur der Glaube...

Von: nicigirl85 Datum: 07.02.2018

nicigirl85.blogspot.de/

Als Leserin, die gern historische Romane zu Zeiten des ersten und zweiten Weltkrieges schmökert, kam ich nicht umhin dieses Buch zu lesen, welches mir durch sein hübsches Cover und den ansprechenden Klappentext ins Auge stach.

In der Geschichte geht es um Clare, die nach dem Tod ihres Vaters von der Familie Crepet aufgenommen wird. Hier lernt sie Luc kennen, den Sohn der Künstlerfamilie. Zusammen verbringen sie einen unbeschwerten Sommer, eh das Leben sie von einander trennt. Wird der Sommer das Einzige sein, was sie jemals haben werden?

Die Handlung startet 1911, vor Beginn des ersten Weltkrieges, und erstreckt sich bis ins Jahr 1922. Die Ereignisse werden uns mal aus der Sicht von Clare und mal aus den Augen von Luc geschildert, die jeweils als Ich- Erzähler agieren. Zudem runden Briefe zwischen den Beiden die Abläufe der Erzählung ab.

Zu Beginn war ich etwas enttäuscht, da die Handlung anfänglich doch eher vor sich hin plätscherte. Erst am Ende der Geschichte war mir klar, dass dies von der Autorin nur gewollt sein kann, um die Ruhe und Sinnlichkeit dieses letzten Sommers aufzuzeigen, bevor das Grauen auf die jungen Leute wartet.

Berührt haben mich vor allem die Kriegserlebnisse von Luc. Hier hat Frau Brockmole sehr gut die Ängste der jungen, unerfahrenen Soldaten eingefangen und was sie alles durchmachen mussten. Das im wahrsten Sinne des Wortes "einschneidende" Erlebnis von Luc hat mich zu Tränen gerührt. Aber es zeigt, dass man in den schlimmsten Zeiten machmal nicht einmal Freunden trauen darf. Als Person überzeugt Luc durch seine Tiefsinnig- und Verletzlichkeit.

Clare ist als Akteurin beinahe das genaue Gegenteil, denn sie ist trotz des Verlustes ihrer Eltern so voller Leichtigkeit und Tatendrang, dass man gern mitverfolgt wie sie ihr Leben meistert. Gerade zum Ende der Geschichte hin hat sie mich endgültig mit ihrer Güte für sich eingenommen.

Ich persönlich finde, dass es der Autorin gelungen ist ein detailtreues Bild der damaligen Zeit zu zeichnen. Auch die Schrecken des Krieges beschönigt sie nicht. Bei der Darstellung von verletzten Soldaten musste ich ein ums andere Mal schlucken, aber das entsprach eben der damaligen Realität.

Gut fand ich außerdem wie sie die Kunst veranschaulicht und wie sehr die Protagonisten daran hängen und was sie auch in schweren Zeiten aufrecht erhält. Mit einem Pinsel scheint sich die Wirklichkeit besser gestalten zu lassen. Die Sache mit den Gesichtsmasken fand ich unglaublich, davon hatte ich vorher noch nie gehört. Das wird einigen Soldaten das Leben nach dem Krieg sehr erleichtert haben.

Das Ende hatte ich so nicht erwartet, sah doch alles so ausweglos aus. Umso mehr freute mich die Wende.

Fazit: Mich hat die Geschichte berührt und ich spreche gern eine Empfehlung aus. Gute Unterhaltung garantiert.

Ein französischer Sommer

Von: Fantasie und Träumerei Datum: 10.10.2017

fantasie-und-traeumerei.blogspot.de/


Im Sommerurlaub im Jahr 2014 habe ich ein Buch gelesen, das mich zutiefst berührt hat. Eine Liebesgeschichte bewegend und rau wie das Meer, das dem Roman zum Titel verholfen hat. Die Rede ist von Jessica Brockmoles Debüt "Die Liebe über dem Meer", einem Briefroman über die hoffnungsvolle Liebe zweier Menschen während einer hoffnungslosen Zeit.

Dass Jessica Brockmole keine so intensive Geschichte nachlegen kann, habe ich eigentlich auch nicht erwartet und daher war ich kein bisschen enttäuscht, als mich Clares und Lucs Schicksale nicht so sehr berührten, wie damals der Roman über Elspeth und David. Trotzdem spreche ich "Ein französischer Sommer" eine Leseempfehlung aus.

Das ist dieses junge Mädchen - Clare -, von der Mutter verlassen, den Vater an den Tod verloren, findet sie Obhut bei Lucs Eltern. Einem Künstlerpaar. Freunde ihrer Mutter, die ebenfalls Künstlerin war. Auch Clare hat das Talent hinter die Fassade zu schauen, Dinge genau betrachten zu können, Botschaften hinter Kleinigkeiten zu erkennen. Eigentlich müsste sie eine ganz gute Menschenkenntnis haben, doch leider wird diese beeinträchtigt durch die Verluste, die sie in ihren jungen Jahren bereits erlebt hat.

Luc ist ein sympathischer junger Mann. Bodenständiger als seine Eltern, bietet er Clare eine stabile Basis, um eine Beziehung zu entwickeln. Diese beläuft sich zunächst freundschaftlicher Natur,aber nach einiger Zeit nähern die beiden sich immer mehr an.

Es scheint, als könne Clare endlich Vertrauen fassen. Doch dann wird Clares Leben komplett durcheinander gewirbelt und Luc gerät in die Fänge des Krieges, der seine Seele mit harter Kralle zerkratzt. Luc ist nicht mehr der Mensch, der er einmal war. Gibt es trotzdem Hoffnung für ihn und Clare die Freundschaft oder gar die Liebe wieder aufleben zu lassen?

"Ein französischer Sommer" ist lange Zeit einfach nette, kurzweilige Unterhaltung, geht dann Phasenweise in die Tiefe, birgt aber keine großen Überraschungen. Kultur und Krieg werden hier gekonnt miteinander verknüpft und auf recht eingängige Art und Weise dargestellt. Die Autorin macht sich Gedanken über menschliches Handeln, über die Wege, die dort hinführen, über Verantwortung und Schicksalsschläge. "Ein französischer Sommer" ist mehr, als eine Liebesgeschichte, aber nicht tiefgründig genug, um als historischer Roman über den ersten Weltkrieg zu bestehen. Trotz allem ist es ein unterhaltsames Buch, das ich gern gelesen habe.

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