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Ein ordentlicher Ritt Roman

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-27067-1

NEU
Erschienen: 26.09.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Anschnallpflicht!

Juice Terry Lawson ist der unangenehmste Taxifahrer von ganz Edinburgh. Seine männlichen Fahrgäste textet er gnadenlos zu, die Frauen versucht er flachzulegen. Es kann sich eigentlich nur um ein Versehen handeln, dass ausgerechnet der amerikanische Fernsehstar Ronald Checker ihn als seinen Stammfahrer engagiert. Als dann ein Hurrikan die Ostküste Schottlands heimsucht und die Stadt im Chaos versinkt, verschwindet Terrys gute Freundin Jinty. Zuletzt wurde sie im berüchtigten Pub Ohne Namen gesehen. Ronald Checker wird wohl oder übel einen Umweg in Kauf nehmen müssen …

»Irvine Welsh verbindet Schlüpfrigkeit mit Poesie und Witz mit Jammer im selben Absatz. Packend und authentisch.«

James Walton, Spectator

Irvine Welsh (Autor)

Irvine Welsh, geboren 1958 in Leith bei Edinburgh, schreibt Romane und Kurzgeschichten und gilt als einer der wichtigsten Autoren der Underground-Literatur. Sein Debütroman Trainspotting und die gleichnamige Verfilmung mit Ewan McGregor machten ihn international bekannt. Welsh lebt in Chicago.

www.irvinewelsh.net

»Irvine Welsh verbindet Schlüpfrigkeit mit Poesie und Witz mit Jammer im selben Absatz. Packend und authentisch.«

James Walton, Spectator

»Man müsste schon ein arg humorloser Menschen sein, um dem schmutzigen Charme dieses Buchs nicht zu erliegen.«

Sunday Times

»Rau, dreckig, unterhaltsam.«

James Naughtie, Radio 4 Today

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Stephan Glietsch
Originaltitel: A Decent Ride
Originalverlag: Jonathan Cape

Paperback, Klappenbroschur, 448 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-27067-1

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Hardcore

NEU
Erschienen: 26.09.2016

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Nichts neues im Hause Welsh

Von: Christian Datum: 27.11.2016

bieberbruda.blogspot.de/

Nichts neues im Hause Welsh: Entweder werde ich hierfür langsam zu alt, oder der Autor hat einfach nicht Neues mehr zu erzählen?

Inhalt:
Juice Terry ist Taxifahrer in Edinburgh mit einem Nebenverdienst als Drogendealer und Pornodarsteller. Als der amerikanische Serienstar und schwerreiche Immobilien- Investor Ronald Checker in sein Taxi steigt, ist dieser von Terrys unkonventionellen Art so angetan, dass er ihn als festen Fahrer während seines Aufenthalts in Schottland engagiert. Als dann ein Orkan die Küste heimsucht, verschwindet auch noch die Prostituierte Jinty. Was die beiden anschließend erleben, kann man durchaus als "ordentlichen Ritt" bezeichnen...

Meine Meinung:
Bei einem Roman von Irvine Welsh muss man mit derber Sprache, abgedrehter Story und allerhand Geschlechtsverkehr rechnen (nicht umsonst laufen die Bücher über den Heyne Hardcore-Verlag). Auch Terry (den man schon aus anderen Büchern des Autors kennt) redet, wie im der Mund gewachsen ist. Sein Leben scheint nur aus Drogen und Sex zu bestehen und er schlittert durch seine "unkonventionelle Art" in die unmöglichsten Situationen. Als Ronald Checker in sein Taxi steigt, labert er munter drauf los und kann ihn dann tatsächlich um den Finger wickeln: Die beiden beginnen eine ausufernde Männerfreundschaft und Terry will Checker helfen, an eine sehr seltene Flasche Whisky zu kommen - mit allen Mitteln. Übrigens: Checker erinnerte mich stark an den neuen Präsidenten der USA - ob Welsh ihn wohl tatsächlich als Vorbild genommen hat?
Neben den beiden folgt man der Story um den etwas einfältigen Jonty und dessen Freundin Jinty, die statt zu putzen im Bordell anschaffen geht und von Jonty letztendlich beim Fremdgehen erwischt wird und anschließend verschwindet...
Grundsätzlich sind alle Zutaten für einen echten Welsh gegeben, aber dieses mal musste ich mich tatsächlich etwas durch das Buch quälen. Ich fragte mich beim lesen: Hat er nach 13 Romanen einfach nichts mehr zu sagen oder werde ich langsam zu alt für diese Art von Humor? Natürlich gab es viele skurrile Momente und ich habe mehrmals auflachen müssen, aber im großen und ganzen fand ich das Buch eher langweilig und zäh. Die Geschichte konnte mich nicht fesseln, war vorhersehbar und einfältig. Schade - ich hatte mich sehr auf den Ritt gefreut.

Fazit:
Nichts neues im Hause Welsh - Ein ordentlicher Ritt ist tatsächlich eher "ordentlich": Also ganz nett für Fans, aber auch nicht mehr. Ich kann dem Buch leider nur 3 Sterne vergeben.

Zweideutig eindeutig

Von: Elke Heid-Paulus Datum: 03.11.2016

www.lovelybooks.de/mitglied/Havers/rezensionen/

Es ist ein besonderes Kennzeichen der Romane des schottischen Autors Irvine Welsh, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt. Und auch seine Figuren lässt er so reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Und da diese üblicherweise nicht aus der „Upper class“ sondern eher aus Problemvierteln kommen, ist es kein Wunder, dass deren Sprache eher derb, zotig und direkt ist. So auch in dem neuen Roman „Ein ordentlicher Ritt“, in dessen Zentrum Juice Terry Lawson, ein Taxifahrer aus Edinburgh, steht.

Ein unsympathischer Zeitgenosse mit Jogginganzug und Korkenzieherlocken, dessen einziges Sinnen und Trachten darin besteht, seine weiblichen Fahrgäste mit eindeutigen Absichten anzubaggern. Und es steht außer Frage, dass er einen Schlag beim den Frauen hat und dementsprechend auch zum Zug kommt. Er ist ein vielbeschäftigter Mann, denn neben seinem Job als Taxifahrer bessert er sein Einkommen mit gelegentlichen Lieferfahrten für Drogenhändler auf oder lässt sich von einem amerikanischen TV-Star während dessen Aufenthalt in Schottland als Chauffeur mieten. Damit aber nicht genug, denn außerdem muss Terry ein Auge auf das zwielichtige Etablissement eines Kumpels haben. Dort schafft Jinty, eine seiner Freundinnen, bis zu dem Tag des Hurrikans an. Aber dann verschwindet sie, und die Dinge laufen auch für Terry völlig aus dem Rahmen…

It’s all about Terry…und die Entwicklung, die er im Laufe des Romans bedingt durch verschiedene Ereignisse durchmacht. Weg von dem egoistischen Sexmaniac hin zu einem reflektierenden Menschen, der sich nicht nur mit seinen familiären Wurzeln auseinandersetzt, sondern auch Interesse für die Probleme seines persönlichen Umfeldes zeigt und Hilfe anbietet. Welsh beschreibt dieses Werden völlig unsentimental –hätte ja auch niemand erwartet, dass er tief in die Emotionskiste greift.

Immer provokant, mit schrägem Humor, bisweilen recht bizarr…und zweideutig eindeutig. Klasse!

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