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Ein ordentlicher Ritt Roman

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€ 16,99 [D] inkl. MwSt.
€ 17,50 [A] | CHF 22,90*
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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-27067-1

Erschienen: 26.09.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Anschnallpflicht!

Juice Terry Lawson ist der unangenehmste Taxifahrer von ganz Edinburgh. Seine männlichen Fahrgäste textet er gnadenlos zu, die Frauen versucht er flachzulegen. Es kann sich eigentlich nur um ein Versehen handeln, dass ausgerechnet der amerikanische Fernsehstar Ronald Checker ihn als seinen Stammfahrer engagiert. Als dann ein Hurrikan die Ostküste Schottlands heimsucht und die Stadt im Chaos versinkt, verschwindet Terrys gute Freundin Jinty. Zuletzt wurde sie im berüchtigten Pub Ohne Namen gesehen. Ronald Checker wird wohl oder übel einen Umweg in Kauf nehmen müssen …

»Irvine Welsh verbindet Schlüpfrigkeit mit Poesie und Witz mit Jammer im selben Absatz. Packend und authentisch.«

James Walton, Spectator

Irvine Welsh (Autor)

Irvine Welsh, geboren 1957 in Leith bei Edinburgh, schreibt Romane und Kurzgeschichten und gilt als einer der wichtigsten Autoren der Underground-Literatur. Sein Debütroman Trainspotting und die gleichnamige Verfilmung mit Ewan McGregor machten ihn international bekannt. Welsh lebt in Chicago.

www.irvinewelsh.net

»Irvine Welsh verbindet Schlüpfrigkeit mit Poesie und Witz mit Jammer im selben Absatz. Packend und authentisch.«

James Walton, Spectator

»Man müsste schon ein arg humorloser Menschen sein, um dem schmutzigen Charme dieses Buchs nicht zu erliegen.«

Sunday Times

»Rau, dreckig, unterhaltsam.«

James Naughtie, Radio 4 Today

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Stephan Glietsch
Originaltitel: A Decent Ride
Originalverlag: Jonathan Cape

Paperback, Klappenbroschur, 448 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-27067-1

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Hardcore

Erschienen: 26.09.2016

  • Leserstimmen

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Nur mäßig überzeugender Edinburgh-Roman nach Schema F

Von: Wulf | Medienjournal Datum: 16.04.2017

medienjournal-blog.de/2017/01/review-ein-ordentlicher-ritt-irvine-welsh-buch/

Mit "Ein ordentlicher Ritt" geht Autor Irvine Welsh im Grunde den einfachen Weg, mehr von Altbekanntem zu bieten und so wirkt sein Roman in vielen Passagen wie ein mittelmäßiger Abklatsch seiner früheren Werke, während sich die surreal-wahnhafte Sogwirkung nur selten einstellen will und ein roter Faden erst spät zutage tritt. Mit am gravierendsten dürfte aber sein, dass die Geschichte dramaturgisch einerseits reichlich überladen, andererseits ziemlich uninspiriert und dadurch vorhersehbar daherkommt.

Made in Edinbraaaa

Von: Bine Datum: 03.01.2017

beautyglace.blogspot.co.at/

Nein, kein Protagonist den man ins Herz schließt oder für den man gar eine Träne verschwenden würde, würde er am Ende den Tod finden.

Wer Irvine Welsh nicht kennt, sollte auch vor der sehr...sehr rüden Sprache gewarnt werden. Andererseits...wer den schottischen Schriftsteller Irvine Welsh (Trainspotting!!!) nicht kennt, der hat es auch nicht anders verdient �� . Da habe ich doch tatsächlich mal den Fehler gemacht und versucht Porno (Teil nach Trainspotting) auf "Schottisch" zu lesen. Schottisch und dann auch noch Mundart war dann aber doch zuviel...

Also kommen wir zu unseren Protagonisten:


Juice Terry Lawson ist Taxifahrer in Edinburgh und sucht sich seine Fahrgäste genau aus. Die sollten nämlich weiblich und möglichst heiß sein. Wenn sie dann auch noch nicht abgeneigt sind, mit ihm ein Nümmerchen aufn Rücksitz zu schieben...um so besser! Die Aussprache ist teilweise wirklich sehr rüde, so wird beipsielsweise auf Seite 38 sehr bildhaft beschrieben, wie er eine Abtreibung seiner beiden Gören vorgenommen hätte...

Nein kein Mann zum Verlieben und auch nicht mal liebhaben.

Da hat er dann mal doch einen männlichen Fahrgast im Taxi und dann ist das gleich der amerikanische Fernsehstar Ronald Checker, der ihn während seines Aufenthaltes in Edinburgh auch gleich engagieren möchte. Terry, der den seltsamen Typen nicht aus dem TV kennt, ziert sich etwas und willigt dann angesichts der Moneten ein. Muss sich der arme Terry ja sonst mit Taxifahrten und Drogenhandel über Wasser halten.

Zu allem Unglück kommt auch noch ein Hurrikan auf Edingburgh zu, welcher den hübschen Namen "Drecksack" trägt.
Parallel zu Terry gibt es noch die Geschichte von den etwas zurückgebliebenen Jonty und seiner Freundin der Prostituierten Jinty. Natürlich hat Jonty keine Ahnung, dass Jinty als Prostituierte arbeitet, sondern ist im festen Glauben, sie sei Putzfrau.

Kurz bevor der Hurrikan das Festland erreicht, bedankt sich noch Jinty auf dem Rücksitz des Taxis für die Fahrt und die Drogen und bezahlt Terry in Naturalien bevor sie im Pub with no Name verschwindet. Dort angekommen bietet ihr ein Typ Drogen für nen Fick an und Jinty kann nicht wiederstehen und folgt ihm aufs Pubklo, wo sie dummerweise von Jonty erwischt wird.

Jinty ist fortan verschwunden und Terry, der nie einen Freund in Stich lässt, macht sich inklusive Fernsehstar Ronald Checker auf die Suche nach ihr.
Da ich auch ein etwas älteres Kaliber bin, so bin ich mit Trainspotting aufgewachsen. Ich liebe diesen Film, fand ihn als Jugendliche lustig, als Erwachsene traurig und schaue ihn mir noch immer gerne (jetzt lieber im Originalton) an.

Anfangs war ich von der derben Sprache doch sehr irritiert, was bei mir echt nicht leicht ist! Genau auf Seite 38 (oben erwähnt) habe ich heftig schlucken müssen. Andererseits spiegelt es doch tatsächlich eine Gesellschaft in Schottland wieder, die man zwar nicht kennen mag (und auch nicht kennenlernen mag), die aber existiert.

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