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Eine kurze Geschichte von Gehirn und Geist Woher wir wissen, wie wir fühlen und denken

Kundenrezensionen (10)

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€ 15,50 [A] | CHF 20,50*
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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-55277-3

Erschienen: 12.09.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Von der Steinzeit bis heute – eine unterhaltsame und kenntnisreiche Geschichte der Hirnforschung

In den vergangenen Jahrhunderten mussten die Wissenschaftler, die unser Gehirn erforschten, ihre Konzepte immer wieder verwerfen – was einmal glanzvoll bewiesen schien, galt bereits wenig später als widerlegt. Und auch heute nehmen die offenen Fragen eher zu als ab – können wir unser Gehirn überhaupt verstehen? Und woher wissen wir, wie wir fühlen und denken?

Der vielfach prämierte Wissenschaftsautor Matthias Eckoldt nimmt uns mit auf einen anregenden und kenntnisreichen Streifzug durch die Geschichte des Gehirns und seiner Erforschung, die von der Steinzeit bis ins heutige Internetzeitalter reicht, vom »Lebensgeist« der Griechen bis zu Spiegelneuronen und modernen Netzwerktheorien.

"Das Gehirn und seine Metaphern" - Rezension auf tell-review.de

"Was für ein erhellendes Buch!"

Gerald Hüther

Matthias Eckoldt (Autor)

Matthias Eckoldt, 1964 in Berlin geboren, studierte Philosophie, Germanistik und Medientheorie. Er veröffentlichte Romane, Fachbücher und Essays, zuletzt Die Intelligenz der Bienen (zusammen mit dem Neurowissenschaftler Randolf Menzel) sowie den Gesprächsband Kann das Gehirn das Gehirn verstehen? über die Hirnforschung und die Grenzen unserer Erkenntnis. Des Weiteren verfasste Eckoldt mehr als fünfhundert Radiosendungen zu kulturphilosophischen und naturwissenschaftlichen Themen. Für seine Arbeit wurde er unter anderem mit dem idw-Preis für Wissenschaftsjournalismus ausgezeichnet. Zurzeit lehrt Eckoldt als Schreibdozent an der FU Berlin.

"Was für ein erhellendes Buch!"

Gerald Hüther

»Das Buch ist eine lehrreiche Parforcetour durch die Geschichte der menschlichen Selbsterkenntnis.«

Gehirn und Geist (01.01.2016)

Ein Sachbuch, das durch einfache und schöne Sprache besticht und fesselt (...). Eine zutiefst menschliche Geschichte mit einem überraschenden Ende.

natur (18.11.2016)

"Eine amüsante Zeitreise. (...) Aus schwerer Materie (wird) eine fast leichte Lektüre, bei der sich Appetit auf Nachschub einstellt."

Health&Care Management (26.09.2016)

13.07.2017 | 19:30 Uhr | Hamburg

Gespräch und Vortrag

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Boysen + Mauke OHG
Burchardstraße 21
20095 Hamburg

Tel. 040/44183-182, hamburg@schweitzer-online.de

ORIGINALAUSGABE

Paperback, Klappenbroschur, 256 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
mit Abbildungen

ISBN: 978-3-570-55277-3

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Pantheon

Erschienen: 12.09.2016

  • Leserstimmen

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Sicherlich lesenswert und für manchen Leser sehr interessant, aber leider nicht ganz mein Fall...

Von: Nepomurks Datum: 08.06.2017

nepomurks.booklikes.com/

Matthias Eckoldt unternimmt in „Eine kurze Geschichte von Gehirn und Geist“ (erschienen im Pantheon Verlag) eine Zeitreise, begonnen bei den alten Griechen bis hin zur Neuzeit. Immer im Fokus das menschliche Gehirn und seine Funktionsweisen in jeglichem Blickwinkel.
Mich hat Cover des Buches sofort angesprochen und ich habe mich ein wenig von dem Untertitel „Woher wir wissen, wie wir fühlen und denken“ leiten lassen. Das Buch selber handelt aber tatsächlich immer vom entsprechenden epochalen Wissen zu Aufbau und Funktionsweise des menschlichen Hirns und der Bedeutung des menschlichen Geistes. Eckoldt stellt in chronologisch fortlaufender Form und in entsprechenden Kapiteln sehr eindrücklich dar, wann welches Wissen in der "Hirnforschung" erlangt wurde und wie sich das Forschen nach neuen Erkenntnissen in diesen Bereichen zu bestimmten Zeiten in der Vergangenheit entwickelte. Der Schreibstil ist dabei sehr eingängig und alle Inhalte sind durchweg gut verständlich beschrieben. Das Buch wirkt dabei eher wie eine Zeitreise durch die Geschichte, immer im Plauderton mit Blick auf die neurologischen Entdeckungen. Die Schilderungen waren dabei zwar stellenweise interessant, aber für mich doch nicht unbedingt fesselnd oder besonders spannend. Insbesondere die Darstellungen aus den Zeiten der Antike konnten mich nicht sonderlich einnehmen. Ein wenig besser wurde es, je näher man sich an die neuzeitlichen Erkenntnisse herantastete. Doch auch hier konnte mich das Buch nicht mehr wirklich mitreißen. Vielleicht lag es ein wenig an meinen falschen Erwartungen an dieses Buch..
Sicherlich finden sich für „Eine kurze Geschichte von Gehirn und Geist“ begeisterte Leser. Meins war es leider nicht so sehr. Stellenweise interessant, aber im Ganzen für meinen Geschmack nicht besonders überzeugend.. Sehr schade! Trotzdem lesenswert und dafür 3 Sterne.

sehr übersichtlich, interessant und faszinierend

Von: Katia Datum: 23.04.2017

theartof-travel.blogspot.de/

Der vielfach prämierte Wissenschaftsautor Matthias Eckoldt nimmt uns mit auf einen anregenden und kenntnisreichen Streifzug durch die Geschichte des Gehirns und seiner Erforschung, die von der Steinzeit bis ins heutige Internetzeitalter reicht, vom »Lebensgeist« der Griechen bis zu Spiegelneuronen und modernen Netzwerktheorien.

Durch den Biologie-Unterricht und meine Präsentationsleistung im Fach Biologie über das Gehirn des Menschen und die Entwicklung dessen wuchs mein Interesse daran. Deswegen entschied ich mich dazu mein Wissen darüber aufzufrischen und zu erweitern und meine neu gewonnene Neugierde über die Seele zu befriedigen.
Das Buchcover ist sehr ansprechend und schön illustriert. Das Durcheinander und die Glühbirnen darüber und darin geben bereits eine Idee über den Inhalt des Büches genauso auch der Titel. Der Titel entspricht dem Inhalt, die Geschichte ist wirklich kurz, jedoch sehr umfangreich und gut strukturiert und gibt einem einen Überblick über die Hirnforschung und die Entwicklung des Gehirns. Dem Untertitel würde ich dagegen nicht ganz zustimmen, auf "woher wir wissen wie wir fühlen und denken" wurde nicht genügend eingegangen.
Die Geschichte von Gehirn und Geist fängt mit dem Fund von Schädelknochen des Menschen an, in denen Löcher zu finden sind und auf eine ältere Version von Operationen am Gehirn hindeuten.
Matthias Eckoldt beginnt bei "Null" und arbeitet sich strukturiert durch die Epochen hindurch.Angefangen bei der Antike, wo der Sitz des Geistes nicht dem Kopf zugeteilt wird und Platon die "Natur der Seele" dreigeteilt hat. Durch die Epochen hinweg bekommt das Gehirn immer wieder neue Metaphern. Galenus schließt das antike Projekt der Hirnforschung ab und sieht dabei Parallelen zum Wasser, wodurch es zu der Metapher des Brunnen kommt. Daraufhin folgt die Epoche des Mittelalters und Renaissance, in denen die Metapher für das Gehirn die Orgel darstellt. Anschließend folgt die Neuzeit mit dem Vergleich von Telegraph und Landkarte. Schließlich folgt die Moderne mit dem Chemiebaukasten und dem Computer. Abschließend wird in der Gegenwart die Metapher des Internets verwendet und mit dem Gehirn verglichen. Die vielen Metaphern über die Zeit hinweg zeigen die vielen Facetten der Hirnforschung und Hirntätigkeit und das wandelnde Selbstbild des Menschen. Die Orientierung der verschiedenen Modelle von Gehirn ist dem jeweiligen technologischen können zu zuordnen, welcher dadurch auch wiedergespiegelt wird.
Nach jedem der fünf Kapitel folgen immer wieder Untertitel im Text oder Thesen und Fragen zu der jeweiligen Epoche, welche daraufhin beantwortet werden und auf das bereits geschriebene weiter eingehen. Die verschiedenen Theorien werden rückblickend verglichen und komplexe Theorien, Gesetze und Innovationen werden ebenfalls einfach und strukturiert erklärt und miteinander verknüpft, wodurch sich ein roter Faden durch das Buch hindurch sich bildet.
Besonders interessant fand ich die Textstelle mit der Forschung von Da Vinci und Platon, genauso die wenigen jedoch sehr spannenden Abbildungen. Auch die historischen und philosophischen Aspekte haben mich sehr begeistert und die (geistigen) Erkrankungen und die damit verbundenen Sprachstörungen. Über den Geist bzw. die Seele gab es leider zu wenig Information, worauf ich mich eigentlich am meisten gefreut hatte. Es wurde wenig darauf eingegangen und zu wenig darüber erwähnt.
Besonders beeindruckt war ich von den vielen verschiedenen Forschern die im Buch erwähnt wurden und noch mehr von dem Gehirn selbst.


Fazit: Alles in allem kennt man vieles bereits aus der Schule, jedoch nicht in dem Ausmaß und nicht so interessant. Sehr vieles war neu und durch den angenehmen Schreibstil des Autors, war das Öftere Lesen nicht anstrengend, sondern gab einem ein besseres Verständnis über das geschriebene. Das Buch " Eine kurze Geschichte von Gehirn und Geist" ist nichts für zwischendurch (es sei den man kennt sich bereits perfekt auf dem Gebiet aus) und erfordert einen gewissen Grad an Konzentration. Ich selbst habe es Stückweise gelesen um nicht abzuschweifen. Es ist unglaublich gut zusammengefasst und bietet einem einen umfassenden Überblick über die Hirnforschung der verschiedenen Epochen hinweg. Zudem wird nicht mit gruseligen Details von Experimenten gespart und auf die grausamen Taten an Juden,KZ-Häftlingen und Tieren eingegangen.
Ein sehr interessantes, spannendes und empfehlenswertes Buch für jeden der an dem Gehirn, Biologie und Geschichte interessiert ist.

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