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Erste Hilfe für die Seele Einsatz im Kriseninterventionsteam

Kundenrezensionen (11)

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€ 13,40 [A] | CHF 17,90*
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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-71474-2

Erschienen: 11.10.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Wer hilft, wenn das Leben plötzlich auseinanderbricht? Wenn man gerade den liebsten Menschen verloren hat? Oder bei einem Unfall Schreckliches mitansehen musste? Angélique Mundt ist Psychologin und arbeitet für das Kriseninterventionsteam Hamburg. Sie steht Menschen unmittelbar nach einer Katastrophe zur Seite, spendet Ruhe, Kraft und Orientierung. Sie leistet erste Hilfe für die Seele. In diesem Buch erzählt sie von tragischen Unglücken und Schicksalsschlägen, von erschütternden Erfahrungen und Menschen, die größtes Leid erfahren haben. Und vor allem macht sie vor, wie Hilfe in den schlimmsten Momenten unseres Lebens möglich ist. Sie plädiert für ein aufmerksames und kraftvolles Leben. Sie zeigt, wie man sich Trauer und den eigenen Ängsten stellen und wie man schöne und besondere Momente intensiv erleben kann.

»Das Buch ist rundum gelungen und kann etwas leisten, das selten geworden ist in der medialen Übermacht von Kriegs- und Krisenbildern.«

Meike Dannenberg, Bücher (05.01.2017)

Angélique Mundt (Autorin)

Angélique Mundt wurde 1966 in Hamburg geboren. Nach ihrem Studium der Psychologie arbeitete sie lange in der Psychiatrie, bevor sie sich 2005 als Psychotherapeutin mit einer eigenen Praxis selbstständig machte. Sie arbeitet ehrenamtlich im Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuz, das Menschen bei potentiell traumatisierenden Ereignissen erste Hilfe für die Seele leistet. Sie ist Autorin von Kriminalromanen und lebt in Hamburg.

»Das Buch ist rundum gelungen und kann etwas leisten, das selten geworden ist in der medialen Übermacht von Kriegs- und Krisenbildern.«

Meike Dannenberg, Bücher (05.01.2017)

»Keine leichte Kost – und doch voller Hoffnung. Denn es zeigt, dass das Wichtigste ist, füreinander da zu sein und zuzuhören.«

Vital (05.01.2017)

04.05.2017 | 09:30 - 11:00 Uhr | Graz

Lesung und Gespräch

Eintritt frei

weitere Infos zur Veranstaltung

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Mehr Infos

Stadtbibliothek Graz-Nord
Theodor-Körner-Straße 59
8010 Graz

17.05.2017 | 19:00 Uhr | Neustadt in Holstein

Lesung

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Mehr Infos

Marienhof
Rosengarten 50
23730 Neustadt in Holstein

Weitere Informationen:
Buchstabe
23730 Neustadt in Holstein

Tel. 04561/4411, info@buchstabe-neu.de

30.11.2017 | 19:00 Uhr | Hamburg

Lesung und Gespräch im Rahmen des Hamburger Krimisalons

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Mehr Infos

Polizeimuseum
Carl-Cohn-Str. 39
22297 Hamburg

ORIGINALAUSGABE

Paperback, Klappenbroschur, 288 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-442-71474-2

€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 17,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 11.10.2016

  • Leserstimmen

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Spannend, eindrucksvoll und interessant

Von: JoLou Datum: 15.04.2017

jolina-noelle.blogspot.com/

Angélique Mundt spricht in ihrem Buch etwas an, das mir auch unheimlich wichtig ist.
Es hilft niemanden wenn man die Dinge, so schrecklich sie auch sein mögen, nicht beim Namen nennt.
Manche werden es vielleicht, so empfinden, dass die Überbringer von Todesnachrichten mit der Tür ins Haus fallen, doch dies ist wichtig um sofort klare Verhältnisse zu schaffen.

In einem Kapitel schreibt sie auch über die Arbeit mit Kindern, diese Aussagen müssten ganz viele Menschen lesen, es ist wichtig den Tod beim Namen zu nennen, nicht eingeschlafen oder mit anderen Umschreibungen. Wir können nicht von uns Erwachsenen auf Kinder schließen. Keiner möchte, das Kinder Angst bekommen selbst Abends einzuschlafen, fordern das aber vielleicht durch diese Umschreibung heraus.
Ebenso stimme ich 100% mit der Autorin überein, dass es wichtig ist den Verstorbenen zu sehen, evtl. zu berühren um einfach zu begreifen, dass es diesen Menschen nicht mehr gibt.

Ich selbst war schon als Kleinkind mit auf Beerdigungen und nahm mit 4 Jahren Abschied von meiner heiß geliebten Uroma. Dies hat natürlich dem Tot nicht unbedingt einfacher für mich gemacht, doch ich weiß er ist ein Teil des Lebens und nichts vor dem man sich fürchten muss, oder das man nicht ansprechen darf, auch vor Kindern.
Ich danke meinen Eltern, dass sie alles richtig gemacht haben, jedenfalls sagt dies auch dieses Buch.

Natürlich geht es in diesem Buch ganz viel um Tod und um die Hinterbliebenen und wie sie diese Nachricht aufnehmen, doch es ist auch ein Buch über die Überbringer dieser Nachrichten.

Man erhält in 4 Kapiteln Einblick in die Arbeit des Hamburger Kit (Kriseninterventionsteam) und ist plötzlich dort mit den Hinterbliebenen, was kein Tatort oder anderer Krimi so zeigt.

Die Fälle im Buch sind echte Begebenheiten, doch so verändert, dass die Menschen hinter den Geschichten geschützt sind.

Kein Buch zum abschalten, vielleicht sogar zum mitfühlen, an einer Stelle kamen mir dir Tränen.

Erste Hilfe für die Seele

Von: FrauMüller Datum: 21.03.2017

www.buchnotizen.de

Die Psychologin Angelique Mundt leitet in Hamburg das Kriseninterventionsteam und hat nun über ihre Erfahrungen ein Buch mit dem Titel "Erste Hilfe für die Seele - Einsatz im Kriseninterventionsteam" geschrieben. Bereits nach kurzer Zeit des Lesens spürt man, das dies keine gewöhnliche Tätigkeit ist, die man halt mal so eben tut. Es ist ein wahrhaftig schwieriger Job, in dem Empathie und Sensibilität gefragt sind. Denn sie muss Todesnachrichten überbringen, Angehörige betreuen wie beispielsweise eine Großfamilie, deren Tochter vermisst wird. Angelique Mundt begleitet die Polizei, wenn Todesnachrichten überbracht werden müssen nach Gewaltverbrechen oder Verkehrsunfällen. Das Buch liest sich wie ein Krimi und doch ist es menschlich, wenn auch nicht für jeden geeignet, da es sehr hart ist zu lesen.

… Ich versuche, den Menschen in den schwärzesten Stunden ihres Lebens beizustehen. Ich leiste „Erste Hilfe für die Seele“, das ist die Aufgabe der Menschen, die für das KIT, das Kriseninterventionsteam, arbeiten. (Seite 11)

Und dennoch ist es beruhigend zu lesen, mit viel Wärme und Menschlichkeit Frau Mundt und ihr fabelhaftes Team mit all den grausamen Dingen umgehen. Mit viel Anteilnahme sie ihrer Arbeit nachgeht und auch ihre Gabe, sich einlassen können auf die jeweiligen Menschen. Wir alle brauchen in Krisenzeiten die Unterstützung unserer Mitmenschen. Und wie Frau Mundt zeigt, oftmals sind es auch nur kleine Dinge oder einfach nur da sein und hinhören, um anderen Hilfe zu sein.

… Ich ertrage das Schweigen und die nicht versiegenden Tränen. Es ist auszuhalten. Man kann helfen, die Last zu tragen. Ohne die „richtigen“ Worte. Mit dem Herzen und der Hand. (Seite 128)



Fazit: Ein sehr berührendes Buch voller Herzenswärme und purer Menschlichkeit! Sehr empfehlenswert - vor allen Dingen für alle Menschen, die im helfenden Bereich tätig sind!

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