Es muss ja nicht perfekt sein

Ab 14 Jahren
Paperback
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50 irre Sonntage, viele Ängste und eine große Liebe

Esthers Familie ist ungewöhnlich. Das ist das Mindeste, was man sagen kann. Ihr Vater wagt sich nicht mehr aus dem Keller, der Bruder kann nur bei Licht schlafen und die Mutter hat panische Angst vor allem, was Unglück bringen könnte. Was Esthers größte Angst ist, weiß sie nicht. Aber vorsichtshalber notiert sie alles, was infrage kommen könnte, in einer Liste. Und die gerät ausgerechnet in die Hände von Jonah Smallwood – ihrem Schwarm aus der Grundschule. Doch statt sie auszulachen, hilft Jonah ihr, sich ihren Ängsten zu stellen. Gemeinsam arbeiten sie die Liste ab und kommen sich immer näher. Bis Esther erfährt, was Jonah getan hat.

»Sutherland schildert ihre aus der Reihe denkenden und fühlenden Menschen mit hoher Empathie und mit viel schwarzem Humor, der aber nichts und niemanden der Lächerlichkeit preisgibt. Ganz im Gegenteil.«


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Henriette Zeltner
Originaltitel: A Semi-Definitive List of Worst Nightmares
Originalverlag: Putnam / Penguin, US
Paperback , Klappenbroschur, 400 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-16523-2
Erschienen am  22. April 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Facettenreiche Charaktere und eine wunderbare Idee, authentisch umgesetzt !!

Von: Lena

10.09.2019

Cover: Die Gestaltung des Covers ist sehr ansprechend. Es erinnert mich irgendwie an einen lauen Sommertag. Der Hintergrund ist in einem warmen, aber hellen Gelbton gestaltet. Es wirkt eher ruhig auf mich, aber die liebevollen kleinen Details, wie beispielsweise Wassertropfen oder kleine Herzchen, mag ich sehr. Inhalt: Nachdem mir der Debütroman „Unsere verlorenen Herzen“ sehr gut gefallen hat, war ich wahnsinnig gespannt auf ihr aktuelles Werk „Es muss ja nicht perfekt sein“. Dabei hat mich zuallerst der Titel angesprochen, aber auch auf den Inhalt war ich sehr neugierig. Auch wenn die Hauptgruppe der Leser sicherlich im Jugendalter zu finden, stechen ihre Werke absolut hervor. Denn sie sprechen Themen an, die nicht einfach abgetan werden können und haben Tiefgang. So begleiten wir als Leser in „Es muss ja nicht perfekt sein“ die junge Esther. Esthers Leben ist nicht einfach, denn es wird von vielen Ängsten bestimmt. Ihre Eltern leben es ihr schon lange vor, sodass sie selbst sich mehr oder weniger nahtlos eingefügt. Es ist so arg, dass sie sogar eine Liste führt, wovor sie vielleicht Angst haben könnte. Alleine dass man als junger Mensch eine solche Einstellung hat und sich vor allem fürchtet. Ich stelle mir das so schlimm vor, ganz besonders, wenn man überlegt, wie sehr einem die Angst oftmals im Weg steht. Alleine deshalb, weil man dadurch soviele schöne Dinge im Leben verpasst, sollte man versuchen die Angst zu besiegen. In einem gewissen Maß wird sich wohl jeder vor Sachen, Menschen oder Ereignissen fürchten. Ich hätte Esther so gerne einfach mal ein bisschen Halt gegeben und mir gewünscht, dass sie mehr Freude in ihrem Leben hat. Sie war mir von Beginn an sympathisch, jedoch hatte ich oft Mitleid mit ihr. Nicht nur die familiäre Situation belastet sie enorm, auch in der Schule hat sie kaum Kontakte. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Art sich zu kleiden, wird sie auch noch gemobbt. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass sich ihr Alltag durch die Begegnung mit Jonah positiv verändert. Besonders die Situationen, in denen sie gemeinsam Zeit miteinander verbringen, haben mir sehr gut gefallen. Aufbau, Struktur & Stil: Die Handlung in „Es muss ja nicht perfekt sein“ wird dem Leser aus Sicht von Esther, in der dritten Person, geschildert. Ich hätte mich sehr gefreut, wenn wir sie aus der Ich-Perspektive hätten begleiten dürfen, ganz besonders, weil sie einen wirklich schwierigen Alltag hat. Für mich wäre die emotionale Verbindung so noch intensiver gewesen. Aber auch so konnte ich mit ihr mitfühlen und sie oftmals verstehen. Zu Beginn hatte ich ein paar Schwierigkeiten mich in die Geschehnisse und die gegebene Lebenssituation hineinzufinde. Nach wenigen Seiten hatte sich das aber erledigt. Dazu beigetragen hat sicherlich der angenehme bildliche Schreibstil von Krystal Sutherland. Die oftmals skurrilen Situationen, die aber meist einen traurigen und nachdenklichen Hintergrund haben, konnte ich mir so gut vorstellen. Dadurch, dass bei bestimmten Charakteren immer mehr Fragen aufgeworfen werden, fieberte ich bis zum Schluss mit. Fazit: „Es muss ja nicht perfekt sein“ ist ein Jugendbuch, welches mich emotional berührt und zum Nachdenken gebracht hat.

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Ein Buch mit viel Tiefe

Von: Simi von BookieDreams

22.08.2019

„Alles, was du begehrst, liegt jenseits der Angst.“ feat. „Hör zu, du Arschloch. Wir sterben nicht. Wir haben nämlich noch was vor.“ Meinung Zu Beginn der Geschichte hatte ich echt Schwierigkeiten, mich mit Flüchen und deren Vorzeichen auseinanderzusetzen. Klar, Hufeisen über der Tür, Freitag, der 13. und die schwarze Katze sind bekannt, aber Esthers Familie macht wirklich ALLES, um angehende Flüche im Keim zu ersticken: Die siebzehnjährige Esther kostümiert sich, um nicht sie selbst sein zu müssen und die Mutter setzt Gewürze ein, um alles Pech und Unheil abzuhalten, während sich der Vater im Keller verschanzt hat und ihr Bruder wie eine wandernde Lichterkette sein Leben bestreitet. „Das Schlimmste war, dass die Angst sich nicht nur auf das Denken und die Sprechweise oder das Sozialverhalten auswirkte. Sie beeinflusste auch den Herzschlag. Die Atmung. Essen. Schlaf. Angst, die sich wie ein vierzackiger Anker anfühlte, den man ihr in den Rücken gerammt hatte. Je eine Spitze schien sich durch einen Lungenflügel, das Herz und die Wirbelsäule zu bohren. Das Gewicht zog einen nach unten, wie zu den trüben Tiefen des Meeresbodens ….“ (Seite 29) In Esthers Augen kann sie selbst nur am Leben bleiben, wenn sie sich ihren Ängsten stellt. Denn dann hat sie einen Schutzwall, damit die große, die schlimmste und bis dahin noch unbekannte Angst von ihr ferngehalten und sie nicht von innen heraus aufgefressen wird. Denn diese große Angst ist der Fluch, der dann ihr Leben beherrscht und es ihr irgendwann raubt. Also gibt sie sich selbst 49 Chancen, dem Tod zu begegnen … Die Geschichte um Esther Solar fängt skurril und locker flockig an. Hinter den Gedankengängen sowie Schlagabtauschen, die zum Schmunzeln verführen, kommen dann zwischen den Zeilen aber die ernsthaften Themen hervor, die aus dem Klappentext für mich nicht ansatzweise ersichtlich waren. Die Geschichte beinhaltet einen teilweise skurrilen Schreibstil und es wird auch viel mit schwarzem Humor erzählt, jedoch wird nichts und niemand ins Lächerliche gezogen. Es gab für mich zwei absolute Schlüsselszenen, die mich im Endeffekt von der Story überzeugten. Jeder Charakter ist liebenswürdig, auch wenn dies zu Beginn nicht so scheint. Im Laufe der Geschichte kommen immer wieder Kleinigkeiten ans Licht, die für ein rundes Bild der Story sorgen. Die Altersempfehlung ab 14 Jahre finde ich gerecht. Zum Abschluss möchte ich noch erwähnen, dass die Autorin auch Anmerkungen notiert hat, welche die Tiefe der Geschichte verdeutlichen. Fazit Das ist Esther Solars Geschichte und wie sie sich ihren größten Ängsten stellt. Auch wenn es zu Beginn nicht so scheint, dranbleiben lohnt sich.

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Vita

Krystal Sutherland ist in Australien geboren – einem Land, wo man jederzeit auf Krokodile, Schlangen und Quallen stoßen kann. Als Kind verbrachte sie beinahe jede freie Minute mit Abenteuern zwischen zwei Buchdeckeln (vor allem, weil es zu gefährlich war, nach draußen zu gehen). Ihr erster Roman »Unsere verlorenen Herzen« war auf Anhieb ein Erfolg und wurde in über zwanzig Länder verkauft. Ihre drei größten Ängste sind Höhenangst, Angst vor dunklen Höhlen … und (vielleicht am meisten) vor Fröschen.

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Henriette Zeltner

Henriette Zeltner, geboren 1968, lebt und arbeitet in München, Tirol und New York. Sie übersetzt Sachbücher sowie Romane für Erwachsene und Jugendliche aus dem Englischen, zuletzt Angie Thomas' Romandebüt »The Hate U Give«, für das sie mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 ausgezeichnet wurde.

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Pressestimmen

»Ein hoffnungslos romantisches Jugendbuch darüber, wie schön das Leben sein kann, wenn man es nur zulässt.«

»Sutherland schreibt lebendig, zugewandt, beobachtend und spickt ihren Roman mit filmisch-literarischen Verweisen.«

eselsohr (03. Juni 2019)

»Ich liebe dieses erstaunliche, weise Buch - wunderschön, tiefgehend, berührend. Wer sich darauf einlässt, wird es auf jeden Fall zu ihren oder seinen Lieblingsbüchern stellen.«

»Es ist Sutherland gelungen, eine wichtige Geschichte über das Wachsen und das Überwinden von Ängsten zu erschaffen und darin gleichzeitig eine zarte Liebesgeschichte einzubetten.«

»Der Autorin gelingt es mit diesem Buch, Phobien und Menschen vorzustellen, die darunter leiden und gleichzeitig soziale Phobien durch das Unverständnis ihrer Umgebung entwickeln.«

»Noch Tage nach dem Weglegen von "Es muss ja nicht perfekt sein" kann man nicht anders, noch breiter als ein Honigkuchenpferd zu strahlen.«

»Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen. Krystal Sutherland hat sehr interessante aber auch ausgefallene Charaktere erschaffen.«

»Ich habe kein vergleichbares Buch gelesen und finde, es ist eins der besten Bücher über psychische Gesundheit, das ich bisher gelesen habe.«

»Definitiv mit Fingerzeig: Du bist einzigartig! Du bist richtig so, wie du bist und es ist absolut okay, anders zu sein.«

»Die zarte Liebesgeschichte fand ich wunderschön. Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.«

Weitere Bücher der Autorin