Es muss ja nicht perfekt sein

Ab 14 Jahren
Paperback
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50 irre Sonntage, viele Ängste und eine große Liebe

Esthers Familie ist ungewöhnlich. Das ist das Mindeste, was man sagen kann. Ihr Vater wagt sich nicht mehr aus dem Keller, der Bruder kann nur bei Licht schlafen und die Mutter hat panische Angst vor allem, was Unglück bringen könnte. Was Esthers größte Angst ist, weiß sie nicht. Aber vorsichtshalber notiert sie alles, was infrage kommen könnte, in einer Liste. Und die gerät ausgerechnet in die Hände von Jonah Smallwood – ihrem Schwarm aus der Grundschule. Doch statt sie auszulachen, hilft Jonah ihr, sich ihren Ängsten zu stellen. Gemeinsam arbeiten sie die Liste ab und kommen sich immer näher. Bis Esther erfährt, was Jonah getan hat.

»Sutherland schildert ihre aus der Reihe denkenden und fühlenden Menschen mit hoher Empathie und mit viel schwarzem Humor, der aber nichts und niemanden der Lächerlichkeit preisgibt. Ganz im Gegenteil.«


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Henriette Zeltner
Originaltitel: A Semi-Definitive List of Worst Nightmares
Originalverlag: Putnam / Penguin, US
Paperback , Klappenbroschur, 400 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-16523-2
Erschienen am  22. April 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Es muss ja nicht perfekt sein

Von: zeilenzauberwelt

17.05.2020

Esthers Familie ist alles andere als normal. Ihr Vater wagt sich seit einem tragischen Vorfall nicht mehr aus dem Keller, ihr Bruder kann nur bei Licht schlafen und Esthers Mutter hat Angst vor allem, was Unglück bringen könnte. Un Esthers größte Angst? Sie weiß es nicht, aber vorsorglich notiert sie sich alles, was infrage kommen könnte, in einer Liste. Und diese Liste gerät ausgerechnet in die Hände von Jonah. Esther versucht alles mögliche, damit sie die Liste zurückbekommt. Doch statt sie auszulachen, bietet Jonah ihr einen Deal an. Er hilft ihr die Liste abzuarbeiten und sich den Ängsten zu stellen und am Ende bekommt sie ihre Liste wieder. Doch die Liste bringt Esther und Jonah immer näher. Ängste können nicht zu ausgewachsenen Phobien werden, wenn du sie vermeidest, und Phobien können dich nicht umbringen, wenn du sie nicht hast. - S. 72 Charaktere: Einerseits empfinde ich Esther als eine mutige und starke Persönlichkeit, da sie keinen Wert auf die Meinung andere gibt, gleichzeitig ist sie in vielen Dingen unsicher und ihr Elternhaus kann ihr keine Sicherheit geben. Alles in einem war mir Esther sympathisch, da sie nicht der typische Teenager ist und man sie irgendwie nur ins Herz schließen kann. Das erste Aufeinandertreffen von Esther und Jonah hat leider dafür gesorgt, dass ich Jonah unsympathisch fand und es einige Zeit gedauert hat, bis sich dieses gewendet hat. Jonah hat es in seinen jungen Jahren ebenfalls wie Esther nicht leicht. Meinung: Die Idee hinter der Geschichte hat mich neugierig gemacht und der Klappentext sowie das schöne Cover haben mich angesprochen. Doch leider war die Umsetzung nicht ganz gelungen. Mir war es von allem zu viel. Ich fand es schade, dass wirklich jeder ein psychisches Problem hatte und keiner wirklich "normal" war. Ich hätte mir da einen bunten Misch gewünscht. Weiter waren einige Szenen in die länge gezogen. Insgesamt ist es eine süße Geschichte für zwischendurch. Der Schreibstil ist locker und flüssig und man kann die Geschichte in einem Rutsch durchlesen.

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Ein echter Geheimtipp!

Von: Janine Gimbel

31.12.2019

Esthers Familie ist verflucht. Und das liegt alles nur an Erlebnissen, die ihr Großvater einst im Vietnamkrieg hatte. Dort traf er den Tod höchstpersönlich und wurde mit einem Fluch belegt. Seitdem stirbt ein jeder aus der Solar-Familie an seiner größten Angst. Esthers Zwillingsbruder Eugene fürchtet sich vor der Dunkelheit, der Vater verlässt wegen Agoraphobie den Keller nicht mehr und die Mutter ist abergläubig. Ein Onkel starb an seiner Angst vor Keimen und auch für Esther sieht es nicht gut aus. Sie kennt ihre größte Angst noch nicht, hat aber deshalb Angst vor allem Möglichen. Sie führt eine Liste, auf der sie all diese Dinge notiert. Als diese Liste in die Hände ihres ehemaligen Klassenkameraden Jonah gerät, ändert sich alles. Jonah möchte Esther helfen, sich ihren Ängsten zu stellen. Jeden Sonntag möchte er sich mit ihr treffen und eine der 50 auf dem Zettel notierten Ängste aufarbeiten. Esther ist wenig begeistert, willigt dann aber doch ein. „Es muss ja nicht perfekt sein“ ist ein ganz besonderer Jugendroman. Auch wenn das auf den ersten Blick nicht gerade deutlich wird. Denn es beginnt alles etwas holprig. Man lernt eine Familie kennen, die mehr als sonderbar ist. Alles wird aus Esthers Perspektive beschrieben. Sie ist eine Außenseiterin und hat nur eine wirkliche Freundin, Hephzibah, die an selektivem Mutismus leidet und mit niemandem spricht. Viele Jahre dachte Esther sogar, dass Hephzibah nur eine einbildete, nicht real existierende Freundin sei. In Jonah war sie zu Grundschulzeiten sogar mal verknallt. Doch dann verschwand er vom einen auf den anderen Tag. Als sie ihn an einer Bushaltestelle im Regen wiedertrifft, ist sie deshalb mehr als überrascht. Leichtgläubig leiht sie ihm Geld und wird aufs Übelste von ihm bestohlen. Doch damit beginnt die Geschichte erst so richtig, denn ohne es zu wissen, nimmt Jonah auch ihre Liste mit den Ängsten mit. Krystal Sutherland gelingt es in ihrem Jugendroman für Jugendliche ab 14 Jahren ganz toll, alle Facetten von Esthers Persönlichkeit zum Tragen zu bringen. Sie verlässt das Haus beispielsweise nur in aufwendigen Verkleidungen, z.B. als Audrey Hepburn in einem ihrer bekannten Filme oder als Rotkäppchen. Der Tod hält schließlich nach Esther Solar Ausschau, nicht nach den beliebten Figuren aus Film, Fernsehen oder Literatur! Jonah blickt allerdings schnell hinter die Masken und möchte dem Mädchen helfen. Doch auch er selbst hat mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen, wie Esther bald klar wird. „Es muss ja nicht perfekt sein“ geht dabei unheimlich in die Tiefe. Es ist ein berührender, aber auch lustiger Roman, der zum Schmunzeln und Nachdenken gleichzeitig anregt. Ganz tolle, überraschend gute Lektüre. Ein echter Geheimtipp!

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Vita

Krystal Sutherland ist in Australien geboren – einem Land, wo man jederzeit auf Krokodile, Schlangen und Quallen stoßen kann. Als Kind verbrachte sie beinahe jede freie Minute mit Abenteuern zwischen zwei Buchdeckeln (vor allem, weil es zu gefährlich war, nach draußen zu gehen). Ihre drei größten Ängste sind Höhenangst, Angst vor dunklen Höhlen … und (vielleicht am meisten) vor Fröschen.

Ihr erster Roman »Unsere verlorenen Herzen« war auf Anhieb ein Erfolg und wurde in über zwanzig Länder verkauft. Unter dem Titel »Chemical Hearts« wurde er mit Lili Reinhart verfilmt.

Zur AUTORENSEITE

Henriette Zeltner, geboren 1968, lebt und arbeitet in München, Tirol und New York. Sie übersetzt Sachbücher sowie Romane für Erwachsene und Jugendliche aus dem Englischen, u.a. Angie Thomas' Romandebüt »The Hate U Give«, für das sie mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 ausgezeichnet wurde.

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Pressestimmen

»Ein hoffnungslos romantisches Jugendbuch darüber, wie schön das Leben sein kann, wenn man es nur zulässt.«

»Sutherland schreibt lebendig, zugewandt, beobachtend und spickt ihren Roman mit filmisch-literarischen Verweisen.«

eselsohr (03. Juni 2019)

»Ich liebe dieses erstaunliche, weise Buch - wunderschön, tiefgehend, berührend. Wer sich darauf einlässt, wird es auf jeden Fall zu ihren oder seinen Lieblingsbüchern stellen.«

»Es ist Sutherland gelungen, eine wichtige Geschichte über das Wachsen und das Überwinden von Ängsten zu erschaffen und darin gleichzeitig eine zarte Liebesgeschichte einzubetten.«

»Der Autorin gelingt es mit diesem Buch, Phobien und Menschen vorzustellen, die darunter leiden und gleichzeitig soziale Phobien durch das Unverständnis ihrer Umgebung entwickeln.«

»Noch Tage nach dem Weglegen von "Es muss ja nicht perfekt sein" kann man nicht anders, noch breiter als ein Honigkuchenpferd zu strahlen.«

»Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen. Krystal Sutherland hat sehr interessante aber auch ausgefallene Charaktere erschaffen.«

»Ich habe kein vergleichbares Buch gelesen und finde, es ist eins der besten Bücher über psychische Gesundheit, das ich bisher gelesen habe.«

»Definitiv mit Fingerzeig: Du bist einzigartig! Du bist richtig so, wie du bist und es ist absolut okay, anders zu sein.«

»Die zarte Liebesgeschichte fand ich wunderschön. Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.«

Weitere Bücher der Autorin