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Europa spart sich kaputt Warum der Euro einen Neustart braucht

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-55373-2

DEMNÄCHST
Erscheint: 23.04.2018

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Raus aus der Dauerkrise – wie Europa sich und seine Währung retten kann

Die deutsche Spar- und Krisenpolitik, die von Angela Merkel und ihrer Regierung verfolgt wird, ist gescheitert. Doch damit das Vertrauen in die Politik nicht verloren geht, der nationalistische Partikularismus nicht weiter an Boden gewinnt und Europa sich und seine Währung nicht selbst zerstört, müssen neue Wege beschritten werden. Der Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz zeigt, welche. Denn so ist zwar aus Sicht der deutschen Bundesregierung eine rigorose Sparpolitik der einzige Weg aus der Eurokrise. Doch kann kein noch so hartes Spardiktat die Geburtsfehler der Gemeinschaftswährung ausgleichen, wie Stiglitz zeigt.

Der Nobelpreisträger über Globalisierung und Finanzkrise Zum Special

»Deutschland geht es nur gut, weil es den Nachbarländern schlechter geht, meint der berühmte US-Ökonom Joseph Stiglitz ... Er stellt die richtigen Fragen.«

Wirtschaftswoche

Joseph Stiglitz (Autor)

Joseph Stiglitz ist Wirtschaftsnobelpreisträger und Professor für Volkswirtschaft an der Columbia University in New York. Zuvor lehrte er in Yale, Princeton, Oxford und Stanford, war Wirtschaftsberater der Clinton-Regierung und Chefvolkswirt der Weltbank. Er ist Autor zahlreicher Bestseller, darunter »Die Schatten der Globalisierung« (2002) und »Im freien Fall« (2011). Bei Pantheon erschienen von ihm zuletzt »Der Preis der Ungleichheit« (2014) sowie »Reich und Arm« (2017).

»Deutschland geht es nur gut, weil es den Nachbarländern schlechter geht, meint der berühmte US-Ökonom Joseph Stiglitz ... Er stellt die richtigen Fragen.«

Wirtschaftswoche

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Übersetzt von Thorsten Schmidt
Originaltitel: The Euro
Originalverlag: W.W. Norton, New York 2016

Paperback, Klappenbroschur, 528 Seiten, 12,5 x 20,0 cm, 7 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-570-55373-2

ca. € 16,00 [D] | ca. € 16,50 [A] | ca. CHF 21,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Pantheon

DEMNÄCHST
Erscheint: 23.04.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Eine Abbrechnung mit der EU-Politik

Von: Matthias Breimann Datum: 26.07.2017

https://breimannswelt.wordpress.com

Als es 2008 zu der weltweiten Finanzkrise kam, waren einige Länder, darunter Griechenland, Spanien, Portugal, und einige mehr, am schlimmsten betroffen. Wobei in diesen Ländern, vor allem in Griechenland, die Krise bis heute noch immer nicht überwunden ist…..
In seinem Werk, zeigt Joseph Stiglitz, in vier hoch interessanten Teilen auf, was zu dieser Krise geführt hat, warum es einigen Länder Europas, so extreme ausmaße annahm, die bis heute andauern, so wie auch die zahlreichen Fehler die die Politik seit Beginn der EU, sowie in der Krise selbst machte.
Im ersten Teil geht es vor allem um den Euro und der Idee einer gemeinsamen Währung. Hier zeigt der Autor auf, welche Fehler schon von Anfang an gemacht wurden und das es scheinbar nur eine Frage der Zeit war, das die Währungsunion zerbricht.
Aber auch hier zeigt er schon, was die Politik verabsäumt hat und was und wie man es von Beginn an anders hätte machen müssen.
Im zweiten und dritten Teil des Buches, rechnet er mit den unmenschlichen Praktiken der Troika, des IWF’s sowie auch mit der Deutschen Regierung ab.
Dabei verurteilt er die extremen Sparmaßnahmen, Auflagen, usw., mit denen vor allem Griechenland konfrontiert wurde, auf das schärfste.
Da dabei die Schwächsten der Gesellschaft am Leidtragendsten waren. Die Armen wurden noch Ärmer, die Arbeitslosigkeit stieg auf ein Rekordhoch, Zwangsexekutionen von Eigenheimbesitzern, uvm., nur um den Sparauflagen gerecht zu werden.
Auch zeigt er klar und deutlich, wem, überhaupt damit geholfen wurde und wer die wahren verliere sind.
Hier kommen wieder einige Beispiele hinzu, wie man diese Situation hätte anders machen können, um vielleicht, oder sogar wahrscheinlich, das Gegenteilige damit erreicht hätte.
Im vierten und letzten Teil des Buches, geht es dann konkret um die verschiedenen Reformen, die Europa machen könnte/sollte, um den Euro und somit vielleicht auch das gesamte Europäische Projekt, retten zu können.
Wobei einige seiner vorgeschlagenen Reformen verschieden auswirkungen hätten.
Manche würden den Euro retten, andere wiederum einen „neuen Euro“ einführen. Mit anderen seiner Reformen schlägt er sogar eine Auflösung der EU vor, oder ein Austritt einiger wohlhabenderer Länder vor, darunter Deutschland.
Im Nachwort geht er dann nochmals auf die ideologischen Beweggründe der Politik und der Wirtschaft ein, die die gesamten Fehler, erst verursacht haben, uvm.
Auch geht er auf den Brexit und auf die Flüchtlingskrise und deren Folgen ein.
Insgesamt kann man sagen, dass es ein sehr interessantes Buch ist, wo der Leser einen tiefen Einblick hinter die Kulissen der Weltwirtschaft und der Politik bekommt.
Das Buch ist im großen und ganzen eine Abbrechnung mit der gesamten EU-Politik und ihren Wirtschaftsvorstellungen und Ideologien.
Auch, so lässt der Autor erkennen, dass er nicht gerade ein Freund des Liberalismus/Neoliberalismus ist.
Aufgrund des Genres, dass es eben ein Politisches und Wirtschaftliches Buch ist, wird nicht jeder Leser seiner Meinung sein.
Auch einige seiner vorgeschlagenen Reformen, sind mit einem kritischen Auge zu betrachten, wie die Abschaffung des Bargeldes, um nur eines zu nennen.

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