Fantasyland

500 Jahre Realitätsverlust
Die Geschichte Amerikas neu erzählt

(1)
Paperback
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»Das postfaktische Zeitalter ist kein unerklärliches und verrücktes neues Phänomen. Im Gegenteil: Was wir jetzt sehen, ist nur die Spitze des Eisberges«, schreibt Kurt Andersen in seinem aufsehenerregenden Buch Fantasyland. Der Hang zum Magischen und Fantastischen, so der preisgekrönte Kulturjournalist, ist tief in die kollektive DNA der Amerikaner eingeschrieben. Er entstand, als europäische Siedler erstmals den Boden der »Neuen Welt« betraten, im Gepäck vor allem eins: ausgeprägten Individualismus und Lebensträume und Fantasien von epischem Ausmaß. Mitreißend und eloquent erzählt Andersen vom großen amerikanischen Experiment – und warum es so spektakulär scheiterte. Wer verstehen will, wie die Grenze zwischen Realität und Illusion derart verrutschen und ein Mann wie Donald Trump es ins Weiße Haus schaffen konnte, muss dieses Buch lesen.

»Unbedingt lesenswert!«

Büchermarkt, Deutschlandfunk (20. September 2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Originaltitel: Fantasyland. How America Went Haywire. A 500-Year History
Originalverlag: Random House US, New York 2017
Paperback , Klappenbroschur, 736 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-442-15968-0
Erschienen am  17. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Wie tickt Amerika?: Absolut lesenswert – für USA-Kritiker und ja: auch –Liebhaber gleichermaßen

Von: AUSGEbuchT - Petra Molitor

06.05.2019

Das Buch/Der Autor: „Fantasyland – 500 Jahre Realitätsverlust“ von Kurt Andersen erschien im September 2018 im Goldmann Verlag. Soweit ich weiß handelt es sich hierbei um die erste Veröffentlichung des Autors in Deutschland. Zur Verfügung stehen das Taschenbuch mit stolzen 736 Seiten zum Preis von 18 Euro und die E-Book-Version für 17,99 Euro. Kurt Andersen ist amerikanischer Journalist und Mitbegründer des legendären „Spy-Magazins“. Er schreibt für „The New Yorker“ und das „Time Magazine“ und moderiert die in Amerika sehr populäre Radiosendung „Studio 360“. Sein erster Roman „Tollhaus der Möglichkeiten“ erschien 2000 im Karl Blessing Verlag. Andersen lebt mit seiner Frau und seinen Töchtern in New York. Wie es aussieht: Unspektakulär, nicht sehr einfallsreich, aber auch irgendwie sehr aussagekräftig. Stars and Stripes bietet sich natürlich für ein Werk solch epochalen Ausmaßes an, ich muss gestehen, ich wüsste auch keine Grafik etc., die den Inhalt besser verdeutlicht. Man weiß auf einem Blick, worum es geht und das ist das Wichtigste. Worum es geht (Klappentext des Verlages): »Das postfaktische Zeitalter ist kein unerklärliches und verrücktes neues Phänomen. Im Gegenteil: Was wir jetzt sehen, ist nur die Spitze des Eisberges«, schreibt Kurt Andersen in seinem aufsehenerregenden Buch Fantasyland. Der Hang zum Magischen und Fantastischen, so der preisgekrönte Kulturjournalist, ist tief in die kollektive DNA der Amerikaner eingeschrieben. Er entstand, als europäische Siedler erstmals den Boden der »Neuen Welt« betraten, im Gepäck vor allem eins: ausgeprägten Individualismus und Lebensträume und Fantasien von epischem Ausmaß. Mitreißend und eloquent erzählt Andersen vom großen amerikanischen Experiment – und warum es so spektakulär scheiterte. Wer verstehen will, wie die Grenze zwischen Realität und Illusion derart verrutschen und ein Mann wie Donald Trump es ins Weiße Haus schaffen konnte, muss dieses Buch lesen. Wie es mir gefallen hat: „Die Geschichte Amerikas neu erzählt“ lautet der Untertitel dieses mächtigen Sachbuch-Schmökers. Diese Aussage und der Klappentext machten mich neugierig, dieses Buch über das absolute Traumland vieler Menschen zu lesen. Aufmerksam zu lesen, möchte ich betonen, denn es handelt sich hier nicht durchgehend um leichte Kost, von der man schnell noch fünf Seiten vor dem Einschlafen liest. Man muss an einigen Ausführungen durchaus dranbleiben, darüber nachdenken, sie verarbeiten und reflektieren – so ist es zumindest mir ergangen. Nicht immer einfach, auch wenn sich Kurt Andersens Schreibstil flüssig und angenehm liest. Ich halte „Fantasyland“ für eine wirklich ausgezeichnete Autoren-Arbeit. Kurt Andersen versteht es, in seinem Querschnitt über 500 Jahre Historie die Leser in den Bann zu ziehen und sie lehrreich zu unterhalten – auch bei kritischen Themen. Es hat mir einfach Spaß gemacht, mich mit diesem großartigen Land mit Ecken und Kanten (wie jedes andere Land sie ebenfalls besitzt) und seinen zugegebenermaßen teilweise sehr eigenwilligen Bewohnern auseinanderzusetzen und neu anzufreunden. Meine Reiselust in die USA war mir in den letzten Jahren ziemlich abhanden gekommen, jetzt ist sie – auch wenn dort sicherlich vieles im Argen liegt – wieder da. Danke dafür. Ich vergebe für dieses gelungene Sachbuch 5 von 5 Sternen. Gerne empfehle ich es weiter.

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Vita

Der amerikanische Journalist Kurt Andersen ist Mitbegründer des legendären Spy-Magazins. Er schreibt für The New Yorker und das Time Magazine und moderiert die in Amerika sehr populäre Radiosendung „Studio 360“. Andersen lebt mit seiner Frau und seinen Töchtern in New York. Die Zeit schrieb über ihn: »Kurt Andersen ist einer der einflussreichsten Kulturjournalisten der USA.«

Zur AUTORENSEITE

Kristin Lohmann

Kristin Lohmann lebt als freie Übersetzerin und Lektorin in München. Sie übersetzt aus dem Spanischen, Französischen und Englischen und gründete 2009 die Agentur WortSchatz.

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Johanna Ott

Johanna Ott begann nach einem Studium der Literaturwissenschaft und Ethnologie ein Masterstudium der Literarischen Übersetzung in München. Seither übersetzt sie Literatur aus dem Englischen und Spanischen.

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Claudia Amor

Claudia Amor hat in Wien Übersetzen und Dolmetschen studiert. Nach längeren Aufenthalten in Bath, Padua und Bozen arbeitet sie heute im Raum München als Übersetzerin für Belletristik und Reiseliteratur.

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Pressestimmen

»Das ist vielleicht der zentralste Aspekt der amerikanischen Identität: Leute, die nach Amerika kamen, waren von Anfang an Träumer und Fantasten.«

»Eines der wichtigsten Bücher des Jahres.«

»Eine ebenso brillante wie furchteinflößende Geschichte einer Weltmacht, die lieber an Fantasy als an Fakten glaubt.«

buchjournal (01. Januar 2019)