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Feinde Thriller

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-43889-7

NEU
Erschienen:  10.09.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Für den türkischstämmigen Polizisten Can und das Ermittlungs-Team um seine Vorgesetzte Simone fängt alles mit einem Doppelmord im Roma-Milieu in einer deutschen Großstadt an. Doch dieses Verbrechen zieht schnell weite Kreise: Korruption, Menschenhandel und das Schicksal derjenigen, die von der Gesellschaft nichts mehr zu erwarten haben, sind der Schmelztiegel, in dem sich dieser fesselnde, emotionale und realistische Roman um das Leben und Überleben in unserer heutigen Zeit entfaltet. Der Polizist Can tut alles, um die Wahrheit zu finden und gleichzeitig seine Menschlichkeit nicht zu vergessen. Sein Kampf gegen die eigene Fehlbarkeit ist zugleich eine kraftvolle Suche nach Erlösung und Liebe.

»So sind die Krimis, die unter die Haut gehen.«

Die Zeit/Tobias Gohlis (18.10.2018)

Susanne Saygin (Autorin)

Susanne Saygin, geboren 1967, aufgewachsen im Rheinland, Geschichtsstudium in Köln und Cambridge, Promotion in Oxford. Danach Tätigkeit im akademischen Projektmanagement und in der freien Wirtschaft (u.a. im Umfeld der ersten deutschen Bundesliga). Die Autorin mit deutsch-türkischen Wurzeln hatte ihren Lebensmittelpunkt knapp zwanzig Jahre lang in Köln. Seit 2010 lebt und arbeitet sie in Berlin. Für ihren Debütroman »Feinde« hat die Autorin über fünf Jahre lang recherchiert.

»So sind die Krimis, die unter die Haut gehen.«

Die Zeit/Tobias Gohlis (18.10.2018)

»Kaum zu glauben, dass dies ein Debütroman ist, so souverän und cool erzählt.«

Marcus Müntefering/Women's World (12.09.2018)

»Ein beeindruckendes Debüt mit politischer Message.«

CrimeMag (15.08.2018)

»Gradlinig, auf den Punkt und mit gekonnt dem Leben abgelauschten Dialogen.«

Rolling Stone, Oktober 2018

17.11.2018 | 18:00 Uhr | Berlin

Lesung mit Susanne Saygin im Rahmen des 9. Krimimarathons Berlin-Brandenburg

Eintritt: € 9,-
Kartentelefon: 030/ 76683316

Krimimarathon Berlin-Brandenburg

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Mehr Infos

Kulturraum Lichterfelde Ost
Oberhofer Weg 15
12209 Berlin

Weitere Informationen:
Lesekultur Berlin e.V.
10249 Berlin

ORIGINALAUSGABE

Paperback, Klappenbroschur, 352 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-43889-7

€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen:  10.09.2018

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Unzensierter Spiegel unserer Zeit in einen stellenweise derben Thriller gepackt. Lesetipp!

Von: Schurkenblog Datum: 29.09.2018

https://schurken.blog

In Köln werden zwei Getötete in morbider Stellung gefunden. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um zwei Roma-Jungs handelt, die vom Arbeiterstrich gekommen sind. Doch die anderen Roma schweigen.

Der 46-jährige Can Arat bringt einen Jungen dazu, doch auszupacken. Gemeinsam mit seiner Chefin sind sie einem Menschenhandel auf der Spur, der in politisch hohe Kreise reicht und kaum Aussicht bietet, den Schuldigen zu bestrafen.
Doch Can lässt sich nicht einschüchtern und ermittelt privat weiter. Dazu fährt er bis nach Bulgarien, die Route der Roma-Arbeiterstrichjungen.

Susanne Saygin hat mit "Feinde" nicht nur einen spannenden, erschreckenden Thriller geschrieben, der - bis auf ein paar Stellen der Nebensächlichkeiten, die die Handlung etwas stocken lassen - unterhaltsam zu lesen ist, sondern greift mit diesem Buch wirklich heiße Eisen an.
Denn zwischen den Zeilen steckt wahnsinnig viel Kritik und die tritt nach allen Seiten aus. Die Rechten kommen verständlicherweise nicht gut weg, sie werden als hirnlose Schlägertypen in Chinohosen gezeigt. Aber auch die Linken bekommen einiges vor dem Bug: Denn Saygin zeigt, dass es mit Gutmenschentum nicht getan ist, dass das Problem der Migration- und Flüchtlingspolitik hausgemacht und gewollt ist, und viel tiefer sitzt. Dass EU-Subventionen die Armut fördern und überhaupt, dass wir alle mal nachdenken und genauer hinsehen sollten. Denn wenn sich zwei streiten, freut sich bekanntlich der Dritte. Und der macht aus Armut richtig viel Kohle. Hier in "Feinde" sind es die Roma, die auf der Strecke bleiben oder tot auf dieser Balkanroute aufgefunden werden. Oder eben in Köln.

Ein sehr mutiges Buch über ein absolut wichtiges Thema, das tief blicken lässt und so einiges erklärt. Und dazu noch sehr unterhaltsam zu lesen, denn dieser Can ist eine coole Socke, könnte man sagen. Und dass er auf Alleingang macht, macht ihn noch sympathischer. Dazu noch diese unzensierte Sprache zwischendurch (seine Chefin Simone wird als "Kampflesbe" bezeichnet, die Roma als "Zigeunersoße", Can selbst als "Kanake") macht diesen Thriller erschreckend lebendig und etwas derb zu lesen.

Für mich das wahrscheinlich wichtigste Buch des Jahres im Krimiregal. Lesen!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (eBook)

Weniger ist manchmal mehr

Von: Schwarzes Schaf Datum: 29.10.2018

Tief drinnen ist die Geschichte interessant, die Idee jedenfalls. Aber für meinen Geschmack gibt es viel zu viele Füllsel, Dinge, die nicht wirklich zur Handlung gehören, die nicht wirklich interessant sind und den Anschein wecken, als sollten Seiten gefüllt werden. Auch die aufgepuschte Ausdrucksweise, wie die Kommissare reden, sowas von obercool, gefällt mir nicht. Bei diesem Buch bekam ich Lust es umzuschreiben, sodass aus der guten Grundidee ein spannender, flüssiger Roman und ein echter Krimi wird. Weniger ist manchmal mehr.

Von: Gabriele Gegenfurtner aus Langenfeld Datum: 22.02.2018

Buchhandlung: Bücherecke Hiltrud Markett

Von meiner Schwägerin Frau Markett, Inhaberin der Bücherstube Markett in Langenfeld, habe ich den Thriller „FEINDE“ erhalten und mit Genuss und Interesse gelesen. Ich bin Krimifan und Kölnerin. Allerdings interessieren mich die herkömmlichen Köln-Krimis sehr wenig, weil oftmals langweilige Stories mit ein paar Straßennamen „garniert“ werden.

Diesmal ist es anders. Das Buch ist sehr authentisch und schildert ein realistisches Bild von den Problemen in Köln (Arbeiterstrich, etc.). Alle Ortsangaben und Straßennamen stimmen. Die Autorin kennt sich wirklich aus! Nur der Schluss hat mir nicht gefallen. Wieso fahren die Personen von Bulgarien plötzlich wieder nach Westen? Habe ich etwas überlesen oder fehlt ein Kapitel? Schade, ich habe den Eindruck, dass der Schluss ein bisschen „mit der heißen Nadel gestrickt“ ist. Trotzdem, ein spannendes und lesenswertes Buch!

Von: Bianca Schmid-Paech aus Hilpoltstein Datum: 05.02.2018

Buchhandlung: Buch und Büro Ute Schmid

Ungeschminkter „Kölnkrimi“ mit sozialem Brennpunkten, eingebettet in eine Beziehungskiste.

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