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Fireman Roman

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-31834-2

Erschienen: 09.05.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub), Hörbuch Download

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Eine weltweite Pandemie ist ausgebrochen, und keiner ist davor gefeit: Alle Infizierten zeigen zunächst Markierungen auf der Haut, bevor sie urplötzlich in Flammen aufgehen. Die USA liegt in Schutt und Asche, und inmitten des Chaos versucht die Krankenschwester Harper Grayson, sich und ihr ungeborenes Kind zu schützen. Doch dann zeigt auch sie die ersten Symptome. Jetzt kann sie nur noch der »Fireman« retten – ein geheimnisvoller Fremder, der wie ein Racheengel durch die Straßen New Hampshires wandelt und scheinbar das Feuer kontrollieren kann.

»Joe Hill verfügt über einen untrüglichen Sinn für erzählerischen Rhythmus. Er schreibt schnell und langsam und erzeugt so einen Sog, der seine Leser im Handumdrehen in den Bann schlägt.«

Mitteldeutsche Zeitung (27.05.2017)

Joe Hill (Autor)

Joe Hill wurde 1972 in Neuengland geboren. Für seine Kurzgeschichten, die in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien erschienen, wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem "Ray Bradbury Fellowship", dem "Bram Stoker Award" und dem renommierten "World Fantasy Award". Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in New Hampshire. Seine Bücher erscheinen im Heyne Verlag, zuletzt der Roman Christmasland.

»Joe Hill verfügt über einen untrüglichen Sinn für erzählerischen Rhythmus. Er schreibt schnell und langsam und erzeugt so einen Sog, der seine Leser im Handumdrehen in den Bann schlägt.«

Mitteldeutsche Zeitung (27.05.2017)

»Joe Hill hat den Grusel mindestens so gut drauf, wie sein Vater Stephen King.«

maxi (30.06.2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Ronald Gutberlet
Originaltitel: The Fireman
Originalverlag: William Morrow

Paperback, Klappenbroschur, 960 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-453-31834-2

€ 17,99 [D] | € 18,50 [A] | CHF 24,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 09.05.2017

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Dystopie mal anders!

Von: Lukes Meinung Datum: 02.08.2017

www.lukes-meinung.de

Man sagt das der Apfel nicht weit vom Stamm falle. In diesem Fall ist es wohl eher der König, welcher nicht weit vom Thron fällt.

Bevor ich eine Besprechung beginne zu tippen, recherchiere ich immer ob sich nicht ein wenig interessantes Backgroundmaterial über Autor oder Story finden lässt. In diesem Fall ist es meiner längeren Leseabstinenz geschuldet das mir der Name „Joe Hill“ so vollkommen gar nichts sagte.

Aufmerksam auf sein Buch „The Fireman“ wurde ich durch die Pilotepisode eines amerikanischen Hörspielpodcasts namens „Point Mystic“ in der Podcaster Christopher Reynaga die Geschichte als Fingerübung für den eigentlichen Podcast verarbeitet. Mein Interesse war geweckt und so fragte ich bei Chris nach, welcher mich auf das Buch an sich verwies.

Zurück zu „Joe Hill“, welcher mit richtigem Namen Joseph Hillstrom King heißt und einer der Söhn der Schriftsteller Stephen und Tabitha King ist. Somit liegt es also relativ nahe, das der Offspring ebenfalls den Beruf des Autors ergreift.

Positiv war hier jedoch der Aspekt, dass ich von alledem keinerlei Ahnung hatte (denn ich lese auch keine Klappentexte und „Über den Autor“), während ich das Buch las und somit auch keine Vergleiche mit Papa King ziehen musste. Auch im Nachhinein möchte ich dies vermeiden, denn Sohnemann hat seinen eigenen Stil und mit jemandem wie dem Allvater der modernen Horrorliteratur verglichen zu werden, ist mehr als unbefriedigend.

So viel Geschwafel zur Recherche…

Postapokalypse wird zumeist mit Monstern, Vampiren, Zombies oder ähnlichem Viehzeugs verbunden und viele der zeitgenössischen Endzeit-Autoren bedienen sich an diesem Horrorrepertoire auch ausführlich. So kommt es gelegentlich vor, dass selbst hartgesottenen Fans der Postapokalypse – zu denen ich mich zähle - die immer wiederkehrenden Gegenspieler der noch existierenden Menschheit auf die Nerven gehen und man sich nach ein wenig innovativem Wind sehnt.

Wenn man nun den Rückentext von „Fireman“ liest, so scheint dieser Backstein von einem Buch nicht wirklich in die dystopische Ecke zu passen, sondern eher in die Welt der Sagen und Mythen. Diese Gedanken verflüchtigten sich beim Lesen sehr schnell bei mir denn Hill schreckt vor keiner Maßnahme zurück um die Welt von „Fireman“ als ausweglos und nicht mehr wirklich lebenswert darzustellen.

Die Menschheit wird vom Dragonscale-Virus gegeißelt. Dieser Virus beschert den Infizierten zuerst eine Art Tätowierung auf der Haut um sie dann später spontan in Flammen aufgehen zu lassen. Heilung gibt es nicht, doch es ist die Rede von einem Menschen, der in der Lage ist den Virus zu kontrollieren. Besagter Mensch ist der „Fireman“.

Die Hauptakteurin Harper Grayson lebt in dieser Welt und hat sich eigentlich schon von einer weiteren Zukunft verabschiedet, bis das sie schwanger wird und das ungeborenen Leben in ihr einen größeren Stellenwert einnimmt als ein geplanter Selbstmord. Hapers Ehemann ist von dieser Wendung der Dinge alles andere als erfreut und dreht durch.
Und in diesem Moment tritt der „Fireman“ in Harpers Leben, rettet sie aus ihrem bisherigen Chaos und bringt sie in ein Camp in dem es ebenfalls andere Menschen gibt, die so sind wie der Fireman – also in der Lage dem Dragonscale-Virus habhaft zu werden.

Wer allerdings jetzt davon ausgeht, dass sich die Geschichte nun in bekannten Bahnen entwickeln wird, der wird positiv enttäuscht. Joe Hill riss immer dann, wenn ich dachte zu wissen was als nächsten kommen würde, das Ruder herum und bewegt die Handlung in eine andere als die vermutete Richtung.

Sicherlich erfindet er hier das Genre nicht neu, doch mit seiner Art des stets kurzen Spiels und nur oberflächlichem Anreißen des bisher Bekannten und gerade mit dessen Vermeidung im Großteil des Buches, verstand er es recht gut mich relativ schnell durch die 800 Seiten des Backsteins (denn anders ist der Umfang nicht zu bezeichnen) zu führen.
Man braucht weder Geduld am Anfang um in die Story hinein zu kommen oder gar Ausdauer um an ihr dran zu bleiben, denn Hill versteht sich auf Spannungsaufbau und das Halten des Bogens besser als Papa King – zumindest erschien es mir subjektiv so. Da war er dann also doch noch, der Vergleich.

„Fireman“ ist nichts für reinrassige Fans von Zombies, welche sich nicht einfach mit einer reinen Seuche zufriedengeben können. Wer jedoch mal etwas anders als wandelnde Leichen sucht, der wird hier fündig und gut bedient.

Still burning

Von: World of books and dreams Datum: 30.07.2017

worldofbooksanddreams.blogspot.de/

Als die junge Schulkrankenschwester Harper Zeugin davon wird, dass ein Mensch wie aus dem Nichts zu brennen beginnt, ahnt sie noch nicht, welche Folgen dies nach sich zieht. Denn dieses plötzliche in Flammen aufgehen ist eine neue Seuche, Dragonscale genannt, bei der zunächst Male auf der Haut auftauchen und bei der eine plötzliche Selbstentzündung entstehen kann. Niemand weiß, wie sich die Menschen anstecken und es werden immer mehr, die die Male auf der Haut aufweisen und immer mehr brennt nieder. Auch Harper entdeckt plötzlich die Male auf ihrer Haut, fast gleichzeitig mit der Feststellung, dass sie schwanger ist. Ihr Mann Jakob bringt ihr keinerlei Verständnis entgegen. Nach einem Streit wird sie von dem geheimnisvillen Fireman gerettet und dieser bringt sie in ein Camp mit weiteren infizierten Menschen. Allerdings scheinen diese gelernt zu haben, mit Dragonscale umzugehen und damit zu leben.
Meine Meinung:
Ich bin ein großer Fan von Endzeitromanen und der neue Roman von Stephen Kings Sohn Joe Hill klang einfach nur sehr spannend. Da ich auch bisher noch nichts von ihm gelesen habe, aber ein großer Fan seines Vaters bin, war ich äußerst neugierig auf Joe Hills Werk. Ich muss auch gleich sagen, dass er ganz viel von seinem Vater hat, was das Erzählen angeht. Joe Hill schreibt mit einer Leichtigkeit, die den Leser sehr schnell in die Geschichte zieht, dabei absolut flüssig und verständlich, allerdings auch sehr weit ausschweifend und detailverliebt. Dabei verliert er sich zwar nicht in unendlich langen Beschreibungen von Umgebungen, aber er zieht viele Handlungen sehr in die Länge und wenn ich lang sage, dann war es zeitweise richtig lang. Trotzdem war ich durchaus gefesselt von der Atmosphäre, die er hier entstehen lässt und gelangweilt habe ich mich eigentlich auch nicht, es war einfach nur laaaaang.
Der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen, denn Hill gibt dem Leser hier einen guten Allgemeineindruck auf die teilweise doch sehr erschreckenden Ereignisse. Doch dann machen die Ereignisse eine Wendung und die Protagonistin befindet sich in einem Camp, das sich fernab von der Welt und dem Geschehen befindet. Man erfährt kaum noch, was in der Welt und gerade bezüglich der Pandemie geschieht, sondern erhält stattdessen ganz viele Ereignisse im Camp, das wie eine Sekte anmutet, geliefert. Diesen kompletten Bereich schildert er mit einer Intensität, dass man fast schon zu viel miterlebt. Manch ein Dialog wurde einfach zu lang und zu detailreich, so dass hier wieder Längen auftauchten, genau so wie die kompletten Geschehnisse. Wenn man bedenkt, dass dieses Buch ungefähr den Zeitraum einer Schwangerschaft wiedergibt, kann man sich die Ausschweifungen gut vorstellen.
Dafür ist die Entwicklung innerhalb des Camps absolut interessant und sehr glaubhaft geschildert. Es zeigt, wieder einmal, das Menschen, egal in welcher Situation sie sich befinden, doch immer wieder gleich sind. Das Machtgefüge innerhalb des Camps wird immer strenger, manch eine Situation spitzt sich ordentlich zu und der Drill dahinter ist wiederum erschreckend. Das Ganze ist absolut vorstellbar und ich hatte hier zu keiner Zeit Zweifel am Geschehen. Schade ist, dass der Fireman, der dem Buch doch seinen Titel verleiht, hier doch eher im Hintergrund agiert und seine Rolle eher hintenan bleibt.
Die Seuche, die Dragonscale Seuche, ist wiederum sehr gut beschrieben und so nach und nach bekam das Ganze einen sehr denkwürdigen Hintergrund. Ob es sowas wirklich geben könnte, sei mal dahin gestellt, aber die Fantasie, die der Autor hier hat, ist sehr spannend und die Verbindungen, die er zieht, nehmen Ausmaße an, die ich nicht ganz geahnt habe.
Die Ereignisse können wir durch einen Erzähler in der dritten Person mitverfolgen, dieser erzählt aus der Sicht der Krankenschwester Harper und gibt alles sehr intensiv wieder.
Harper wurde mir dadurch sehr nahe gebracht und ich mochte sie durch und durch, sie ist ein grundehrlicher, hilfsbereiter Mensch, der selbstlos handelt und die es immer wieder schaffte, mich an die Geschichte zu fesseln. Ich wollte einfach wissen, wie es mit ihr weitergeht und wie sie mit der immer schwieriger werdenden Situation zu Recht kommt und das war alles sehr gut durchdacht. Neben Harper agieren hier noch einige andere Personen, die dank der vielen Ausschweifungen beim Erzählen sehr lebendig wurden. Jeder spielt hier eine wichtige Rolle und jeder wirkt hier mit auf das Geschehen ein, so dass man die Entwicklungen absolut nachvollziehen kann. Wie erwähnt, hätte ich mir eigentlich gedacht, dass hier der Fireman eine wichtige Rolle spielt, doch er bleibt hier absolut hinter Harper.
Mein Fazit:
Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen, allerdings hätte ich gerne viel mehr über die Pandemie gelesen und was sich dadurch auf der Welt verändert, stattdessen liegt hier der Fokus eher auf eine kleine Randgruppe, bei der man den Eindruck einer Sekte und deren Entwicklung bekommt. Ich denke, dass an manch einer Stelle ruhig etwas weniger intensiv hätte geschildert werden können, trotzdem fand ich das Buch so gut erzählt, dass ich es in einem Rutsch gelesen habe, das trotz des Umfangs. Eins ist gewiss: Joe Hill steht seinem Vater in nichts nach und kann es genau so gut. Der Apfel fällt halt doch nicht allzu weit vom Stamm entfernt, denn ich musste hier (auch wenn ich es nicht wollte) immer wieder mit dem Vater vergleichen.

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