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Frauenknast Welt mit eigenen Regeln - Ein Gefängnisarzt packt aus

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€ 15,50 [A] | CHF 20,50*
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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-20073-9

Erschienen: 13.10.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Raue Sitten, starke Gefühle, bewegende Schicksale – hautnah erzählt

Kriminell sind Frauen auch – aber anders. Warum sie in Haft kommen und wie es im Frauenknast zugeht, darüber wissen wir so gut wie nichts. Einer, der es weiß, ist Karlheinz Keppler. Er erlebt den Alltag der Insassinnen hautnah, er kennt ihre Verbrechen ebenso wie ihre Sorgen. Seit über 20 Jahren arbeitet er als Arzt in einer der größten Frauenhaftanstalten Deutschlands. Er ist Vertrauensperson und Verbündeter, manchmal aber auch Gegner. Zum ersten Mal erzählt er, wie es auf der anderen Seite der Mauern wirklich zugeht – realistisch, spannend, schonungslos.

»Sieh mich nicht an! Guck nach unten!«, herrscht eine altgediente Gefangene das »Frischfleisch« (den Neuzugang) an, um gleich mal klarzumachen, wer hier das Sagen hat. – Beim Telefonat mit ihrem Mann hat eine andere erfahren, dass ihr kleines Kind 40 Grad Fieber hat. Jetzt wälzt sie sich schlaflos in ihrer Zelle. Der Mann ist ein Säufer. Und sie kann nichts tun. Auch Frauenknast ist Knast. Doch Frauenknast und Männerknast sind zwei völlig verschiedene Welten. Die Delikte sind andere, der Drogenkonsum ist höher, die Beziehungen untereinander emotionaler. Es wird mehr gelacht, aber auch mehr gezickt und gemobbt. Karlheinz Keppler erzählt von menschlichen Abgründen, Aggressionen und Affären – ganz aus der Nähe, aber nicht voyeuristisch, in aller Drastik, aber immer mit Empathie für die Frauen.

Karlheinz Keppler arbeitet seit mehr als 20 Jahren als Arzt in einer der bundesweit größten Haftanstalten und erzählt anschaulich, aber einfühlsam vom Alltag hinter Gittern.

Kurier am Sonntag (12.10.2014)

Karlheinz Keppler (Autor)

Dr. Karlheinz Keppler, M.A., Jahrgang 1951, ist einer der bekanntesten Gefängnisärzte Deutschlands und seit mehr als 20 Jahren in einem großen Frauengefängnis tätig. Für die Insassinnen ist er nicht nur Arzt, sondern häufig auch der erste Ansprechpartner bei Drogenproblemen, untereinander verübten Übergriffen, existenziellen Ängsten und emotionalen Dramen. Er ist verheiratet und lebt in Lohne, Niedersachsen.

Karlheinz Keppler arbeitet seit mehr als 20 Jahren als Arzt in einer der bundesweit größten Haftanstalten und erzählt anschaulich, aber einfühlsam vom Alltag hinter Gittern.

Kurier am Sonntag (12.10.2014)

Ein hochgelobtes Buch

Die WELT (11.01.2016)

ORIGINALAUSGABE

Paperback, Klappenbroschur, 304 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-20073-9

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 13.10.2014

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Unterhaltsam & interessant!

Von: Jenny Datum: 23.06.2015

dasblondinchen.blogspot.de/

Inhalt: Dr. Med. Karlheinz Keppler ist seit über 20 Jahren in einem großen Frauengefängnis tätig und gewährt dem Leser mit diesem Buch einen Einblick in die Welt hinter Gittern. Er berichtet hautnah von dem Alltag der Frauen, ist Vertrauensperson und Verbündeter, manchmal aber auch Feind und Gegner. Er kennt ihre Verbrechen, Sorgen und Ängste und erzählt zum ersten Mal, wie es auf der anderen Seite der Mauern wirklich zugeht.

Meine Meinung: Das Buch ist in viele verschiedene Kapitel gegliedert, die sehr abwechslungsreich, informativ und schonungslos offen waren. Was sind das für Frauen, warum müssen sie in Haft und wie gehen sie damit um?
Es geht u.a. um Liebe, Gewalt, Fluchtversuche und Drogen. Aber auch den medizinischen Teil und die andere Seite des Knasts - Bedienstete und die Justizpolitik - fand ich sehr interessant!
Auch die Länge der jeweiligen Themen fand ich klasse. Es war nie zu lang oder wurde gar langweilig. Ich bekam einen wirklich guten Einblick in das Leben und den Alltag in einem Frauenknast.

Karlheinz Keppler erzählt sehr authentisch und anschaulich von seinen Erfahrungen und Ansichten. Es werden alle Seiten beleuchtet und er gibt immer mal wieder Gedankenanstöße, die mich tatsächlich zum nachdenken gebracht haben. Der Schreibstil ist flüssig, ohne den gefürchteten Arzt-Jargon, und angenehm zu lesen.

Es gibt allerdings eine Sache, die mich ziemlich gestört hat: Die Namensgebung. Ich hätte mir dort mehr Abwechslung gewünscht. Leider trifft man in den Fallbeispielen immer wieder auf Emilie, Amalie, Ottilie und Co. - was mich manches mal echt verwirrt hat. Klar, das nicht die echten Namen der Frauen verwendet werden dürfen, aber mussten es ausschließlich diese sein?!

Alles in allem ist es ein interessantes und unterhaltsames Buch. Wer sich für diese Thematik interessiert und gerne mal einen ungeschönten Blick hinter die Gefängnismauern werfen möchte, dem kann ich das Buch sehr empfehlen!

Ein erfrischend unakademischer Blick auf den Frauenstrafvollzug

Von: Johannes Feest aus Bremen Datum: 18.10.2014

www.strafvollzugsarchiv.de

http://www.strafvollzugsarchiv.de/index.php?action=archiv_beitrag&thema_id=7&beitrag_id=739&gelesen=739

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