VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Gestorben wird immer Roman

Kundenrezensionen (20)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 13,00 [D] inkl. MwSt.
€ 13,40 [A] | CHF 17,90*
(* empf. VK-Preis)

Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-328-10001-0

Erschienen: 11.10.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Termine

  • Links

  • Service

  • Biblio

Der Tod war Agnes’ Geschäft. Über Jahrzehnte hinweg führte sie den Steinmetzbetrieb Weisgut & Söhne in Hamburg und lenkte gebieterisch die Geschicke der Familie. Mit 91 Jahren nun hat Agnes von allem und jedem genug, sie will reinen Tisch machen und endlich das Geheimnis lüften, das sie viel zu lange schon mit sich herumträgt. Da ihre Tochter das Weite gesucht hat, beauftragt sie ihre Enkelin Birte, die Einzige, die aus demselben harten Holz geschnitzt ist wie sie, den ganzen Clan zusammenzutrommeln – kein einfaches Unterfangen, denn alle sind sich spinnefeind. Es ist Zeit für die Wahrheit.

Interview mit der Autorin Alexandra Fröhlich Zum Special

»Alexandra Fröhlich verknüpft Zeitgeschichte und Schicksalsdramen zur spannenden Familiensaga über die Macht von Wahrheit und Vergangenheit. Rasant geschrieben und voller Frauen, die einem beim Lesen ans Herz wachsen.«

FÜR SIE (24.10.2016)

Alexandra Fröhlich (Autorin)

Alexandra Fröhlich lebt als Autorin in Hamburg und arbeitet als freie Textchefin für verschiedene Frauenmagazine. Ihr Roman „Meine russische Schwiegermutter und andere Katastrophen“ (2012) stand wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Auch in ihrem neuen Buch, „Gestorben wird immer“, erzählt sie augenzwinkernd eine ungewöhnliche Familiengeschichte.

»Alexandra Fröhlich verknüpft Zeitgeschichte und Schicksalsdramen zur spannenden Familiensaga über die Macht von Wahrheit und Vergangenheit. Rasant geschrieben und voller Frauen, die einem beim Lesen ans Herz wachsen.«

FÜR SIE (24.10.2016)

»Mehr-Generationen-Roman mit schrulligem Humor.«

BELLA (31.10.2016)

»Ein wunderbarer Familienroman, der die Zeitgeschichte spannend und authentisch einfängt. Unterhaltsam geschrieben und zum Nachdenken anregend.«

Preußische Allgemeine Zeitung (17.03.2017)

»Ein generationenübergreifender Familienroman mit vielen zeitgeschichtlichen Versatzstücken.«

Main Post (23.02.2017)

»Wer einmal anfängt, legt Alexandra Fröhlichs Buch nur ungern beiseite!«

Auf einen Blick (03.11.2016)

mehr anzeigen

20.08.2017 | 18:00 Uhr | Jesteburg

Lesung

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Café Book
Kirchweg 3
21266 Jesteburg

26.09.2017 | 19:00 Uhr | Hamm

Lesung

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Makiol Bestattungshaus GmbH
Wielandstr. 190
59077 Hamm

ORIGINALAUSGABE

Paperback, Klappenbroschur, 336 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-328-10001-0

€ 13,00 [D] | € 13,40 [A] | CHF 17,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

Erschienen: 11.10.2016

  • Leserstimmen

  • Buchhändlerstimmen

  • Rezension verfassen

Eine absolut berührende Familiengeschichte

Von: die.buecherdiebin Datum: 24.06.2017

https://www.instagram.com/die.buecherdiebin/

Meine Meinung: Das Buch ist eine Familiengeschichte, die auf drei verschiedenen Zeitebenen erzählt wird. Sie beginnt 1935 in Ostpreußen, einige Jahre vor Kriegsbeginn, als die erst 17-jährige Agnes einen ungeliebten Mann heiraten soll. Einen weiteren Rückblick gibt es in die 70er Jahre, in Birtes nicht leichte Kindheit, denn sie wird von ihrer Mutter verlassen. Inzwischen wohnt die Familie in Hamburg. Die Rahmengeschichte spielt in der Gegenwart, in der Agnes ihr Geheimnis preisgeben will und sich alle Familienmitglieder nach langer Zeit wiedersehen.
Während die Geschichte in der Gegenwart noch etwas humorvoll gehalten ist, so ergreifend, tragisch und spannend ist die Geschichte von Agnes während der Kriegs- und Nachkriegszeit. Da auch meine eigene Oma in Ostpreußen lebte und fliehen musste, hat mich dieses Thema besonders interessiert und berührt.
Das Buch ist wundervoll erzählt und nach einem eher ruhigen Einstieg wurde es nach etwa der Hälfte so fesselnd, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Alle Charaktere sind gut gezeichnet und wirken authentisch. Agnes Geschichte erklärt schließlich auch, warum jedes ihrer Kinder und auch ihrer Enkel genauso geworden ist, wie es ist. Agnes Taten kann ich allerdings nicht gutheißen, auch wenn sie wirklich ein schweres Leben hatte, werden sie dadurch nicht gerechtfertigt. Aber davon abgesehen ist sie eine starke Frau und für dieses Buch eine tolle Protagonistin.

Ein wunderbarer Familienroman, der mit Emotionen, Beziehungen, Kriegsfolgen und drei Frauenschicksalen gut und ergreifend unterhält.

Von: sommerlese Datum: 25.02.2017

sommerlese.blogspot.de/

Agnes Weisgut ist 91 Jahre alt und führt seit Jahren einen Steinmetzbetrieb in Hamburg. Das Geschäft mit dem Tod floriert, doch auch in ihrem Leben hat Agnes den Tod häufiger gesehen als ihr lieb war. Die Kriegsjahre brachten sie dazu, mit ihren Kindern aus Ost-Preußen zu fliehen und nur ihrem Wagemut und ihrem Fleiß ist es zu verdanken, dass sie ihrer Familie in Hamburg eine neue Existenz aufgebaut hat. Doch die Vergangenheit birgt einige schreckliche Geheimnisse, die sie sich endlich von der Seele reden will. Sie möchte ihre Familie einweihen und schickt ihre Enkeltochter Birte los, die Familienmitglieder und die verschollene Tochter Martha zusammenzutrommeln. Die Wahrheit muss endlich ans Licht!

"Eine Tochter ohne Mutter. Eine Mutter ohne Tochter. Das passte zusammen, fand Birte. Da konnte doch die eine der anderen geben, was sie beide brauchten." Zitat Seite 154

Dieser Roman ist sehr ausdrucksstark, emotional und inhaltsschwer!
Ich wurde mitgerissen von dieser Geschichte und habe die vielen Tiefschläge und Schicksale gespannt mitverfolgt. Auch wenn hier beinah in einem Plauderton erzählt wird, enthalten die Dialoge und Inhalte doch bewegende Szenen und tiefgreifende Erlebnisse. Besser kann Geschichte nicht erzählt werden. Einmal angefangen, mag man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Vorab muss man wissen, hier wird aus drei zeitlichen Perspektiven berichtet, die jeweils einem Frauenschicksal der Familie Weisgut zuzuordnen ist.
Allen voran Großmutter Agnes Weisgut, deren Jugend in Ost-Preußen in die entbehrungsreiche Zeit des 2. Weltkrieges fiel. Ihre Erlebnisse erweitern den Roman neben den geschichtlichen Ereignissen um eine Art Zeitzeugenbericht. Es geht um die schwierige Kriegszeit und Not, Judenverfolgung, die Rolle der Frau und Mutter in dieser Zeit um 1937 und um Agnes persönliche Probleme in ihrer Ehe unter dem Dach mit ihrer herrschsüchtigen Schwiegermutter.
Agnes Schicksal zeigt ergreifende Szenen, sie kämpft für ihre Kinder wie eine Löwin und lädt im Endeffekt durch ihr Handeln auch Schuld auf sich. Diese Schuld soll ihre Familie nun erfahren, sie möchte, dass sie verstehen und auch verzeihen.

Ihre Enkelin Birte wird für die Zeit ab 1978 die Erzählerin. Sie ist in der Schule eine Außenseiterin, liest viel und wird wegen ihres Übergewichts gemobbt. Zu dieser Zeit verschwindet ihre Mutter Martha, die ständig unter Kopfschmerzen und Albträumen leidet. Ein Zustand, der Birte lebenslang leiden lässt. Warum hat ihre Mutter sie und ihren Bruder Peter im Stich gelassen.
Ab 2008 macht sich Birte nun auf Wunsch ihrer Großmutter auf die Suche nach ihrer verschollenen Mutter.

Als Leser erlangt man durch die zeitlichen Wechsel ein umfassendes Bild der Familie. Nach und nach kommt man den Geheimnissen auf die Schliche. Die Auswirkung bestimmter Ereignisse haben Folgen für die nachfolgenden Zeiten. Man taucht dadurch in die jeweiligen Personen noch tiefer ein.

Alexandra Fröhlich gelingt es sehr anschaulich, die drei Frauenfiguren als ganz spezielle Charaktere zu beschreiben. Birte kommt als realistisch denkende, erfolgreiche junge Frau daher, die immer noch unter dem Verlust ihrer Mutter leidet. Ihr trockener Humor hat die Handlung stets aufgelockert und macht sie sehr sympathisch. Agnes ist die Matriarchin des Familienbetriebes und gibt stets den Ton an. Marthas Person erschliesst sich erst zum Ende des Romanes ganz.

Dieser Roman zeigt die Auswirkungen des zweiten Weltkriegs und es entwickelt sich daraus eine Zeitreise für den Leser. Man wird an authentisch wirkende Schauplätze geführt, erlebt Menschlichkeit, Hass, Tod und Verlust hautnah mit.
Hier wird ein Familienepos ausgebreitet, das seinesgleichen sucht.


Dieser eindringlich erzählte Familienroman unterhält mit schwierigen Schicksalen, Kriegsproblematik und Schuld, aber auch mit der Hoffnung auf Heimat und eine Familie, die zusammenhält.

Reise in die Vergangenheit

Von: Waltraud Schließke aus 27624 Geestland OT Bad Bederkesa Datum: 29.10.2016

Buchhandlung: Buchhandlung Schließke

Das Buch hat mich komplett eingefangen. Ich bin ganz voll davon, hat mich die Geschichte auf jeder Seite an die Erzählungen meiner in diesem Jahr mit 98 Jahren verstorbenen ostpreußischen Schwiegermutter, die im Naturell sehr der Agnes glich, erinnert. Enorm was diese Frauen geleistet haben, als die Männer im Krieg waren. Auch die Flucht, hochschwanger, mit drei kleinen Kindern auf dem Pferdewagen, begleitet von einem 16-jährigen polnischen Kindermädchen, im Winter über die zugefrorene Weichsel. Dieses Mädchen hatte meinem Schwiegervater in die Hand versprochen, sollte es zur Flucht kommen, würde sie Schwiegermutter und die Kinder begleiten. . Die Polin lebt in Lodz. Der Kontakt existiert noch. Zuletzt haben wir sie in diesem Frühjahr besucht.
Absolut lesenswert, starke Charaktere, fesselnd bis zum Schluss. Manchmal zum Luftanhalten. Auch wer keine zeitgeschichtlichen Bücher mag, dieses wird ihm gefallen.

Von: Tania Neuhaus aus Essen Datum: 11.10.2016

Buchhandlung: Buchhandlung Leselust

WOW - was für ein kluges, tiefgründiges und rasend unterhaltsames Buch, die Figuren so lebendig und schlüssig gestaltet, der Plot und der Aufbau - sensationell. Für die vielen interessierten Leser der Titel Sabine Bodes bester Lesestoff, Liebhaber gut erzählter Familiengeschichten werden hier juchzen, der Spannungsbogen sorgt für den absoluten Sog, der Wunsch kommt auf es möge nicht mehr enden. Also besser gehts nicht. DER Titel des Herbstes!

Voransicht