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Giants Roman

Giants (1)

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Paperback, Broschur ISBN: 978-3-453-31690-4

Erschienen: 08.08.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Schlafende Giganten

Als die kleine Rose eines Abends beim Spielen in einer Höhle eine gewaltige Metallhand entdeckt, ahnt sie noch nicht, dass dieser Fund ihr ganzes Leben verändern wird. Siebzehn Jahre später will sie, inzwischen eine herausragende Physikerin, das noch immer ungelöste Rätsel aufklären. Gemeinsam mit einem Expertenteam aus Wissenschaftlern und Militärs findet Rose heraus, dass die Hand zu einem riesigen Roboter gehört, dessen Körperteile über den ganzen Globus verteilt sind. Doch wer hat den Roboter gebaut? Wann wurde er in der Erde vergraben? Und was bedeuten die seltsamen Zeichen auf dem Metall?

"Sylvain Neuvel fasziniert Science-Ficiton-Fans mit seinem klugen Roman."

Österreich (Tageszeitung) (27.08.2016)

ÜBERSICHT ZU DEN ROMANEN VON SYLVAIN NEUVEL

Giants

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Sylvain Neuvel (Autor)

Sylvain Neuvel ist Linguist, Übersetzer und Softwareentwickler in Montreal, Kanada. Er interessiert sich neben wort- und computerbasierter Morphologie und Semantik für Science Fiction und Robotik, und baut gerade an einer R2-D2-Nachbildung.

"Sylvain Neuvel fasziniert Science-Ficiton-Fans mit seinem klugen Roman."

Österreich (Tageszeitung) (27.08.2016)

"Eines der besten und interessantesten SF-Bücher des Jahres."

Geek! (15.10.2016)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Marcel Häußler
Originaltitel: Sleeping Giants
Originalverlag: Del Rey

Paperback, Broschur, 416 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-31690-4

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 08.08.2016

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Eine packende Mischung aus SciFi und Polit-Thriller, aufgebaut in ungewöhnlicher Art und Weise.

Von: Mietze's Bücherecke Datum: 13.11.2016

cat-buecher-welt.blogspot.de/

Als eines Abends die kleine Rose beim Spielen über eine riesige metallene Hand stolpert die im Boden verborgen lag, ahnt noch niemand welche Auswirkungen diese Entdeckung in einigen Jahren auf die gesamte Menschheit haben würde. Siebzehn Jahre danach ist Rose eine der besten Physikerinnen des Landes und hat es sich zum Ziel gesetzt, so viel wie möglich über das mysteriöse Körperteil herauszufinden. Denn die Hand gehört zu einem riesigen Roboter dessen Teile auf der ganzen Welt vergraben wurden und die es zu finden gilt. Doch wer hat dieses Wunderwerk der Technik erschaffen und warum? Noch dazu kann bisher niemand die seltsamen Zeichen deuten die mit ihm gefunden wurden...

Was für ein cooles Buch und was für eine tolle Idee.
Alleine das Thema außerirdischer Roboter, geheimnisvolle Schriften und verstreute Körperteile hat mich schon von Anfang an fasziniert. Ich liebe einfach SciFi-Romane die gut gemacht sind und hier wurde das Ganze auch noch stellenweise als eine Art Polit-Thriller umgesetzt (später dazu mehr).
Was das Buch aber zu etwas Besonderem macht, ist die Art wie es verfasst wurde. Es handelt sich nämlich nicht um einen üblichen Roman mit Fließtext in den einzelnen Kapiteln.
Stattdessen besteht der ganze Roman aus sogenannten Files, also einzelnen Bestandteilen eines Berichts wie sie z.B. beim Militär verwendet werden.
So erlebt der Leser die Geschichte anhand von Gesprächsnotizen zwischen "dem großen Unbekannten" und diversen Protagonisten, es gibt Tagebucheinträge und Versuchsberichte, Zeitungsartikel und und und. Oft wird erst im nächsten Kapitel klar, welcher Zusammenhang zwischen beispielsweise einem Artikel in einer Zeitung und dem aktuellen Geschehen besteht. Diese Art der Erzählung erzeugt eine unheimliche Spannung die einen dazu verleitet immer weiter zu lesen, es fordert aber auch den Leser zum Mitdenken auf um die Verknüpfungen der Ereignisse zu verstehen. Es ist definitiv nicht alltäglich ein Buch auf diese Art und Weise zu verfassen und es wird auch nicht Jedem liegen, für mich war es aber einfach nur wahnsinnig interessant und ich mag ungewöhnliche Dinge. Dabei ist das Buch übrigens in verschiedene Abschnitte unterteilt die alle ein bestimmtes Thema verfolgen.
Ungewöhnlich sind auch die Charaktere. Zum einen führt der große Unbekannte durch die Geschichte. Er führt die Gespräche, es wird jedoch nie viel über ihn bekannt und er ist damit ein einziges Fragezeichen.
Dann haben wir Rose, die kühle Wissenschaftlerin die jedoch immer mit Herzblut an ihrem Projekt arbeitet und alles für ihr Team tun würde. Es gibt Kara, die sture, zickige und leicht aggressive Pilotin des US-Militärs, ebenso wie ihren netten und immer freundlichen Co-Pilot Ryan - den beiden kommt beim Projekt eine besondere Rolle zu.
Und es gibt noch Vincent, der Sprachforscher und das Universalgenie der Truppe sowie viele andere interessante Charaktere.
Jeder dieser Protagonisten trägt maßgeblich zur Atmosphäre der Geschichte bei. Dazu wird im Buch auch viel Zeitgeschehen verarbeitet wie z.B. der Syrien-Konflikt und die Einsätze der NATO etc. Dies alles wird verpackt in einem SciFi-Roman, in dem es nicht nur darum geht zu entdecken dass wir nicht nur nicht allein im Universum sind, sondern auch als Welt zu lernen damit umzugehen.
Für mich eine wunderbare, interessante, teilweise ein wenig wissenschaftliche Umsetzung die für mich das Buch zu etwas ganz Besonderem macht. Und dann hätten wir am Ende natürlich auch noch einen riesigen Cliffhanger...

Ein Muss für alle die mal etwas Anderes erleben wollen. Eine packende Mischung aus SciFi und Polit-Thriller, aufgebaut in ungewöhnlicher Art und Weise. Spannende Hintergründe und eine sehr gut durchdachte Story, die nicht zu abgedreht ist sondern durchaus wissenschaftlich fundiert sein könnte, warten auf den Leser. Freut euch auf eine ganz neue Art des Romans der euch zeigen wird: WIR SIND NICHT ALLEIN. Und ihr habt keine Ahnung was auf euch zukommt...

Außergewöhnlicher und Spannender Sci-Fi Auftakt

Von: Seitensegler Datum: 31.10.2016

seitensegler.de

Als kleines Mädchen stößt Rose Franklin beim Spielen auf eine riesige Metallhand. Diesem Fund widmet sie als erwachsene und promovierte Physikerin ihre Forschung. Zusammen mit einem Team aus Experten forscht sie an der Hand und den Schriftzeichen, die zusammen mit ihr entdeckt wurden. Schnell wird klar, dass die Hand zu einem gigantischen Roboterkörper gehört, dessen Teile über die ganze Erde verteilt liegen. In gefährlichen Rettungsaktionen werden einige Teile geborgen und allmählich finden sich Antworten. Doch die Mysterien, wie der Roboter auf die Erde gelangt ist, woher er stammt und zu was er zu gebrauchen ist, sind gar nicht mal so leicht zu lüften.

Das auffälligste und außergewöhnlichste an „Giants“ ist, dass fast das gesamte Buch in einem Dialog geschrieben ist. Auch wenn es erst einige Kapitel gebraucht hat, bis ich mich an diesen ungewöhnlichen Schreibstil gewöhnt habe, hat es mir letztendlich doch sehr gut gefallen. Es ist einfach mal etwas anderes! Das macht das ganze Leseerlebnis viel spannender und abwechslungsreicher. Um den Faden nicht zu verlieren, muss man sehr konzentriert lesen, denn sowohl die Fragen, wie auch die Antworten in dem Gespräch sind meistens knapp, direkt und wechseln schnell das Thema. Der Dialog findet immer zwischen dem gleichen Interviewer, dessen Identität unbekannt ist, und einem der Personen aus dem Buch statt. Von demjenigen, der die Fragen stellt, wird im Laufe des Buches allerdings nicht viel bekannt. Es scheint ein Mann zu sein, der die Fäden der Robotermission mehr oder weniger im Hintergrund zieht. Er ist sehr einflussreich und vorrausschauend, aber keiner amerikanischen Organisation oder dem Geheimdienst untergestellt. In jeder Kapitelüberschrift steht, wer der Gesprächspartner für die nächsten Seiten ist. Anfangs kommt man leicht mit den Namen des Wissenschaftsteams durcheinander, aber da allgemein nicht sehr viele verschiedene Menschen in dem Roman auftauchen, gewöhnt man sich auch daran leicht.
Gelegentlich werden auch andere Arten der Informationsvermittlung eingestreut, zum Beispiel Tagebucheintrage des Teams, Versuchsprotokolle oder Zeitungsartikel. Es lockert das Buch immer mal wieder auf, kurze Abschnitte zu lesen, die nicht in Gesprächsform verfasst sind. Außerdem erhält man bei den Tagebucheinträgen Einblicke in die Gefühle und Gedanken der Wissenschaftler, die sie nicht vor dem mysteriösen Interviewer äußern würden, wie beispielsweise der innere Konflikt zwischen dem Nutzen und der Gefahr, die von dem Roboter ausgehen könnte. Dadurch, und auch durch die verschiedenen Gesprächspartner, entwickelt sich ein Gesamtbild der Geschichte. Allerdings ist es oft unklar, wie viel Zeit zwischen den verschiedenen Beiträgen vergangen ist und man kann es nur grob schätzen anhand des Gesagten, was aber dem Buch keinen Abbruch tut.
Besonders spannend ist das Rätsel über die Herkunft des Roboters, welches leider noch nicht abschließend geklärt wurde in diesem Buch. Da „Giants“ aber erst der erste Teil einer Reihe ist, freue ich mich schon, mehr darüber in dem kommenden Teil zu lesen. Die Entdeckung des Roboters ist ein einschneidendes Erlebnis für alle beteiligten. Teilweise bringt es sehr dunkle Abgründe einiger Menschen zum Vorschein, aber auch auf weniger persönlichen Ebenen, steht plötzlich der Weltfrieden auf der Kippe.
Auf den letzten Seiten fangen sich die Ereignisse an zu überstürzen. Obwohl das Buch weiterhin in einem Dialog verfasst ist, werden die actionreichen Szenen gut vermittelt, indem der Interviewer sozusagen live zugeschaltet ist und mit einem der Protagonisten telefoniert. So bekommt der Leser das direkte Geschehen mit und nicht nur Aufzeichnungen oder Rückblicke, die die Situation weniger spannend machen würden.
Das Buch endet mit einer riesigen und unerwarteten Entwicklung, dessen Auflösung ich kaum erwarten kann. Leider erscheint der zweite Teil auf Englisch erst im April 2017, wann die deutsche Übersetzung veröffentlicht wird habe ich leider nicht gefunden.

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