Gib nicht auf!

10 Wege für mehr Kreativität an guten und schlechten Tagen
Der New-York-Times-Bestseller-Autor

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Immer wieder aufs Neue kreativ zu sein, ist ganz schön schwer. Wie macht man weiter, wenn man blockiert ist? Austin Kleon zeigt zehn Strategien auf, um nicht nur kreativ bei der Sache, sondern auch sich selbst treu zu bleiben – und das ein Leben lang. Ganz egal, ob du ausgebrannt bist, ganz neu anfangen willst oder schon irre erfolgreich bist: »Gib nicht auf!« hilft mit praktischen, zeitlosen und ehrlichen Regeln dabei, ein kreatives und ein sinnhaftes Leben zu führen.


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Leena Flegler
Originaltitel: Keep Going - 10 Ways to Stay Creative in Good Times and Bad
Originalverlag: Workman Publishing, New York 2019
Paperback , Klappenbroschur, 224 Seiten, 15,0 x 15,0 cm
s/w, ca. 40 s/w-Illustrationen, Softtouchfolie
ISBN: 978-3-442-39364-0
Erschienen am  18. Mai 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Wie man trotz Blockaden weitermacht und kreativ bleibt

Von: Vanilla Mind

05.07.2020

Fakt ist: Wir alle brauchen Kreativität in unserem Alltag. Da trifft gar nicht nur auf die sogenannten kreativen Berufe zu, die einem zuerst in den Sinn kommen. – Egal, ob wir gerade erst anfangen oder schon viel Berufserfahrung haben, die Frage ist immer dieselbe: Wie schaffen wir es, nicht aufzugeben? Wie verhalten wir uns bei Blockaden und schöpfen Mut für neue Ideen? Austin Kleon zeigt ingesamt zehn Strategien auf, um nicht nur kreativ bei der Sache, sondern auch sich selbst treu zu bleiben. Ganz egal, ob du ausgebrannt bist, ganz neu anfangen willst oder schon super erfolgreich bist – dieses schöne Büchlein hilft mit zeitlosen und ehrlichen Lebensweisheiten dabei, ein kreatives und sinnhaftes Leben zu führen. Hier folgen ein paar unserer persönlichen Highlights aus Gib nicht auf! (sortiert nach Seitenzahl): „Beende den Tag und hake ihn ab“ Zu lesen ab Seite 39 // Sehr, sehr wichtiger Punkt. Denn es gibt immer etwas zu tun. Aber keiner steht neben dir und sagt: „Du bist jetzt fertig.“ Das musst du selbst tun und dir erlauben, Dinge auf den nächsten Tag zu verschieben oder einfach ganz fallen zu lassen. „Wir sollten entschleunigen, und zwar nicht im Tempo oder verbal, sondern nervlich.“ – John Steinbeck Wir haben es total verlernt, einfach nur zu sein. Das ist ein Punkt, der für Selbstständige ganz besonders gilt, weil dort die Gefahr sehr hoch ist, in der verhasste “selbst und ständig” Mindset zu verfallen. Aber es gilt auch für alle anderen. Zum Beispiel kenne ich es noch von früher, dass ich Urlaub hatte und in diesem Urlaub eine riesige To-Do-Liste abarbeiten wollte. “Ah, endlich Urlaub! Jetzt kann ich ja mal den Backofen reinigen, die Fenster putzen und endlich meinen Kleiderschrank neu sortieren.” – Nette Idee, aber viel wichtiger ist, dass man WIRKLICH mal abschaltet und sich nicht immer noch mehr To-Dos in den Tag knallt. „Mach nicht alles zu Geld“ Zu lesen ab Seite 92 // Ein besonders wichtiger Punkt, falls du Künstler*in oder Freiberufler*in bist: Hier müssen wir andauernd mit Durststrecken leben, das gehört einfach dazu. Aber gerade hier ist es extrem wichtig, genau für sich zu klären, welchen Lebensstil man leben will. Ziehe die Linie zwischen dem, was du für Geld bereit bist zu tun, und dem, was nicht. Zwei sehr markante Zitate dazu: „Ein freies kreatives Leben bedeutet nicht, ein Leben im Rahmen der eigenen Mittel zu führen, sondern ein Leben deutlich unter den eigenen Mitteln.“ „Wenn du die größtmögliche künstlerische Freiheit genießen willst, dann halt deine Fixkosten so gering wie nur möglich.“ Über diesen Aspekt haben wir auch in unserer Podcastfolge „Wie habt ihr euch eure Selbstständigkeit aufgebaut?“ gesprochen. „Spazieren ist exorzieren“ Zu lesen ab Seite 179 // Klingt schräg, aber das gesamte Buchkapitel heißt „Damönen hassen frische Luft“. Gemeint sind Selbstzweifel und alles, was uns irgendwie in unserer Kreativität blockiert. Und ja, Spaziergänge wirken wirklich Wunder. Der Spaziergang ist eine Wunderkur für alle, die klar denken wollen. Wir haben sie deshalb als festes Ritual in unseren Alltag eingeführt. gleich morgens nach dem Aufstehen, das spart den Kaffee gleich mit und pustet ordentlich das Hirn durch. Auf unserem allmorgendlichen Spaziergang kommen uns Ideen und (Buch-) Projekte werden geplant. „Mich dünkt, dass in dem Moment, da meine Beine sich zu bewegen beginnen, auch meine Gedanken zu fließen anfangen.“ – Henry David Thoreau „Bist du winterhart?“ Zu lesen ab Seite 196 // Schön ist auch der Impuls, sich nicht dauernd mit den Senkrechtstarter*innen zu vergleichen. Kleon schreibt: „Die Einjährigen interessieren mich nicht – mich interessieren die Mehrjährigen, die Winterharten. Ich will Listen von „8 über 80-Jährigen“. In unserem Kulturkreis wird eher früher Erfolg gefeiert, also diejenigen die früh erblühen. Allerdings altern diese Leute genauso schnell, wie sie aufgeblüht sind. Genau aus diesem Grund blättere ich über jede „35 Leute unter 35“-Liste schleunigst hinweg. Ich will gar nicht wissen, wie eine Dreißigjährige reich und berühmt werden konnte. Ich will hören, wie eine Achtzigjährige stets zurückgezogen lebte, sich ihrer Kunst gewidmet und ein glückliches Leben geführt hat.“ Gib nicht auf! – Fazit Du hast jetzt eine bunte Mischung an Impulsen und Eindrücken aus „Gib nicht auf: 10 Wege für mehr Kreativität an guten und schlechten Tagen“ erhalten. Da wir auch die beiden anderen Bücher von Austin Kleon gelesen und geschätzt haben, fanden wir, dass dieses Buch durchaus seine eigene Podcastfolge verdient hat. Wenn du bis hierher nur gelesen und nicht die Folge gehört hast, tu das unbedingt in einer ruhigen Minute noch, in der Audio-Ausgabe gehen wir bei allen Punkten noch mehr in die Tiefe.

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Vita

Austin Kleon schreibt und zeichnet. Er ist Autor von »Newspaper Blackout«, einer Sammlung von Gedichten, die durch das Ausstreichen überflüssiger Wörter in Zeitungsartikeln entstanden, sowie der New-York-Times-Bestseller »Alles nur geklaut« und »Show your work«. Er lebt und arbeitet in Austin, Texas, und im Internet.

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