Grüner wird's nicht

Warum wir mit der ökologischen Krise völlig falsch umgehen

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Wohlhabende haben das höchste Umweltbewusstsein – und gleichzeitig den größten ökologischen Fußabdruck. „Klimabesorgte Klimasünder“ nennt das Umweltbundesamt Bürgerinnen und Bürger, die vermögend und gebildet sind, Bio-Lebensmittel und stromsparende Geräte kaufen, ansonsten aber einen konsumprallen Lebensstil pflegen, häufige Fernreisen inklusive. Während sie den Schülerinnen und Schülern auf den „Fridays for Future“-Demos anerkennend auf die Schulter klopfen, unternehmen sie wenig, jene Machtstrukturen zu verändern, von denen sie profitieren.

Aber ist das nicht die Haltung beinahe von uns allen? Besorgt nehmen wir die immer düsterer klingenden Prognosen der Wissenschaftler zur Kenntnis, halten aber weitgehend an unserem ressourcenverbrauchenden Lebensstil fest. Die radikalen ökologischen und sozialen Änderungen, die es bräuchte, um die Klimakatastrophe doch noch zu verhindern, werden wir so nie in Gang setzen. Wir müssen uns also selbst befragen und ehrliche Antworten geben: Wie wichtig ist uns die Zukunft des Planeten und der Nachgeborenen?


ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, ca. 150 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-89667-661-0
Erscheint am 09. März 2020

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Vita

Kathrin Hartmann, geboren 1972 in Ulm, studierte in Frankfurt/Main Kunstgeschichte, Philosophie und Skandinavistik. Nach einem Volontariat bei der »Frankfurter Rundschau« war sie dort Redakteurin für Nachrichten und Politik. Von 2006 bis 2009 arbeitete sie als Redakteurin bei »Neon«. 2009 erschien bei Blessing "Ende der Märchenstunde. Wie die Industrie die Lohas und Lifestyle-Ökos vereinnahmt.", 2012 erregte ihr Buch über die neue Armut - "Wir müssen leider draußen bleiben" - großes Aufsehen. Kathrin Hartmann lebt und arbeitet in München.„Die grüne Lüge“ (2018) wurde sowohl als Film (zusammen mit Regisseur Werner Boote) wie auch als Buchveröffentlichung ein großer Erfolg. Kathrin Hartmann lebt und arbeitet in München. Sie schreibt regelmäßig für die „Süddeutsche Zeitung“, den „Freitag“ und den „Spiegel“.

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