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Harte Kost Wie unser Essen produziert wird – Auf der Suche nach Lösungen für die Ernährung der Welt

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-28063-2

Erschienen: 10.11.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

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Kein Brot für die Welt.

Die Weltbevölkerung wird bis 2050 auf fast zehn Milliarden Menschen anwachsen. Um sie zu ernähren, müssen wir 70 Prozent mehr Lebensmittel produzieren, prophezeien die Agrarkonzerne. Und das gehe nur mit mehr Chemie, mit Gentechnik und Massentierhaltung. Aber ist das wirklich der einzig gangbare Weg?

Journalist Stefan Kreutzberger und Filmemacher Valentin Thurn begeben sich auf eine weltweite Suche nach zukunftsfähigen Lösungen für eine Nahrungsmittelproduktion, die Mensch und Tier respektiert und die knappen Ressourcen schont. Sie besuchen Visionäre aus den zwei gegnerischen Lagern der industriellen und der bäuerlichen Landwirtschaft, treffen Biobauern und Nahrungsmittelspekulanten, besuchen urbane Gärten und Industrieschlachthöfe, Insekten- und Genlachsfarmen. Die Geschichten, die hinter unseren Lebensmitteln stehen und die die Autoren auch in einem Film präsentieren, sind oft so unfassbar, dass man den Glauben an das Gute im Menschen verlieren möchte – doch die Fülle an Gegenvorschlägen zeigt deutlich: Wir haben einen enormen Handlungsspielraum, wir können etwas verändern. Wenn wir es wollen.

Valentin Thurn (Autor)

Valentin Thurn, Jahrgang 1963, drehte etliche Dokumentationen vor allem für ARD, ZDF und ARTE. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem UmweltMedienpreis der Deutschen Umwelthilfe für Taste the Waste.


Stefan Kreutzberger (Autor)

Stefan Kreutzberger, Jahrgang 1961, ist freier Journalist, Autor und Medienberater mit Schwerpunkt auf Umwelt-und Verbraucherthemen. 2011 erschien der Bestseller Die Essensvernichter zusammen mit dem preisgekrönten Kinofilm Taste the Waste.

Valentin Thurn, Jahrgang 1963, drehte etliche Dokumentationen vor allem für ARD, ZDF und ARTE und schrieb zusammen mit Kreutzberger Die Essensvernichter. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem UmweltMedienpreis der Deutschen Umwelthilfe für Taste the Waste.

ORIGINALAUSGABE

Paperback, Klappenbroschur, 320 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-28063-2

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Ludwig

Erschienen: 10.11.2014

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Harte Kost

Von: Jennifer Hauwehde Datum: 20.03.2016

mehralsgruenzeug.com

10 Milliarden Menschen werden die Erde voraussichtlich im Jahr 2050 bevölkern. Bereits jetzt leiden knapp 800.000 Menschen an Hunger. Agrarwirtschaft und industrielle Massenproduktion sollen uns in Zukunft genügend Nahrungsmittel zur Verfügung stellen. Aber für wen? Und zu welchem Preis?

“Harte Kost” – das klingt nicht nur wie der Thriller, nach dem das Cover des brillant recherchierten Sachbuches von Valentin Thurn und Stefan Kreutzberger aussieht. Das, was wir zu lesen bekommen, ist auch wirklich ein Thriller – und zwar ein beängstigend realistischer. Keine Fiktion der Welt könnte uns vergleichende Gänsehautschauer über den Rücken jagen als jene, die durch die Fakten, die dieses Buch uns präsentiert, ausgelöst werden.

Worum geht es?

Die Menschen, die auf der Welt leben und ernährt werden wollen, werden immer mehr. Die massenindustrielle Produktion deklariert schnelle, billige und umweltverachtende Lebensmittelproduktion zur einzigen Lösung, den weltweiten Hunger wenn schon nicht in den Griff zu bekommen, so doch wenigstens einzudämmen. Infolge dessen ist ein Großteil der Böden der Erde bereits ausgelaugt, nährstoffarm gemacht durch Pestizide, Hybriddünger und Monokulturen. 40% der Treibhausgase, die für den Klimawandel verantwortlich gemacht werden, gehen auf das Konto der industriellen Landwirtschaft, ebenso wie 75% aller gesundheitlichen Probleme der Menschen – sowohl in Industrie- als auch in sogenannten Schnellen- oder Dritte-Welt-Ländern.

Wir haben ein Problem. Und zwar ein großes:


“[…] [A]uf einem toten Planeten gibt es kein Essen.” (S. 8)

Und wird sind auf dem besten Weg, uns einen toten Planeten zu schaffen – uns unser eigenes Grab zu schaufeln.

Genau das ist die Botschaft von “Harte Kost” – das gewissermaßen eine weitere “unbequeme Wahrheit” nach der Offenlegung des Klimawandel-Skandals durch den (durchaus umstrittenen) Al Gore bezeichnet werden kann. Denn diese Wahrheit – als eine solche kann und muss sie anhand der überwältigenden Forschungsergebnisse verstanden werden – ist verdammt unbequem und wird von uns, die wir tagtäglich von derartigen Essensmassen umgeben sind, dass wir ihren Wert nicht mehr kennen und so unglaublich viel eigentlich nicht genießbare Lebensmittel systematisch wegwerfen und vernichten, gerne verdrängt.

Aufs Detail geschaut

Valentin Thurn und Stefan Kreutzberger setzen genau hier an und sagen: “Das kann so nicht weitergehen – und das wird es auch nicht.” Denn: Wenn wir weitermachen wie bisher, machen wir es (umgangssprachlich formuliert) im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr lange.

Besonders ersichtlich wird das an der auch im Buch befindlichen Grafik, welche die planetaren Grenzen und ihre geschätzte Belastung durch den Menschen darstellt.

In mindestens dreien der insgesamt neun Risikofaktoren bewegen wir uns global betrachtet bereits auf sehr dünnem Eis. Und machen trotzdem weiter wie bisher.

Dabei ist die bloße Anzahl der auf der Erde lebenden Menschen nicht der springende Punkt:


“Auf der Erde ist noch reichlich Platz, und die aus den Ernteerträgen resultierende Nahrungsenergie reicht rechnerisch allemal aus, auch zehn Milliarden Menschen satt zu machen. Dass in unserer so reichen Welt jeder dritte Mensch hungern muss oder mangelernährt ist, hat weniger mit planetarischen Grenzen zu tun als vielmehr mit den Konsumansprüchen privilegierter Minderheiten und einer zutiefst ungerechten weltweiten Verteilung. Und dies wurzelt tatsächlich in dem vorherrschenden neokolonialen Wirtschaftssystem.” (S. 27)

Neokolonialismus ist in der Tat genau das, was die reichen Industriestaaten mit der gesamten übrigen Welt veranstalten. Auch unter dem Deckmantel der Arbeitsplatzschaffung und Existenzsicherung ist das, was Firmen wie Monsato (als prominentestes Beispiel), aber auch zahlreiche andere Global Player, jeden Tag tun, pure Menschenausbeutung. Das beginnt bei der Beschlagnahmung von nahrhaftem Boden, der eigentlich für die Lebensmittelabsicherung der einheimischen Bevölkerung eingesetzt werden müsste (dem sogenannten “Land Grabbing”, dessen sich selbstverständlich keiner dieser Konzerne schuldig bekennt) und endet bei der Abhängigmachung kleiner Farmer von Hybridsaatgut und hochgiftigem industriellen Dünger.

Das sind nur einige der wenigen Punkte, die in “Harte Kost” auf den Diskussionstisch kommen. Weitere sind unter anderem:
◾Nur 3 Konzerne teilen sich 53% der Marktmacht des globalen Saatgutes.
◾Viele kleinbäuerliche Betriebe auf der ganzen Welt werden von den Global Player in die Ecke gedrängt oder mit der Aussicht auf schnellen Reichtum bzw. die Möglichkeit, überhaupt zu überleben, von deren Saatgut abhängig gemacht. Denn dieses ist so manipuliert, dass es nur eine Ernte erbringt und im Anschluss wertlos wird – weshalb neues nachgekauft werden muss. Praktischerweise bieten die großen Konzerne (zu denen übrigens auch der deutsche Bayer-Konzern gehört) gleich den passenden Dünger und die entsprechenden Pestizide im Rundum-sorglos-Paket an.
◾In Indien haben seit 1995 290 000 verschuldete Kleinbauern Selbstmord begangen, weil sie keinen Ausweg aus ihrer prekären Lage sahen. Sie haben sich mit den Pestiziden, die ihnen die Saatgutfirmen verkauft haben, vergiftet.
◾Die traditionelle Saatgutvielfalt der Bauern nimmt aufgrund der standardisierten Hochleistungsarten immer mehr ab – 1 900 000 ursprünglichen Sorten stehen lediglich 8 Hochleistungssorten entgegen, das entspricht einem Artenverlust von 75% seit dem Jahr 1900.
◾Mehr als ein Drittel der weltweiten Ackerflächen haben bereits ihre Fruchtbarkeit verloren und sind nicht mehr für weitere agrarwirtschaftliche Tätigkeiten geeignet. Die Fläche der Böden, die jedes Jahr zerstört werden, entspricht der Größe der Schweiz.
◾Dünger wirkt wie ein Droge auf den Boden und macht ihn abhängig von der nächsten Düngeperiode. Humusaufbau wird verhindert, die natürliche Fruchtbarkeit dementsprechend zurückgefahren.
◾34% der weltweiten Getreideernte wird zu Tierfutter verarbeitet.
◾Gerade einmal 6% des weltweiten Sojaanbaus ist unmittelbar für den Menschen gedacht – der Rest wird zu Tierfutter weiterverarbeitet.
◾Seit den 1960ern ist die Produktion von Schweinefleisch um 294%, die Produktion von Eiern um 353% und die Produktion von Geflügel um 711% gewachsen.

Es sind erschreckende Fakten. Erschütternde. Und – wie gesagt -: äußert unbequeme. Doch wer sie ein Mal in sich aufgenommen und im Kopf hin und her gewandt hat, kann sie nicht mehr vergessen. Dafür sorgt unter anderem “Harte Kost”.

Die Umsetzung

Valentin Thurn und Stefan Kreutzberger wissen, was sie tun und wovon sie sprechen – haben sie doch bereits das äußerst erfolgreiche Buch “Die Essensvernichter” und den Kinofilm “Taste the waste” produziert.

Auch zu “Harte Kost” gibt ein filmisches Pendant: “10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?”.


In “Harte Kost” wechseln die Autoren gekonnt zwischen harten Fakten und filmischer Nacherzählung:


“Valentin Thurn schreibt persönliche, emotional gefärbte Berichte von den Dreharbeiten, während Stefan Kreutzberger vor und zwischen diesen Kapiteln mit harten Fakten und weitergehenden Erläuterungen für Einordnung und Analyse sorgt. Die Emotion soll bei den Lesern die Bereitschaft wecken, sich mit den Fakten zu beschäftigen, und die Fakten wollen aus der Emotion eine Meinung machen, die bestehen bleibt.” (S. 13)

Das Konzept geht auf – und zwar dergestalt, dass man am liebsten auf Seite 10 das Buch für immer zur Seite legen und losheulen würde angesichts der dort schonungslos präsentierten Hoffnungslosigkeit, in welcher sich die Menschheit aktuell befindet.

Und doch liest man weiter. Das liegt nicht nur an der mitreißenden Art, wie die einzelnen Aspekte und Perspektiven auf ein und dieselbe Frage zu einem komplexen Ganzen zusammengeführt werden, sondern auch am Schreibstil der beiden Autoren, der uns genau dort abholt, wo wir stehen: Am Punkt der überaus Interessierten – aber eben doch Laien. Das vermittelt uns: Das Buch ist für alle, weil uns alle die enthaltenen Fakten angehen. Das bedeutet selbstredend nicht, dass man sich bei der Lektüre nicht angemessen konzentrieren müsste.

Probleme – aber auch Lösungen

Die oben abgerissenen Auszüge aus dem sehr gehaltvollen Faktenpool von “Harte Kost” sind in ihrer Gesamtheit schwer zu verdauen. Viel prasselt auf die naiven, verdrängenden Leser* innen ein – und das ist gut so. Und wird der Schleier der Unwissenheit, des Nicht-wissen-Wollens und des Verdrängens brutal vom Gesicht gerissen.

Aber abseits der Probleme, die uns präsentiert werden – es gibt neben den millionenfaches Leid Verursachenden (die im Buch genauso zu Wort kommen wie ihre biologisch-nachhaltig wirtschaftenden Gegenspieler und interessanterweise vollkommen davon überzeugt sind, das Richtige zu tun) auch viele Menschen rund um den Globus, die an Lösungen für unseren drohenden Hunger-Kollaps forschen.

Zum Beispiel:
◾Insektenmehl könnte eine zukunftsträchtige Alternative für Fischmehl als Tierfutter sein und wird vor allem in Asien bereits auf großen Insektenfarmen produziert. Hierbei werden Larven gezielt herangezüchtet, getrocknet und anschließend zu Mehl weiterverarbeitet. Mit zwischen 30-70% konzentriertem Eiweiß können sie Fischmehl und Sojafutter Konkurrenz machen und sind darüber hinaus wesentlich ressourcenschonender in der Produktion. Die Autoren prognostizieren eine industrielle Massenproduktion von Insektenmehl innerhalb des nächsten Jahrzehnts.
◾Im Amazonasgebiet wurde eine sensationelle Entdeckung der Inka rehabilitiert: Terra Preta (schwarze Erde). Diese Mischung aus Humus, Pflanzenkohle, Kompost, Dung und Tonscherben ist ein idealer Mutterboden für sämtliche zu kultivierende Pflanzen und wird aktuell auch in Deutschland eifrig beforscht. Denn unabhängig davon, dass dieser Wunderboden tonnenweise Kohlenstoff aus der Atmosphäre einlagern kann, ist er darüber hinaus in der Lage, bereits ausgelaugte Böden wieder fruchtbar zu machen. Leider hat die Politik dieses Potenzial noch nicht erkannt.
◾Es existieren bereits mehrere Ansätze, auch in den Städten Lebensmittel in großem Maßstab anzubauen: in Vertikaler Landwirtschaft, Hochhäusern der Lebensmittelproduktion, vor allem der pflanzlichen, aber auch der tierischen. In Reaktion auf die abnehmende zur Verfügung stehende landwirtschaftliche Fläche soll in diesen farmscrapers ein abgeschlossenes Mini-Ökosystem geschaffen werden, das nahezu keinen Abfall und Emissionen produziert.
◾Fleischproduktion ohne Tiere und mithilfe der Kultivierung von Stammzellen soll eine weitere zukunftsträchtige Alternative für den Welthunger darstellen. Doch es gibt Probleme: Auch bei Massenproduktion würde das Kilo noch immer 50 Euro kosten – welcher hungernde Mensch könnte sich das leisten? Und: Vergrößert das nicht die Abhängigkeit der Armen von den Reichen? Brauchen die Armen nicht eher so etwas wie Ernährungssouveränität?
◾Alternative Landwirtschaft durch Permakultur – sich selbst erhaltende Kreislaufwirtschaft. Zurück zu den Wurzeln, zu Nachhaltigkeit – das wird voraussichtlich sogar (entgegen der Behauptungen der großen Saatguthersteller) die Produktion der Lebensmittel ankurbeln. Und zwar nicht nur auf dem Land – sondern auch in den Städten, in der Eigenverantwortlichkeit der Bürger* innen, die hier zu modernen Prosument*innen werden. Das gestaltet sich unter anderem so, dass ganze Städte (wie beispielsweise Andernach am Rhein) zu begehbaren Lebensmittelläden werden, in denen sich jeder und jede an den Früchten der gemeinschaftlichen Arbeit bedienen darf, aber auch seinen und ihren Teil dazu beitragen kann.

Diese Liste ist zu ergänzen – “Harte Kost” quillt beinahe über vor Problem- und Lösungsansätzeschilderungen. Hierbei kommen – wie erwähnt – beide einander gegenüberstehende Seiten zu Wort: sowohl Vertreter* innen der Agrarindustrie als auch jene des nachhaltigen und ökologischen Biolandbaus. Auch wenn die Autoren auf eine plakative Darstellung verzichten (und das ganz bewusst kommunizieren), werden durch nachdenkliche Fragen und Einschübe die eigenen Perspektiven auf die jeweiligen Thesen deutlich. Doch hier wird der Leser oder die Leserin selbst zum Denken animiert und bekommt Einblicke in das Denken und Argumentieren des Lebensmittelspekulanten, des Gentechnikers und des Geflügelproduzenten in Indien.

Fazit – was bleibt?

Die ernüchternde Erkenntnis, das wir ein viel größeres Problem haben, als wir uns eigentlich eingestehen wollen. Und dass wir alle dazu beitragen.

Die Dankbarkeit, alles Aktuelle, was es zum Thema “Ernährung der Zukunft” zu wissen gibt, zwischen zwei Buchdeckeln verständlich und multiperspektivisch zusammengetragen wurde.

Das Wissen, dass es so nicht weitergehen kann. Die Bestätigung, dass wir alle etwas tun sollten – jetzt! Dass wir bewusst entscheiden, konsumieren, leben und lehren sollten – denn es gibt nur diese eine Erde und auch, wenn es uns vielleicht nicht mehr treffen sollte, sondern unsere Kinder und Kindeskinder – wir tragen die Verantwortung für das, was wir angerichtet haben. Und dass ist nichts weniger als die Welt an den Rand des Kollaps getrieben zu haben.

Diese Buch macht keinen Mut auf die Zukunft. Aber es öffnet die Augen derer, die (noch) verschlossen sind, klärt die neblige Sicht der Unwissenden, macht sensibel, bildet, verändert die Art, wie wir auf das Essen und uns selbst schauen. Und es gibt uns die Motivation, es schreit geradezu danach, dass wir uns selbst verändern – in dem Sinne, dass wir nicht Teil von dem Schrecklichen sein wollen, über das wir gerade gelesen haben.

Ein Schritt hierbei stellt die zum Buch- und Filmprojekt gehörende Website “Taste of Heimat” dar: Hier wird für einen regionalen Konsum geworben, entsprechende Anbieter und Bezugsquellen für nachhaltig produzierte Nahrung aufgelistet und eine Interaktionsplattform für Interessierte – also für uns alle – geschaffen. Nutzen wir sie und das neue Wissen.

Dieses Buch verändert jeden und jede, der oder die es liest, möchte ich behaupten. Daher kann ich an dieser Stelle ein klare und absolute Kaufempfehlung aussprechen und ich sage nicht zu viel, wenn ich euch mitgebe: “Dieses Buch müsst ihr gelesen haben!”

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