VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

,

Heilende Musik aus dem Orient Vom traditionellen Wissen der Schamanen und Sufis zur praktischen Anwendung altorientalischer Musiktherapie. Buch mit 60-minütiger CD

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 19,99 [D] inkl. MwSt.
€ 20,60 [A] | CHF 26,90*
(* empf. VK-Preis)

Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-424-15242-5

Erschienen: 27.10.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Service

  • Biblio

Spirituell-musikalisches Wissen aus dem Orient entdecken

Die Verwendung von Musik als Heilmittel hat im Orient eine lange Tradition, die bis zur Heilmusik zentralasiatischer Schamanen zurückreicht. Musiktherapeut und Sufimeister Dr. Oruc Güvenc erforscht und dokumentiert seit mehr als 20 Jahren die Musikkultur zentralasiatischer Turkstämme. Er greift in seiner Arbeit auf die altorientalische Musiktherapie (AOM) zurück und passt sie modernen Lebensumständen an. Die AOM wirkt sich durch spezielle Tonsystem direkt auf die Organe aus. Die Musik stabilisiert das Immunsystem. Akute und chronische Schmerzen werden gelindert, negative Stimmung aufgehellt und Stress reduziert.

Mit der 60-minütigen CD können Sie sich die faszinierende Musik des Orients direkt ins Wohnzimmer holen und ihre entspannende und wohltuende Wirkung auf Körper, Geist und Seele genießen.

Oruç Güvenç (Autor)

Dr. Oruç Güvenç hat in Istanbul Philosophie und klinische Psychologie studiert. Er gilt weltweit als bedeutendster Vertreter zentralasiatischer Volksmusik und türkischer Sufimusik. Regelmäßig gibt er Seminare in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Andrea Azize Güvenç ist Ergotherapeutin und arbeitete 16 Jahre in eigener Praxis in Deutschland und in Österreich. Sie begleitet ihren Mann auf seinen Reisen, übersetzt und praktiziert die altorientalische Musiktherapie (AOM) und die Methoden des Sufitums.


Andrea Azize Güvenç (Autorin)

Andrea Azize Güvenç ist Ergotherapeutin und arbeitete 16 Jahre in eigener Praxis in Deutschland und in Österreich. Sie begleitet ihren Mann auf seinen Reisen, übersetzt und praktiziert die altorientalische Musiktherapie (AOM) und die Methoden des Sufitums.

Paperback, Klappenbroschur, 144 Seiten, 17,2 x 23,5 cm
mit 60-minütiger Audio-CD
mit 39 Farbfotos

ISBN: 978-3-424-15242-5

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Irisiana

Erschienen: 27.10.2014

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Harmonisierung von Körper und Geist

Von: Walter Eigenmann Datum: 15.07.2017

https://glarean-magazin.ch/2009/10/14/oruc-guvenc-heilende-musik-aus-dem-orient_aom-tuerkei/

Alternative therapeutische Verfahren wie beispielsweise die (bei uns kaum bekannte) sog. «Altorientalische Musiktherapie» (AOM) subsumiert der westliche Rationalist oft, wenn er wohlwollend ist, unter «Ethno», vielleicht auch naserümpfend unter «Esoterik» – oder überhaupt gleich unter «Scharlatenerie». Wissenschaftlich gestützte Musiktherapie ja – aber Schamanen-Gesänge, Uighurische Tänze, Wassermurmeln und Trommelrhythmen?
Wenn da bloß nicht die unleugbaren Erfolge der alternativen Heilmethoden wären – und das Votum zahlreicher, sehr wohl ernst zu nehmender Wissenschaftler wie beispielsweise des Direktors des Instituts für Medizinische Psychologie am Klinikum der Universität Heidelberg. Er schreibt:
«In der wissenschaftlich fundierten Heilkunde Mitteleuropas wollen sich die Menschen darauf verlassen können, dass das, was man Therapie nennt, nachweislich wirkt. Man will wissen, bei welchen gesundheitlichen Störungen welche Interventionen die Heilung fördern. Dazu werden eine differenzierte Diagnostik und Versuchspläne gefordert, die es ermöglichen, die spezifischen Wirkungen therapeutischer Interventionen im Vergleich zu unbehandelten Kontrollgruppen herauszufinden. […] Meiner Meinung nach ist es bei den Bemühungen um medizinische Exaktheit sinnvoll, zwischen eher körperlichen und eher seelischen Wirkungen von Musik zu unterscheiden, auch wenn man das letztlich nicht voneinander trennen kan. Ich werde skeptisch, wenn mir Musik auf Tonträgern angeboten wird, die spezifisch auf Gelenke, Entzündungen, Eingeweide, Geschlechtsteile oder Kopf und Augen wirken soll. […] Etwas anderes ist das Anliegen der Heilung im seelischen Bereich zu bewerten. Zuversicht, Lebensfreude, Entspannung, das Erleben von Demut oder innerem Frieden gehören in jedem Falle zur Heilung und zur Lebensqualität – und zwar unabhängig davon, was im Körper krank ist und vielleicht auch krank bleibt.»
Ein paar Ingredienzien der AOM sind zentral in der musiktherapeutischen Arbeit Güvençs: Der physische und «musikalische» Einsatz des Wassers; der Einbezug der menschlichen Stimme; die uralte Sufi-Instrumentalkultur; der Ausdruckstanz. Der kombinierte Einsatz dieser vier individuell vermittelten und erfahrenen, gezielt unter Begleitung des AOM-Leiters eingesetzten Praktiken kann laut Ehepaar Güvenç durchaus zu Trance und Ekstase führen: «Diese Trancezustände waren den Menschen in der östlichen Kultur durchaus vertraut. Sie waren gelebter Bestandteil der Riten und Rituale im Schamanen- und Sufiturm. […] Die heutige Wissenschaft sagt, dass Bewusstseinsveränderung und Trance zu den Grundfähigkeiten des Menschen gehören. Die Medizin des Orients kennt ihre heilige und heilende Wirkung schon seit langem. Erst nach und nach erkennt auch die moderne Medizin, wie sie sich diese Mechanismen zunutze machen kann, um Schmerzen zu lindern und Heilungsprozesse zu fördern.»
Jenseits aller Theorie bekommt der Leser mit «Heilende Musik aus dem Orient» jedenfalls auch gleich den praktischen Selbstversuch inklusive detaillierte Anleitung mitgeliefert: Der reichhaltig bebilderte, bibliographisch schön gestaltete Band enthält eine 60-minütige Audio-CD der türkischen Gruppe «Tümata» (Abk. = «Türkische Musik in wissenschaftlicher Erforschung und Präsentation») mit einer Auswahl orientalischer Musik, vom schamanischen Tanz bis zu Sufi-Gesängen. Damit gerät des Ehepaars Güvenç‘ «Heilende Musik aus dem Orient» zu einer sinn-lichen, seine Thematik sehr attraktiv präsentierenden Reise durch «alle Zeiten und Räume» hin zum «paradiesischen Ursprung der Musik» (Güvenç). Literaturhinweise, Sach- und Namensregister sowie ein Anhang mit Kontaktadressen und Hinweisen zu Institutionen und Ausbildungsmöglichkeiten runden den Band ab.
Ein Buch, das Rationalisten schnell wieder weglegen werden - andere haben auf einen solchen Rundblick über eine versunkene Therapie-Welt gewartet.

Voransicht

  • Weitere Bücher der Autoren