Heiliger Zorn

Wie die frühen Christen die Antike zerstörten
Mit zahlreichen farbigen Abbildungen

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Heiliger Zorn
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Die frühen Christen als die wahren Barbaren: Nixeys neuer Blick auf die Anfänge des Christentums

Im Römischen Reich war das religiöse Leben vielfältig – bis unter den ersten christlichen Kaisern alles anders wurde: Mit aller Macht versuchten die frühen Christen, Andersgläubige zu bekehren, und erwiesen sich dabei nicht nur als extrem intolerant, sondern auch als äußerst gewalttätig. In ihrem hochgelobten und preisgekrönten Buch »Heiliger Zorn« zeichnet die britische Altphilologin und Journalistin Catherine Nixey ein gänzlich neues und zutiefst erschütterndes Bild der frühen Christen als die wahren Barbaren. Packend enthüllt sie die Gräueltaten, die hinter dem Triumph des Christentums stecken und mit zum Untergang der Antike führten.

Mit zahlreichen Farbabbildungen.


Aus dem Englischen von Cornelius Hartz
Originaltitel: The Darkening Age. The Christian Destruction of The Classical Work
Originalverlag: Macmillan, London 2017
Paperback , Klappenbroschur, 400 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
mit 2 Farbbildteilen
ISBN: 978-3-570-55432-6
Erscheint am 22. März 2021

Leserstimmen

Ein Buch mit außerordentlichem Aufklärungswert

Von: Karl-Heinrich Mengel aus Offenbach am Main

01.05.2020

Catherine Nixey beschreibt anschaulich und lebendig die historischen Hintergründe, die zur unangefochtenen Dominanz des Christentums in Europa führten. Kurz gesagt, bedurfte es offenbar nur etwa eines Jahrhunderts, um alle Tempel, Heiligtümer und einen großen Teil antiker Literatur mit Gewaltmaßnahmen auszulöschen, um das Christentum im Römischen Reich zu etablieren. Dies mag man als einen Skandal betrachten, der sich in der Spätantike abspielte. Mit dieser Einsicht sollten wir es allerdings nicht bewenden lassen: Vielmehr wird deutlich, in welch fassungsloser Art und Weise diese historischen Vorgänge auch heute noch keinen Eingang in die normalen Geschichtsbücher gefunden haben, geschweige denn an den Schulen gelehrt werden. Der rote Faden der Ignoranz und Intoleranz wird seit dem Römischen Reich unter Konstantin „dem Großen“ bis in unsere Zeit weitergesponnen. In den Schulen Europas wird auch heute allemal mehr christliche Religion gelehrt als die intellektuell deutlich anspruchsvollere Philosophie der antiken Welt. Catherine Nixey kann ich zu diesem gelungenen Buch nur beglückwünschen, denn sie verfolgt einen unbedingt wissenschaftlichen Ansatz mit aufklärerischem Impetus und füllte damit eine Lücke. Wir dürfen auf weitere Bücher von ihr gespannt sein.

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Interessantes und gut geschriebenes Buch

Von: thebeautyofthebooks

31.07.2019

Das Buch von Catherine Nixey gibt einen mir eher neuen, in jedem Fall aber Augenöffnenden Ansatz über die frühzeitlichen Christen. Ich gebe dem Buch 7/10 Punkten. Das Buch ist relativ dick, aber es lässt sich angenehm lesen, da der Schreibstil sehr flüssig ist. Die farbigen Abbildungen machen das ganez anschaulicher und teilweise auch etwas verständlicher ( im Vergleich zu lediglichen Beschreibungen des Abgebildeten). Mir war zwar bewusst, dass die frühen Christen keine Unschuldslämmer waren, aber wie extrem grausam und was genau sie alles getan haben war dann doch etwas überraschend und auch shcockierend für mich. Nixey gibt viele verscchiedene BEispiele dafür nd man sieht deutlich, dass so einiges schief gelaufen ist und es auch heute imme rnoch tut. Worauf sie ebenfalls eingeht ist die Verfolgung der Christen. Sie spielt das Ganze aber sehr runter und tut es als nich besonders wichtig ab, was meiner Meinung nach nicht ganz richtig ist. Aber das Buch wurde eben von ihr und mit ihrer Meinung geschrieben. Ich finde es wichtig, dass man sich das vor Augen hält, denn es handelt sich hierbei nicht um eine stupide Auflistung von zusammengetragenen Quelltexten o.Ä.. Wer sich für das Thema interessiert und sich genauer damit beschäftigen will kann das Buch aufjedenfall mal zur Hand nehmen, aber ich würde dazu raten nicht einfach alles was darin steht als 100%ig korrekten und unfehlbaren Fakt hinzunehmen.

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Vita

Catherine Nixey hat an der Cambridge University Altphilologie studiert und mehrere Jahre lang unterrichtet, bevor sie in London Journalistin für The Times wurde. »Heiliger Zorn« ist ihr erstes Buch. Es wurde wiederholt ausgezeichnet und war in mehreren Ländern ein Bestseller.

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