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Herrscherin der tausend Sonnen

Die Herrscherin der tausend Sonnen-Reihe (1)

Ab 14 Jahren

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€ 15,50 [A] | CHF 21,50*
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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-16470-9

Erschienen:  30.10.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Eine Prinzessin, so mutig wie Arya Stark

Prinzessin Rhee Ta'an beherrscht das Schwert meisterhaft und will nur eins: Rache. Nachdem ihre Familie ausgelöscht wurde, ist sie für den korrupten Kronregenten lediglich eine Marionette. Jetzt, mit fast 16, wird sie die Kaiserkrone tragen und hofft, endlich die Mörder ihrer Angehörigen zu bestrafen. Doch dann entkommt Rhee selbst nur knapp einem Anschlag und muss untertauchen. Zur gleichen Zeit verschwindet ihr vermeintlicher Mörder – Pilot Alyosha, eben noch galaktischer Superstar, nun von der Regierung gejagter Verbrecher. Aly und Rhee ahnen noch nicht, dass das Schicksal der ganzen Galaxie in ihren Händen liegt: Eine dunkle Macht droht ihre Welt in einen interplanetaren Krieg zu stürzen ...

DIE BÜCHER DER AUTORIN

Die Herrscherin der tausend Sonnen-Reihe

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Rhoda Belleza (Autorin)

Rhoda Belleza wuchs in Los Angeles auf, wo sie viel X-Files-Fanfiction schrieb und haufenweise Avocados vertilgte. Sie arbeitet als Lektorin für Kinder- und Jugendbücher in einem Verlag. Wenn sie nicht schreibt, guckt sie leidenschaftlich Nail-Art-Tutorials und Kung-Fu-Filme oder näht alles Mögliche zusammen, um es hinterher als Kleidung auszugeben. Wenn sie hingegen schreibt, dann in ihrem sonnigen Apartment in Brooklyn, das vollgestopft ist mit zu vielen Fahrrädern und Schuhen. Herrscherin der tausend Sonnen ist ihr Debüt.

Mehr über die Autorin auf Twitter @rhodabee und www.rhodabelleza.com

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Michaela Link
Originaltitel: Dominion #1/ Empress of a Thousand Skies
Originalverlag: Razorbill / Penguin, US

Paperback, Klappenbroschur, 400 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-570-16470-9

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj Jugendbücher

Erschienen:  30.10.2017

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Leider viel Potenzial verschenkt

Von: Caterina (Catas Welt) Datum: 16.02.2018

catas-welt.blogspot.de

Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Da ich bislang noch kein direktes Buch auch dem Bereich Science Fiction gelesen hatte, war ich sehr gespannt auf diesen Titel. Allein die Grundidee klang so unglaublich vielversprechend, dass ich das Buch schon bald nach dem Eintreffen begann. Optisch gefällt mir dieses ebenfalls. Und auch wenn ich immer noch kein Fan von Personen auf dem Cover bin, finde ich es hier sehr passend. Allerdings stört mich das Lichtschwert (?) der Dame etwas. Das erweckt ein wenig einen falschen Eindruck. Aber das ist nur eine Kleinigkeit. Insgesamt gefällt mir das Cover sehr gut. Vor allem war es aber der Klappentext, wie so oft, der mich überzeugte.


Einstieg: Die Autorin beginnt hier augenblicklich mit der eigentlichen Handlung, so dass ich förmlich in die Geschichte hineingeworfen wurde. Ein paar einleitende Worte, wie eine Übersicht oder ein kleiner Prolog hätten mir den Einstieg sicher etwas erleichtert, da ich gerade zu Beginn ganz schön zu kämpfen hatte mich in der Welt zurechtzufinden. Dem Leser werden also gleich von Anfang an tausende Begriffe um den Kopf geknallt, so dass ich schnell extrem verwirrt habe. Klar sind die Begriffe sehr bedeutend für die Geschichte, sprich welche Planeten, welche Figuren, welche Rassen es gibt, aber mir war es stellenweise zu viel. Das hätte man etwas anders lösen können. Trotz allem reizte mich die Welt von Prinzessin Rhiannon unglaublich.


Charaktere: Für ihre Geschichte wählte Rhoda Belleza zwei Handlungsstränge, die wie ich gehofft habe, irgendwann zu einem werden. Aber dazu gleich mehr. So wird mal die Geschichte aus der Sicht von Prinzessin und Thronerbin Rhiannon, kurz Rhee, und mal aus der Sicht des Serienstars und Piloten Alyosha, kurz Aly, erzählt. Beide Figuren fand ich von Anfang an total interessant. Allerdings komme ich hier zu einem Kritikpunkt. So spannend ich beide Figuren auch empfand, so blass waren sie am Ende, was ich unglaublich schade fand, denn sowohl Alyosha als auch Rhee hatten so viel Potenzial. Ich hatte es wirklich versucht, aber ich habe fast durchgängig keinen Bezug zu den Figuren bekommen. Und das ist so extrem schade. Gerade Rhee reizte mich von Anfang an. Durch den Aspekt, dass sie ihre Familie bei einem tragischen Unfall verloren hat und sie zu ihrem 16. Geburtstag nun in die Fußstapfen ihres Vaters treten soll um über all die Planeten zu regieren, machte sie zu einem wahnsinnig spannenden Charakter. Getrieben durch Wut will sie nur eins: Rache an den Kronregenten! Absolut verständlich. Leider kratzte Rhee immer nur an der Oberfläche und war für mich zu wenig ausgearbeitet, um sie gänzlich ins Herz zu schließen. Das gleiche galt leider auch für Aly.


Handlung: Die Grundidee fesselte mich von Anfang an. Eine Thronerbin, die durch einen vermeintlichen Anschlag für tot gehalten wird und ein scheinbarer Mörder, der durch das ganze Universum gejagt wird, klang für mich wahnsinnig vielversprechend. Und das war die Geschichte auch. Ich war von Anfang an ein Fan dieser Welt, die Rhoda Belleza hier in ihrem Debüt geschaffen hat. Eine Welt, die mir unglaublichen Spaß bereitete, darin zu versinken. So lernte ich all die verschiedenen Planeten und ihre Bewohner kennen, aber auch all die Technik, die der ganzen Geschichte noch mehr Spannung verlieh. Da die Figuren immer nur unterwegs waren, fiel es mir mitunter schwer, all die Planeten und ihre Monde oder was weiß ich auseinander zuhalten. Da wäre vielleicht eine Karte der Galaxie passend, um nachzuvollziehen, wo sich die Figuren gerade aufhalten. Toll fand ich auf der anderen Seite, dass die Autorin im Laufe ihrer Geschichte, immer wieder Bezug zu zeitgeschichtlichen Themen nahm, so zum Beispiel die Flüchtlingskrise ect. Zum Ende kam eine gewisse Vorhersehbarkeit auf, die für mich nicht hätte sein müssen. Das hätte die Autorin irgendwie anders lösen sollen. Die beiden Handlungstränge, die Rhoda Belleza hier wählte, gefielen mir auch extrem gut, so ließ sie ihre Kapitel immer so fies enden, dass ich einfach weiterlesen wollte. Ganz gespannt, wartete ich auf dem Moment, in dem die beiden Handlungsstränge um Alyosha und Rhee zusammenliefen. Leider sollte es wohl nicht sein. So wartete ich also letzten Ende vergeblich auf eine Zusammenführung.


Schreibstil: Rhoda Belleza hat hier eine wirklich interessante Welt geschaffen. An ihren Schreibstil musste ich mich zwar erst etwas gewöhnen, gerade durch die vielen Begriffe, die sie in ihre Handlung einwebte. Als ich jedoch in der Geschichte angekommen war, flogen die Seiten nur so dahin, so dass ich mich schneller, als ich gedacht habe auf das Ende zu bewegte. Immer wieder überraschte sie mich, mal positiv, mal negativ. Denn manchmal hatte ich das Gefühl, als würde die Autorin sich in ihrer eigenen Geschichte verrennen. Es passierte stellenweise so viel auf einmal, dass sich nicht nur Logikfehler einschlichen, sondern dass ich manchmal komplett rausgerissen wurde.


Mein Urteil


"Herrscherin der tausend Sonnen" ist ein Buch, was mich allein von der Grundidee wahnsinnig fesseln konnte. So reiste ich von einem zum nächsten Planeten, lernte dort die "Seelen" kennen und war absolut angetan von diesem Weltentwurf. Allerdings blieben für mich sowohl Aly als auch Rhee fast durchgängig blass. Insgesamt hat die Geschichte so viel Potenzial für mehr, was für mich nur an manchen Stellen vollstens ausgenutzt wurde. Rhoda Belleza bewies mir immer wieder, dass Ideen genug da sind, sie müssten an manchen Stellen nur etwas mehr ausgereift werden, dann werden Rhee und Alyosha auch ihre Fangemeinde finden. Hoffentlich schafft es die Autorin in dem Finale "Rebellin der tausend Sonnen". Ich vergebe gute 3 von 5 Welten.

Herrscherin der tausend Sonnen

Von: allys_books Datum: 06.02.2018

allysbooksession.blogspot.de/

Bei "Herrscherin der tausend Sonnen" handelt es sich um ein Weltraum/Science Fiction-Abenteuer und damit eigentlich um etwas, das ich nicht so häufig lese. Empfohlen wird es unter Anderem auch für Fans von Star Wars, aber auch für Fans der Luna-Chroniken von Marissa Meyer, sodass ich zwar sehr gespannt, aber auch ein wenig skeptisch war - die Luna-Chroniken liebe ich, mit Star Wars kann ich nichts anfangen. Doch mit diesem Buch konnte Rhoda Belleza mich voll und ganz überzeugen.



Dies lag zu großen Teilen daran, dass sie mich mit der Art, wie flott und rasant die Geschichte erzählt wurde, gleich zu Beginn in ihren Bann gezogen hat. Gerade anfangs geschieht so viel Schlag auf Schlag, dass man schon die ersten 100 Seiten gelesen hat, ohne es groß zu merken. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen, hat keine zähen oder gar langweiligen Stellen und punktet zudem auch mit detaillierten Beschreibungen der sehr interessanten Welt, die die Autorin geschaffen hat.

Auch die beiden Protagonisten - Rhee und Alyosha - lernt man ausführlich kennen; es gibt abwechselnd Kapitel aus beiden Perspektiven und beide Charaktere konnten mich von sich überzeugen.
Vor Allem Alyosha fand ich sehr gut gemacht - er ist ein Pilot des Militär, der durch eine Fernsehserie bekannt geworden ist und seitdem im Rampenlicht steht. Allerdings hat er nicht vergessen, was für Strapazen er in seiner Kindheit durchgemacht hat und auch seine Herkunft ist für ihn nach wie vor ein großes Thema. Dass diese ihm zum Verhängnis wird, da er allein wegen seiner Herkunft des Attentats auf Prinzessin Rhee angeklagt wird, bringt ihn nicht davon ab, für sich einzustehen und er war mir sehr sympathisch. Auch sein Humor, den er trotz allem nicht verloren hat, hat mir gut gefallen.

Rhee mochte ich ebenfalls gerne, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass sie älter wäre. Sie ist gerade einmal 15 Jahre alt, bzw. wird im Laufe des Buches 16, und das konnte ich mir bei allem was sie tat nicht vorstellen. Dies ist allerdings wahrscheinlich einfach ein Problem, dass man hat, wenn man noch Jugendbücher liest, obwohl man aus dem Genre eigentlich schon "raus" ist (sagte sie und ist selber gerade mal 20, haha). Ich mochte ihre Zielstrebigkeit und ihre Hartnäckigkeit, auch wenn sie manchmal noch ein bisschen naiv war. Besonders gerne mochte ich sie zusammen mit einem anderen Charakter (den ich jetzt nicht näher ausführen möchte, da ich nicht spoilern will!), und ich hoffe sehr, dass die Beiden im Folgeband noch häufiger zusammen vorkommen werden.



Die beiden Handlungsstränge - einerseits Rhees Geschichte und andererseits alles, was Alyosha erlebt - haben mir sehr gut gefallen und hätten von der Autorin besser nicht gemacht werden können. Obwohl das Buch sehr kurz ist und nur knapp 400 Seiten hat, hat sie sehr viel Handlung reingepackt, es ist so viel passiert, dass es durchaus auch hätte länger sein können. Aber dadurch, dass es durchgehend rasant und actionreich ist, kam es mir als Leser gar nicht vor, als wäre so viel passiert. Ich hatte zwar erwartet, dass sich Rhees und Alyoshas Wege kreuzen würden, bin aber froh, dass dem doch nicht so war, denn wie gesagt - diese beiden fast komplett eigenständigen Geschichten, die nur durch wenige Anknüpfungspunkte miteinander verbunden sind und sicherlich erst im Folgeband zusammen führen, haben mich voll und ganz überzeugt.


Die Wendungen, die das Buch immer wieder nimmt, sind großartig und absolut unerwartet. Immer wieder gibt es kleine Hinweise, die auf Dinge hindeuten, die im Laufe der Geschichte noch passieren oder enthüllt werden, aber dennoch bleibt es ständig spannend und vieles kommt unvorhergesehen.


Auch die Welt, in der "Herrscherin der tausend Sonnen" spielt, hat mich sehr fasziniert. Es gibt hier mehrere Planeten, die besiedelt sind, und die die unterschiedlichsten Bewohner haben. Viele von ihnen sind dem Menschen sehr ähnlich, haben aber bspw. Fühler anstelle von Ohren oder haben eine geschuppte Haut, der eines Fisches ähnlich. Das war auch der Part, der mich so sehr an Star Wars erinnert hat, aber eigentlich fand ich das sehr cool. Das einzige "Manko", wenn man es denn so nennen möchte, war meiner Meinung nach, dass die Autorin hier mehr Erklärungen zu den einzelnen Planeten hätte einbauen können. Es wäre schön gewesen, wenn man zu den interplanetaren Beziehungen mehr Infos gehabt hätte, aber darauf hoffe ich einfach ebenfalls im Folgeband.


Insgesamt hat "Herrscherin der tausend Sonnen" mir sehr gut gefallen - es war ein rasantes Abenteuer mit sympathischen Charakteren, das echt Spaß gemacht hat, und ich freue mich schon, noch mehr über Rhees und Alyoshas Geschichten zu lesen.

Daher vergebe ich volle fünf Sterne.

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