Höllenkönig

Roman

Paperback
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Er war auserkoren, das Königreich zu regieren. Nun herrscht er über das grausamste Gefängnis der Fantasy.

Am Gipfel eines verschneiten Berges gelegen, inmitten einer todbringenden Einöde, liegt die Höllenfeste – ein unmenschliches Gefängnis, in dem die schlimmsten Verbrecher der Welt in lebenslanger Haft eingekerkert sind. Doch es sind nicht die Wachen, die die Macht über das Gefängnis in den Händen halten. Es ist der geheimnisvolle Höllenkönig, der die rivalisierenden Häftlinge kontrolliert. Was niemand weiß: Höllenkönig Xavier ist der einzige Verbrecher, der sich freiwillig in Ketten legen ließ. Welches entsetzliche Geheimnis hütet er – und was steht in der geheimen Botschaft, die den Höllenkönig plötzlich seine Ketten sprengen lässt?

»Düsteres, sehr spannendes, wenn auch brutales Fantasy-Epos um Männer, die für eine bessere Zukunft kämpfen.«

Mainhatten Kurier (21. August 2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Ole Johan Christiansen
Originaltitel: The Never King
Originalverlag: Pan Books, London 2017
Paperback , Klappenbroschur, 608 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-3199-7
Erschienen am  23. April 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

2-3 Sterne, zum Teil spannend, zum Teil nicht ordentlich durchdacht

Von: Susen Pfifferling aus Chemnitz

07.04.2019

Puh, dieses Buch ist eigne ganz schöne Mogelpackung und ich finde, dass sich Penhaligon damit keinen Gefallen getan hat – v.a. mit dem seeehr irreführenden Klappentext. Laut diesem geht es ja um den Höllenkönig, der in dem todbringendsten aller Gefängnisse, der Höllenfeste, sitzt und sich sogar freiwillig gefangen nehmen ließ. Daran ist meiner Ansicht nach eigentlich alles falsch. Ich wollte das Buch unbedingt lesen, weil ich so ein fieses Gefängnis wie Crematoria aus „Riddick“ erwartet habe. Also so richtig brutal, abgelegen und gemein. Nun, es ist zwar recht abgelegen, aber irgendwie doch nicht zu abgelegen, denn es kommt ja regelmäßig Versorgung usw. Und so richtig fies fand ich es auch nicht. Ja, die Insassen hatten keine Betten und es gab Bandenkriege. Aber da waren selbst die Kerker im Mittelalter gefährlicher. Und vor allem ausbruchssicherer. Beim Lesen des Ausbruchs kam es mir so vor, als wäre es wie eine Burg, im Keller sitzen die Insassen und dann marschieren sie halt einfach raus, ein paar Mauern, ein Hügel und das wars. Ich war wirklich mega enttäuscht, v.a. der der Höllenkönig nach 10% des Buches bereits ausgebrochen war. Wenn man sich den englischen Klappentext anschaut, merkt man, dass es um eine ganz andere Geschichte geht und die angebliche Höllenfeste eigentlich nur für die Anfangsszene wichtig ist. Freiwillig hat sich der Höllenkönig dort übrigens auch nicht hinein begeben, denn es handelte sich lediglich um eine nette Geste des Herrschers – seine Kameraden wurden nämlich aufgrund eines vermeintlichen Verbrechens zum Tode verurteilt. Der Grund, warum Xavier dort einsitzt, ist allerdings schon interessant, denn es hat sich damals eine Intrige ereignet, die nun einige Jahre später das gesamte Königreich in den Abgrund zu treiben droht. Daher scharrt Xavier ca. 50% des Buches Anhänger um sich, rüstet sich für den Kampf und plant seine Rache. Dieser Part hat mir recht gut gefallen und ist insgesamt noch für eine knappe 3-Sterne-Bewertung verantwortlich. Das Ende fand ich dann wieder recht schwach und ich finde, ohne groß zu spoilern, dass diese Voldirik – fiese Wesen, die ihre eigene Agenda haben – der Geschichte nicht gut getan haben. Eine schöne, fiese Intrige von ein paar Leuten und ein Rachefeldzug wären meiner Ansicht nach eine runde Sache gewesen. So wurde irgendwie zu viel gewollt und der Autor hat sich in der Auflösung etwas verzettelt. Ebenfalls kritisiere ich noch das Magie-System der Hexen, denn auch hier gab es zu viel Kuddelmuddel. Wer nun was kann und wie viel, wozu es so viele Farben bei den Hexen gibt, warum manche oller sind als andere und warum sie generell zum Teil gefürchtet werden, war alles etwas wischi waschi. Insgesamt also eine recht unrunde Geschichte, die viele Spannungsmomente hatte, aber auch einige, nicht ganz durchdachte Fantasy-Elemente und Handlungsstränge. Daher meine Entscheidung für 2-3 Sterne auf das Gesamtpaket.

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Höllenkönig - solide Geschichte, mit Luft nach oben

Von: zeilengefluester

09.02.2019

Meine Meinung Als ich das Buch das erste Mal gesehen und den Klappentext dazu gelesen habe, musste ich es einfach bei Randomhouse als Rezensionsexemplar anfragen, es klang einfach so spannend. Vielen Dank an dieser Stelle dafür. Geschichte Ich kam leider total in schwer in die Geschichte rein auch mit den Namen hatte ich so meine Schwierigkeiten. Als sich das, dann etwas gelegt hatte, fand ich die Geschichte irgendwie etwas langweilig, so flach. Und einiges wirklich in die Länge gezogen. Total schade, denn die Geschichte klang so interessant und mal nach etwas komplett anderem. Protagonisten Xavier hat mir am Anfang wirklich total gut gefallen, so authentisch, aber umso mehr wir als Leser in die Geschichte eintauchen, umso mehr lernen wir ihn auch kennen. Und irgendwann fand ich ihn einfach nur noch unsympathisch. Er war leider ein Protagonist, in den ich mich überhaupt nicht hineinversetzen und teilweise sein Handeln und seine Gedanken nicht nachvollziehen konnte. Schreibstil Der Schreibstil hat mir gut gefallen, flüssig, klar und spannend. Ebenfalls beschreibt der Autor die Umgebung sehr detailreich und bildhaft. Aber durch die vielen Namen und Dörfer kam ich irgendwann wirklich total durcheinander. Dass es ein wenig schwierig war der Geschichte zu folgen. Fazit Eine solide Geschichte. Ein Buch mit sehr viel Luft nach oben und einiges hätte man wirklich anders machen können. Aber die Idee hinter der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen, mal etwas komplett anderes, was man sonst so liest. Allerdings hat mich der Protagonist Xavier ein wenig genervt und die Geschichte wurde erst am Ende so richtig spannend. Wirklich schade. Bewertung 3/5 Sterne

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Vita

James Abbott ist das Pseudonym eines erfolgreichen englischen Autors, der 1981 geboren wurde. Nach einem naturwissenschaftlichen Studium arbeitete er als Buchhändler und Verlagslektor, bis er seinen ersten Roman bei einem großen Verlag unterbrachte. Er lebt und arbeitet in Nottingham.

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Ole Johan Christiansen

Christiansen & Plischke wurde in den 70ern geboren, aber in den 80ern sozialisiert. Ihre Helden sind Gandalf, Conan und Han Solo, auf dem Computerbildschirm wehren sie Alien-Invasoren ab und lassen beim Rollenspiel die Würfel über ihr Schicksal entscheiden – sie sind eben echte Nerds.

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Pressestimmen

»Das liest sich faszinierend, ebenso tempo- wie actionreich und lässt den Leser im Finale befriedigt zurück.«

Phantastik-News Online (28. Mai 2018)

»Ein handfestes und schmutziges Abenteuer …«

Fantasyguide Online (22. Mai 2018)

»Eine faszinierende Geschichte …«

Phantastischer Bücherbrief (01. Juli 2018)

»Flott erzählt James Abbott alias Mark Charan Newton seine Geschichte, so dass die knapp 600 Seiten wie im Fluge vergehen […]. Gute Fantasy.«

Nautilus-Fantasymagazin Online (20. August 2018)