Ich bin viele

Roman

Paperback
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Bob kann es nicht fassen. Eben hat er noch seine Software-Firma verkauft und einen Vertrag über das Einfrieren seines Körpers nach seinem Tod unterschrieben, da ist es auch schon vorbei mit ihm. Er wird beim Überqueren der Straße überfahren. Hundert Jahre später wacht Bob wieder auf, allerdings nicht als Mensch, sondern als Künstliche Intelligenz, die noch dazu Staatseigentum ist. Prompt bekommt er auch gleich seinen ersten Auftrag: Er soll neue bewohnbare Planeten finden. Versagt er, wird er abgeschaltet. Für Bob beginnt ein grandioses Abenteuer zwischen den Sternen – und ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit ...


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Urban Hofstetter
Originaltitel: We are Legion - Bobiverse Book 1
Originalverlag: Worldbuilders Press
Paperback , Broschur, 464 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-31920-2
Erschienen am  09. Juli 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

WOW!

Von: Christian

27.02.2020

Vorweg: Ich (als Laie) bin interessiert an Physik, Chemie, Biologie, Mathe, Anthropologie und Archäologie, Technik und Entwicklung, Astronomie, Raum und Zeit, Zukunft, Ethik und Moral, Philosophie, Musik und Film. Ich bezeichne mich selbst als Einzelgänger und habe einen (für andere wohl) derben Humor und leide unter starken Sarkasmusanfällen. Was hat das mit diesem Buch zu tun? Nun, das (HÖR!)Buch hat mich einfach in seinen Bann gezogen, woran der Sprecher Simon Jäger auch sicherlich einen großen Anteil hat. Ich war nicht wieder davon loszukriegen und finde es einfach nur toll. All diese Themen werden behandelt, wenn auch z.T. nur oberflächlich, was angesichts des Ziels, den Stoff und das Buch auch absetzen zu können, verständlich ist. Ich habe sehr viel gelacht, aber auch viel nachgedacht. Dabei gibt es unzählige Anspielungen auf aktuelle und weniger aktuelle Dinge und Geschehnisse aus allen gesellschaftlichen Bereichen. Dabei kam auch meine Sakrasmus-Sucht und Technikbegeisterung voll auf ihre Kosten. Eine klare Empfehlung meinerseits!!! Eines der besseren Bücher, wenn nicht sogar eines der besten (natürlich eine rein subjektive Einschätzung...)

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Herumgespinne oder Zukunftsrealität...?

Von: Milli Case

21.09.2019

Zuallererst muss ich gestehen, dass Science-Fiction normalerweise so gar nicht zu meinem Leserepertoire gehört. Dafür allerdings fand ich das Buch echt gut. Denn obwohl die beschriebene Zukunftsgeschehnisse erstmal verrückt und natürlich auch unvorstellbar klingen, fragt man sich schon irgendwie, ob da was Wahres dran ist, ob es in 120 Jahren vielleicht wirklich so auf der Welt und im Universum aussieht. Also ob das vielleicht tatsächlich irgendwann Realität sein kann oder nur dummmes Herumgespinne von uns Menschen ist. In diesem Punkt muss ich also sagen, dass es Dennis Taylor gut gelungen ist, bildliche Vorstellungen aus der (möglichen) Zukunft mit dem jetztigen Leben, unseren Ansichten zu vermischen. Was mich nur ein wenig gestört hat, war, dass es kurzzeitig ein bisschen unübersichtlich und verwirrend ist. Vorsicht Spoiler!: Durchs Klonen entstehen irgendwann Kopien der Hauptperson und ich hatte zuerst Mühe, diese auseinander zu halten, obwohl sie auch alle unterschiedliche Namen haben. Das hat sich dann aber im weiteren Lauf der Geschichte gebessert, wobei mir auch die Ortsangaben der Standorte der einzelnen Personen am Kapitelanfang echt geholfen haben. Bei einer Sache bin ich zwiegespalten: An manchen Stellen gibt es sehr viele (wissenschaftliche) Informationen über z.B. den Saturn. Zum Einen ist es natürlich interessant und auch toll, dass der Autor dazu so viel recherchiert hat, aber ich weiß nicht, ob es das wirklich für einen solchen Roman braucht. Naja, ich bin ja auch "nicht vom Fach" und weiß nicht, wie das in anderen Büchern dieser Sparte aussieht. Insgesamt finde ich das Buch also echt gelungen und an alle Leute, die normalerweise vor solch einem Buch "zurückschrecken" würden: probiert doch mal was Neues aus, kauft euch dieses (oder halt auch irgendein anderes Buch), was ihr sonst vielleicht nicht so schnell lesen würdet und fangt einfach mal an zu lesen. (Mir hat es ja auch nicht geschadet ;)

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Vita

Dennis E. Taylor war früher Programmierer und arbeitete nachts an seinen Romanen. Mit »Ich bin viele«, dem Auftakt seiner »Bobiverse«-Trilogie, gelang ihm schließlich der Durchbruch, sodass er sich nun ganz dem Schreiben widmen kann.

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