Ich hatte gehofft, wir können fliegen

Die Geschichte einer tragischen Flucht im Frühling 1989

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Ostberlin im Frühjahr 1989: Ein junges Paar will fliehen. Der Ingenieur Winfried Freudenberg und seine Frau, eine Chemikerin, fassen einen abenteuerlichen Plan – in einem selbst gebauten Ballon wollen sie über die Mauer in den Westen fliegen. In einer kalten Neumondnacht brechen sie auf. Am nächsten Morgen findet die Westberliner Polizei in einem Villengarten die Leiche des Mannes. Todesursache: Sturz aus großer Höhe. Von der Frau fehlt jede Spur. Die Ermittlungsbehörden auf beiden Seiten der Mauer stehen vor einem Rätsel. Was ist in jener Nacht geschehen?

25 Jahre später wird die Autorin Caroline Labusch von einem Freund auf diesen wahren Fall aufmerksam gemacht. Gemeinsam begeben sie sich auf die Spuren des letzten Berliner Mauertoten. Dabei stoßen sie auf die bewegende Liebesgeschichte eines ungleichen Paars.

Das Buch enthält zahlreiche Farbfotografien.

»Caroline Labusch ergründet in ihrem Buch ein bewegendes Schicksal. Das Buch liest sich nicht wie ein nüchterner Bericht, es baut Spannung auf und fesselt. «

Mannheimer Morgen (04. Juni 2019)

ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 304 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-328-10411-7
Erschienen am  13. Mai 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Sehr emotional

Von: cornflake112

18.07.2019

Dieses Buch hat viele Emotionen geweckt. Man wird in diesem Buch mit auf eine Reise in die Vergangenheit genommen. Die Autorin fesselt den Leser an dieses Buch, durch diesen tollen und sehr spannenden und authentischen Schreibstil. Die Recherchen, die sie wiedergibt werden spannend erzählt. Beim Lesen wird einem absolut nicht langweilig, sodass man das Buch auch ohne Probleme in einem durchlesen kann. Die Geschichte des Ehepaares wird sehr emotional geschildert. Eine sehr spannende und emotionale Geschichte eines Ehepaares.

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Geschichte

Von: get lucky

17.07.2019

Ich hatte gehofft, wir können fliegen - Caroline Labusch Letztes Jahr war ich im Kino schon ganz hingerissen von "Ballon", verfilmt von Bully Herbig. Titel und Einband dieser Neuerscheinung lassen sofort wisssen, worum es geht. Die Autorin wurde 25 Jahre danach durch einen Freund auf diese reale Begebenheit aufmerksam und die Recherche begann. Ostberlin im Frühjahr 1989: Ein junges Paar will fliehen. Der Ingenieur Winfried Freudenberg und seine Frau, eine Chemikerin, fassen einen abenteuerlichen Plan – in einem selbst gebauten Ballon wollen sie über die Mauer in den Westen fliegen. In einer kalten Neumondnacht brechen sie auf. Am nächsten Morgen findet die Westberliner Polizei in einem Villengarten die Leiche des Mannes. Todesursache: Sturz aus großer Höhe. Von der Frau fehlt jede Spur. Die Ermittlungsbehörden auf beiden Seiten der Mauer stehen vor einem Rätsel. Was ist in jener Nacht geschehen? 25 Jahre später wird die Autorin Caroline Labusch von einem Freund auf diesen wahren Fall aufmerksam gemacht. Gemeinsam begeben sie sich auf die Spuren des letzten Berliner Mauertoten. Dabei stoßen sie auf die bewegende Liebesgeschichte eines ungleichen Paars. Für mich war es ein Buch mittendrin, nicht eine reine Reportage, nicht eine reine Liebesgeschichte. So einen spannenden Mix hinzukriegen, finde ich genial. Man ist also "live" dabei bei der Recherche! Toll fand ich natürlich auch die vielen Belege in Form farbiger Fotos. Wer Geschichte spannend, er lesen möchte, ist hier richtig !

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Vita

Nach ihrem Studium der Soziologie, Bildenden Kunst und Fotografie arbeitete Caroline Labusch viele Jahre als Drehbuchautorin, Konzepterin und Evaluatorin für TV-Produktionen. Heute lebt sie als freie Autorin und Künstlerin in Berlin. Die aufwendigen Recherchen zum Fall des letzten Mauertoten Winfried Freudenberg begannen im Rahmen einer Theaterproduktion des !KF Berlin, die 2016 mit dem »RBB Kulturradio« für ein preisgekröntes Hörspiel adaptiert wurde.

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