Im Zeichen des Todes

Thriller

Paperback
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Mit jedem Opfer wird seine Fährte blutiger ...

Es ist ein gnadenloses System, in dem die Geburtsstunde darüber entscheidet, ob man ein Leben in Reichtum oder Armut und Elend führt. Niemand schafft es aus eigener Kraft. Die Sterne sind Gesetz. Und sie bringen den Tod … Als eine Mordserie von unvergleichlicher Brutalität die Stadt erschüttert, ruhen alle Augen auf Detective Jerome Burton und Profilerin Lindi. Der eine glaubt an seinen Jagdinstinkt, die andere an die Macht der Sterne – und beide wissen, dass sie es mit dem gefährlichsten Verbrecher zu tun haben, den die Stadt je gesehen hat. Doch sein Plan ist so finster, dass er alles Vorstellbare übersteigt …

  • Feuer, Wasser, Erde, Luft – welcher Tod ist dir vorherbestimmt?

»'Im Zeichen des Todes' liest sich wie eine Bewerbung für Hollywood: hier ist das Skript für die nächste aufregende Fernsehserie nach Breaking Bad. […] Ein im besten Sinne beunruhigender Thriller. «

Elena Gorgis/ Deutschlandradio Kultur (11. Januar 2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Andreas Helweg
Originaltitel: Zodiac
Originalverlag: Penguin, London 2017
Paperback, Klappenbroschur, 480 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-3173-7
Erschienen am  28. Dezember 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Gesellschaftskritisch und teilweise spannend

Von: bookworld_online

02.08.2017

Im Zeichen des Todes von Sam Wilson imzeichendestodesInhalt: In San Celeste bestimmt nicht die Hautfarbe oder die Religionszugehörigkeit zu welcher „gesellschaftlichen Gruppe“ eine Person gehört, sondern das Sternzeichen unter dem Man geboren wurde. Das Tierkreiszeichen bestimmt das gesammte Leben, von der Geburt an bis zum Tod. Der Polizeichef Peter Williams wird ermordet. Detective Jerome Button soll zusammen mit der Astroprofilerein Lindiwe „Lindi“ Childs herausfinden, wer den Mord verübt hat. Bei den Ermittlungen geraten die Ermittler selbst tiefer in die ganze Sache hinein als ihnen Lieb sein kann. Parallel dazu wird, in einem zweiten Handlungsstrang von Daniel Lapton erzählt, der, erst nach dem Tod seines Vaters erfährt, dass er eine uneheliche Tochter hat, die ihm 17 Jahre lang vorenthalten wurde. Meine Meinung: Der Klappentext klang sehr Vielversprechend und dementsprechend waren die Erwartungen auch sehr hoch. Die Grundidee und Aussage des Buches ist auch wirklich sehr positiv anzumerken. Jeder Mensch ist nun mal verschieden und ein „Schubladensystem“ wie die Tierkreiszeichen aus dem Buch kann nicht funktionieren. Sam Wilson äußert „versteckt“ Kritik an der bestehenden Gesellschaft, in der äußerliche Merkmale wie Hautfarbe oder Merkmale wie die Religionszugehörigkeit über den gesellschaftlichen Stand entscheiden und nicht die wirklichen Charaktermerkmale zählen. Der zum Fall der Mordserie parallel laufende Handlungsstrang um Daniel Lapton ist doch ein sehr verwirrender „Schnörkel“ der nichts mit dem Fall zu tun hat. Außerdem sind mir persönlich die Sternzeichen zu stark betont, was für die Aussage des Buches verständlicherweise auch notwendig ist. Der Konflikt zwischen dem Jagfinstinkt von Detective Button und der Fukusiertheit auf die Macht der Sterne durch Lindi Childs machen die Handlung wiederrum interessant. Außerdem steht Thriller dauf und bis zu einem gewissen Grad ist auch Thriller drin. Alles in allem ein solides, gesellschaftskritisches mit etwasSpannungsspaß. Daher vergebe ich: 3 von 5 Sternen

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Im Zeichen des Todes

Von: Nicole Plath

12.07.2017

Detective Jerome Burton lebt in einer Gesellschaft, in der weder die Hautfarbe noch die Religion Menschen verbindet oder trennt. Es ist das jeweilige Sternzeichen, unter dem man geboren wurde, welches das gesamte zukünftige Leben bestimmen wird. Es ist ein System, welches keine Ausnahmen kennt. Als Polizeichef Peter Williams ermordet wird, ist die Aufregung groß. Burton soll gemeinsam mit der Astroprofilerin Lindi Childs herausfinden, wer dahinter steckt. In einem zweiten Handlungsstrang geht es um Daniel Lapton. Er erfährt, dass er eine Tochter hat, und begibt sich auf die Suche nach ihr. Sein Status als „Steinbock-Geborener“ macht es ihm einfach, verschlossene Türen auf dieser Suche zu öffnen. Polizeichef Williams bleibt nicht das einzige Opfer, und bald wird ein Zusammenhang klar. Jedes Opfer stirbt in dem Element (Feuer, Erde, Wasser oder Luft), das seinem Sternzeichen entspricht. Am Anfang des Buches wird diese merkwürdige Ordnung der Gesellschaft anhand der Einteilung der Sternzeichen und deren Platz in der Gemeinschaft kurz erläutert. Sam Wilson zeigt mit der Geschichte, dass man Menschen nicht in Schubladen stecken kann. Dieser Thriller ist eine gut verpackte Kritik an unserer Gesellschaft, was aufmerksame Leser auch bei der Erwähnung von vergangenen Ereignissen im Roman erkennen werden. Burtons und Childs Suche nach dem Täter ist eher zweitrangig – trotzdem spannend gehalten. In einem weiteren Erzählstrang verfolgt der Leser die Entwicklung von Daniel. Anfangs kann dies verwirrend sein, bis man erkennt, dass beide Handlungsstränge nicht auf der gleichen Zeitebene spielen. Leider fand ich keinen richtigen Bezug zu den Charakteren. Sie blieben mir über das gesamte Buch fern. Die Emotionen der Figuren kamen nicht bei mir an. Trotz des „Astro-Einschlages“ ist es kein Fantasy-Roman. Der Blick in die Sterne und deren Bedeutung ist ein Gesellschaftsmodell und keine übersinnliche Magie-Welt. Der Buchtitel „Im Zeichen des Todes“ hat bei mir falsche Erwartungen geweckt. Der Originaltitel „Zodiac“ kommt der Geschichte um einiges näher. Mein Tipp: Vergesst den Klappentext, dieser hat bei mir andere Vorstellungen von der Geschichte geweckt, als sie tatsächlich war. Ich danke dem Bloggerportal und dem Penhaligon-Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplares.

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Vita

Sam Wilson wurde in London geboren, zog noch als Kind in seine neue Heimat Zimbabwe. Seinen Studiengang, Kreatives Schreiben, schloss er mit Auszeichnung ab. 2011 wurde er unter den Top 200 der vielversprechendsten Südafrikaner gelistet. Heute arbeitet er als Regisseur in Kapstadt. Im Zeichen des Todes ist sein Debüt.

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Zitate

»Die Fantasiewelt, die Wilson entwirft, ist anfangs fremd und befremdend. Balderscheint sie aber seltsam vertraut. Dann beginnt das Gruseln.«

Buchkultur

»Dieses Buch ist ein fantastisches Debüt!«

Sonntag-EXPRESS (19. März 2017)