Jetzt ist alles, was wir haben

Ab 14 Jahren
Hardcover
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Sei die Beste. Und wenn nötig, sei unsichtbar.

Mit diesem Credo hat Hadley McCauley in ihrer Familie gelernt zu überleben. Perfekte Schülerin, perfekte Sportlerin, perfekte Tochter: Nur so kann sie ihren Vater bei Laune halten. Denn hinter der makellosen Fassade der McCauleys verbirgt sich ein hässliches Geheimnis. Um ihre kleine Schwester Lila vor dem unberechenbaren Vater zu schützen, tut Hadley alles. Doch dann tritt Charlie Simmons in ihr Leben und zwischen den beiden entwickelt sich eine verzweifelt-intensive Beziehung. Unterdessen eskaliert daheim die Gewalt, und Hadleys Strategie, nichts preiszugeben, greift nicht mehr. Doch auch als es zur Katastrophe kommt, schweigt sie ...

»Kalt lässt dieses brutal ehrliche, aber mit leisen Worten geschriebene Buch niemanden!«

Goslarsche Zeitung (09. Oktober 2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Isabel Abedi
Originaltitel: Now Is Everything
Originalverlag: Harper Collins
Hardcover mit Schutzumschlag, 400 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-16487-7
Erschienen am  15. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

*Rezension*

Von: fairiesbookworld

20.01.2019

Hallo! Ich habe heute wieder eine Rezension für euch! Und zwar zu einem Buch, dass ich vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen habe und somit ein REZENSIONSEXEMPLAR ist! Eckdaten: "Jetzt ist alles, was wir haben" ist ein Einzelband von Amy Giles und am 15.Oktober 2018 im cbj-Verlag (randomhouse) erschienen. Das Hardcover beinhaltet 400 Seiten und ist ins Genre Jungendbücher einzuteilen. Es wurde von Isabel Abedi aus dem Englischen übersetzt. ISBN: 978-3-570-16487-7 Preis: 17,00 (D) / 17,50 (A) Inhalt: Hadley McCauley scheint der perfekte Teenager: perfekte Schülerin, perfekte Sportlerin, perfekte Tochter. Doch das alles ist eine Fassade, hinter die niemand Blicken darf, denn Hadley tut all dies nur um ihren Vater bei Laune zu halten und ihre kleine Schwester Lila zu schützen. Als Charlie jedoch in ihr Leben tritt, scheint diese zu bröckeln, bis alles eskaliert... Cover: Ich finde das Cover ist hübsch gestaltet! Man erkennt die Silhouette eines Mädchens, dass in einer Wohnsiedlung steht. Ansonsten ist das Cover in einem dunklen Blau gehalten. Da Hadley in einer dieser Siedlungen wohnt, passt das Cover auch gut zur Geschichte! Meine Meinung: Ich war sehr gespannt auf die Geschichte und habe mich gefreut das Buch zu lesen. Als ich das Buch begonnen habe zu lesen, war ich sofort in der Geschichte, die durch einen leichten und flüssig geschriebenen Schreibstil begleitet und unterstrichen wurde. Dadurch konnte ich mich noch besser in die Charaktere und in ihre teilweise sehr extremen Situationen hineinversetzen! Auch Hadley war eine tolle Protagonistin, sie war mir von der ersten Seite sympathisch und ich konnte mich wirklich gut in sie hineinversetzen. Ich konnte auch verstehen, weshalb für sie die Situation so aussichtslos scheint und sie bis jetzt noch nichts getan hat. Auch wenn es oftmals für außenstehende sehr unverständlich sein kann. Auch Hadleys kleine Schwester konnte ich lieb gewinnen und fand sie wirklich sehr süß. Ich glaube vom Vater der Geschwister muss ich nicht reden. Ich finde es immer wieder schrecklich was Menschen ihren Kindern antun, nur weile diese ihre eigenen Gedanken fortführen. Für mich sollte eine Elternteil jemand sein, der einen unterstützt, einem Denkanstöße gibt und einen dabei hilft seinen eigenen Weg zu gehen. Und nicht jemand der seine eigenen Probleme auf seine Kinder kompensiert und sie dabei körperlich und seelisch schwerwiegende und langanhaltende Probleme bereitet. Auch Charlie war ein sehr toller Charakter! Er hat immer zu Hadley gestanden und ihr geholfen, wo er nur konnte. Er war ein echt süßer und sympathischer Freund. Und genau so eine Person hat Hadley für diese wichtigen Schritte gebraucht. Ich fand das Buch war auch wirklich ausgezeichnet ausgearbeitet. Denn es spielt auf zwei Zeitebenen. Die wir als "Damals" und "Jetzt" kennen. Weshalb genau das so ist, will ich an der Stelle nicht verraten, aber es hat meiner Meinung einen sehr wichtigen und guten Grund, weshalb das so ist. Vor allem konnte ich mich so noch weniger von dem Buch losreißen. Auch wenn Hadley manchmal zu sehr drastischen Mitteln greift, ist das Buch meiner Meinung ein Muss für jeden der über so ein wichtiges und schwieriges Thema lesen will. Denn zusätzlich dazu ist es wirklich spannend und gut geschrieben und weckt beim Leser fast von selbst einen Gedankenstrom aus. Meiner Meinung wirklich sehr gut gelungen und eine klare Empfehlung! Fazit: Insgesamt eine wirklich spannende Geschichte, die ein sehr wichtiges Thema beinhaltet! Von mir gibt es eindeutig 5/5 Sterne!

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Eine mitreißende Geschichte, die sensibilisiert. Sehr gut!

Von: Damaris

17.01.2019

Tragische Jugendbücher gibt es zu fast jedem Thema. Auch psychischer oder körperlicher Missbrauch wird immer wieder aufgegriffen. Oftmals bedrücken mich diese Bücher sehr, was sie auch sollen, und beschäftigen mich tagelang. In "Jetzt ist alles, was wir haben" schaut die Autorin in eine Missbrauchsfamilie, die nach außen hin glänzt. Und auch hier war ich fast ein bisschen überrascht, wie stark das Buch unter die Haut geht, sich gleichzeitig aber wunderbar und mitreißend lesen lässt. Ein Pageturner durch und durch. Hadley wird von ihrem Vater zu Höchstleistungen angetrieben. Auf sportlicher und schulischer Ebene muss sie immer die Beste sein, und auch bei ihren Hobbys bestimmt der Vater. Niemals ist sie ihm gut genug, nie scheint er zufrieden. Neben diesem psychischen Druck verliert Hadleys Dad nicht selten die Kontrolle über seinen Jähzorn. Darauf möchte ich hier nicht näher eingehen, mich hat das Gesamtbild der Situation sehr belastet. Hadley erträgt diese Zustände und die permanenten Drohungen nur, um ihre jüngere Schwester vor dem Vater zu schützen. Von der Mutter kann sie keine Hilfe erwarten, und vor ihren Freunden und Lehrern versucht sie das Bild einer Musterfamilie aufrecht zu erhalten. Als sich Hadley in Charlie verliebt, und damit nicht nur eine der kompromisslosen Regeln ihres Vaters bricht, droht die Situation zu Hause zu eskalieren. Als Leserin begleitete ich Hadley in der Geschichte durch ihren Alltag, der sehr durchgeplant ist, nach außen hin aber dem einer normalen Jugendlichen aus reichem Elternhaus gleicht. Schule, Freunde, Partys, Zuhause und die Lovestory mit Charlie; das klingt alles recht banal, ist es aber nicht. Denn das Gefühl beim Lesen ist sehr bedrückend und belastend, weil man ziemlich schnell mitbekommt, wie gewalttätig, auf allen Ebenen, Hadleys Leben ist. Der Druck, der auf Hadley lastet, ist spürbar und manchmal kaum auszuhalten. Vor allem, als sich ihre Beziehung zu Charlie intensiviert konnte ich erahnen, dass etwas sehr Schlimmes folgen würde. Gerade deshalb laß ich das Buch wie im Sog, aber dennoch mit großer Anspannung. Es ist eines dieser Bücher, von denen man nicht weg kommt, die "Spaß" machen, auch wenn das Grundthema für Bauchschmerzen sorgt. Seitens Lovestory gab es Kleinigkeiten und Erwartungen, Hin und Hers, die mich störten, obwohl das den Eindruck den das Buch hinterlassen hat, kaum schmälert. Am Ende hat mich "Jetzt ist alles, was wir haben" überrascht. Ich nahm an zu wissen, was zu den Schlussereignissen führte, und doch war es anders. So etwas mag ich sehr. Fazit Über "Jetzt ist alles, was wir haben" traue ich mich kaum zu sagen, dass dieses Buch großen Lesespaß bringt, man förmlich durch die Seiten rauscht, auch wenn das Thema erschüttert. Der Autorin ist es hervorragend gelungen, mit einer mitreißenden Geschichte auf psychischen und physischen Missbrauch innerhalb einer Familie aufmerksam zu machen, vielleicht sogar zu sensibilisieren. Abzüglich kleinen Störfaktoren seitens Lovestory haben mich Charaktere und Geschichte überzeugt und nachdenklich gemacht. So komisch das bei aller Dramatik klingt, über das Ende habe ich mich (fast) gefreut. 4,5 von 5 Sterne gibt es von mir.

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Vita

Amy Giles ist Werbetexterin und hat Texte für alles geschrieben, von Frühstückflocken-Spots über animierte Webisoden bis hin zu klassischen Anzeigen und Katalogtexten für Anglerprodukte. Ihre wahre Leidenschaft gilt jedoch dem Schreiben von Romanen für Jugendliche. Sie lebt auf einer lang gestreckten Insel namens Long Island mit ihrem Mann, ihren zwei Töchtern im Teenageralter und einem Rettungshund. Jetzt ist alles, was wir haben ist ihr erster Roman.

amygiles.net/

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Isabel Abedi

Isabel Abedi wurde in München geboren, wuchs in Düsseldorf auf und arbeitete nach dem Abitur zunächst in Los Angeles. Sie machte eine Ausbildung als Werbetexterin und arbeitete 13 Jahre in diesem Beruf. Immer schon wollte sie jedoch Bücher schreiben und heute ist sie Autorin zahlreicher sehr erfolgreicher Bücher für Kinder und Jugendliche. Sie lebt und arbeitet in Hamburg.

www.isabel-abedi.de

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Events

27. März 2019

Lesung im Rahmen der lit.kid.cologne

12:00 Uhr | Köln | Lesungen & Events
Jetzt ist alles, was wir haben

Pressestimmen

»Viel Zuspruch für das 1. Literarische Jugendquartett. [...]Die 200 durchweg jugendlichen Zuhörer lauschten gebannt einer Passage aus Amy Giles' Roman«

Süddeutsche Zeitung (04. Dezember 2018)

»Was für ein emotionales Meisterwerk! Ich war vollkommen gefangen in diesem packenden und spannenden Roman.«

»Dieses Buch ist nichts für jemanden, der eine kitschige Lovestory lesen möchte, aber wenn du erfahren willst, wie stark Liebe sein kann, lies dieses Buch!«

»Das Buch ist der Wahnsinn! Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen und habe es an einem Tag gelesen!«

»Eine supersüße Geschichte mit ganz viel Tiefgang und einer wichtigen Message.«

»Amy Giles Debüt ist ihr durch und durch gelungen. Eine sehr schöne Geschichte umhüllt von einer sehr düsteren Thematik. Von mir eine klare Empfehlung.«

»Sehr interessante, sympathische Charaktere und eine Handlung, die ich als spannend und sehr emotional empfunden habe, haben mir tolle, bewegende Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!«

» Mich konnte das Buch voll und ganz überzeugen und ich kann es jedem ans Herz legen. Ich gebe volle 5 Sterne.«