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Kill Your Friends Roman

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Paperback, Broschur ISBN: 978-3-453-67544-5

Erschienen: 04.02.2008
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So wahr mir Mord helfe

Erfolg um jeden Preis. Steven Stelfox ist A&R-Manager in einer großen Plattenfirma, immer auf der Suche nach dem nächsten Hit, immer am oberen Level. Doch als die Erfolge ausbleiben, greift er zu radikalen Mitteln. Plötzlich verwandeln sich die guten Freunde in Todfeinde. In einer Welt, in der sich die Protagonisten krampfhaft über Sex, Drugs & Rock ’n’ Roll definieren, gerät sein Leben zunehmend außer Kontrolle. Die Folgen sind verheerend.

• Der ultimative Roman zum Untergang der Musikindustrie
• Der Autor war selbst jahrelang als A&R-Manager tätig
• Endlich ein Kultroman, der das Prädikat verdient

"Das 'American Psycho' der Musikindustrie. Schade nur, dass sich auch die englischen Kollegen mittlerweile nicht mehr die beschriebene Menge Drogen leisten können."

Tim Renner, Motor Entertainment

John Niven (Autor)

John Niven, geboren in Ayrshire im Südwesten Schottlands, spielte in den Achtzigern Gitarre bei der Indieband The Wishing Stones, studierte dann Englische Literatur in Glasgow und arbeitete schließlich in den Neunzigern als A&R-Manager einer Plattenfirma, bevor er sich 2002 dem Schreiben zuwandte. 2006 erschien sein erstes Buch, die halbfiktionale Novelle Music from Big Pink über Bob Dylan und The Band in Woodstock; 2008 landete er mit dem Roman Kill Your Friends – einer rabenschwarzen Satire auf die Musikindustrie – einen internationalen Bestseller. Es folgten die Romane Coma, Gott bewahre und Das Gebot der Rache. John Niven schreibt außerdem Drehbücher. Er lebt derzeit in Buckinghamshire, England.

"Das 'American Psycho' der Musikindustrie. Schade nur, dass sich auch die englischen Kollegen mittlerweile nicht mehr die beschriebene Menge Drogen leisten können."

Tim Renner, Motor Entertainment

"In 'Kill your Friends' zeichnet Niven die schmutzigen Seiten des schmutzigen Geschäfts noch schmutziger, als wir es uns in unseren schmutzigsten Träumen vorstellen."

TAZ

"Eine rasante und rabenschwarze Satire auf die letzten goldenen Jahre der Musikindustrie".

Christoph Dallach, Spiegel online

"Eine knüppelharte Satire auf die Welt der Reichen und Schönen."

ARD Morgenmagazin

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Stephan Glietsch
Originaltitel: Kill Your Friends
Originalverlag: Heineman

Paperback, Broschur, 384 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-67544-5

€ 12,00 [D] | € 12,40 [A] | CHF 16,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Hardcore

Erschienen: 04.02.2008

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Ein Abstieg in die Abgründe eines entfesselten, hypermaskulinen Bewusstseins.

Von: Bücherphilosophin Datum: 17.04.2015

buecherphilosophin.com/

“Kill your friends” ist kein Roman für schwache Mägen, sondern ein Abstieg in die Abgründe eines entfesselten, hypermaskulinen Bewusstseins und somit oft auch ein Heidenspaß. Niven schreibt so wie ihm die Tippfinger gewachsen sind und als Leser merkt man förmlich, dass er es genießt literarisch über die Stränge zu schlagen und die krassesten Szenen und Plotwendungen zu komponieren. Der Roman liest sich so, als lache sich der Autor permanent ins Fäustchen und dieses schelmische Grinsen ist irgendwie ansteckend. So ansteckend sogar, dass man als Leser geneigt ist über kleine Unzulänglichkeiten hinweg zu sehen und sich nach einer Weile auch nicht mehr ständig über Hauptfigur Steven Stelfox aufregt, sondern sich einfach nur berieseln lässt.
Trotzdem ist Steven Stelfox wohl der unsympathischste Erzähler, der mir je über den Weg gelaufen ist. Erst versuchte ich noch ihn zu mögen, hatte darauf gehofft, dass etwas in ihm steckt, abgesehen von unerbittlichem Zynismus. Doch da wurde ich enttäuscht, denn schnell wird klar – Steven Stelfox versucht gar nicht erst ernsthafte Künstler unter Vertrag zu nehmen, statt dessen versucht er aus Scheiße Gold zu machen und was das tollste daran ist, das gelingt ihm sogar manchmal. Letztlich hieß es für mich, lehn dich zurück und genieße diese Achterbahnfahrt. Denn einen Erzähler, der so außer Kontrolle gerät wirst du sonst wohl nur in Bret Easton Ellis “American Psycho” finden – ein Buch, das übrigens ebenfalls auf meiner Leseliste steht ;)
Abgesehen von dem Horrortrip, der Stelfox Karriere in der A&R Branche ist, erfährt man als Leser auch einige interessante Dinge über die Musikindustrie, die man als Musikliebhaber ja gerne mal etwas romantisiert. John Niven packt sein Insiderwissen aus und übertreibt dabei sicher ein bisschen, aber ganz sicher nicht so sehr, wie man zunächst denkt. All die gecasteten Hupfdohlen ohne Singstimme und die Art und Weise auf die Stelfox das Publikum zu manipulieren versucht, um maximale Gewinne einzufahren – es ist überzeichnet dargestellt, verdreht und verzerrt durch Stelfox ewig geilen, zugekoksten Blick. Doch irgendwie kann ich nicht anders, als John Niven zu glauben, denn als ehemaliger A&R Manager (der angeblich Coldplay abgelehnt haben soll) weiß er sicher wovon er schreibt.
Das was John Nivens Romane für mich auszeichnet ist sein trockener Humor, der in jeder Szene, jedem Dialogfetzen mitschwingt. Es scheint so als mache er sich innerhalb der Welt des Romans über den Roman selbst lustig und als Leser genieße ich diese Dimension sehr. Denn wenn sie nicht wäre, dann wäre “Kill your friends” lediglich “Rohypnol” von Andrew Hutchinson mit Musik – nichts als ein Schockroman ohne ernsthaftes Anliegen. Natürlich ist auch John Niven nicht gerade ritterlich in seinen Absichten, aber er liefert doch immer wieder ein paar echte Einblicke in die Marketinghölle Musikindustrie, in der Verkleidung seiner Hauptfigur zwar, aber die Kritik an der Sache, an den Methoden und der Tatsache, dass es Berufsfelder gibt in denen es die miesesten Typen nach ganz oben schaffen, scheint trotzdem durch und wirkt dabei durchaus authentisch.
“Kill your friends” ist kein Roman für zartbesaitete, noch ist er die richtige Wahl für Leser, die sich nur kurz oberflächlich amüsieren wollen. Die Geschichte des Steven Stelfox verlangt ein großes Maß an Ironieverständnis, ein Interesse an der Sache ( in diesem Fall der Musikindustrie) und die Bereitschaft einen Antihelden so zu nehmen, wie er ist – sexistisch, drogensüchtig, karrieregeil, mordlustig, etc. Dann wird man als Leser von “Killy our friends” auf seine Kosten kommen und dabei sogar großen Spaß haben. Um dies nun nochmal auf mich zu beziehen – Ja, ab und zu wollte ich Steven Stelfox den Hals umdrehen und John Niven gleich mit, aber letztlich konnte ich das Buch dann doch nicht aus der Hand legen. Denn “Kill your friends” hat definitiv Suchtpotenzial und ist somit meiner Meinung nach John Nivens bisher bester Roman – keine Frage.

Gemischte Gefühle

Von: Ninni SchockiBooks Datum: 02.04.2015

www.youtube.com/user/ninnischockibooks

Ein Buch, welches mich mit gemischten Gefühlen zurück gelassen hat und von dem ich garnicht so richtig sagen kann, wie es mir gefallen hat:http://youtu.be/ZkpXR6InNCE

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