Könige der Finsternis

Roman

Paperback
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Einst war Clay Cooper Mitglied der gefürchtetsten Söldnertruppe im ganzen Land. Kein Ungeheuer, das nicht von ihnen besiegt wurde. Keine Jungfrau in Nöten, die nicht von ihnen gerettet wurde. Inzwischen liegen die Heldentage lange hinter Clay – er hat eine Familie, arbeitet bei der Stadtwache. Dann steht eines Tages sein Freund Gabriel vor der Tür und bittet Clay um Hilfe bei einer Mission, der sich nur die tapfersten Krieger anschließen würden – oder die dümmsten: Gabriel will die alten Gefährten zusammentrommeln und in ein neues Abenteuer ziehen. Doch ein Held zu sein, ist heutzutage gar nicht mehr so einfach wie früher ...

»George R.R. Martin meets Terry Pratchett.«

Buzzfeed Books

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Michael Siefener
Originaltitel: Kings of the Wyld
Originalverlag: Orbit
Paperback , Broschur, 640 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-31887-8
Erschienen am  11. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Interessante Fantasywelt, in der es den Protagonisten zu leicht gemacht wird

Von: Anna

30.11.2019

Der Story-Stapel Die Geschichte startet sehr ruhig und nimmt ziemlich viel Anlauf, eher der Spannungsbogen zunimmt. Das liegt zum einen daran, dass die Welt der Saga erklärt werden muss und zum anderen daran, dass sämtliche wichtige Charaktere ausführlich vorgestellt und eingeführt werden. Das war mir etwas zu ausführlich, hier hätte ich mir gerne einen etwas strafferen Verlauf gewünscht. Ansonsten erleben unsere Helden einige Abenteuer und besonders der Weg zur belagerten Stadt war spannend zu lesen und hatte dann nicht mehr ganz so viele Längen gehabt. Die Kampfszenen waren hier sehr abwechslungsreich, auch wenn unsere Saga-Helden schon sehr viel Glück hatten. Charakter-Stapel Der Protagonist ist Clay Cooper, welchen wir als erstes kennenlernen und aus dessen Sicht wir die Geschichte verfolgen. Er wirkt recht bodenständig und normal, was ich sehr angenehm fand. Er ist nicht der Überflieger, sondern quält sich auch mal mit den Scherereien des Alters rum. Die anderen Charaktere sind etwas kantiger, so dass sich jeder irgendwo wiederfinden wird – egal ob es der Kämpfer Ganelon ist, der dickliche Matrick oder der schwule Zauberer Moog. Einzig mit Gabriel habe ich mich schwergetan, irgendwie habe ich ständig Gabriel und Clay verwechselt und zudem konnte sich Gabriel für mich auch charakterlich nicht richtig absetzen. Ansonsten begegnen wir im Laufe der Geschichte viele weitere Charaktere, einige sogar mehrfach, die sich aber nie in den Vordergrund drängen, sondern unseren Helden meist eher zuarbeiten. Stil Stapel Der Stil liest sich recht flüssig und auch wenn es eine ganz eigene Fantasy-Welt ist mit einigen mystischen Wesen, so ist es doch nie holprig oder unverständlich. Der Autor erklärt Dinge an den richtigen Stellen und selbst die häufigen Kampfszenen erschienen nicht langatmig. Kritik Stapel Die Idee ist wirklich cool und bewegt sich etwas abseits der üblichen rüstig-jungen Helden. Leider macht der Autor das mit zu vielen idealen Zufällen für die Saga wett, die von einem Glücksfall in den nächsten schlittern und nur deswegen so weit kommen. Das fand ich irgendwie schade, da dadurch die Spannung stark nachgelassen hat, da man ja wusste, die werden schon irgendwie durchkommen, egal wie brenzlig die Situation ist. Fazit „Könige der Finsternis“ ist eine interessante Fantasy-Geschichte mit einer Heldentruppe, die vielschichtige Charaktere offenbart, aber gleichzeitig bei allen eher an der Oberfläche kratzt. Leider wird es den Helden im Buch zu leicht gemacht, so dass der Spannungsbogen nicht ansteigt, sondern eher vor sich hindümpelt. Deswegen gibt es von mir solide 3 Sterne und eine Leseempfehlung für Fans von Fantasy mit gelungen Kampfszenen.

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The Boys are Back in Town

Von: Nico aus dem Buchwinkel

28.08.2019

Wer sind die "Könige der Finsternis"? In den guten alten Tagen waren sie die besten Söldner weit und breit... aber die guten alten Tage sind alle vorbei und die Mitglieder der einst wie Rock'n'roll-Legenden gefeierte Gruppe "Saga" hat sich in alle Winde zerstreut. Als aber die Tochter von Gabriel in Gefahr gerät, raufen die fünf sich zusammen und begeben sich noch einmal auf die waghalsige Reise durch den Wyld, das Waldgebiet, in dem es vor Monstern nur so wimmelt. Aus Freundschaft. Aus Pflichtgefühl. Und weil sie noch einmal im Ruhm vergangener Tage baden wollen. Wer sich da auf den Weg macht, fragst du dich? Gabriel, einst der "goldene Gabe", Anführer der Bande. Er besaß einst ein sagenhaftes Schwert. Leider musste er mit dem Schwert seine ebenso sagenhaften Spielschulden begleichen. Clay Cooper, eigentlich zufrieden mit seinem Leben als Torwächter, seiner Frau und seiner Tochter. Sagte er sich zumindest. Aber als sein guter Freund auftaucht und ihn um Hilfe bittet, kann er nicht anders. Schließlich hat er selbst eine Tochter, die er um jeden Preis beschützen würde. Moog, Zauberer im Schlafanzug, standesgemäß mit langem weißen Bart. Er trägt einen bodenlosen Sack mit sich herum, in dem sich jede Menge unnützes Zauberzeug befindet und manchmal auch ein Gegenstand, der alle aus der Klemme befreien könnte. Wenn der Sack nur nicht so unaufgeräumt wäre... Matrick, einst geschickt im Umgang mit zwei Dolchen und leiser als eine Maus, jetzt König eines der fünf großen Königreiche von Andual. Er hat deutlich an Alter und Körpermasse zugelegt und die Dolche wurden schon lange durch Schnapsflaschen ausgetauscht. Ganelon, einst von der Gruppe im Stich gelassen und seit zwanzig Jahren versteinert im Besitz einer Gorgone. Mit seiner Axt war er immer der beste und geschickteste Kämpfer von "Saga" gewesen, aber kann er seinen ehemaligen Gefährten ihren Verrat verzeihen? Warum ist das Buch so grandios? Kurz: Weil es Spaß macht. Einen Heidenspaß. Ich muss beim Lesen sehr selten laut lachen, aber hier habe ich wohl häufiger gelacht als bei all meinen bisherigen Lektüren zusammen. Und das, bei einem Debut-Roman! Zu dem Cast aus abgehalfterten Ex-Helden gesellt sich noch eine ganze Reihe weiterer illustrer Figuren, zum Beispiel der Zombie "Kit, der Untötbare". Die Kämpfe gegen originelle Monster sind schreiend komisch und als ob das nicht genug wäre, gibt es noch Kobolde mit erektiler Dysfunktion, einen Antagonisten mit Hasenohren, und und und. Und trotzdem... ist das Buch bisweilen rührend. Schließlich geht es nicht nur um Spaß, sondern auch um eine schwierige Vater-Tochter-Beziehung, den Wert von Freundschaft, Opferbereitschaft. "Könige der Finsternis" meistert den schwierigen Balanceakt zwischen Witz und Emotion so phänomenal, dass ich dem Buch am liebsten elf von zehn Holzschildern geben würde. Ach, ich mach's einfach! Wer das Buch noch nicht gelesen hat und Nicholas Eames nicht kennt, aber zumindest ein wenig mit Fantasy anfangen kann: Gibt diesem Buch die Chance, die es verdient hat!

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Vita

Nicholas Eames wurde in Wingham, Ontario geboren. Er besuchte das College für Theaterkünste, gab seine Schauspielkarriere aber auf, um Fantasy-Romane zu schreiben. »Könige der Finsternis« ist sein Debütroman. Er lebt in Ontario, Kanada.

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Pressestimmen

»Das liest sich nicht nur unterhaltsam und packend, das atmet auch eine gehörige Portion an Realismus.«

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