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Kommando Abstellgleis Ein Fall für Kommissarin Capestan
Roman

Kommando Abstellgleis ermittelt (1)

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-58561-0

Erschienen:  20.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

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Das Pariser Hauptkommissariat, 36 Quai des Orfèvres hat eine neue Leitung. Ihr Ziel heißt: die Aufklärungsraten und Statistiken polieren und alle lästigen, aufsässigen und arbeitsunwilligen Mitarbeiter loswerden. Deshalb ruft die Führungsriege eine neue Brigade ins Leben, in der alle Alkoholiker, Faulenzer, Schläger, Depressive und Polizisten, die sich für etwas anderes berufen fühlen - wie z.B. Eva Rozière, die Krimis schreibt, anstatt zu ermitteln -, zusammengefasst werden sollen. Die Leitung übergibt sie Anne Capestan, einer einst hoffnungsvollen jungen Polizistin, die wegen eines fatalen Fehlers vom Dienst suspendiert wurde. Was man von ihr erwartet: stillhalten. Anne hasst aber nichts mehr, als einfach zu gehorchen. Deshalb lässt sie nichts unversucht und baut mit ihrer Truppe der verkrachten Existenzen in einem schäbigen Büro bei miserabler technischer Ausstattung, ohne Waffen und Blaulicht ein Kommissariat der unkonventionellen Methoden auf und löst - zum Schrecken der neuen Chefs - auch noch alte Fälle, die die neue Führungsriege in gar keinem schönen Licht erscheinen lassen ... Ein origineller, schwungvoller, intelligenter Krimi - zum Schießen komisch!

»Sophie Hénaffs witziges Debüt aus Paris verspricht eine Fortsetzung. Gut so.«

Der Standard (03.05.2017)

ÜBERSICHT ZU SOPHIE HÉNAFF

"Frischer Wind im Krimigenre (...) Humor und gute Laune im Überfluss, ohne dabei die eigentliche Ermittlung aus den Augen zu verlieren. Ein Genuss." Metronews

Kommando Abstellgleis ermittelt

Eine Kommissarin, die eigentlich vom Dienst suspendiert wurde, löst mit ihrer Truppe - allesamt ausgemusterte Mitarbeiter - wider Erwarten und zum Ärger der Vorgesetzten doch den einen oder anderen Fall...

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Sophie Hénaff (Autorin)

Sophie Hénaff, geboren 1972, ist Journalistin, Übersetzerin und Autorin. Ihre humoristische Kolumne in der französischen Cosmopolitan hat eine riesige Fangemeinde. Kommando Abstellgleis ist ihr Krimidebüt, der Auftakt einer Serie um Kommissarin Anne Capestan. Das Buch erhielt fünf Krimipreise, war in Frankreich ein Bestseller und wurde in zahlreiche Länder verkauft.

»Sophie Hénaffs witziges Debüt aus Paris verspricht eine Fortsetzung. Gut so.«

Der Standard (03.05.2017)

»Auch wenn es erst April ist, ich lege mich fest: »Kommando Abstellgleis« wird mit Sicherheit eines meiner Lieblingsbücher dieses Jahres.«

Oliver Steuck, WDR 2 Lesen (27.04.2017)

»Zynisch, ironisch, witzig, dabei schnell, spannend, und voll eckiger Charaktere - das ist ein Krimi, der so richtig Spaß macht!«

Wiener Journal (28.04.2017)

»Charmant, heiter, beschwingt.«

perlentaucher.de (16.06.2017)

»Ein witziges, spannendes und anrührendes Debüt von Sophie Hénaff, das herrlich französisch ist!«

Eschborner Stadtmagazin (25.05.2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Französischen von Katrin Segerer
Originaltitel: Poulets Grillés
Originalverlag: Éditions Albin Michel, Paris 2015

Paperback, Klappenbroschur, 352 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-570-58561-0

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: carl's books

Erschienen:  20.03.2017

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Ein Kommissariat der besonderen Art

Von: Kaisu Datum: 01.02.2018

life4books.de

„Anne Capestan stand vor ihrem Küchenfenster und wartete darauf, dass der Tag anbrach. Mit einem Schluck leerte sie ihre Tasse und stellte sie auf das grüne Wachstuch mit Vichy-Muster. Wahrscheinlich hatte sie gerade ihren letzten Kaffee als Polizistin getrunken.“ (Buchbeginn)

Man kennt diese Situation: Irgendwann hat man mal Bockmist gebaut. Es wird einem gesagt, dass das schon okay ist. Schließlich wurde alles lückenlos aufgeklärt. Alles hatte seine Ordnung. Trotzdem bleibt der bittere Beigeschmack, dass es eben doch nicht so ist. Plötzlich kommt es zu Veränderungen. Man räumt auf und entledigt sich jeglichem Gesindels, welches dieses saubere, neue Image verschandeln könnten. Unter dieses Gesindel fällt auch Anne Capestan.

Da man sie aber nicht einfach komplett feuern kann. Wir erinnern uns: „Alles hatte seine Ordnung.“, wird eine Art Sondereinheit – Brigade – gegründet, dessen Leitung die junge Polizistin übernehmen darf. Das ist doch eine wunderbare Aufgabe, um seinen Vorgesetzten zu zeigen, dass diesen fiesen Stempel des Argwohns, nicht verdient hat! Dummerweise sind ihre Untergebenen alles notorische Faulenzer, Versager und verkümmerte Beamte, die nur ihr Dasein bis zur Rente tristen.

„Jeans, Ballerinas, dünner Pulli und Trenchcoat. Anne Capestan hatte ihre Uniform angelegt und umklammerte den Schlüsselbund für ihr neues Kommissariat. Zwanzig von vierzig Polizisten, das war ihr Ziel. Wenn auch nur jeder Zweite irgendeinen Sinn in dieser Brigade sag, lohnte es sich, dafür zu sorgen, dass sie funktionierte.“ (S.20)

Statt den Kopf in den Sand zu stecken, nimmt sich Capestan der Aufgabe an. Ihre Hoffnungen muss sie zwar schnell etwas herunterschrauben, da sie mit Mühe und Not gerade einmal haarscharf an den zehn Mitgliedern kratzt. Dennoch ist sie frohen Mutes. Man teilt sich ein. Sucht sich ein Plätzchen und geht die alten Fallakten durch, die man ihnen mitgegeben hat. Karton für Karton. Fall für Fall. Und da ist er plötzlich, ein Lichtblick: Ein alter Fall, wo es sich lohnt nachzuforschen!

Man nimmt die Füße in die Hand und es kommt tatsächlich Bewegung in den ausrangierten Beamtenhaufen. Nur dummerweise ist genau das, von der Chefetage nicht gewollt. Man soll gefälligst unter dem Radar bleiben. Am liebsten in einer Ecke stehen und einstauben. Nix ermitteln! Wo kommen wir denn dahin. Das ist der Startschuss für eine turbulente Achterbahnfahrt durch das Pariser Hauptkommissariat, über Befragungen von Zeugen und echte harte Detektivarbeit. Stets dabei der Wortwitz und die galante Art der Polizisten, mit ihren Marotten umzugehen.

Fazit: Der Titel ist hier eindeutig Programm. Ein Polizeikommando auf dem Abstellgleis. Aber so leicht lassen sich die Herrschaften nicht unterbuttern. Der ungewollte Witz, der in diversen Momenten hochkocht, lockert das Geschehen perfekt auf. Zwar wird sich auch einiger Klischees bedient, worüber ich meist hinwegsehen sehen kann, da mich der Rest der Story so fein unterhalten hat. Ich hätte gerne mehr davon!
Ein Lesetipp für alle, die in der Krimiwelt auf der Suche nach etwas Abwechslung sind.

Herrlich skurril und sehr charmant

Von: Ritja Datum: 07.01.2018

buchstabenfestival.blogspot.de/

Kommando Abstellgleis hat viele Charaktere, die einfach nur menscheln und so gar nicht in den Polizeiapparat passen. Neben Anne Capestan (die Chefin, die gern mal eigenmächtig schießt) gibt es die Romanpolizistin, die gern Bücher über ihre Kollegen schreibt und etwas dekadent lebt. Und dazu noch einen Hund namens Pilou bei sich führt. Torrez hat seinen ganz eigenen Schatten. Niemand möchte ihm zu nahe kommen, denn bisher hat es den Kollegen nicht gut getan. Merlot kennt sich mit Wein bestens aus und trinkt diesen auch reichlich. Dazu kommen noch Lebreton, ein gutaussehender Mann, der leider der Homophobie des Reviers zum Opfer fiel. Neben diesen wunderbaren Figuren gibt es noch weitere "abgestellte" Polizisten.

Es macht unheimlich Spaß dieses Team kennenzulernen. Sie sind sehr speziell, eigenwillig und unterhaltsam. Die Charaktere wurden teilweise stark überzogen dargestellt und nicht alles, sollte man auf die Goldwaage legen. Die Fälle sind verzwickt, denn eigentlich sollen sie nicht gelöst werden. Das Kommando Abstellgleis soll nur beschäftigt werden, damit es aus dem Sichtfeld rückt. Doch die „Abgeschobenen“ raufen sich zusammen und nachdem sie sich eingerichtet haben, starten sie, sehr zum Entsetzen der großen Chefs, durch.

Es ist kein gewöhnlicher Krimi, sondern eher eine kleine Satire. Die Charaktere sind interessant, bergen einige Überraschungen und sind dabei noch sympathisch. Man freut sich deshalb schon auf den zweiten Fall (den es bereits gibt), um noch weitere Aktionen, witzige Dialoge und menschelnde Polizisten zu erleben.

Von: Ulrike Radecker aus Coburg Datum: 17.05.2017

Buchhandlung: Riemann

Die Idee ist bestechend: Polizeibeamte, die so unbrauchbar wie unkündbar sind, werden in eine eigens gegründete Abteilung gesteckt, die keinen klaren Auftrag hat. Dort sollen sie ein Alibidasein fristen und die Zeit bis zur Rente absitzen.
Danach werden dieser Truppe schräger Vögel noch alte, ungelöste Fälle zugeschustert, und schon passen auch wieder die Aufklärungsquoten der „normalen“ Abteilungen.
Doch die Oberen haben die Rechnung ohne Anne Capestan, Chefin der neuen Abteilung, gemacht. Sie steht gar nicht auf „ruhige Kugel“ und Abstellgleis, dafür ist sie zu jung, zu impulsiv und zu rebellisch. Mit unorthodoxen Methoden machen sich also Anne und ihr neues Team an die Aufklärung zweier Mordfälle und wirbeln damit jede Menge Staub auf.
„Kommando Abstellgleis“ ist ein erfrischender, spannender Krimi, der einfach Spaß macht. Mein Lieblingskrimi des Jahres - das könnte sich höchstens im Oktober noch ändern. Dann erscheint nämlich Teil 2!

Von: Barbara Pernter aus Bozen/Bolzano Datum: 27.03.2017

Buchhandlung: Athesia Buch GmbH

Mittagspause beim Hungerstreik und Verfolgungsjagd mit der Kehrmaschine: einfach genial. Zum laut Lachen lustig und doch ein guter Kriminalfall ist eine Kombination, die man selten findet.

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