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Krisenfest Stärke finden in seelischer Not

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€ 17,50 [A] | CHF 22,90*
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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-579-07097-1

Erschienen: 26.10.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Wie verletzte Seelen wieder Stärke finden können

Olav Meyer-Sievers ist als Notfallhelfer Zeuge erschütternder Schicksale und erster Ansprechpartner für Menschen in existenziellen Lebenskrisen. Um angesichts solchen Leids nicht selbst Schaden zu nehmen, bedarf es einer guten psychischen Widerstandsfähigkeit. Wie Olav Meyer-Sievers es schafft, seelisch im Gleichgewicht zu bleiben, verdeutlicht er in diesem Buch und gibt viele Anregungen zur Stärkung der eigenen Resilienz.

  • Schicksalsschläge und Lebenskrisen bewältigen: ein Notfallhelfer erzählt aus seinem Leben

  • Resilienz – innere Stärke gewinnen im Umgang mit eigenen Notlagen

  • Ein Blick hinter die Kulissen der Kriseninterventionsarbeit

"Sein Buch berührt und macht Mut."

Hörzu (01.07.2016)

Olav Meyer-Sievers (Autor)

OLAV MEYER-SIEVERS, geboren 1957, arbeitete zunächst als Fotograf, zuletzt in der Chirurgie. Dann wechselte er als Kreativdirektor zu einer Eventagentur. Anschließend wurde er freiberuflicher Kommunikationsberater (von Workshops über Ghostwriting bis zu Trauerreden). Seit 2006 gehört er als psychosozialer Notfallhelfer zum Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes, davon viele Jahre in leitenden Funktionen. 2015 erschien sein erster Roman ‚Diffuses Licht’. Olav Meyer-Sievers lebt und arbeitet in Hamburg.

www.impulstransfer.de

"Sein Buch berührt und macht Mut."

Hörzu (01.07.2016)

Paperback, Klappenbroschur, 192 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-579-07097-1

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Gütersloher Verlagshaus

Erschienen: 26.10.2015

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Ehrenamtliches Engagement in einem Kriseninterventionsteam ist eine derart große Leistung, dass ihr viel mehr Beachtung gebührt ...

Von: Gesa Blank Datum: 05.02.2017

abaufssofalesenlos.blogspot.de

Nachdem ich schon von Angélique Mundt das Buch "Erste Hilfe für die Seele - Einsatz im Kriseninterventionsteam" gelesen habe, hat mich die Arbeit eines Kriseninterventionsteams erst recht interessiert und ich wollte einen weiteren Blick hinter die Kulissen werfen. Nach kurzer Suche bin ich dann auch fündig geworden.

Der Autor Olav Meyer-Sievers ist als Kriseninterventionshelfer im Team des Roten Kreuz der Stadt Hamburg tätig. Seine ehrenamtliche Arbeit führt er mit hohem Engagement aus. Er betreut Angehörige, Unfallhelfer sowie auch Zeugen, die an einem Unfall, einem Suizid oder aber auch an einem Kapitalverbrechen beteiligt sind. Umstände, die für jeden der beteiligten Personen von so hoher Belastung sind, dass es insbesondere in den ersten Stunden nach derart traumatischen Situationen wichtig ist, Unterstützung zu finden, um das Geschehene erst einmal zu begreifen.

Für seine Mitmenschen in derart belastenden Situationen da zu sein, mag sich nicht jedermann zutrauen und so gelangt auch Meyer-Sievers an seine Grenzen. Wie tritt man jemandem entgegen, der so eben seinen Partner verloren hat? Was wird auf ihn einprasseln? Mit welchen Gefühlen wird er konfrontiert?
Derartige Situationen sind auch für die Kriseninterventionshelfer nicht leicht zu verkraften und so lässt der Autor den Leser insbesondere an seinen eigenen Gefühlen und Gedanken teilhaben, wie er das Erlebte verarbeitet, was ihn beschäftigt, was ihm Halt gibt und was für ihn von besonderer Wichtigkeit ist.

Da schmerzhafte Erlebnisse unweigerlich zu unserem Leben dazu gehören, zeigt uns Meyer-Sievers aber auch auf, wie wir Helfer in der Not werden können, ohne gleich einem Kriseninterventionsteam anzugehören. Wichtig ist es für uns alle, dass wir in den Stunden und Tagen größter Not nicht allein sind. Jeder von uns kann Angehörigen, Freunden aber auch Bekannten in dieser Zeit eine helfende Hand reichen, ein offenes Ohr bieten oder ganz banal gesagt, einfach nur für den Anderen da sein. Nichts ist wichtiger, als das Gefühl zu haben, dass wirklich jemand für einen da ist, um sich eben nicht allein durch die schwarzen Zeiten quälen zu müssen.

Ein berührendes Buch, in dem der Autor nicht nur von seiner Arbeit als solches erzählt, sondern den Leser auch auffordert, füreinander da zu sein. Und sollten wir einmal nicht wissen, wie wir vielleicht der Nachbarin gegenüber treten sollen, deren Sohn sich für den Suizid entschieden hat, dann fragen wir sie doch einfach, was wir für sie tun können. Schon so zeigen wir dem Nächsten, dass er uns nicht egal ist und wir mit ihm ein Stück des viel zu mächtigen Leids teilen wollen.

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