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Less is More Von der Freude des Weglassens

Kundenrezensionen (3)

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€ 17,50 [A] | CHF 22,90*
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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-39307-7

Erschienen: 19.09.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Wer kennt das nicht? Im Laufe der Zeit sammelt sich unnützes Zeug in der Wohnung an und bald hat man vor lauter Staubfängern und nutzlosem Plunder kaum mehr Platz für sich selbst. Francine Jay geht dem Phänomen intelligent auf den Grund und erkundet unser zutiefst menschliches Sammelverhalten. Sie zeigt, wie wir uns von unnötigem Ballast befreien können und macht mit praktischen Anregungen und einer überzeugenden Konsumkritik Lust aufs Loslassen.

»[Ich habe] noch während der Lektüre die ersten unnützen Stehrumchen entsorgt. Das Gefühl der Freiheit wächst, der Stress nimmt ab. Es ist herrlich.“«

Ulrike Schimming, Stern Gesund Leben (04.01.2017)

Francine Jay (Autorin)

Francine Jay bloggt seit einer Weltreise im Jahr 2009, als ihre gesamten Besitztümer noch in einen Koffer passten, höchst erfolgreich als »Miss Minimalist« über Themen wie Decluttering, nachhaltigen Konsum und einen minimalistischen Lebensstil.

»[Ich habe] noch während der Lektüre die ersten unnützen Stehrumchen entsorgt. Das Gefühl der Freiheit wächst, der Stress nimmt ab. Es ist herrlich.“«

Ulrike Schimming, Stern Gesund Leben (04.01.2017)

»Sie geht dem Phänomen Staubfänger intelligent auf den Grund. Vor allem zeigt sie aber in praktischen Anleitungen, wie man sich von unnötigem Ballast befreit.«

emotion SLOW (17.09.2916)

»Die minimalistische Lebensweise hat sich zum Trend entwickelt und überzeugt immer mehr Menschen. Vorreiterin Francine Jay gibt praktische Tipps zur Umsetzung [...]. Eine tolle Motivation!«

Beauty Talk (01.12.2016)

»Die etwas andere Anleitung zum Glücklichsein, die zugleich auf Nachhaltigkeit setzt und zum Umweltschutz beiträgt.«

Die Rheinpfalz (13.10.2016)

»Ein Buch für alle, die ihr Leben - auf allen Ebenen - entrümpeln wollen und unserem Massenkonsum kritisch gegenüberstehen.«

Ursache & Wirkung (A) (01.11.2016)

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Anu Katariina Lindemann
Originaltitel: The Joy of Less
Originalverlag: Chronicle

Paperback, Klappenbroschur, 320 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-442-39307-7

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Mosaik Verlag

Erschienen: 19.09.2016

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Sehr motivierendes Buch

Von: Petzi Datum: 19.02.2017

www.dieliebezudenbuechern.de

Im Grunde würde ich mich als ordentlicher und strukturierter Mensch bezeichnen, allerdings habe auch ich ein paar Plätze (z.B. der Schreibtisch), auf dem sich gerne Dinge stapeln und manches einfach nur abgeladen wird. Jedes Jahr, meist zu Beginn des Frühjahrs, bekomme ich immer regelrechte Anfälle und möchte mich von altem Ballast und blöden unnützen Dingen befreien. Ausmisten tut gut und deshalb sollte man es regelmäßig tun.

'Less is More' befasst sich jedoch mit Minimalismus und dies wird fälschlicherweise oft mit Ausmisten gleichgesetzt. Minimalismus ist aber nicht einfach nur Ordnung schaffen, sondern eine Lebensform, in der man grundsätzlich mit nur wenigen Dingen auskommt und sich von vielen unnötigen Dingen befreit. Statt neue Dinge zu kaufen wird getauscht oder geliehen und Dinge werden erst ersetzt, wenn etwas wirklich kaputt ist.

Seit 2009 bloggt Francine Jay auf 'Miss Minimalist' über Minimalismus. Damals brach sie auf eine Weltreise auf, bei der ihre ganzen Besitztümer in einen einzigen Koffer passten. Nach dieser Lektüre weiß ich definitiv, dass ich niemals so wirklich minimalistisch Leben könnte. Denn dazu gehört etwas mehr, als einfach mal alle Räume zu entrümpeln. Allerdings gibt es viele Ansätze, die jeder von uns in sein leben und seinen Tagesablauf integrieren kann. Letzten Endes übt Minimalismus auch jeder anders aus.

Während des Lesens habe ich mich aber ziemlich oft ertappt, wie ich mein Zuhause genauestens unter die Lupe genommen habe. Ich hatte mehrmals das dringende Bedürfnis jetzt sofort loszulegen und mich von einigen Dingen zu trennen. Motivieren kann die Autorin also auf jeden Fall.

"Entrümpeln ist unendlich viel einfacher, wenn du entscheidest, was du behältst - und nicht, was du wegschmeißt. S. 79"

Das Buch ist in unterschiedliche Abschnitte gegliedert, die ich sehr sinnvoll fand. Zu Beginn erfährt der Leser einiges über die Philosophie des Minimalismus und was sich dahinter verbirgt. Für mich ein spannender Teil, weil ich die Beweggründe sehr gut nachvollziehen konnte. Im Abschnitt der Rationalisierung geht es vor allem darum, wie man zukünftigen Krempel vermeiden kann und dafür sorgt, dass sich erst gar nicht mehr so viel Müll im eigenen Zuhause ansammelt. Dabei wirkt die Autorin nie belehrend, sondern hat hilfreiche Tipps und Tricks auf Lager, die mich durchaus überzeugt haben. Entsorge ein Teil, wenn ein neues einzieht, wäre beispielsweise ein Tipp davon.

Wenn man die Regeln und die Philosophie verinnerlicht hat, dann geht Francine Jay mit dem Leser durch alle wichtigen Räume und entrümpelt, was weg kann und erhält, was bleiben darf. Für mich eine prima Inspiration, weil hier auch nie eine bestimmte Ordnungsart vorgeschrieben wird, sondern es einfach grundlegend um Ordnung geht. Auch Geschenken und Erb- und Erinnerungsstücken ist ein extra Abschnitt gewidmet, weil es oft schwer fällt, sich von diesen Dingen zu trennen, obwohl man sie eigentlich gar nicht wirklich schön findet oder gar benutzen kann.

Am Ende versucht die Autorin zu zeigen, wie man auch andere Familienmitglieder anleiten kann, Minimalismus in den Alltag zu integrieren und warum Minimalismus auch hilft, die Welt ein bisschen besser zu machen. Ich habe dieses Buch in nur wenigen Tagen gelesen und einiges für mich mitgenommen. Obwohl es hier gar nicht ums Entrümpeln an sich geht, sondern um eine ganze Lebensform, fand ich dieses Buch beispielsweise weit besser, als 'Magic Cleaning' von Marie Kondo. Das Buch ist wegen seines einfachen Schreibstils leicht zu lesen und optisch sehr nett aufgemacht. Wichtige Merksätze sind im ganzen Buch durch eine größere Schriftart hervorgehoben und bringen nochmal kurz auf den Punkt, worum es in den einzelnen Abschnitten geht.

Fazit
Wer sich näher mit Minimalismus befassen möchte und eine Anleitung für ein einfacheres, befreiteres Leben sucht, der sollte sich dieses tolle Buch von 'Miss Minimalist' Francine Jay auf jeden Fall näher anschauen. Motivierende Erklärungen und interessante Sichtweisen machen dieses Buch zu einem unterhaltsamen Sachbuch, das ich sehr gerne gelesen habe.

Miss Minimalist Francine Jay: Less is more

Von: Kapri-ziös Datum: 22.01.2017

www.kapri-zioes.de

Der Beginn eines neuen Jahres ist eine besondere Zeit. Die frische klare Winterluft macht Lust auf Erneuerung, viele Menschen sind noch entspannt von den Urlaubstagen über Weihnachten und die guten Vorsätze für das kommende Jahr motivieren. Ich mag diese Zeit im Jahr sehr. Ich habe so viel Tatendrang und das Buch von Bloggerin Francine Jay „Less is more – Von der Freude des Weglassens“ passt perfekt dazu.

Miss Minimalist Francine Jay

Francine Jay bloggt seit 2009 unter http://www.missminimalist.com/ über ihr Leben als Minimalistin. Dabei bedeutet Minimalismus keinesfalls nur eine Wohnung voller weißer Wände, leerer Regale und wenigen Möbeln. Francine Jay geht es beim Minimalismus um eine Lebensphilosophie, die sich um das Beseitigen von Ablenkungen dreht, welche uns davon abhalten das Leben zu genießen.

Jay proklamiert, dass je weniger wir besitzen, desto weniger Zeit müssen wir in die Pflege unseres Besitzes stecken. Dadurch haben wir mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben, die uns am Herzen liegen. Sie hat sich das persönliche Ziel gesetzt, dass sie nur noch das besitzen möchte, was sie wirklich zum Leben benötigt. Über den Weg dieses Lebensziel zu erreichen und auch zu halten schreibt Francine Jay ihren Blog. Ihr Buch „Less is more“ gibt konkrete Tipps, wie jeder von uns zum Minimalist werden kann und sein Heim von unnützen Gerümpel freihält.

Das Buch „Less is more“

Das Lesen von „Less is more“ war für mich sehr erfrischend, auch wenn manche Stellen etwas langatmig wirkten, weil gewisse Teile des Buchs immer dem gleichen Muster folgen. Ich saß in meinem Wohnzimmer, habe dieses Buch gelesen und musste aber immer wieder meine Augen im Zimmer wandern lassen, weil ich mich fragte: Brauche ich das wirklich alles? Und vor allem: Woher kommt der ganze Kram? Zwischen Mensch und Hamster gibt es gewiss ein paar Parallelen. „Less is more“ machte mich also etwas unruhig, weil ich am liebsten sofort angefangen hätte, sämtliche Schränke meiner Wohnung auszuräumen und die Dinge darin auszusortieren. Francine Jay versteht es also, ihre Leser zum Aussortieren zu motivieren.

Im Buch „Less is more“ gibt sie sehr konkrete Tipps, wie man sein Vorhaben, mit weniger Kram auszukommen, praktisch angehen könnte. Sie fängt langsam an, denn zuerst muss das Bewusstsein geschaffen werden, dass es eigentlich zu viel ist – die Philosophie des Minimalismus wird vorgestellt. Anschließend widmet sie sich dem rationalen Teil des Minimalismus, um dann anschließend Raum für Raum mit ihrem Leser durchzugehen und ihm Hinweise zu den Anforderungen der einzelnen Räume der Wohnung zu geben. Im letzten Kapitel des Buchs geht es um den minimalistischen Lebensstil als solches. Francine Jay geht in „Less is more“ auch immer auf universelle Prinzipien beziehungsweise Regeln ein, wie Aufräumen und das Aufgeräumt-halten des eigenen Zuhauses gelingen kann. Sie zeigt sogar, wie die ganze Familie an einen minimalistischen Lebensstil gewöhnt werden kann.

3 kluge Zitate aus „Less is more“

Im Gegensatz zu dem, was Marketingleute dich glauben lassen wollen, bist du nicht das, was du besitzt. Aus: „Less is more“ von Francine Jay, Seite 27

Genauso brauchen wir Platz für unsere Ideen und Gedanken – ein nicht aufgeräumter Raum führt normalerweise auch zu einem unaufgeräumten Geist. Aus: „Less is more“ von Francine Jay, Seite 55

Indem wir Platz bei uns zu Hause schaffen, richten wir den Fokus wieder auf das Wesentliche: auf das, was wir tun, anstatt auf das, was wir besitzen. Aus: „Less is more“ von Francine Jay, Seite 56

Warum wir immer mehr wollen

Unternehmen möchten uns gern so viele Produkte wie nur möglich verkaufen und dafür wenden sie alle Raffinesse an, die sie aufbringen können. Marketing dient nur dem Zweck des Absatzes von Produkten. Werbung suggeriert uns, dass Produkte uns besser machen oder weckt die Illusion von Prestige. Aber wir sind nicht die Dinge um uns herum. Ein Produkt verändert unsere Person nicht und macht uns nicht zu besseren Menschen. Diese Lüge zu erkennen und dann auch noch zu verinnerlichen ist aber schwer.

Eigentlich ist es ein Hamsterrad: Wir gehen arbeiten, um genügend Geld zu besitzen, um uns Sachen zu kaufen. Eine minimalistische Lebensweise hilft diesen Kreis zu durchbrechen und macht frei. Denn sind wir doch mal ehrlich, die Schwierigkeit besteht doch darin, sich selbst und den ständigen Drang nach Mehr zu besiegen. Das ist ein langsamer Prozess, der keinesfalls leicht gelingt und sich letzten Endes am besten durch Gewohnheit etabliert. Die Maßstäbe und Tipps von Francine Jay helfen dabei, weil sie eine konkrete Handlungsanleitung bieten. Und dafür mag ich dieses Buch ganz besonders – auch in völliger Klarheit darüber, dass ich mit meinem Blog andere Menschen dazu verleite, immer wieder neue Bücher zu lesen (beziehungsweise zu kaufen).

Fazit

„Less is more“ von Francine Jay ist ein tolles Buch, für Einsteiger in den Minimalismus und für Menschen, die endlich mal so richtig gründlich ihr Zuhause aufräumen möchten.

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