Liebe, Freiheit, Alleinsein

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In diesem provokativen Buch entwirft Osho eine zeitgemäße Vision der Liebe ohne moralische Zwänge. Von Mann und Frau fordert er, sich aus ihrer gegenseitigen Sklaverei zu lösen und einander die Freiheit zu schenken. Freiheit und Liebe fügen sich in Oshos Vision untrennbar zusammen. Doch auch das Alleinsein gehört dazu. Für Osho steht das Alleinsein nicht im Gegensatz zum Geliebtwerden, sondern ist dessen Ergänzung.


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Hannelore Müller
Originaltitel: Love, Freedom & Aloneness
Originalverlag: OSHO Int.
Paperback, Broschur, 352 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-442-21599-7
Erschienen am  01. April 2002
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Liebst du eigentlich wirklich? Über Liebe, Freiheit, Alleinsein von Osho

Von: Giulia von This Mindful Life

03.11.2018

Weiß ich eigentlich was Liebe ist? Hast du dir diese Frage nicht auch schon einmal gestellt? Die Liebe ist ein faszinierendes Ding – im Grunde streben wir doch alle irgendwie danach. Häufig suchen wir sie in anderen. Wir erwarten uns Gegenliebe, Anerkennung und als Resultat davon, ein Stückchen vom großen Glück. Wir wollen dieses große Glück, diese Erfüllung erfahren von der alle sprechen, wenn sie sagen: „Die Liebe hat mein Leben verändert, sie erfüllt mich jeden Tag, wenn ich in die Augen meines Ehemannes/meiner Ehefrau und meiner Kinder blicke. Ich bin so unendlich glücklich!“ Aber ist das wirklich Liebe, die wir da empfinden? Wie können wir so sicher sein, dass dieses Gefühl, das wir empfinden, wirklich Liebe ist? Kann diese Art der Liebe bestehen bleiben? Kann es uns wirklich dauerhaft glücklich machen, wenn wir die Liebe in einem anderen Menschen suchen? Die Antworten auf diese Fragen kennst du sicher bereits – genau wie ich sie schon lange zuvor kannte, ehe mich die Erkenntnis wie ein Schlag traf: Die Quelle der Liebe können wir niemals in einem anderen Menschen verorten. Bevor ich aber meine Gedanken zum wahren Wesen der Liebe mit dir teile, möchte ich dir zu allererst einmal einen beeindruckenden Philosophen vorstellen, der ebenfalls sehr viel über das wahre Wesen der Liebe zu sagen hatte, nämlich Osho. In seinen Büchern, von denen ich dir heute eines vorstellen möchte, wurden seine Lehren über die Liebe und andere Themen aus seinen Vorträgen transkribiert und zusammengefasst. Der Titel des Buches, das ich dir heute vorstellen möchte, lautet „Liebe, Freiheit, Alleinsein“ Osho. In diesem Buch schildert er sein Verständnis von Liebe, Freiheit, Beziehungen und dem Alleinsein in vier Abschnitten. Oshos Ansichten sind radikal, aber einfach. ÜBER LIEBE, FREIHEIT, ALLEINSEIN VON OSHO Der Titel des Buches, das ich dir heute vorstellen möchte, lautet „Liebe, Freiheit, Alleinsein“ Osho schildert sein Verständnis von Liebe, Freiheit, Beziehungen und dem Alleinsein in diesem Buch in vier Abschnitten. Oshos Ansichten sind radikal, aber einfach. Er schafft es, genau die richtigen Fragen zu stellen, indem er so ziemlich all unsere modernen Strukturen, Regeln und Konventionen hinterfragt. Der Leser bleibt zurück mit der Frage, ob er all das, was er im Moment lebt, eigentlich wirklich will. Liebst du wirklich oder jagst du einem Trugbild nach? Weißt du überhaupt was Liebe ist? Kannst du mit dir allein sein, oder suchst du nur nach Ausflüchten? Können wir wirklich nur in einer Beziehung glücklich leben? Bist du wirklich egoistisch oder ist es einfach nur gesunde Selbstliebe? All diese Fragen bleiben am Ende übrig und Osho fordert uns mit seinen Aussagen über unsere Welt geradezu auf, unser eigenes Weltbild neu zu hinterfragen und stattdessen unseren wahren Werten zu folgen. WARUM DU OSHO LESEN SOLLTEST Oshos Ansichten, z.B. über die Liebe, mögen in mancherlei Hinsicht sicherlich sehr radikal sein und uns, wenn wir ihnen Gehör schenken, ganz bestimmt mit dem Drang zur Veränderung zurücklassen. Denn ohne Veränderung in Betracht zu ziehen, kann man Oshos Gedanken nur ablehnen.Wenn wir aber bereit sind, einige Konventionen unserer modernen Welt zu hinterfragen, bin ich überzeugt, dass uns die Gedanken Oshos dabei helfen können, auf die nächste Ebene zu gelangen und unsere Entwicklung voranzubringen. Zumindest haben seine Ansichten mich sehr nachdenklich zurückgelassen und arbeiten auch jetzt immer noch zum Teil in mir. Liebe ist für Osho nichts, was man einfach so in der Beziehung zu jemand anderem findet. Liebe ist die alltägliche Kraft, die in allem wohnt und am Ende in Gott mündet. Für Osho beginnt Liebe mit dem ersten Schritt der Selbstliebe, bevor wir uns nicht selbst lieben, können wir auch niemals einen anderen Menschen wahrhaft lieben, meint Osho. In Oshos Augen ist es ein Ausdruck wahrer Liebe anderen Menschen zu dienen – indem wir das Geschenk, das wir sind, mit der Welt teilen, werden wir zu Dienern der wahren Liebe. Diese wahre Liebe beginnt bei uns Selbst. Osho sagt ganz richtig, dass wir verlernt haben uns selbst zu lieben – im Gegenteil gilt man eher als Narzist, wenn man gerne Zeit mit sich selbst alleine verbringt. Für Osho ist ein Mensch, der sich selbst nicht lieben kann, überhaupt nicht zur Liebe fähig. Viel zu krampfhaft versuchen wir niemals alleine zu sein. Jetzt einmal Hand aufs Herz: Wie viele Menschen kennst du, die lieber mit irgendjemandem eine Beziehung führen, als alleine zu sein? Mir fallen auf Anhieb mindestens fünf Menschen ein. Osho hat erkannt, dass viele Beziehungen nur noch dazu fungieren, sich von dem eigenen Innenleben abzulenken. Wie viele Eltern sehe ich heute mit ihren Kindern im Kinderwagen spazieren gehen – die Kopfhörer auf den Ohren und den Blick starr auf das Smartphone gerichtet. Ist das wirklich Liebe? Osho ist da ganz klar: Nein, das ist keine wahre Liebe, es ist unwirkliche Liebe. Nur wenn wir wieder damit beginnen uns selbst bedingungslos zu lieben, können wir auch wahre Liebe anderen Menschen gegenüber erfahren, so sagt er. Die Liebe zu uns selbst kann zu einer radikalen Transformation werden, die alles verändert. „Liebe, Freiheit, Alleinsein“ ist ein Buch, das dich mit vielen Gedanken zurücklässt. Es ist keine Unterhaltungslektüre, sondern lädt dich vielmehr dazu ein, dein Verhalten und deine Gewohnheiten zu hinterfragen. Selbst wenn dir Oshos Ansichten am Ende viel zu radikal sind, oder du absolut nicht seiner Meinung bist, ist dieses Buch es wert, dass du dich damit auseinandersetzt, denn es kann dir dabei helfen, dir über deine Ansichten zu den elementarsten Werten unserer Gesellschaft bewusst zu werden. Ich persönlich kann dir das Buch nur empfehlen, denn ich finde es sehr wichtig sich immer wieder über die eigenen Gewohnheiten, Werte und Verhaltensweisen bewusst zu werden. Wenn du dir dennoch nicht ganz sicher bist, ob das Buch etwas für dich ist, kannst du in die kostenlose Leseprobe hineinlesen. Dennoch möchte ich dich darum bitten, offen zu bleiben, wenn du das Buch liest und vielleicht auch einmal deine eigenen Ansichten und Glaubenssätze zu hinterfragen. Alles Liebe für Dich, deine Giulia

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Buchtipp – Osho: Liebe, Freiheit, Alleinsein

Von: Bunter Löwe

17.06.2018

Osho ist ein indischer Philosoph und Denker der mit seinen Theorien und Lehren auch viele Jahre nach seinem Tod für Kontroversen sorgt. Seine Bücher sind Transkripte von Audio- und Videoaufnahmen seiner Vorträge. In vier Abschnitten erläutert Osho sein Verständnis von Liebe, Freiheit, Beziehungen und was Meditation mit all dem zu Tun hat. Oshos Gedanken sind fesselnd und lassen dich in jedem Fall nachdenklich zurück. Wer bist du? Was zeichnet dich aus? Liebst du wirklich, oder erfüllst du Erwartungen? Bist du in deiner Beziehung glücklich? Wirklich? Kann Liebe auf eine Person begrenzt sein? Was hat unser Stolz und unser Ego mit Liebe zu tun? Warum hat man manchmal das Gefühl, dass Beziehungen ein Konstrukt sind, aus welchem man manchmal einfach nur ausbrechen möchte? Kannst du mit dir alleine sein? Was bedeutet es eigentlich allein zu sein? Osho stellt so ziemlich jede Konvention in Frage, nach denen wir leben. Priester, Nonnen und Mönche werden genauso zur Disposition gestellt, wie auch die Heirat, die Familie und selbst die Beziehung zu den eigenen Kindern. Wenn wir so leben würden wie Osho es beschreibt, würde es unser ganzes Leben ändern. Heutige Gesellschaftsformen, Rituale und auch Lebensstrukturen würden aufbrechen und einer neuer Form des Zusammenlebens weichen. Der Wandel wäre ähnlich radikal wie es bei der Umsetzung der Gedanken von Thomas Morus und seiner Utopia oder auch Karl Marx Ansichten über den Kommunismus gewesen wäre. Warum empfehle ich Osho – Liebe, Freiheit, Alleinsein? Liebe Freiheit Alleinsein von Osho Mit der Radikalität, mit der Osho über die Liebe, das Leben, Beziehungen und unsere (Un-)Freiheit schreibt, beeindruckt mich. Vieles ist kontrovers und schonungslos formuliert. Doch wenn man sich auf seine Argumente einlässt, sie sacken lässt und ernsthaft über sie nachdenkt, fängt man an, das eigene Leben zu hinterfragen. Leben wir heute so, wie wir es wollen, oder leben wir so, wie es uns von klein auf eingetrichtert wurde? Ein Beispiel: Osho beschreibt Beziehungen oftmals als eine Art Gefängnis. Beide Partner leben zwar freiwillig zusammen, schränken sich aber immer mehr ein, so dass beide nicht mehr vollkommen frei sind. Osho geht sogar so weit, dass er die Erfindung des Ehebetts als eines der größten Verbrechen überhaupt ansieht. Er begründet dies ganz einfach damit, dass wir nicht einmal mehr im Schlaf Alleinsein können. Wir haben komplett verlernt allein zu sein. Unsere Leben richten wir nach unseren Partnern, unserer Familie, unseren Freunden, den Nachbarn aus, ohne dabei auf unsere eigene innere Stimme zu hören. Im Prinzip haben wir verlernt diese innere Stimme überhaupt wahrzunehmen, weil wir es verlernt haben allein (mit uns selbst) zu sein. Osho verdammt Beziehungen nicht automatisch, allerdings sagt er, dass nur die wenigsten Beziehungen wirklich „freie“ Beziehungen sind. Als ich das gelesen habe, habe ich innerlich zunächst widersprochen, musste nach einiger Zeit des Nachdenkens jedoch feststellen, dass die Aussage gar nicht so abwegig ist. Auf wie viele eigene Wünsche oder Träume verzichten wir, um es unseren Partnerinnen und Partnern recht zu machen? Welche Erwartungen haben wir an unsere Partner und wie schränkt das unsere Partner ein? Ist Eifersucht nicht schon eine extreme Art, die Freiheit des anderen zu beschränken? Warum betrügen so viele Menschen ihre Partner? Wie kann es ein Betrug sein, wenn man doch frei ist? Warum sind so viele Menschen unglücklich in ihren Beziehungen? Auch ich befinde mich in einer Beziehung und finde sie großartig. Nach der Osho-Lektüre habe ich mich aber schon gefragt, wie frei ich und auch meine Partnerin tatsächlich sind. Haben wir den Mut, eigene Träume zu leben und schaffen wir es uns gegenseitig auch den dafür nötigen Freiraum zu geben? Wie wirkt sich die Arbeit, die Familie und die eigene Lebensplanung auf die Beziehung aus? All diese und noch viel mehr Fragen habe ich mir nach der Lektüre gestellt und werde sie mir vermutlich noch sehr lange stellen. In jedem Fall nehme ich die Beziehung nicht als gegeben an. Eine Beziehung zu einem anderen Menschen ist genauso harte Arbeit, wie die Beziehung zum eigenen Ich. Wir müssen uns konsequent und immer und immer fragen, ob wir nach wie vor glücklich sind: mit der Art wie wir leben, mit dem was wir tun, mit wem wir unsere Zeit verbringen. Nur wer Fragen hat, wird auch nach Antworten und nach Lösungen suchen. Das ist auch nicht schnell mal eben am Wochenende gemacht, sondern ist eine Lebensaufgabe. Liebe, Freiheit, Alleinsein ist kein Roman. Man liest keine 30 Seiten, klappt das Buch zu und denkt nicht weiter drüber nach. Es ist ein Buch, das zum Nachdenken und Hinterfragen einlädt oder vielmehr dazu aufruft. Auch wenn du am Ende zum Fazit kommst, dass du nicht mit Osho übereinstimmst, ist die Lektüre trotz allem empfehlenswert. Vielleicht auch nur, weil Osho so direkt, so radikal unsere Art zu Leben in Frage stellt und dabei so ziemlich jede Konvention in Frage stellt, nach der wir bewusst und unbewusst leben. Wer sollte es lesen? Bei diesem Buch fällt es mir schwer, einen bestimmten Lesekreis festzulegen. Ich versuche es einfach mal. Aufgrund der Thematik des Buches, ist es für jeden empfehlenswert. Jeder von uns, ob wir wollen oder nicht, kommt mit Fragen rund um Beziehung, Liebe, Einsamkeit und Sexualität in Berührung. Eigentlich dreht sich unser gesamtes Leben um diese Themen. Wer sind wir ohne Liebe? Was ist die Liebe? Mit wem gehe ich warum eine Beziehung ein und wann ist eine Beziehung glücklich? Was bedeutet Freiheit vor dem Hintergrund einer Beziehung? In erster Linie empfehle ich das Buch also all denen, die ein wirkliches Interesse haben, ihre bisherigen Annahmen und Meinungen selbstkritisch zu hinterfragen und offen sind für fundamental andere Glaubens- bzw. Gedankenmuster. Ich empfehle es allen, die neugierig sind und an sich (ja vor allem an sich selbst) arbeiten möchten. Grundsätzlich empfehle ich es aber allen, da das kritische Hinterfragen des eigenen Ichs niemals schaden kann.

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Vita

Osho

Osho wurde 1931 in Indien geboren. Bevor er als spiritueller Lehrer hervortrat, war er Philosophieprofessor an der Universität von Jabalpur. Seit den sechziger Jahren lehrte er spezielle Meditationstechniken, die insbesondere westliche Sucher in zunehmendem Maße zu ihm führten. 1974 gründete er in Poona ein Zentrum für Meditation und Selbsterfahrung. Von 1981 bis 1987 lehrte er in Oregon, USA. Er starb 1990. Die Londoner Sunday Times zählt Osho zu den "1000 Gestaltern des 20. Jahrhunderts", und der indische Sunday Mid-Day reihte ihn unter die zehn Menschen, die das Schicksal Indiens in neue Bahnen gelenkt haben - zusammen mit Gandhi, Nehru und Buddha.

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Hannelore Müller

Hannelore Müller, die Herausgeberin, ist Übersetzerin und seit vielen Jahren Sannyasin (Schülerin von Osho). Sie hat für Heyne bereits "Das Buch der Frauen", "Das Buch der Kinder" und "Das Buch der Männer" zusammengestellt.

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