VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • twitter
  • add this

Mein Leben

Kundenrezensionen (1)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 14,99 [D] inkl. MwSt.
€ 15,50 [A] | CHF 20,50*
(* empf. VK-Preis)

Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-55186-8

Erschienen: 09.01.2012
Dieser Titel ist lieferbar.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Links

  • Service

  • Biblio

Ein epochales Buch

»Du fährst, mein Sohn, in das Land der Kultur«, gibt seine Lehrerin dem kaum neun Jahre alten Marcel auf den Weg, als er seine polnische Heimat verlässt, um nach Berlin zu gehen. Doch dieses Land ist auch eines der Barbarei und Dunkelheit. Auf die Schulzeit im »Dritten Reich« folgen 1938 die Deportation nach Polen und das demütigende Leben im Warschauer Getto. 1958 kehrte Reich-Ranicki nach Deutschland zurück und seine beispiellose Karriere als Kritiker begann.

"Lebenslanges Verarbeiten" - Deutschlandfunk-Magazin Andruck

Marcel Reich-Ranickis Rede zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus Zum Text mit Video der Gedenkstunde

Marcel Reich-Ranicki (Autor)

Marcel Reich-Ranicki, Professor, Dr. h.c. mult., wurde 1920 in Wloclawek an der Weichsel geboren und wuchs in Berlin auf. Von 1960 bis 1973 war er ständiger Literaturkritiker der »Zeit« und leitete von 1973 bis 1988 die Redaktion für Literatur und literarisches Leben der »FAZ«. Reich-Ranicki lehrte ab 1968 an amerikanischen, schwedischen und deutschen Universitäten. Von 1988 bis 2001 leitete er das »Literarische Quartett«. Er erhielt die Ehrendoktorwürde zahlreicher Universitäten und bekam 2002 den Goethepreis der Stadt Frankfurt. 2008 bekam Reich-Ranicki den Henri-Nannen-Preis für sein journalistisches Lebenswerk. Marcel Reich-Ranicki verstarb 2013 in Frankfurt am Main.

»Mein Leben« wurde 2008 von Dror Zahavi mit Matthias Schweighöfer in der Hauptrolle verfilmt.

Originaltitel: Mein Leben
Originalverlag: DVA

Paperback, Klappenbroschur, 576 Seiten, 12,5 x 20,0 cm

ISBN: 978-3-570-55186-8

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Pantheon

Erschienen: 09.01.2012

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Keine 100%

Von: Susanne Ullrich Datum: 09.05.2016

https://wortgestalten.wordpress.com/

So als Nicht-Journalist und vergleichsweise leistungsschwaches Glühwürmchen(chenchen) der Buchbloggerwelt traue ich mich ja irgendwie so gar nicht richtig an die Autobiografie des scheinbar allmächtigen deutschen Literaturkritikers Marcel Reich-Ranicki heran. „Welches Recht habe ich, diesen großen Mann zu kritisieren?“ frage ich mich. Das einer unbedarften Leserin, sage ich einfach mal.
Dass das Leben dieses so polarisierenden Mannes ein ereignisreiches, dramatisches, tragisches und auch so erfolgreiches war, ist unbestritten. Ob er hingegen auch glücklich war, dass konnte ich der Autobiografie nicht entnehmen.
Selbstverständlich hat man auf jeder Seite die allgegenwärtige Liebe zur (deutschen) Literatur gespürt. Und auch die durchaus zahlreichen Erfolge haben ihren Platz. All die vielen Begegnungen mit (mehr oder weniger) bekannten Autoren, Schauspielern, Musikern, Künstlern aller Art zeigen die Begeisterung, mit der Reich-Ranicki bei der Sache war. Indes ist überall auch spürbar, dass er in gewisser Weise immer außen vor blieb und eben nicht 100% dazu gehörte. Sei das bei der Gruppe 47 oder bei der „Zeit“.
So ähnlich ist auch mein Eindruck von der Autobiografie: Marcel Reich-Ranicki ist nicht zu 100% drin. Natürlich schreibt er über seine Leidenschaft, seine Liebe, seine Erlebnisse, seinen Werdegang. Bei all den kleinen und großen Episoden hatte ich aber das Gefühl, der Autor bleibt außen vor. Das finde ich sehr schade.
Immer wieder zwischendrin fand ich das Buch auch etwas schwer zu lesen. Gerade in den Abschnitten in denen er immer wieder mit Autoren-Namen regelrecht um sich wirft. Wen er wann wo getroffen hat, wer in seiner Radio- und/oder Fernsehsendung zu Gast war, wer in welcher Zeitung rezensiert wurde. Das ist auf Dauer mühselig. Weniger wäre hier vielleicht mehr gewesen.
Ich finde das Buch dennoch lesenswert, weil es Leidenschaft vermittelt, Leidenschaft für Literatur. Und weil es damit auch neugierig auf mehr macht.

Voransicht

  • Weitere Bücher des Autors