Mein Sommer auf dem Mond

Ab 14 Jahren
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Manchmal muss man einmal zum Mond reisen und wieder zurück, um zu erfahren, wohin man wirklich gehört

Cooler Sportler, niedliche Träumerin, lässiger Underdog und freche Sprücheklopferin – alles nur Fassade ...

… und die müssen Fritzi, Bastian, Tim und Sarah aufgeben, als sie mit ihren tiefsten Geheimnissen im Therapiezentrum auf Rügen landen. Einen lebensverändernden Sommer lang werden die vier vom Schicksal zusammengewürfelt und ordentlich durchgeschüttelt. Dabei wachsen sie über sich hinaus, finden ihr wahres Selbst, großen Mut und entdecken die erste wahre Liebe ...

»Ich hatte trotz dieser eher schweren Thematik sehr sehr viel Spaß beim Lesen. Fazit: Daumen hoch!«

WDR 1 Live (12. März 2018)

ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 400 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-570-31198-1
Erschienen am  12. März 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Packend, berührend und Mut machend ...

Von: Sharon Baker

06.04.2019

Fritzi kommt an der Ostsee an und kann es immer noch nicht fassen, dass sie wirklich hier ist, im Therapiezentrum auf Rügen, für psychische Probleme bei Jugendlichen. Hier soll sie nun ihre Panikattacken überwinden lernen und es am besten wie einen Urlaub empfinden. Super Idee, und es kommt noch besser, plötzlich gehört sie zur Gruppe der Astronauten und steht dem lässigen Bastian, dem coolen Tim und der verträumten Sarah gegenüber. Ganz klar möchte keiner über seine Probleme sprechen, schon gar nicht hinter seine Fassade gucken lassen und trotzdem sollen sie als Team zusammenarbeiten. Fritzi bezweifelt sehr, dass das überhaupt funktionieren kann, aber es gibt keine Ausflüchte mehr, alle werden immer wieder zusammengeführt und bekommen eine Aufgabe. Diese wird sie überfordern, durchschütteln, aber auch jedem näherkommen und somit müssen sie sich ihren Ängsten stellen, können Mut aus der Gruppe schöpfen, über sich hinauswachsen und wer weiß, was in diesem Sommer noch alles passiert. Welche Krankheit verbirgt jeder vor dem anderen? Gibt es eine Therapie dafür? Und können diese Freaks wirklich Freunde werden? Für Fritzi beginnt nun ein großes Abenteuer ... Adriana Popescu die Autorin mit den locker leichten Geschichten, die mit viel Witz, mega Filmwissen und tollen Figuren überzeugen kann, hat nun ernstere Töne angeschlagen. Sich Problemen der heutigen Gesellschaft gewidmet, die sich zu gern, verstecken, unter dem Teppich kehren lassen, oder gar keine Erwähnung finden. Dabei sind sie überall zu finden, umzingeln unsere Umgebung und doch muss man ganz genau hinschauen, um sie zu verstehen. Diese Autorin hat genau hingeschaut und erzählt eine Geschichte, die zeitlos und mega wichtig ist und wie sie mir gefallen hat, könnt ihr schon an den einleitenden Worten erahnen, nämlich gigantisch gut. Mehr nun hier. Die Geschichte wird trotz der vier Personen, nur aus Fritzi und Bastis Schicht erzählt. Fritzi reißt gern freche Sprüche, sie ist richtig gut darin schnell zu kontern und andere mundtot zu machen, aber dahinter steckt einfach eine große Angst, eine Panikattacke zu bekommen. Sie leidet unsagbar unter der Scheidung ihrer Eltern, sie koppelt sich immer mehr von ihrer besten Freundin ab und hat einfach keine Kraft mehr zu agieren. Tja, und jetzt ist sie auf Rücken, den Ort, den sie mit ihrer Freundin bereisen wollte und nun aus ganz anderen Gründen hier ist. Nun muss sie sich fremden Menschen öffnen, aber wer erzählt schon gern von seinen eigenen Schwächen. Aber die Neugier wächst auch, was die anderen in der Gruppe so haben. Immerhin ist Tim, der überaus coole Sportler, der Star im Fußballteam und mit hübscher Freundin, ständig wütend. Sarah extrem schüchtern und sie macht sich so klein, als ob sie verschwinden möchte und da ist auch noch Basti und für ihn, könnte Fritzis Herz schneller schlagen. Basti lässt ganz anders in seinen Kopf schauen und seine Geschichte ist extrem heikel und ernst. Er hat einen Bösewicht im Kopf, der ihn zur dunklen Seite ziehen möchte und der ständig bekämpft werden will. Das kostet Basti ohne Ende Kraft, aber dann kommt Fritzi und ein Grund, endlich über seine Ziele im Leben nachzudenken. Was genau Basti, oder die anderen mit sich rumtragen verrate ich nicht, das müsst ihr bitte selber rausfinden. So steht am Anfang natürlich jeder jedem skeptisch gegenüber, man möchte gar nix mit dem anderen zutun haben, denn der Gedanke, dass alle Freaks sind, wird uns ja bei jeder gesellschaftlichen Gelegenheit suggeriert. Psychische Erkrankungen sind keine Krankheiten, das bildet sich nur jeder ein, dieses Trugbild trägt unsere Gesellschaft gern nach außen und deshalb sind solche Geschichten umso wichtiger. Diese Vier sind nur ein kleiner Einblick aus dem weiten Specktrum der psychischen Erkrankungen, die gleiche Krankheit kann bei jedem anders Verlaufen, aber es ist unglaublich gut eingefangen. Diese Geschichte soll Mut machen, sie soll zeigen, dass man was tun kann und das man nicht allein ist. Allein dafür müsste diese Geschichte noch von ganz vielen gelesen werden, denn Verstehen ist der erste Schritt zur Hilfe. Ich bin ziemlich begeistert von der Art, wie Adriana Popescu das Thema anpackt, wie immer schlägt sie einen lockeren Ton an, der einem zum Lachen bringt, aber dabei verliert die Autorin nie die Ernsthaftigkeit aus den Augen. Obwohl man bei vielem Schmunzeln muss, geht die Geschichte unter die Haut, sie berührt, sie rüttelt an einem und man wächst, mit den vieren zusammen. Am Anfang rätselt man über die verschiedenen Krankheitsbilder mit, aber schnell wird für den ungeübten klar, wo das Problem besteht und was dahinter steckt. Aber nicht nur die Suche, nach dem erkennen, hält einen auf Trapp, nein unsere Vier, müssen sich kennenlernen, vertrauen und zusammenhalten. Das ist toll eingebunden, und obwohl, dieser Stoff so schwer ist und wir hier von einem Therapiezentrum sprechen, möchte man dabei sein, dazugehören und mithelfen, das Leben neu zu gestalten. Allein, das die Autorin einen dieses Gefühl weckt, ist schon ziemlich großartig. Mein Sommer auf dem Mond ist packend, berührend und absolut wichtig. Für die Autorin eine Hommage an den Film „The Breakfast Club“ zeitlos, immer noch mega aktuell und auf dem Punkt. Diese Geschichte ist genauso, ein Underdog-Hit mit mega Aussage und Qualität. Unbedingt lesen.

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~ Aufreibend - Ernst - Mitfühlend ~

Von: Sasijas Tardis

27.10.2018

~ Schreibstil ~ Schöner, leichtzulesender Schreibstil. Perfekt für ein Jugendbuch und dennoch werden sich Erwachsene keineswegs langweilen. Die Romantik darin, können wir in jedem Satz herauslesen und lassen uns viel über das Geschriebene nachdenken. Die Kapitel sind schön kurz und bündig. Genau die richtige Länge. Dazu erzählen uns Franzi und Basti, die Protagonisten, in der Ich-Perspektive ihre Geschichte von Angst, Verlust, Glück und erneutem Verlieben. ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ~ Zitat ~ Kopf und Herz, dass merke ich immer häufiger, müssen sich nicht einig sein. Man muss aber zur richtigen Zeit entscheiden, auf was man hören soll. ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ~ Die Geschichte ~ Franziska, die nur Fritzi genannt werden möchte, wird von ihren Eltern in eine Therapie-Einrichtung für psychisch Kranke eingewiesen. Alles nur zu ihrem Wohl. Fritzi ist da natürlich anderer Meinung. Wie soll ein andere Ort ihre Ängste nehmen? Wie sollen Gespräche mit Sozialarbeiter die übermannenden Panikattacken verjagen. Hier auf Rügen dreht sie doch erst Recht durch! Doch Fritzi muss, ob sie will oder nicht. Das ist aber nicht das Schlimmste. Bastian, ein Insasse genau wie sie, scheint ihre ganze Welt auf den Kopf zu stellen. Ob im negativen oder im positiven Sinne. Egal was er treibt, er bringt alles, vor allem Fritzi, gehörig durcheinander. ~ Meine Meinung ~ "Muss man nicht einfach zugreifen, wenn es sich richtig anfühlt?" So ging es mir bei diesem Buch, als ich es in der Hand hatte. Ich habe zugegriffen und wurde nicht enttäuscht. ;) Ach, einfach nur bezaubernd. :) Ein typischer Adriana Popescu Roman. Nie und nimmer dürfen nerdige Anspielungen in ihren Geschichten fehlen. Es wäre sonst kein Popescu. :) "Mein Sommer auf dem Mond" strotzt gerade zu davon. Herrlich. Zu Beginn hatte ich das Gefühl, dass es zu extrem wirkt. Aber Nein! Es hat perfekt gepasst, war letztendlich nicht übertrieben, und hat mir super gefallen. Dieses Buch habe ich eine längere Zeit mit mir herumgetragen. In einer Zeit, in der ich nur selten zum lesen gekommen bin. Jedesmal, wenn ich nach ein paar Tage Pause erneut reingelesen habe, war ich sofort wieder im Geschehen und mit den authentischen Charakteren voll dabei. Die beiden Protagonisten, die uns ihre Geschichte in der Ich-Perspektive erzählen, wachsen einem sofort ans Herz. * Ich habe mitgefiebert. * Hatte Angst. * Wünschte mir ihre Träume. * Und konnte das Gefühl des Heilens durchweg mitempfinden und realistisch nachvollziehen. Die Kapitel von Basti haben mir besonders gut gefallen. Seine Gedankengänge und intimen Gefühle haben mich sehr mitgenommen. Bastian hatte mich von Beginn an eingefangen und bis zum Schluss festgehalten. Er hat mich mit seiner Stärke und seinem Mitgefühl voll und ganz überzeugt. Ich hab ihm das einfach so abgekauft. Bastian ist echt! Diese Geschichte erzählt wohl die emotionalste Seite der Autorin. Einiges von diesen Erzählungen der Angstzustände war/ist auf wahrer Begebenheit. Persönlicher geht nur noch eine Biographie. Wahrscheinlich sind gerade wegen diesem Aspekt die Charaktere so authentisch und echt. Persönlichkeiten, die mit den gleichen Dämonen zu kämpfen haben, können und werden sich mit Sicherheit, mit den Protagonisten in dieser Geschichte automatisch identifizieren. Vielleicht lehne ich mich nun zu weit aus dem Fenster, wenn ich es wage zu behaupten, dass diese Geschichte Mut schenken und helfen kann. Ich lege es jedem ans Herz, der dieses Buch lesen möchte, dass er bei dieser Geschichte aufmerksam auf den Kontext dem Ganzen achten soll. Ich glaube nämlich sehr wohl, dass man aus "Mein Sommer auf dem Mond" einiges mitnehmen und lernen kann. Es wagen umzusetzen, muss ein jeder selbst. Genauso wie die Protagonisten in dieser herzerwärmenden und realistischen Erzählung. ~ Fazit ~ Wir bekommen eine Geschichte von vier Jugendlichen, die sich als Fremde kennenlernen und sich zu gerne aus dem Weg gehen würden. Erleben, wie sie als Gruppe zusammenwachsen und sich neu entdecken. Wie sie Höhen und Tiefen gemeinsam bewältigen, und am Ende dennoch jeder selbst seinen eigenen Weg bestreiten muss. ABER nicht mehr alleine. Die Fremden die man nicht leiden konnte... werden zu Freunde fürs Leben. Lerne unbedingt die Astronauten kennen!

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Vita

Adriana Popescu, 1980 in München geboren, arbeitete als Drehbuchautorin fürs Fernsehen, bevor sie für verschiedene Zeitungen, Zeitschriften und City-Blogs schrieb. 2012 gelang ihr mit »Versehentlich verliebt« der Auftakt einer Reihe von Überraschungserfolgen. Mittlerweile harrt eine große Fangemeinde ihren nächsten Veröffentlichungen entgegen, die in mehreren großen Publikumsverlagen erscheinen. Mit »Mein Sommer auf dem Mond« legt sie nun ihren - wohl persönlichsten - dritten Jugendroman vor.

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Events

09. Nov. 2019 10. Nov. 2019

Adriana Popescu zu Gast auf der lit.Love 2019

München | Lesungen
Adriana Popescu
Morgen irgendwo am Meer

Pressestimmen

»Willkommen auf deiner persönlichen Reise, die dich in ungeahnte Höhen katapultieren wird.«

Bravo Girl! (22. März 2018)

»Ein mitreißender Jugendroman über gut gehütete Geheimnisse und große Gefühle.«

Buchjournal (01. März 2018)

»Sternhageltoll! Ein Roman, der Mut macht, so zu sein, wie man ist, sich selbst zu akzeptieren und das Leben anzunehmen.«

Eselsohr (01. Mai 2018)

»Gefühlskino der berauschend-schönsten Sorte!«

»Ich könnte den ganzen Tag schwärmen von diesem Buch!«

»Ein tolles Jugendbuch über das Perfekt im Unperfekten.«

»Adriana Popescu ist eine wahrlich großartige Geschichtenerzählerin.«

»Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Liebe, Mut und Vertrauen sowie der Reise zu sich selbst.«

»Eine sehr schöne und wunderbar geschriebene Geschichte, die viel mehr Tiefe und Bedeutung hat, als man es anfangs vermutet.«

https://www.lizzynet.de/wws/50666020.php (22. Mai 2018)

»Ein Buch das zu Tränen rührt.«

Kinder- und Jugendmedien Aargau (24. April 2018)

»Ganz viele Emotionen – wirklich ein Traum.«

»Eine Geschichte, die Mut macht, tief berührt und dem Leser nach Beenden immer noch durch den Kopf geht.«

»Eine rundum gelungene Geschichte um vier Jugendliche mit psychischen Problemen, die vom Zufall oder vielleicht auch Schicksal zusammengewürfelt werden. Unterhaltsam und Witzig!«

»[Das Buch] besticht mit tollen Figuren und einer Geschichte, die mit jedem Wort zum Umdenken anregt und nicht nur die schönen Seiten des Lebens beleuchtet.«

Weitere Bücher der Autorin