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Meine Geschichte der deutschen Literatur Vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-55312-1

Erschienen: 14.11.2016
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Marcel Reich-Ranicki über die ihm wichtigsten Werke der deutschen Literatur

Zeit seines Lebens trat Marcel Reich-Ranicki unermüdlich für die Literatur ein und scheute sich dabei nie, eine ganz eigenwillige Auswahl der bedeutendsten Autoren und ihrer Werke zu treffen. Denn »der Verzicht auf einen Kanon«, so seine Überzeugung, »würde den Rückfall in die Barbarei bedeuten«. Hier erscheint nun eine umfassende Sammlung der wichtigsten und besten Essays dieses leidenschaftlichen Kritikers.

"Sammelband aus dem Nachlass von Reich-Ranicki" - spiegel.de

Marcel Reich-Ranickis Rede zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus Zum Text mit Video der Gedenkstunde

Thomas Anz (Herausgeber)

Thomas Anz, Jahrgang 1948, ist Professor für Neuere Deutsche Literatur in Marburg und verfasste neben wissenschaftlichen Arbeiten zahlreiche Literaturkritiken und Essays für Zeitung und Rundfunk. Seit 1999 ist er Herausgeber der ersten Zeitschrift für Literaturkritik im Internet. Er veröffentlichte u.a. „Franz Kafka“ (1989), „Literatur und Lust“ (1998), „Literatur des Expressionismus“ (2002), „Handbuch Literaturwissenschaft“ (2007) sowie „Marcel Reich-Ranicki“ (2004). 2010 gründete er die „Arbeitsstelle Marcel Reich-Ranicki für Literaturkritik in Deutschland“ an der Universität Marburg.


Marcel Reich-Ranicki (Autor)

Marcel Reich-Ranicki, Professor, Dr. h.c. mult., wurde 1920 in Wloclawek an der Weichsel geboren und wuchs in Berlin auf. Von 1960 bis 1973 war er ständiger Literaturkritiker der »Zeit« und leitete von 1973 bis 1988 die Redaktion für Literatur und literarisches Leben der »FAZ«. Er verstarb 2013 in Frankfurt am Main.

Originaltitel: Meine Geschichte der deutschen Literatur
Originalverlag: DVA

Paperback, Klappenbroschur, 576 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
mit Abbildungen

ISBN: 978-3-570-55312-1

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Pantheon

Erschienen: 14.11.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

„In Dankbarkeit und in Bewunderung“

Von: Susanne Ullrich Datum: 09.05.2016

https://wortgestalten.wordpress.com/

Um es mal mit den Worten des großen Literaturkritikers selbst zu sagen: "Nein, ich liebe ihn nicht", diesen Marcel Reich-Ranicki. Dies sagte er dereinst über Friedrich Hölderlin. Und dennoch hat er sich auch vor Hölderlins „Dichtung in Dankbarkeit und in Bewunderung“ verneigt. So ähnlich mache ich das auch.
Das Buch und damit Marcel Reich-Ranicki beeindruckt mit dem umfassenden Wissen um die deutsche Literatur. Der geneigte Leser kann so schrecklich viel lernen! Es macht neugierig und wissbegierig auf all die Dichter, die da porträtiert und erwähnt werden. Und unabhängig davon wie kritisch sich Reich-Ranicki zum betreffenden Dichter oder dessen Werk äußert, es ist auf jeder Seite diese unbedingte Leidenschaft, diese große Liebe zum geschriebenen Wort zu spüren. Sie springt einen förmlich von den Seiten entgegen. Eigentlich ist es also eine riesengroße Liebesgeschichte der deutschen Literatur.
Es ist beileibe kein einfaches Buch, keine leichte Kost. Es braucht Interesse und Konzentration, um es zu lesen. Aber das Schöne ist, man muss es nicht in einem Rutsch lesen. Dank der Aufteilung der zumeist nicht allzu langen und in sich abgeschlossenen Texte kann man das Buch auch gut mal beiseitelegen und nach einigen Tagen wieder danach greifen. Ohne Angst zu haben, man hätte den Faden verloren.

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