Meine Suche nach dem Nichts

Wie ich tausend Kilometer auf dem japanischen Jakobsweg lief und was ich dabei fand

(9)
Paperback
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Nach einer längeren Krankheit lässt die junge Journalistin Lena Schnabl ihr altes Leben hinter sich und macht sich auf den Weg ins japanische Hinterland, um dort einmal im Kreis zu laufen. Im Gepäck das Versprechen, die Leere und damit das höchste Glück zu finden. Auf Shikoku, dieser entrückten Insel abseits der Megastädte und Shinkansen-Trassen, verläuft der japanische Jakobsweg, der älteste Pilgerpfad der Welt: ein Auf und ab von 1.300 Kilometern und 88 Tempeln. Die Pilgerin wird über Berge klettern und an der Küste entlanglaufen, ihre Lehrmeister in Sachen Nirwana werden Mönche, Einheimische und andere Pilger sein, denen sie auf ihrer Reise begegnet. Wird es Lena gelingen, das glücksbringende Nichts zu finden?

»Seit mehr als tausend Jahren pilgern Menschen über die schöne, wilde Insel Shikoku. Die 1.300 Kilometer lange Tour ist der älteste Backpackerpfad der Welt.«

Spiegel Online

ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 416 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
farbiger Bildteil
ISBN: 978-3-442-15980-2
Erschienen am  20. Mai 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Meine Suche nach dem Nichts - Ein tolles Buch

Von: my_world_of_pages

11.11.2019

Habt ihr schon einmal vom japanischen Jacobsweg gehört? Diesen ist Lena Schnabl gegangen und hat darüber ein Buch geschrieben. Nach einer längeren Krankheit macht sie sich auf den Weg um auf der japanischen Insel Shikoku 1300 km im Kreis zu laufen und ihr Leben neu zu ordnen. Shikoku ist ganz anders als die Megastädte Tokio oder Osaka, aber wie gemacht für seine 88 heiligen Orte und den ältesten Pilgerweg der Welt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich weiß nicht viel über Japan, daher finde ich es interessant, was man so alles in dem Buch über die Kultur und die Eigenheiten des Landes erfährt. Manches mag für unsereins sehr skurril klingen, anderes wiederum sehr lustig. Auf ihrer Reise begegnet Lena vielen hilfsbereiten Menschen, die ohne Gegenleistung Essen und Schlafmöglichkeiten anbieten und gute Tipps für den Weg auf Lager haben. Der Schreibstil war für mich recht flüssig und wirklich gut zu lesen. Mir hat es gefallen. Das Einzige was ich vermisst habe, neben der vermehrten Beschreibung von körperlichen Zuständen - wie immer wiederkehrende Blasen an den Füßen - war Lenas seelischer Zustand. Bzw. was der Weg mit ihrem Inneren macht. Hier hätte ich mir irgendwie mehr „Erkenntnisse“ gewünscht. Dinge die sie in Zukunft anders handhaben oder ändern möchte. Dennoch hab ich mich gut in dem Buch verlieren können und gebe ihm gute 4/5 Sternen.

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Ihre Begegnungen mit den Menschen auf ihrer Reise sind eindrucksvoll, manchmal traurig und an anderer Stelle musste ich wiederum laut lachen....

Von: Ricarda Ohligschläger

21.10.2019

Der Jakobsweg ist für mich persönlich ein ganz faszinierendes Thema, da ich ebenfalls gerne wandere und meine Grenzen austeste. Meine längste Strecke liegt jedoch weit entfernt von einem Jakobsweg, aber ich finde es unglaublich motivierend und inspirierend welche Erfahrungen Menschen machen, die ihn gehen: Pilger! Lena Schnabl ist so eine Pilgerin, die nach einer längeren Krankheit beschließt ganze 1300 Kilometern den japanischen Jakobsweg zu gehen. Abseits von großen Städten und Menschenmassen verläuft dieser Pfad auf der Insel Shikoku und beinhaltet 88 Tempel, die zum Innehalten, Ruhe tanken und natürlich ausruhen einladen. Lena betritt sie alle und damit auch ein bisschen sich selbst. Sie läuft über Berge, klettert über matschige Pfade und stellt sich spontan unter riesige Wasserfälle. Aber sie flucht, weint und hadert auch. Doch selbst ihre schmerzenden Blasen können sie nicht davon abhalten sich wieder zu finden. Lena Schnabl hat mich mit ihrem Sachbuch „Meine Suche nach dem Nichts“ sehr gut unterhalten auf ihrer Reise und ich habe viel über Japan und die Kultur kennengelernt. Sie berichtet verständlich über Rituale, japanische Eigenheiten und Zeremonien. Ihre Begegnungen mit den Menschen auf ihrer Reise sind eindrucksvoll, manchmal traurig und an anderer Stelle musste ich wiederum laut lachen. Ich hätte auch sehr gerne gewusst, was aus R. geworden ist, den sie mit so viel Empathie beschrieben hat, dass man ihn einfach mögen muss. Wer sich diesen Roman vorstellt wie den Erfahrungsbericht von Hape Kerkeling in „Ich bin dann mal weg„, den muss ich enttäuschen, denn die Journalistin hat einen ganz anderen Schreibstil. Aber die beiden Wege unterscheiden sich meines Wissens nach dieser Lektüre so sehr, dass man sie gar nicht vergleichen kann. Das begeistert mich total, denn wenn ich persönlich an den Jakobsweg denke, dann immer nur an die raue und schöne Landschaft in Richtung Santiago de Compostela. Schnabl zeigt, dass es auch anders geht und am beeindruckendsten war für mich dabei, dass dieser Unterschied bereits beim Outfit beginnt. Was Lena Schnabl auf ihrem Weg gefunden hat, habe ich leider nicht herauslesen können und persönlich war mir der Schluss etwas zu komprimiert. Ich hatte den Eindruck, dass ihr entweder die Zeit fehlte das Buch fertigzustellen oder ihr fiel partout nichts mehr ein. Daher vergebe ich nur 4 Sterne von 5.

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Vita

Lena Schnabl ist freie Journalistin in Deutschland, Japan und der Welt. Sie fühlt sich in Megastädten wie Tokyo und São Paulo zu Hause, besitzt keinen Regenschirm und schreibt über Menschen, die durchfallen, durchkommen und durchknallen: Ein Mann, der 48 Jahre lang unschuldig im Todestrakt sitzt und dann frei kommt. Lastwagenfahrer, die im verstrahlten Fukushima gegen Atomkraft demonstrieren. Berliner Wrestler, die einander für Geld, Ruhm und das eigene Ego verdreschen. Sie studierte Japanologie, Sinologie und Politik in München und Sapporo und besuchte die Zeitenspiegel-Reportageschule. Ihre Reportagen erscheinen unter anderem bei Neon, Spiegel, Süddeutsche Zeitung, brand eins, das Magazin.

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Events

19. Feb. 2020

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19:00 Uhr | Winnenden | Lesungen
Lena Schnabl
Meine Suche nach dem Nichts

Pressestimmen

»Ein Fußmarsch direkt ins Nichts war genau das, was ich nach einer längeren Krankheit brauchte. Also lief ich in Japan 1.300 Kilometer im Kreis, um die Leere und das höchste Glück zu finden ...«

Lena Schnabl

»Tolle Lektüre für alle Wander-Fans, Abenteurer und (Nicht-)Suchende!«

femtastics (24. April 2019)

"A great read for all hiking enthusiasts, adventurers, and (non-)seekers!"

femtastics

»Dieses Buch ist ein Erlebnisbericht, der die Leser mitnimmt auf den Weg und bis hinein in die Gedankenwelt der Autorin. Einfach mitreißend geschrieben!«

Neue Westfälische (13. Juli 2019)

»Aufregend!«

IN - Leute, Lifestyle, Leben (18. Juli 2019)

"This book is an experience report taking the readers along on a journey and inside the thoughts of the author. Just grippingly written."

Neue Westfälische

"Exciting!"

IN – Leute Lifestyle Leben

"It inspires to discover the country."

BLV Wochenzeitung

"[Schnabl] tells captivatingly of her hiking tours over mountains, alongside coastlines, and through the world of monks so strange to her."

Brigitte Woman

"Enlightening!"

tina gesund & fit

"Just like Hape Kerkeling's bestselling book I’ll be off, then this entertaining book opens up the eyes for new perspectives. Simply wonderful!"

Freizeitmagazin Leo

»Erleuchtend!«

tina GESUND & Fit (02. August 2019)

»Mitreißend.«

Brigitte Woman (03. September 2019)

»In einem lockeren und amüsanten Schreibstil bringt Lena Schnabl dem Leser Japan näher.«

Märkischer Sonntag (27. Juli 2019)

»Was als ungewisses Abenteuer beginnt, wird zu einer inspirierenden Reise zu einem neuen Ich.«

Wander Magazin (11. September 2019)

»Einfach schön!«

Leo, Ausgabe B südliche Vorderpfalz (22. August 2019)

»Aufregend!«

IN München (01. Juli 2019)