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Metro 2033 Roman

Metro-Romane (1)

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-53298-4

Erschienen: 03.11.2008
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Moskau liegt in Schutt und Asche

Es ist das Jahr 2033. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Moskau ist eine Geisterstadt, bevölkert von Mutanten und Ungeheuern. Die wenigen verbliebenen Menschen haben sich in das weit verzweigte U-Bahn-Netz der Hauptstadt zurückgezogen und dort die skurrilsten Gesellschaftsformen entwickelt. Sie leben unter ständiger Bedrohung der monströsen Wesen, die versuchen, von oben in die Metro einzudringen ... Dies ist die Geschichte des jungen Artjom, der sich auf eine abenteuerliche Reise durch die U-Bahn-Tunnel macht, auf der Suche nach einem geheimnisvollen Objekt, das die Menschheit vor der endgültigen Vernichtung bewahren soll.

"Eine großartige Kombination aus spannender Story und phantastischem Handlungsort - Dmitry Glukhovsky macht aus der Moskauer Metro eine mehr als atemberaubende Welt. Das Buch des Jahres!"

Moscow Times

DMITRY GLUKHOVKYS METRO 2033-UNIVERSUM

Metro-Romane

Metro 2033-Universum

Einzelromane

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Dmitry Glukhovsky (Autor)

Dmitry Glukhovsky, geboren 1979, hat internationale Beziehungen in Jerusalem studiert und arbeitete als Journalist unter anderem für Russia Today, Deutsche Welle und Sky News. Mit seinem Debütroman „Metro 2033“ landete er auf Anhieb einen Bestseller. Glukhovsky lebt und arbeitet in Moskau.

"Eine großartige Kombination aus spannender Story und phantastischem Handlungsort - Dmitry Glukhovsky macht aus der Moskauer Metro eine mehr als atemberaubende Welt. Das Buch des Jahres!"

Moscow Times

"Die Moskauer Metro war schon immer ein sagenumwobener Ort. Dmitry Glukhovsky macht daraus ein großes phantastisches Epos!"

Sergej Lukianenko

"Der Autor hat mit dem Netz der Moskauer U-Bahn ein tolles und originelles Phantasie-Reich geschaffen (...) ein exzellentes Debüt."

Spiegel Online

"Stimmiger, bildergewaltiger Mix aus Fantasy, SF und Horror vom neuen russischen Kult-Autor."

Stern

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Russischen von M. David Drevs
Originaltitel: Metro 2033

Paperback, Klappenbroschur, 784 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-53298-4

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 03.11.2008

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Faszinierendes Endzeitszenario

Von: Pergamentfalter Datum: 25.03.2016

www.pergamentfalter.blogspot.de/

Die Handlung beginnt eher ruhig, gewinnt dann jedoch stetig an Spannung. Viele Bücher würden sich bequem in den Aufbau eines klassischen Dramas einordnen lassen. Die Spannungshöhepunkt liegt irgendwo in der Mitte oder ein wenig zum Ende verschoben und danach sinkt sie. Nicht so bei Metro 2033: Die Spannung steigt zu Beginn und wird bis zum Ende - natürlich mit Höhen und Tiefen - aufrecht erhalten.
Die düstere Stimmung, die man bei solch einem Werk und in einer Umgebung wie der Metro erwartet, wird ebenfalls langsam aufgebaut, allerdings ist sie mir an manchen Stellen ein wenig verloren gegangen. Teilweise hätte ich mir etwas mehr von der Bedrohlichkeit der Metro und dieser Angst, die sie manches Mal auslösen soll, gewünscht.
Sehr gut eingeflochten sind Artjoms Träume. Man glaubt zunächst, die Handlung würde wirklich voranschreiten und dann, mit einem einzigen Satz, wird dieser Eindruck zunichte gemacht und man muss erkennen, dass so manche positive oder negative Entwicklung nur ein Traum war. Damit sind die Träume jedoch nicht abgeschlossen. Einige werden immer wieder weitergeführt und ihre Bedeutung wird erst am Ende des Buchs aufgeklärt.
Beeindruckend dargestellt war die Gesellschaft in der Metro, die mit der früheren und heutigen Gesellschaft gut zu vergleichen ist. Es gibt die Faschisten, die einige Stationen als das Vierte Reich bezeichnen, es existieren Kommunisten auf der "Roten Linie" und natürlich sind auch Christen und Juden vertreten. Daneben gibt es allerhand mehr oder weniger merkwürdige Gestalten, Philosophen, Soldaten und Händler, die in der Metro alle ihren Platz haben.
Ohne die Bonusgeschichte, die in meiner Ausgabe enthalten ist, besitzt der Roman ein sehr offenes Ende. Das ist zwar auch nach dem Bonuskapitel noch vorhanden, allerdings wird manches etwas besser erklärt und das Ende der Zusatzgeschichte liegt noch einige Zeit hinter dem Ende des eigentlichen Romans. Ich war sehr froh, es zu haben.
Sprachlich fand ich das Buch sehr interessant.
Gekonnt setzt Glukhovsky in einigen Gesprächen umgangssprachliche Wendungen ein und unterstreicht damit den Charakter mancher Figuren. Abgesehen davon ist der Roman in Normsprache gehalten, weist jedoch stellenweise sehr viele Fragen und Satzverkürzungen auf.
Sehr bildlich beschreibt er sowohl die Metro als auch die Welt an der Oberfläche. Ich denke, das ist auch erforderlich, wenn man eine Realität darstellen will, die von einem Atomkrieg gezeichnet ist. Eine Realität, die sich heute kaum jemand vorstellen kann - und will.
Die Figuren haben mir ebenfalls sehr gut gefallen.
Dominant ist selbstverständlich die Figur Artjomka, kurz Artjom. Aus seiner Perspektive wird die gesamte Geschichte erzählt. Zu Beginn ist er ein naiver junger Mann, auf seiner Reise reift er jedoch. Diesen Prozess erlebt der Leser hautnah mit. Seine Person war mit Abstand die am lebendigsten dargestellte.
Äußerst interessant waren Artjoms Gedanken, die mir immer wieder Denkanstöße lieferten. Ich hätte viele davon oben als Zitate anführen können, aber das wäre zu viel geworden, daher wählte ich nur die für mich aussagekräftigste Stelle. Auf Artjoms Reise kommt er jedoch immer wieder an Punkte, an denen er Dinge in Frage stellt: Welche Wahrheit will man wirklich wissen? Welcher Gott bzw. welche Religion ist die Wahre? Gibt es die überhaupt oder haben alle irgendwo ihre Berechtigung zu existieren? Was ist der Sinn des Lebens? Und gibt es eigentlich ein Schicksal? Fragen, auf die man nie eine eindeutige Antwort bekommt und auf die es wohl auch keine eindeutige gibt. Zu diesem Schluss kommt auch Artjom irgendwann und doch lassen ihn diese Fragen nie ganz los.
Neben Artjom treten noch eine ganze Reihe andere Charaktere auf, die ebenfalls zumeist wie reale Persönlichkeiten dargestellt wurden.
Noch kurz etwas zum Gestalterischen:
Zunächst fällt an dem Buch natürlich das Cover auf. Es ist gut gestaltet und zeigt vermutlich einen Metro-Soldaten oder einen Stalker - jene Menschen, die sich in Schutzanzügen an die Oberfläche wagen. Allerdings finde ich es nicht ganz so treffend, da es weniger um die Kämpfer als um die Metro und Artjoms Reise geht.
Sehr hilfreich fand ich den Metroplan, der sich noch vor dem eigentlichen Roman befindet und auf dem man, wenn man sich erst einmal darauf orientiert hat, Artjoms Reise verfolgen kann.
Auch die Anmerkungen am Ende z.B. zu bestimmten Orten in Moskau, zu Metro-Linien oder zu historischen Persönlichkeiten waren manchmal hilfreich, da es jedoch keine Verweise zu diesem Anhang gibt, hat man manchmal erst einige Zeit später festgestellt, dass es noch eine Erklärung gibt.

Fazit
Ganz knapp formuliert: Ich war begeistert von diesem Buch. Ich denke, es wird nicht nur eines der äußerst wenigen Bücher sein, das ich mehrmals lesen werde, sondern es ist auch eines der besten Bücher, die ich jemals in der Hand hatte.
Das Buch ist absolut zu empfehlen, da es nicht nur eine Geschichte erzählt, sondern gleichzeitig anregt, über Themen nachzudenken, die bereits früher aktuell waren, es heute noch sind und es in der Zukunft sein werden.
Wenn ihr euch das Buch holt, würde ich euch jedoch raten, darauf zu achten, dass ihr das Bonuskapitel "Das Evangelium nach Artjom" im Buch habt, denn meines Erachtens nach ist das Ende ohne diesen Zusatz überhaupt nicht zufriedenstellend.

beängstigend gute Endzeit Sci-Fi

Von: Creepy Creatures Reviews Datum: 15.03.2016

https://www.youtube.com/watch?v=Vwi9jHWs4SE

"Metro 2033" beschreibt eine Welt unter dem, was früher mal Moskau gewesen ist. Seit Jahrzzehnten leben diejenigen, die während des großen Supergaus zufällig in den U-Bahn Schächten waren oder sich noch dorthin retten konnten zwischen Bahngleisen Stationen und Wagons.

Die Oberfläche ist nicht mehr bewohnbar - zumindest nicht von Menschen...

"Metro 2033" ist der (das muss man heute dazu sagen) erste und meiner Meinung nach mit Abstand beste Roman aus dem Metro2033-Universum.

Artjoms Reise von seiner am Rande des bewohnte U-Bahnnetztes liegenden Heimatstation (die durch schwarze Wesen bedroht wird) zu den Stationen der "Hanse" (einem Verbund der großen, wirtschaftlich und sozial mächtigen Stationen im Inneren des Bahnnetzes) ist gleichzeitig eine Reise ins ungewisse voller Gefahren und unerwarteter Herausforderungen, Bedrohungen durch Wesen, durch Menschen und durch die eigenen Ängste.

Jede Station hat ihr eigenes Sozialgefüge - es ist wie eine Reise durch eine Miniaturwelt, in der es Faschisten gibt, Sekten, Diktaturen und Kapitalisten gibt. Die Systeme ändern sich auch wenn die verbindenden Tunnel der Stationen nur 100 Meter lang sind.

Alle paar Seiten passiert etwas neues, muss sich Artjom auf neue Umstände einstellen. Weggefährten fallen jäh weg, andere kommen hinzu und am Ende ist er derjenige, der an die Oberfläche muss...

Das Ende des Romans ist sphärisch und sehr offen. Auch der Nachfolger dieses Romans "Metro 2034" setzt dort nicht an.

Trotzdem ist "Metro 2033" eines der spannendsten, gruseligsten und besten Sci-Fi Romane überhaupt unf für mich DAS beste der letzten 10 Jahre.

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