Mission Blindgänger

Ein neuer Fall für Kommando Abstellgleis

(4)
Paperback
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Der Spiegel-Bestseller: Die Chaostruppe ermittelt wieder - zum Schießen komisch

»Ruhe bitte, es wird gemordet!« Die sympathische Chaostruppe der Pariser Polizei feiert ihr Comeback an einem Filmset – wie immer angeführt von Commissaire Anne Capestan, die ihre Elternzeit unterbricht, um einer Kollegin zur Hilfe zu eilen: Capitaine Eva Rosière, nebenberufliche Drehbuchautorin, steht unter Verdacht, den Regisseur ermordet zu haben. Es ist nicht zu leugnen, Eva hatte geschworen ihn zu töten … Doch fast jeder am Drehort hätte ein Mordmotiv. Das Spiel kann beginnen: Mit Windeln und Schnuller gerüstet, machen sich Anne Capestan und ihr Kommando Abstellgleis an die Ermittlungsarbeit – Baby Joséphine stets mit dabei.

»Zynisch, ironisch, witzig, ein Krimi der so richtig Spaß macht.«

Wiener Journal zu "Kommando Abstellgleis" (23. Mai 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Französischen von Katrin Segerer
Originaltitel: Art et Décès
Originalverlag: Albin Michel
Paperback , Klappenbroschur, 320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-10397-5
Erschienen am  11. Mai 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Paris, Frankreich

Kommando Abstellgleis ermittelt

Leserstimmen

Ein Krimi mit der Lizenz zum Lachen

Von: Buchbesprechung aus Bad Kissingen

29.06.2020

REZENSION – „Zum Schießen komisch“ ist die eigenwillige und in ihrer Idee wohl einzigartige Krimireihe um das „Kommando Abstellgleis“ (Band 1, 2015) der französischen Schriftstellerin Sophie Hénaff (48), deren Bände in Frankreich zu Bestsellern und mehrfach übersetzt wurden. Denn dieses Pariser Polizeikommando ist eine Truppe hoffnungsloser Versager, die aus unterschiedlichen Gründen in ihre wohl letzte Dienststelle abgeschoben wurden. „Das Revier der schrägen Vögel“ (Band 2, 2017) ist eine heruntergekommene Wohnung mit Sperrmüll-Mobiliar, die unter dem Kommando der ebenfalls suspendierten Kommissarin Anne Capestan steht. Im Mai erschien nun mit „Mission Blindgänger“ der dritte Band, der uns in ein Filmstudio führt. Bei der Verfilmung eines Drehbuchs von Eva Rosière, die nicht nur als Capitaine der Pariser Kriminalpolizei Mitglied in Capestans Chaostruppe, sondern nebenbei Bestsellerautorin ist, wird der Regisseur ermordet. Prompt gerät Rosière unter Mordverdacht, hatte sie dem Opfer doch öffentlich gedroht, ihn wegen Streitigkeiten töten zu wollen. Das Fehlen eines Alibis lässt sie eindeutig als Mörderin erscheinen. Nicht nur die Szenerie dieser Krimireihe um das „Kommando Abstellgleis“ ist ungewöhnlich, sondern auch der Umstand, dass es uns Lesern bei der nun einsetzenden Ermittlungsarbeit gar nicht so wichtig erscheint, den wahren Täter zu finden. Der Spaß an der Lektüre setzt ein, als Commissaire Anne Capestan, ausgestattet mit Windeln und Schnuller, samt Baby Joséphine aus dem Mutterschaftsurlaub vorzeitig an ihre Dienststelle zurückkehrt, um ihrer Kollegin aus der Patsche zu helfen. Als wäre das Chaos zu normalen Zeiten nicht schon groß genug, zeigt erst die Anwesenheit von Baby Joséphine und deren „Einsatzfreude“, welche Steigerung noch möglich ist. Ähnlich einer Slapstick-Komödie schildert Sophie Hénaff voller Witz – man meint fast, die Freude der Autorin und ihrer Übersetzerin Katrin Segerer beim Formulieren zu spüren – das untypische Vorgehen ihrer ebenso untypischen Ermittler, deren Arbeit in der Dienststellenwohnung eher dem ungeordneten Zusammenleben einer Studenten-WG gleicht. Noch turbulenter wird es, als die des Mordes verdächtige Eva Rosière neben der Autorenschaft auch noch die Regie übernimmt und ihre Polizisten-Kollegen als Darsteller im Film mitwirken lässt, so dass die Mordermittlung gelegentlich nachrangig wird. Wer Sinn für literarischen Spaß und Witz hat und wen es nicht stört, bei der Lektüre eines Krimis auch mehrmals laut auflachen zu müssen, wird an diesem dritten Band „Mission Blindgänger“ von Sophie Hénaff seine Freude haben. Allerdings ist zu empfehlen, wenn auch nicht zwingend, vorab die zwei anderen Bände gelesen zu haben, um die schillernden Charaktere in ihrer „Vielfarbigkeit“ noch besser zu kennen. Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Trotz der aufregenden und zeitaufwändigen Schauspielerei endet der Kriminalfall für die „Blindgänger“ keineswegs als „Mission Impossible“, sondern der Täter wird bald gefunden. Aber eigentlich ist dies völlig nebensächlich. Denn viel aufregender für die Truppe ist doch ihr Auftritt auf dem roten Teppich bei der glanzvollen Premiere des Kinofilms.

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Ein Krimi mit der Lizenz zum Lachen

Von: Buchbesprechung

29.06.2020

REZENSION – „Zum Schießen komisch“ ist die eigenwillige und in ihrer Idee wohl einzigartige Krimireihe um das „Kommando Abstellgleis“ (Band 1, 2015) der französischen Schriftstellerin Sophie Hénaff (48), deren Bände in Frankreich zu Bestsellern und mehrfach übersetzt wurden. Denn dieses Pariser Polizeikommando ist eine Truppe hoffnungsloser Versager, die aus unterschiedlichen Gründen in ihre wohl letzte Dienststelle abgeschoben wurden. „Das Revier der schrägen Vögel“ (Band 2, 2017) ist eine heruntergekommene Wohnung mit Sperrmüll-Mobiliar, die unter dem Kommando der ebenfalls suspendierten Kommissarin Anne Capestan steht. Im Mai erschien nun mit „Mission Blindgänger“ der dritte Band, der uns in ein Filmstudio führt. Bei der Verfilmung eines Drehbuchs von Eva Rosière, die nicht nur als Capitaine der Pariser Kriminalpolizei Mitglied in Capestans Chaostruppe, sondern nebenbei Bestsellerautorin ist, wird der Regisseur ermordet. Prompt gerät Rosière unter Mordverdacht, hatte sie dem Opfer doch öffentlich gedroht, ihn wegen Streitigkeiten töten zu wollen. Das Fehlen eines Alibis lässt sie eindeutig als Mörderin erscheinen. Nicht nur die Szenerie dieser Krimireihe um das „Kommando Abstellgleis“ ist ungewöhnlich, sondern auch der Umstand, dass es uns Lesern bei der nun einsetzenden Ermittlungsarbeit gar nicht so wichtig erscheint, den wahren Täter zu finden. Der Spaß an der Lektüre setzt ein, als Commissaire Anne Capestan, ausgestattet mit Windeln und Schnuller, samt Baby Joséphine aus dem Mutterschaftsurlaub vorzeitig an ihre Dienststelle zurückkehrt, um ihrer Kollegin aus der Patsche zu helfen. Als wäre das Chaos zu normalen Zeiten nicht schon groß genug, zeigt erst die Anwesenheit von Baby Joséphine und deren „Einsatzfreude“, welche Steigerung noch möglich ist. Ähnlich einer Slapstick-Komödie schildert Sophie Hénaff voller Witz – man meint fast, die Freude der Autorin und ihrer Übersetzerin Katrin Segerer beim Formulieren zu spüren – das untypische Vorgehen ihrer ebenso untypischen Ermittler, deren Arbeit in der Dienststellenwohnung eher dem ungeordneten Zusammenleben einer Studenten-WG gleicht. Noch turbulenter wird es, als die des Mordes verdächtige Eva Rosière neben der Autorenschaft auch noch die Regie übernimmt und ihre Polizisten-Kollegen als Darsteller im Film mitwirken lässt, so dass die Mordermittlung gelegentlich nachrangig wird. Wer Sinn für literarischen Spaß und Witz hat und wen es nicht stört, bei der Lektüre eines Krimis auch mehrmals laut auflachen zu müssen, wird an diesem dritten Band „Mission Blindgänger“ von Sophie Hénaff seine Freude haben. Allerdings ist zu empfehlen, wenn auch nicht zwingend, vorab die zwei anderen Bände gelesen zu haben, um die schillernden Charaktere in ihrer „Vielfarbigkeit“ noch besser zu kennen. Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Trotz der aufregenden und zeitaufwändigen Schauspielerei endet der Kriminalfall für die „Blindgänger“ keineswegs als „Mission Impossible“, sondern der Täter wird bald gefunden. Aber eigentlich ist dies völlig nebensächlich. Denn viel aufregender für die Truppe ist doch ihr Auftritt auf dem roten Teppich bei der glanzvollen Premiere des Kinofilms.

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Vita

Sophie Hénaff, geboren 1972, ist Journalistin, Übersetzerin und Autorin. Ihre humoristische Kolumne in der französischen Cosmopolitan hat eine riesige Fangemeinde. »Mission Blindgänger« ist der dritte Band der preisgekrönten Serie um Kommissarin Anne Capestan und ihre Brigade der verkrachten Existenzen, die derzeit fürs französische Fernsehen verfilmt wird. »Mission Blindgänger« findet begeisterte Kritiker wie Leserinnen und ist direkt nach Erscheinen in die Spiegel-Bestsellerliste eingestiegen.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Frischer Wind im Krimigenre. Ein Genuss.«

Metronews zu "Kommando Abstellgleis" (23. Mai 2019)

»Ein Käfig voller Bullen - Achtung Scherzinfarktrisiko.«

Marie France (23. Mai 2019)

»Faulpelzalarm im Pariser Hauptkommissariat! Handschellen anlegen unnötig - bei dieser Lektüre besteht keine Fluchtgefahr. Außergewöhnlich originell.«

Le Point zu "Kommando Abstellgleis" (23. Mai 2019)

»Spaß und Krimi passen gut zusammen, wenn Sophie Hénaff am Werk ist.«

Der Standard zu "Das Revier der schrägen Vögel" (17. Juli 2019)

Weitere Bücher der Autorin