Morgen irgendwo am Meer

Ab 14 Jahren
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Ein goldener Mercedes, Wind in den Haaren und das Meer vor Augen - vier Jugendliche auf dem Weg nach Lissabon ...

Was Romy, Konrad, Nele und Julian auf ihrem gemeinsamen Weg nach Lissabon erwartet, scheint der perfekte Sommerroadtrip nach dem Abitur zu sein. Doch dass jeder von ihnen weit mehr als nur leichte Sommerklamotten im Gepäck hat, wird dem eher durch Zufall zusammengewürfelten Quartett erst im Lauf der Reise klar. Denn in Wahrheit geht es bei diesem Roadtrip um nichts weniger als die Suche nach sich selbst, dem eigenen Leben, der großen Liebe und wahrer Freundschaft.

»Das ist spannend, quälend, herzzerreisend und ehrlich. Nach 475 und mehreren zerknüllten Taschentüchern werden die Leser hoffnungsvoll und erleichtert entlassen.«


ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 480 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-570-31272-8
Erschienen am  08. April 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Nimm dieses Buch mit in den Urlaub!
Dieses Buch spielt in: Portugal

Leserstimmen

Melancholischer Selbsterfahrungstrip nach Lissabon - berührende Geschichte über Freundschaft und Trauer, über Träume und Lebensziele

Von: schnäppchenjägerin

13.07.2020

Konrad überredet Romy nach ihrem Abitur zu einem Roadtrip von Stuttgart nach Lissabon. Zwischen den beiden herrschte lange Zeit Funkstille und er möchte, bevor sich ihre Wege nach der Schule trennen, schöne Erinnerungen schaffen, damit sie nicht einfach so auseinandergehen. Die Idee ist spontan, beide haben kein Auto und so erklärt sich Julian, Romys Freund, bereit, zu fahren - auch aus eigenem Interesse, um Romy nicht mit Konrad allein in den Urlaub fahren zu lassen. Julian überrascht die beiden, indem er noch eine Mitfahrerin aus Freiburg abholt, die nach Madrid gelangen möchte. Der Weg über Frankreich und Spanien bis Portugal ist weit, weshalb es genügend Zeit und Gelegenheiten für Reibungspunkte gibt. Julian spürt eine Nähe zwischen Romy und Konrad, die ihm unangenehm ist. Zudem scheint Konrad die Aufmerksamkeit von Romy erregen zu wollen, indem er sich absichtlich in gefährliche Situationen manövriert. Ausgleichendes Element ist Mitfahrerin Nele, die keinen von den dreien kennt und sich wie Romy Sorgen um den verschlossenen, scheinbar lebensmüden Konrad macht. "Morgen irgendwo am Meer" ist alles andere, als eine "Sommer-Sonne-gute-Laune"-Lektüre. Vordergründig ist eine Melancholie, die man von Anbeginn aufgrund der angespannten Stimmung innerhalb de ungleichen Quartetts spürt. Jeder der vier Jugendlichen ist mit etwas belastet und nutzt den Roadtrip um vor der Vergangenheit oder der Gegenwart davonzulaufen. Es ist lange unklar, worin die Konflikte bestehen und warum sich Romy überhaupt auf einen Roadtrip mit zwei Jungen einlässt, bei dem Streit und Eifersucht vorporgrammiert sind. Von Nele weiß man noch weniger. Sie stürzt sich in ihr Hobby, die Fotografie, und wirkt aufgesetzt fröhlich. Der Roman ist abwechselnd aus der Perspektive jedes der Protagonisten geschrieben. Die jeweiligen Abschnitte sind sehr kurz, so dass es gerade zu Beginn nicht leicht fällt, sich in jeden einzelnen Charakter hineinzuversetzen und seine Beweggründe nachzuvollziehen. Der Wechsel erfolgt oft abrupt und lässt den Leser immer wieder rätselnd zurück. Ein schöner Ausgleich ist dagegen die Beschreibung der unterschiedlichen Orte, die die vier besuchen. Vor allem durch Fotografin Nele erhält man einen ganz eigenen Blick auf Landschaften, Orte, Sehenswürdigkeiten und Menschen. Als Leser bekommt man eine bildhafte Vorstellung und fühlt sich, als wäre man selbst mit unterwegs. Der Roman fesselt durch die Geheimnisse, die die Jugendlichen verbergen und die erst im Verlauf der Route nach Lissabon zu tage treten. Auch wird nach und nach klar, was sich jeder einzelne von der Route erhofft hat. Die Reise wird zu einer Form der Therapie. Es ist eine berührende Geschichte über Freundschaft und Trauer, über Träume und Lebensziele. Alle vier machen auf der Reise eine Veränderung durch und profitieren von dem Trip, der zunächst so konfliktgeladen war. Trotz der ernsten Themen und vordergründig schwermütigen Stimmung vermittelt das Buch durch die anschaulich beschriebene Reiseroute eine Urlaubsatmosphäre und macht Lust, diese nicht nur auf der Landkarte nachzuvollziehen.

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Sommerliche Post-Abi-Atmosphäre

Von: 3lesendemädels

06.07.2020

Nach dem Abitur beschließen Romy, Konrad, Nele und Julian gemeinsam mit dem Auto von Deutschland nach Lissabon zu fahren. Aber anstatt einer Reise nach Portugal beginnt für jeden der vier eine Reise zu sich selbst. Die ehemaligen Schüler, die teilweise nicht mal befreundet sind, tragen viel Gepäck mit sich, aber nicht nur Sommerkleidung. Aber um sich zu finden, müssen sie eine Menge Kilometer und problematische Situationen überstehen. Das Buch hat mir relativ gut gefallen. Besonders positiv aufgefallen ist mir der ständige Szenenwechsel, der mit einem solchen Roadtrip mit einhergeht und die Städte in Frankreich, Spanien und Portugal, die wunderschön und sommerlich beschrieben wurden. Allerdings kamen mir einige Situationen äußerst überspitzt vor, das war aber im Gesamtbild gar nicht so schlimm. Außerdem behandelt die Story auch einige ernste Themen, die im Kontrast zu der sommerlichen und sorglosen „Post-Abi-Atmosphäre“ standen, aber dennoch trotzdem in die Geschichte gepasst haben.

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Vita

Adriana Popescu, 1980 in München geboren, arbeitete als Drehbuchautorin fürs Fernsehen, schrieb für verschiedene Zeitschriften und studierte Literaturwissenschaften, bevor sie sich ausschließlich dem Schreiben von Romanen widmete. Mittlerweile harrt eine große Fangemeinde ihren nächsten Veröffentlichungen entgegen, die in mehreren großen Publikumsverlagen erscheinen.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Popescu gräbt auch in diesem Buch wieder in der Seele ihrer Figuren und das macht sie sehr, sehr gut und authentisch. Sie spannt den Bogen von unterhaltsamen zu Themen, die einem nahe gehen. Wenn man "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" mag, ist man hier sehr gut aufgehoben.

1 Live WDR Radio (08. April 2019)

»Auf dieser Reise werden alle, jeder auf seine Weise, an mehr als nur an Landesgrenzen stoßen.«

Buchkultur - Das internationale Buchmagazin (27. Juni 2019)

»Die beschreibenden Passagen detailreich und wunderschön, als würde die Autorin beim Schreiben einzelne Pinselstriche im Kopf des Lesers zu einem Gesamtkunstwerk zusammenfügen.«

»Mit dem Buch hat sich Adriana Popescu selbst übertroffen. Es ist so poetisch, tiefgründig und gleichzeitig so viel Sommer in einem Buch.«

»Am Ende ist man froh, selbst einst einfach die Matura geschafft, dann einen Job und vielleicht die Liebe gefunden zu haben - ohne größere Komplikationen...«

»Die Sprache wirkt authentisch - und wie die Hauptpersonen auch, haben die Leser, vielleicht sogar in Hinblick auf ihre eigene Gedankenwelt, neue Erkenntnisse gewonnen.«

AJUM (13. Juli 2019)

»Eine spannende Sommergeschichte voll von Ecken und Kanten.«

KJM – Kinder- und Jugendmedien AG (01. August 2019)

»Ein Buch, das sich hervorragend für den Sommer eignet.«

»[Popescu] schreibt vielschichtig, lebendig und trifft dabei authentisch den jugendlichen Sinn der Zeit. Große Sommerempfehlung.«

»Ziemlich abwechslungsreich und man wird in keinem Fall gelangweilt. Trotz der vielen ernsten und tiefgründigen Themen kommt der Humor nicht zu kurz.«

»Balsam für meine Seele. Ich finde es ist ein richtiges Meisterwerk, zum Mitweinen und zum Lachen.«

»Ich kann das Buch jedem empfehlen, aber passt auf: Wenn man einmal etwas von Adriana Popescu liest, kann man ganz schnell mehr wollen!«

»Ein stimmiger und vor allem emotionaler Roman, der durch einen angenehmen Schreibstil besticht. Wer eine Gefühlsachterbahn quer durch Südeuropa möchte, ist hier richtig.«

»Der Autorin gelingt eine sehr tiefgründige und berührende Geschichte über das Erwachsenwerden, über Ängste und Verluste und über das Leben.«

»Ausgelesen. Einfach so. Habe gar nicht gemerkt, wie die Seiten verflogen sind: das ist unsere Adriana Popescu.«

»Die Autorin nimmt uns mit auf eine tolle Reise. […] Durch den lockeren und flüssigen Schreibstil hat mich die Geschichte gleich in seinen Bann gezogen.«

»Für mich ist Morgen irgendwo am Meer das rundum perfekte Sommerbuch!«

»Gänsehaut und Kloß im Hals: Mich hat das Jugendbuch emotional ergriffen und auf ganzer Linie überrascht. Eine absolute Leseempfehlung von mir!«

»Adriana Popescu hat es wieder einmal geschafft mich von Seite 1 an zu begeistern und das bis zum Ende.«

»Adriana Popescus Schreibstil ist. Einfach. Himmlisch. Sie schreibt so unglaublich berührend und arbeitet die Gefühle der vier so detailliert heraus, dass ich Gänsehaut bekommen habe.«

»Das Buch hat mir gut gefallen. Was auf den ersten Blick nach einer typischen Roadtripsommerromanze aussieht, hat in Wirklichkeit einen ziemlich tiefgründigen Hintergrund.«

»Morgen irgendwo am Meer ist ein sehr gut gelungener Buchschmöker, in dem durch den tollen Schreibstil und die individuellen Charaktere wichtige Themen (…) vermittelt werden.«

»Die Autorin hat einen Schreibstil, den ich gar nicht erklären kann, weil er so gut ist.«

»Ein sehr sehr sehr geniales Buch!«

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