Neues Fleisch

Essen ohne Tierleid - Berichte aus der Zukunft unserer Ernährung

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Noch nie wurde so viel Fleisch gegessen wie heute und die Folgen der überbordenden Fleischproduktion für Tiere, Umwelt und Klima sind katastrophal. Alternativen werden gesucht. Kann »neues Fleisch«, das nicht an Tieren, sondern in Nährlösungen wächst, eine solche sein? Wird eine Fleischrevolution alles auf den Kopf stellen oder ist am Ende doch alles nur heiße Luft?

Der Journalist Hendrik Hassel nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise in die Labore und Produktionsräume, in denen heute am »neuen Fleisch« gearbeitet wird. Anschaulich und spannend erzählt er von erstaunlichen Entwicklungen in den Niederlanden, Israel, Russland, China und den USA.

Ein engagiertes Buch, das die enormen Chancen der aktuellen Entwicklungen aufzeigt und gleichzeitig die Herausforderungen thematisiert.

  • Das erste Buch zum Thema „künstliches Fleisch“

  • Einzigartige Reportagen über Akteure und Hintergründe

  • Das aktuelle Buch zur aktuellen Debatte

  • Für Menschen, denen Tierschutz, Umweltschutz und gesunde Ernährung wichtig sind

»In zwölf kurzen Kapiteln bietet Hassel eine faktengesättigte und trotzdem zugänglich geschriebene Reportage mit lauter guten Nachrichten.«

Christian Baron, Der Freitag (14. November 2019)

Paperback , Klappenbroschur, 176 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-579-01484-5
Erschienen am  28. Oktober 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Hendrik Hassel: Neues Fleisch. Berichte aus der Zukunft usnerer Ernährung

Leserstimmen

Berichte aus der Zukunft unserer Ernährung

Von: tinaliestvor.de

02.12.2019

Essen ohne Tierleid – Berichte aus der Zukunft unserer Ernährung Ich bin wirklich überrascht, dass so viele Start-ups sich mit der Fleisch-Brauerei beschäftigen. Hackfleisch und Burger aus dem Reagenzglas? Alles scheint möglich, zumindest in der Zukunft. Als leidenschaftliche Vegetarierin ist es mir nach wie vor ein Rätsel, wie die Menschheit immer noch so viel Fleisch verzehren kann. Natürlich habe ich grundsätzlich nichts gegen den Verzehr von Fleisch, aber wie wird es produziert, wie kommt es auf den Tisch. Billigparolen und Massentierhaltung widersprechen dem derzeitigen Klimanotstand. Neue Ideen, neue Technologien müssen her. Mit Henrik Hassel begeben wir uns in die Welt der Labore. Egal ob in Israel, Kalifornien oder in Deutschlands Hinterhöfen, es wird geforscht, probiert und gekostet. Wie steht es jedoch mit der Weiterentwicklung einer kleinen Idee aus den Achtziger Jahren? Als Leser reisen wir um die Welt, erfahren von großzügigen Investitionen in Clean Meat. Wenn selbst große und namhafte Fleischkonzerne als Investoren mit ins Boot steigen, steht ein Wandel doch unmittelbar bevor. Hassel weckt im Leser, egal ob Vegetarier, Veganer oder gar Fleischliebhaber das Interesse an Clean Meat und macht deutlich, dass es mit dieser Forschung vorangehen muss. Für weitere Massentierhaltung fehlt der Platz, das Geld, die Zeit und die konventionelle Erzeugung von Fleisch scheint am Ende ihrer Möglichkeiten angekommen. Mit seinen zwölf Thesen schließt Hendrik Hassel seinen Bericht über die Zukunft unserer Ernährung. Ein Überdenken unseres Einkaufsverhaltens wird klar hinterfragt und mit ausreichenden Anmerkungen versehen kann man sich leicht selbst ein Bild über Hackfleisch, Kobe-Steak oder gar der Tofuwurst machen. „Neues Fleisch“ zeigt uns die aktuelle Problematik mit dem Tierleid, der Forschung an Zellmaterial und Laborzüchtung auf. Hier finden sich, ob Fleischliebhaber oder radikaler Verweigerer wieder, ganz ohne Wertung und Belehrung. Clean Meat, wird das also unsere Zukunft sein? Ein sehr interessante und realisierbare Möglichkeit und ein großer Wandel für die Landwirtschaft und Fleischindustrie.

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Wichtig, neu und zukunftsweisend. Und gut geschrieben.

Von: Dr. Bettina Hennig

31.10.2019

Brennende Urwälder, ausbeuterische Arbeitsverhältnisse, ressourcenintensive Transportwege und zu oberst UNERMESSLICHES TIERLEID, das so grausam und brutal ist, dass Facebook Aufnahmen aus ganz normalen Ställen sperrt. Fleisch ist Klimakiller Nummer 1. Fleisch ist verantwortlich für Massentötungen an Tieren. Muss das sein? Schon lange gibt es Alternativen. Hendrik Hassel, Tieraktivist und Gründer der Tierrechtsgruppe „Animal Equality“ in Deutschland, hat sich in den Laboren umgeschaut, in Kessel geguckt und mit Pionieren gesprochen, die Fleisch im Reagenzglas produzieren. Ob in Israel, Los Angeles, den Niederlanden, Russland, China – überall forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fleischrevolution, die unsere globale Klimakatastrophe abwenden könnte und dennoch unsere Fleischeslust bedient. Hassels Buch bietet Fakten und Freude am Lesen. Anschauliche Reportagen und neue Erkenntnisse. Ein umfassendes Buch zur aktuellen Klimadebatte, das Lösungswege aufzeigt und trotzdem keine Entbehrungen predigt. Ein spannender Ansatz! Der Gedanke Fleisch aus dem Reagenzglas zu essen, ist zugegebenermaßen gewöhnungsbedürftig. Aber was ist ekliger? Fleisch von toten Tieren oder Fleisch aus dem Reagenzglas? Bleibt die Hoffnung, dass wir uns in den nächsten Generationen nicht mehr damit beschäftigen müssen, weil die neue Art Fleisch zu essen, nichts mehr mit Töten von Tieren zu tun hat. Und wie hat es geschmeckt? Ich werde hier nicht spoilern. ;-)

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Vita

Hendrik Hassel, geboren 1988, er arbeitet in Berlin als freier Journalist und Fotograf. Mit 23 Jahren gründete er gemeinsam mit Freunden die Tierschutzorganisation Animal Equality Germany e.V., die er auch leitete. Als Journalist schreibt er regelmäßig über Tiere als Lebensmittel.
Seine Texte wurden bei "Vice", "der Freitag" und anderen Medien veröffentlicht.

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