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Niemand wird sie finden

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-17334-3

Erschienen:  22.05.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Zwei können ein Geheimnis bewahren – wenn einer von beiden tot ist

Flynns Freundin January ist verschwunden. Die Polizei vermutet ein Verbrechen und stellt Fragen, die Flynn nicht beantworten kann. Alle Augen sind auf ihn gerichtet, schließlich war – ist – er ihr Freund und sie waren in der Nacht vor ihrem Verschwinden zusammen …

Ein grausamer Mord scheint die naheliegende Erklärung zu sein. Doch die Aussagen von Mitschülern und Freunden zeichnen ein völlig fremdes Bild von dem Mädchen, das Flynn so gut zu kennen glaubte. Er muss herausfinden, was mit January geschehen ist, ohne dabei zu verraten, dass er ebenfalls ein Geheimnis hat. Vor seinen Eltern. Vor seinen Freunden. Und vor allem vor sich selbst …

»Ein Zerrspiegel, der die Realität bis zur Unkenntlichkeit entstellt: Das ist Januarys Geschichte. Faszinierend und richtig spannend.«

Westfälische Nachrichten (05.07.2017)

Caleb Roehrig (Autor)

Caleb Roehrig ist Autor und TV-Producer. An chronischem Fernweh leidend, hat er bereits in Chicago, Los Angeles und Helsinki gelebt. Er hat über dreißig Länder bereist und kann Empfehlungen abgeben, wie man trotz eines bescheidenen Budgets die schönsten Orte zu sehen bekommt. Niemand wird sie finden ist sein erster Roman.

»Ein Zerrspiegel, der die Realität bis zur Unkenntlichkeit entstellt: Das ist Januarys Geschichte. Faszinierend und richtig spannend.«

Westfälische Nachrichten (05.07.2017)

»Auch für Erwachsene ein wahres Lesevergnügen.«

Schöne FREIZEIT! (09.08.2017)

»Nervenkitzel von der ersten bis zur letzten Seite.«

buch aktuell (04.09.2017)

»Ein toller Thriller für Jugendliche, der vor ernsten Themen nicht zurückschreckt.«

tintenhain.wordpress.com (06.06.2017)

»„Niemand wird sie finden“ bereitete mir beim Lesen großen Spaß. Ich kann deshalb das Buch ohne Bedenken ausdrücklich empfehlen!«

mia-bruckmann.de (04.06.2017)

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Heide Horn, Christa Prummer-Lehmair
Originaltitel: Last Seen Leaving
Originalverlag: Feiwel and Friends, US

Paperback, Klappenbroschur, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-570-17334-3

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj Jugendbücher

Erschienen:  22.05.2017

  • Leserstimmen

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Hat einige Schwächen

Von: Leseengels Buchblog Datum: 26.01.2018

leseengelsblog.blogspot.de/

Ich fand den Einstieg in das Buch sehr schwer, das finde ich schon total schade. Es ist leider auch vieles sehr verworren, was ich gerade für ein Jugendbuch eher ungünstig finde, das ist schade. Ich denke das hätte anders gestaltet werden können.
Es liegt vor allem, gerade zu Anfang daran, dass man von einer Situation in die nächste geworfen wird, ohne das man die erste Situation richtig erfassen konnte.
Die Thematik ansich finde ich jedoch interessant und auch sehr wichtig, wobei ich auch denke dass beim Thema Vergewaltigung (welches in dem Buch vorkommt - inwiefern möchte ich jetzt jedoch nicht bekannt geben, dass würde einiges kaputt machen), andere Wege hätten aufgezeigt werden müssen. Denn gerade das Verstecken ist da eindeutig der falsche Weg, hier wäre es besser gewesen, dass Betroffene, welche dieses Buch vielleicht lesen, andere Wege aufgezeigt bekommen. Das ihnen Mut gemacht wird, sich jemanden anzuvertrauen, den Täter anzuzeigen... Das ist auf jeden Fall für mich ein sehr großer Minuspunkt. Denn gerade bei solchen Themen, muss der Autor eindeutig sinnvoll agieren und Mut machen. Es mag zwar sein, dass es für die Opfer nicht einfach ist, sich zu äußern, aber ich finde solche Texte machen es dann vermutlich noch schwerer.

An sich ist die Geschichte gut durchdacht, und wenn man erstmal so ein bisschen drin ist, ist das Buch auch gut zu lesen. Gerade über January habe ich mich das ein oder andere Mal gewundert. Flynn ist stellenweise auch sehr komisch, was ihn aber irgendwie auch sympathisch macht - denn wer ist schon normal.

Wie mit seinem Geheimnis umgegangen wird, finde ich allerdings sehr gut. Ich möchte aber logischerweise nicht verraten, um was für ein Geheimnis es sich handelt.

Insgesamt kann ich das Buch nicht so einfach weiterempfehlen, da es für mich halt einige kleine Minuspunkte hat.

Gelungener Jugendthriller

Von: Koriko Datum: 06.11.2017

www.like-a-dream.de

Story:
Als Flynns Freundin January verschwindet, gerät der Jugendliche als erster in den Fokus der Polizei, schließlich war er in der Nacht vor ihrem Verschwinden mit ihr zusammen. Glücklicherweise hat Flynn ein Alibi, macht sich jedoch selbst auf die Suche nach Antworten, denn January hat sich seit ihrem Wechsel auf die neue Highschool seltsam benommen: immer wieder sagte sie Treffen ab und hat kaum noch Zeit für ihre alten Freunde gefunden. Nach und nach stößt er auf Ungereimtheiten, denn January hat viele Dinge verfremdet dargestellt oder Lügen erzählt, unter anderem über ihn, weswegen Flynn zunächst auf eisigen Widerstand stößt. Glücklicherweise bekommt er Unterstützung von Kaz, einem jungen Studenten, der Flynns Gefühlswelt gehörig durcheinanderbringt und droht sein dunkelstes Geheimnis auffliegen zu lassen.

Die Ereignisse überschlagen sich, als Januarys blutige Kleidung gefunden wird und Flynn herausfindet, wie korrupt, kaltherzig und erfolgsversessen Januarys Schwiegervater ist, der kurz vor der Wahl zum Senator steht und sich keinen Skandal leisten kann. Hat er January getötet, um etwas Schreckliches zu vertuschen oder ist der Mörder an ganz anderer Stelle zu suchen?

Eigene Meinung:
Der Jugendthriller „Niemand wird sie finden“ ist das Debüt des TV-Producers Caleb Roehrig. Das Buch erschien im Frühjahr 2017 beim cbj Verlag. Im kommenden Jahr erscheint sein Jugendroman „White Rabbit“ in den USA (erneut mit queerem Nebenplot), ob der Roman nach Deutschland kommt, ist derzeit noch offen.


Der Roman bietet gute Unterhaltung und ein hohes Spannungslevel, denn die Ereignisse finden im Laufe einer Woche statt. Man ist immer nah bei Flynn, der selbst die Sache in die Hand nimmt, und die Hintergründe zum Verschwinden seiner (Ex)Freundin herausfinden will. Dabei stößt er nicht nur auf die Intrigen und die dunklen Geheimnisse der neuen Familie Januarys – ihre Mutter hat erst vor kurzem geheiratet und ist mit January in einen wahren Palast gezogen – er muss sich auch mit seinen eigenen Geheimnissen auseinandersetzen, denn bisher hat er nicht einmal sich selbst eingestanden, dass er mit Mädchen nichts anfangen kann und er January in dieser Hinsicht belogen hat. Dabei ist ihm Kaz, der ehemalige Arbeitskollege Januarys, eine große Hilfe, denn er hat ebenfalls Interesse daran, herauszufinden, was mit der jungen Frau passiert ist.
Nach und nach findet Flynn heraus, was January widerfahren ist und wie falsch er in einigen Punkten gelegen hat, allerdings muss man sagen, dass die Geschichte zum Ende hin ein wenig konstruiert und vorhersehbar wirkt. Da hätte man durchaus mehr draus machen können. Dafür ist es schön, dass Flynn im Laufe der Handlung nicht nur den Mörder seiner (Ex)Freundin entlarvt, sondern auch lernt zu sich und seinen Gefühlen zu stehen, denn in dieser Beziehung entwickelt sich Flynn spürbar weiter.

Die Charaktere sind sehr authentisch und handeln in sich schlüssig – allen voran Flynn, dem man problemfrei den fünfzehnjährigen Jugendlich abnimmt, der Probleme damit hat, zu sich selbst und seinen sexuellen Präferenzen zu stehen. Er verstrickt sich lieber in Lügen, als ehrlich zu sein und versucht die meiste Zeit im Hintergrund zu bleiben und nicht aufzufallen. Erst im Laufe der Geschichte wird er mutiger und offener – er wächst sichtlich an den Aufgaben und Probleme, denen er sich stellen muss. Im Gegensatz zu ihm bleiben die übrigen Figuren fast ein wenig blass, wobei es auch nicht so viele aktiv handelnde Charaktere gibt – mit Ausnahme von Kaz, über den man durchaus ein wenig mehr erfährt. Auch January wird in Form von Rückblenden besser beleuchtet – man kann sie und ihre Ängste, Sorgen und Probleme sehr gut nachvollziehen, und versteht, was sie zu ihren Handlungen und Entscheidungen gebracht hat.

Stilistisch legt Caleb Roehrig ein solides, gut geschriebenes Debüt vor. Sein Schreibstil wirkt authentisch, ist nah an der Welt eines fünfzehnjährigen Teenagers und gut nachvollziehbar. Man ist stets nah bei Flynn, da aus seiner (Ich-)Perspektive geschrieben wird und man alles durch seine Augen wahrnimmt. Caleb Roehrig hat ein Händchen für Beschreibungen – gerade Flynns Gefühle sind gut nachvollziehbar und überzeugend in Szene gesetzt.

Fazit:
„Niemand wird sie finden“ ist ein spannender, gut geschriebener Jugendthriller, der durch authentische Charaktere und einen flüssigen Schreibstil besticht. Flynn ist ein sympathischer Held, der einem ans Herz wächst und im Laufe der schrecklichen Ereignisse erwachsen wird. Das Thema Homosexualität und Coming-Out nimmt einen gewissen Anteil der Geschichte ein, ohne von der Haupthandlung, der Suche nach January und der Jagd nach dem vermeintlichen Täter abzulenken. Wer Jugendthriller mag und keine Probleme mit den teils recht offensichtlichen Handlungselementen hat, sollte auf jeden Fall einen Blick riskieren.

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