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Play to Live - Gefangen im Perma-Effekt Roman

Play to Live-Serie (1)

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Paperback, Broschur ISBN: 978-3-453-31907-3

Erschienen:  12.03.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Russland in der nahen Zukunft. Die Spieleindustrie hat immer neue Möglichkeiten erschaffen, sich mit allen Sinnen der virtuellen Realität hinzugeben. Doch für Max, einen jungen Mann in Moskau, heißt Wirklichkeit auf einmal: Krebs, im Endstadium. Ein Schicksal, auf das Max so gar keine Lust hat. Und so klinkt er sich in das Online-Rollenspiel AlterWorld ein, um dort mittels des Perma-Effekts weiterzuleben. Für immer gefangen in einer digitalen Parallelwelt - denn wer seine Ewigkeit hier verbringen will, muss sich hochleveln und Verbündete finden ... Das Abenteuer beginnt!

ÜBERSICHT ZU VON DMITRY RUS

Play to Live-Serie

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Dmitry Rus (Autor)

Dmitry Rus ist ein junger russischer Autor, dessen Romane den russischen Buchmarkt in Windeseile eroberten, und mit ihnen ein neues literarisches Genre begründete: »LitRPG« – ein Mix aus Science Fiction, Fantasy und Online Rollenspielen. Das erste Buch seiner Romanreihe PLAY TO LIVE machte ihn über Nacht zum Bestseller-Autor.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Christiansen & Plischke
Originaltitel: AlterWorld - Play to Live Book 1
Originalverlag: Amazon Digital Services

Paperback, Broschur, 448 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-31907-3

€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  12.03.2018

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Ein genialer Auftakt der Play to Live Serie

Von: Magische Momente Datum: 16.10.2018

https://magischemomentefuermich.de

Als ich dieses Buch gesehen habe, wusste ich, dass ich es lesen muss.
Die Idee klang für mich sehr außergewöhnlich und innovativ.

Angefangen beim Schreibstil des Autors, der einfach unglaublich fesselnd ist und das reinste Kopfkino hervorruft.
Max lebt im Jahre 203X, also in naher Zukunft.
Er ist Anfang 30 und hat keinen Monat mehr zu leben. Er sucht verzweifelt nach einem Ausweg.
Die Möglichkeit des Einfrierens fällt flach, da es für ihn unbezahlbar ist. Dann bekommt er eine weitere Möglichkeit: Ein Onlinespiel. Er loggt sich in das Fantasy-Rollenspiel “AlterWorld” ein, um für immer weiterzuleben.
So weit, so gut – und ich war mächtig gespannt, wie sich das Ganze tatsächlich entwickeln würde.
Für Nicht-Gamer könnte das Ganze vielleicht nicht unbedingt das Richtige sein. Doch auch für diese findet sich auf den letzten Seiten ein Glossar, das eine kleine Hilfe darstellt.

Mich konnte die Geschichte sofort fesseln und in den Bann ziehen.
Man erfährt hierbei Max’ Perspektive, was ihn viel greifbarer macht.
Die Welt, in die er eintaucht, ist ziemlich komplex und voller Höhen und Tiefen.
Der Zufall und das Glück kommen ihm allzu häufig zu Hilfe. Immer ist es auch nicht nachvollziehbar, was mir die Spannung an diesem Abenteuer allerdings überhaupt nicht genommen hat.
AlterWorld ist völlig anders als die Realität. Es ist, als würde man sich abkapseln und eine völlig neue Ebene erreichen.
Fraglich, inwiefern man da noch man selbst bleibt.
Es gab Szenen, da hab ich herrlich geschmunzelt, an anderer Stelle war ich wieder unglaublich gefesselt, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Die ganze Zeit über ist man sich bewusst, dass es sich hierbei um ein Spiel handelt.
Max muß gegen allerlei Kreaturen antreten und dies äußert sich sehr actionreich.
Auch die Zwischenmenschlichkeit wird dabei nicht außen vor gelassen, was mir sehr gut gefallen hat. Das bringt die Emotionen ordentlich auf Trab und macht es nicht ganz so plastisch.
Man bangt und zittert ununterbrochen mit, was das reinste Gefühlschaos auslöst.

Die Handlung gestaltete sich als sehr abwechslungsreich und unglaublich spannend und dann war es – puff – auch schon vorbei.
Dabei ist es keinesfalls irgendwie vorhersehbar, weil man nie weiß, was als nächstes geschieht.
Die Entwicklung von Max und dem Gesamtpaket ist mehr als gut spürbar.
Je mehr man liest, desto besser konnte man sich auch in alles hineinversetzen und selbst ein Teil des großen Ganzen werden.
Einfach ein absolut geniales Abenteuer, das die ein oder andere Überraschung parat hält.
Nun muss ich unbedingt weiterlesen.
Denn nicht nur die Idee hat mich unglaublich begeistert und in Atem gehalten – eine Idee, die mich einfach unglaublich fasziniert und sehr viele Ausbaumöglichkeiten bietet. Das ist auch sehr gut, da es sich hier um einen Reihenauftakt handelt.
Für mich ein regelrechtes Highlight.
Ich bin gespannt, ob Band 2 mich genauso flashen wird, wie es dieser vermochte zu tun.

Fazit:
Play to Live hat mich von der Grundidee schon total begeistert und fasziniert.
Doch kann die Umsetzung dem standhalten?
Absolut!
Ich bin regelrecht geflasht, begeistert und weiß gar nicht, was ich sagen soll.
Max und AlterWorld haben mich regelrecht in den Bann geschlagen und nicht mehr losgelassen.
Eine Story, die unendlich viele Möglichkeiten bietet und mich regelrecht um den Verstand gebracht hat.
Ich kann es kaum erwarten, mit Band 2 zu beginnen.

Überraschend gut

Von: Gwees Bücherwelt Datum: 22.05.2018

gweesbuecherwelt.blogspot.de

Heutzutage werden Computerspiele in den verschiedensten Medien thematisiert. Während es mit „Sword Art Online“ einen Anime dazu gibt, befassen sich auch die Romane „Erebos“ und in Grundzügen auch das aktuell – zurecht – so populäre „Ready Player One“ damit, um nur einige zu nennen. Gerade durch die Virtuelle Realität wird die Thematik immer interessanter, gerade natürlich für Gamer. Ich selbst liebe Computerspiele auch und bisher hat das Thema immer eine große Faszination auf mich ausgeübt. Konnte der Auftakt zu „Play to live“ mich also begeistern oder ist die Geschichte nur Schall und Rauch?

Der Einstieg war für mich persönlich etwas irritierend, aber da der Roman schnell in Fahrt kommt, ist das nicht so schlimm. Sobald es um AlterWorld geht, hat das Buch mich völlig vereinnahmt. Es geht um Max, der einen Tumor hat und sein Leben fortführen will, indem er den sogenannten Perma-Effekt in einem Spiel auslöst: Dadurch lebt er in dem Spiel weiter, während sein Körper in der echten Welt stirbt. Gerade die Spielszenerie hat der Autor dabei fabelhaft inszeniert. Für diejenigen, die sich mit den Begriffen nicht auskennen, gibt es hinten ein Glossar, sodass es trotzdem kein Problem ist, der Handlung zu folgen, in die man schnell eintaucht. Zugegeben hätte ich mir ein paar mehr Fehlschläge und Hindernisse für Max gewünscht, aber alles in Allem war das Buch doch durchweg spannend und er macht es sich als MMORPG-Spieler auch nicht unbedingt einfach, was die ganze Handlung nochmal ein bisschen kniffliger macht. Die Handlung ist nicht offensichtlich, was ich besonders erfrischend fand. Immer wieder habe ich zwar gegrübelt, wie es weitergehen könnte, aber der Plot überrascht. Trotzdem bleibt das Hauptziel des Romans lange in der Luft hängen. Thematisch muss ich zugeben, dass es auch ein paar Handlungsaspekte gab, die mir etwas missfallen haben, aber zu dem Bild passen, dass der Autor zeichnen will. Die beiden Knackpunkte waren dabei für mich Frauen und Zigaretten. Die Frauenfiguren – wenn man überhaupt im Plural von ihnen sprechen möchte, da es so wenige sind – wurden leider sehr knapp und – ich sag es nicht gern – sexistisch gezeichnet. Die wichtigste Frau des Romans sind Max‘ Freundin, die nicht mehr als ein Betthupferl ist. Der zweite Knackpunkt war für mich der Plot um die Zigaretten, der die bis dahin wirklich gute Geschichte ein wenig abgeschwächt hat, da er sich ewig hinzog und ehrlich gesagt auch ein bisschen langweilig war. Dafür war alles, was Max beim Leveln erlebt hat, umso interessanter.

Max selbst ist eigentlich durchaus ein sehr sympathischer Kerl. Am Anfang muss man sich erst einmal mit seiner Art zurechtfinden, aber das geht schnell. Er ist auch nicht unbedingt wie der typische gutherzige Protagonist, sondern hat auch mal fragwürdige Meinungen und seine Moral lässt auch zu wünschen übrig. Und nicht nur seine. Ein ganzer Handlungsaspekt dreht sich um eine moralisch mehr als bedenkliche Sache. Neben Max mochte ich vor allem die Charaktere Käfer, Eric und Dan, was nicht von ungefähr kommt, da die drei auch sehr dominant auftreten. Sie alle haben eine halbwegs ausgegorene Hintergrundgeschichte bekommen und wirken authentisch. Taali – nun ja, ich habe es ja bereits gesagt. Sie ist die typische Jungfrau in Nöten und nicht viel mehr. Ich rechne es dem Autor zwar hoch an, dass er es geschafft hat, eine Anspielung an den „Erec“ von Hartmann von Aue einzubauen, aber ich hoffe wirklich, dass in der Fortsetzung wichtigere Frauenfiguren auftreten. Trotzdem kann man als Leser damit leben, da der Fokus auf Max liegt. Genaugenommen hat zum Beispiel Käfer sogar eine geringere Rolle eingenommen. Die beste Figur des Romans war aber definitiv der kuschelige Plüschbär Humungus, der als Max‘ beschworene Kreatur fungiert.

Rus‘ Schreibstil ist recht flüssig und eher schnörkellos. Er neigt nicht zu ausschweifenden Beschreibungen und geht die ganze Geschichte sehr nüchtern an. Oft bekommt der Leser auch den aktuellen Status des Charakters zu lesen, manchmal war das auch etwas überflüssig, aber meistens passt es ganz gut. Ich hatte auch keinerlei Probleme mit den ganzen Fachbegriffen, muss aber eben auch sagen, dass ich mit den meisten bereits vertraut war. Wenn man sich mit MMORPGs auskennt, fällt es einem auch nicht schwer, sich das Interface oder generell AlterWorld vorzustellen. Ich selbst hatte dabei meistens eine Kreuzung aus „World of Warcraft“ und „Sword Art Online“ im Kopf.

Trotz einiger Kritikpunkte hat der Roman es geschafft, mich zu fesseln. Es macht richtig Spaß, Max und sein angehendes Leben in der AlterWorld zu verfolgen und obwohl die Handlung an einigen Stellen durchschaubar wirkt, kommt dann doch alles anders als man denkt. Gerade auch das Ende verspricht eine Fortsetzung, die es in sich hat. Ich bin schon sehr gespannt darauf. Der erste Band der Reihe setzt auf jeden Fall hohe Maßstäbe.

Fazit:
„Play to live – Gefangen im Perma-Effekt“ ist ein wirklich positiv überraschender Roman. Die Handlung reißt mit, Max ist ein charmanter Protagonist und der Schreibstil liest sich flüssig. Lediglich die Stigmatisierung von Frauen und die Moraleinstellung der Charaktere ist dabei bedenklich, aber wenn man darüber hinwegsehen kann, ist der Roman ein gefundener Schatz.

Inhalt: 5/5
Charaktere: 4/5
Lesespaß: 5/5
Schreibstil: 4/5

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