Portugiesisches Blut

Roman
Ein Lissabon-Krimi

(5)
Paperback
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Der ehemalige Ermittler Henrik Falkner hat sich unter der Sonne Portugals ein neues Leben aufgebaut. In der Altstadt Lissabons betreibt er ein Antiquariat, in dem sein Onkel Martin exotische Exponate angesammelt hat, von denen so manche auf vergangene Verbrechen hinweisen. Als die Brasilianerin Paula Cardenas Henrik einen Brief zeigt, nimmt ein neuer Fall seinen Anfang. Paulas Mutter fiel einst einem Verbrechen zum Opfer, die Spur führt zu dem legendären Schamanen Don Alfredo. Doch dann verschwindet auch Paula spurlos. Mit der temperamentvollen Polizistin Helena begibt Henrik sich auf die Suche und gerät in ein Netzt aus Rache, Korruption und Familienbande ...


ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 384 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-43922-1
Erschienen am  08. April 2019
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Dieses Buch spielt in: Lissabon, Portugal

Leserstimmen

Netter Krimi-Schmöker mit Lokalkolorit

Von: Qultur-HH

29.04.2020

Eigentlich versucht der ehemalige Polizist Henrik Falkner das Rätsel um das Vermächtnis seines verstorbenen Onkels zu lösen. Doch statt einer neuen Kachel aus einem Azulejo taucht eine junge Brasilianerin bei ihm auf, die ihre vor Jahrzehnten in Lissabon verschollene Mutter sucht. Deren letzte Spur führt zu einem schamanischen Seminar in den Bergen – und zu Herniks Onkel. Bei seinen Ermittlungen tritt Henrik mächtigen Leuten auf die Füße. Was hat der ehemalige Oberstaatsanwalt zu verbergen? Warum schlägt sich seine Ex-Freundin Helena auf die Seite des Anwalts? Und wem in seinem Umfeld kann er überhaupt noch trauen? Luis Sellano (ein Pseudonym eines deutschen Autors) schickt seinen Ermittler in seinem vierten Lissabon-Krimi „Portugiesisches Blut“ auf eine verwirrende Jagd nach Tätern, die vor Jahren Verbrechen begangen haben. Lokalkolorit verwebt er mit Krimispannung. Da allen Büchern der Reihe ein großer Fall zu Grunde liegt, werden viele Verstrickungen und Personen nur angedeutet. Trotzdem kann man auch ohne die anderen Bände zu kennen, mühelos in die Handlung einsteigen. Ein netter Schmöker, der auf den nächsten Band hoffen lässt.

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Für alle Fans der Reihe ein unbedingtes Muss!

Von: sommerlese

27.06.2019

Die Lissabon-Krimireihe von Luis Sellano hat Zuwachs bekommen, der vierte Band heißt "Portugiesisches Blut" und erscheint im Heyne Verlag. Expolizist Henrik Falkner hat in Lissabons Altstadt das Antiquariat seines verstorbenen Onkels Martin übernommen und sich inzwischen gut eingelebt. Immer wieder führen die Exponate seines Onkels zu Spuren, die mit vergangenen Verbrechen zusammenhängen. Die Brasilianerin Paula Cardenas sucht Henrik auf und zeigt ihm einen Brief, der an Martin gerichtet war. Ihre Mutter fiel einem Verbrechen zum Opfer, die Spur führt zu dem legendären Schamanen Don Alfredo. Kurz darauf verschwindet auch Paula spurlos. Gemeinsam mit der Polizistin Helena geht Henrik den Spuren nach und entdeckt eine Verknüfung von Korruption, Rache und Familienbande. Jeden Sommer wüten in Portugal Waldbrände, die Hitze liegt über der Stadt Lissabon und Henrik Falkner flüchtet sich in sein verhältnismäßig kühles Antiquariat. Nach einem Wasserschaden stehen Renovierungsarbeiten an, die eher schleppend verlaufen. Als Paula Cardenas Henrik um Hilfe bittet, ist er neugierig auf die Verbindung mit seinem Onkel und Paulas toter Mutter. Bei diesem Krimi habe ich mich auf ein Wiedersehen mit Henrik und Lissabon gefreut. Leider gibt es in diesem Band nicht sehr viele unterhaltsame Stadtszenen zu betrachten. Hier geht der Autor eher sehr sachlich zu Werke. Nachdem Henriks Freundschaft mit Helena beendet scheint, hat er durch den neuen Fall wieder Gelegenheit, sie zu sehen. Ihre Beziehung scheint aber recht unterkühlt zu sein, mal sehen, ob sich das noch ändert. Es gibt viele neue Figuren, die man erst einmal gedanklich sortieren muss und die Hauptcharaktere sind dieses Mal eher etwas undurchsichtig geraten. Gerne hätte ich auch mal Helenas Gedanken erfahren. Zum besseren Verständnis der Figuren wäre ein Personenregister toll gewesen. Diesen Band sollte man nicht unbedingt als Einzelbuch lesen, dafür sind die Hintergründe aus den Vorbänden doch als Grundlage zu empfehlen. Die Handlung ist anfangs ziemlich undurchsichtig, es dreht sich wie immer um den verstorbenen Onkel Martin, der auch nach seinem Tod noch einige Rätsel aufgibt. Insgesamt werden die Fäden des aktuellen Falls logisch miteinander verknüpft und mal wieder gerät Henrik in gefährliche Situationen. Nur zogen sich die Nachforschungen etwas in die Länge und erst am Ende konnte die Spannung wieder greifen und mich bis zum Ende fesseln. Es gibt einige gruselige Entdeckungen, dieses Mal sind Drogen mit im Spiel und wie in den Vorbüchern sorgt ein Cliffhanger für Neugier auf das nächste Buch. Sehr interessant fand ich die Einblicke in die geschichtlichen Hintergründe Portugals zu Zeiten Salazars. Wer sich damit nicht so sehr auskennt, wird hier aber keine explizite Erklärung finden, es werden einfach nur Fakten aufgeführt, die den zeitlichen Rahmen betreffen und noch Auswirkungen auf die aktuelle Handlung haben. Ich hätte dem Krimi etwas mehr Urlaubs-Atmosphäre gewünscht, ansonsten kann ich dieses Buch den Henrik-Fans empfehlen. Endlich kommt etwas mehr Licht ins Dunkel um Martin. Dieser Krimi genau die nötige Spannung, um den Leser zu fesseln, auch wenn es einige Längen gibt. Aber wie sich nach und nach das Puzzle um Onkel Martin schliesst, ist über die gesamte Reihe gesehen schon raffiniert gestrickt. Außerdem mag ich die Atmosphäre von Land und Leuten. Für alle Fans der Reihe ein unbedingtes Muss!

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Vita

Luis Sellano ist das Pseudonym eines deutschen Autors. Auch wenn Stockfisch bislang nicht als seine Leibspeise gilt, liebt Luis Sellano Pastéis de Nata und den Vinho Verde umso mehr. Schon sein erster Besuch in Lissabon entfachte seine große Liebe für die Stadt am Tejo. Luis Sellano lebt mit seiner Familie in Süddeutschland. Regelmäßig zieht es ihn auf die geliebte Iberische Halbinsel, um Land und Leute zu genießen und sich kulinarisch verwöhnen zu lassen.

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