Projekt Green Zero

Können wir klimaneutral leben? Mein konsequenter Weg zu einer ausgeglichenen Ökobilanz
Mit einem Vorwort von Eckart von Hirschhausen

Paperback
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Ist es möglich, den eigenen ökologischen Fußabdruck auf ein Minimum zu reduzieren und sogar die bisher angehäuften Klimaschulden wieder auszugleichen?

Dirk Gratzel tritt den Beweis an: Er hat fest vor, künftigen Generationen keine ökologischen Schulden zu hinterlassen.

Umweltwissenschaftler der TU Berlin haben für Gratzel die Ökobilanz seines bisherigen Lebens errechnet. Das Ergebnis: Er muss seine gesamte Lebensweise auf den Kopf stellen, um seinen Ressourcenverbrauch und die Belastung der Ökosysteme zu reduzieren: Duschen? Nur noch 45 Sekunden. Neue Kleidung? Fehlanzeige. Fliegen? Nie wieder.

Doch dabei bleibt es nicht: Gratzel möchte alle bisher verursachten Schäden wiedergutmachen und die »Grüne Null« erreichen. Dafür ergreift er erstaunliche Maßnahmen … Ein leidenschaftlicher, inspirierender Selbstversuch!

»Ein leidenschaftlicher, inspirierender Selbstversuch!«

Walden (11. September 2020)

ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 256 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-28129-5
Erschienen am  10. August 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Ein Selbstversuch: Dirk Gratzels »Projekt Green Zero«

Leserstimmen

Nachhaltigkeit als Lebensaufgabe: Wie muss man leben, ohne ökologische Spuren zu hinterlassen?

Von: fwe-blog

03.12.2020

GRATZEL, studierter Jurist und Unternehmer, zelebriert in diesem Buch Nachhaltigkeit als Ego-Trip. Als ihm schmerzhaft bewusst wird, wie ökologisch unverantwortlich seine bisherige Lebensführung war, nimmt er sich zwei Dinge vor: Er will genau erfassen, wie viel Schaden er bis heute angerichtet hat und er will bis zu seinem (prognostizierten) Lebensende diesen ökologischen Fußabdruck auslöschen (auf Zero). Er will also mit dem Gefühl abtreten, diesem Planeten mit seiner Stippvisite als deutscher Wohlstandsbürger keine Belastungen hinterlassen zu haben. Sein Buch beschreibt sehr detailliert die Umsetzung dieses Vorsatzes. Der Autor ist ein gründlicher und systematischer Mensch; diese Eigenschaften haben auch seinen beruflichen Erfolg begünstigt. Bzgl. seines Zero-Projekts führt das dazu , dass er mit einem geradezu unglaublichen Einsatz folgende Schritte angeht: - er liest sich ein profundes Fachwissen in einer ganzen Reihe von Themenbereichen an - er sucht sich kooperationsbereite Experten in Wissenschaft und bei den wichtigsten Umweltverbänden - er erhebt private Daten mit einem kaum vorstellbaren Aufwand an Mühe und Zeit - er analysiert sorgfältig die möglichen und notwendigen Veränderungsschritte und setzt sie mit einer bemerkenswerten Konsequenz und mit erheblichen Kapitaleinsatz um - er vernetzt sich auch im Bereich Industrie und öffentliche Verwaltung, besucht Kongresse und macht Öffentlichkeitsarbeit Es wird schnell deutlich: Hier wird kein Modell zum Nachahmen für Jederman/-frau vorgestellt. Was der GRATZEL tut und darstellt, hat den Charakter einer Singularität, die vorrangig ganz persönlich motiviert ist, aber darüber hinaus interessante Denkanstöße vermitteln kann. Und genau da macht die geradezu zwanghafte Konkretheit seines Vorgehens plötzlich Sinn: Weil es in allen Bereichen ans Eingemachte geht (bzgl. jeder früheren - und natürlich zukünftigen - Entscheidung bei Wohnen, Heizen, Reisen, Konsum, Ernährung, Mobilität, Kleidung, Hygiene, usw.), kann und muss ich auch jede/r angesprochen fühlen. Wir alle fällen solche Entscheidungen, jeden Tag, fast jede Stunde. Früher meist gedankenlos - ohne Bezug auf Ressourcenverbrauch, Müllproduktion und CO2-Fußabdruck - jetzt immer öfter mit ambivalenten Gefühlen, oft mit schlechtem Gewissen. Es soll nicht unerwähnt bleiben , dass GRATZEL neben dem Schwelgen in seinen ganz persönlichen Lebensverhältnissen (als Jäger muss er z.B. nicht auf Fleischprodukte verzichten) auch einen allgemeinen Informations-Service erbringt: In zahlreichen Info-Boxen gibt er kurze Zusammenfassungen zu Erkenntnissen der Öko-Forschung, nennt Anlaufstellen und gibt Tipps. Man kann dem Autor seine übertriebene Akribie vorwerfen: Nützt es der Umwelt wirklich, das bisherige Leben eines einzelnen Menschen so penibel zu durchleuchten? Ist es dem Klima nicht egal, ob der Autor nun 13.000 oder 16.000 Gegenstände besitzt? Was sein damaliges Auto vor 18 Jahren verbraucht hat? Man spürt: GRATZEL ist ein Getriebener, er kann nur so oder gar nicht; er hat was Fanatisches. Es muss ein großes Ding werden; etwas, was es so noch nie gab. Daraus schöpft er seine scheinbar unendliche Motivation. Er ist halt ein Unternehmer-Typ. Im letzten Viertel des Buches wird es dann auch für den wohlwollenden Leser etwas mühsam. GRATZEL verzettelt sich in der - wie immer detailverliebten - Darstellung seines Wiedergutmachungsprojektes. Über viele Seiten wird geschildert, in welcher Reihenfolge und mit welchen jeweiligen Verhandlungspartnern und Experten er drei Liegenschaften auf Eignung für ein Renaturierungs-Projekt prüft. Das braucht so kein Mensch, das kann man in sein persönliches Tagebuch schreiben, aber nicht in ein personalisiertes Sachbuch. Letztlich hat GRATZEL aber ein unterhaltsames und informatives Nachhaltigkeitsbuch geschrieben, das mit seiner ungewohnten Perspektive die Diskussion um die persönlichen Beiträge im Kampf um eine ökologischere Welt bereichert. Dass ihm am Ende ein wenig das Gefühl für das "rechte Maß" abhanden gekommen ist, sei ihm nachgesehen. Es geht ihm eben tatsächlich um seine Geschichte - und nicht um eine Vorlage für die Leser. Vielleicht bleibt ja bei jedem Leser ein Aspekt hängen - auch das wäre ja schon eine schöner Erfolg. Dass es grundsätzlich nicht nur auf die Anstrengung Einzelner ankommt, sondern auf politisch gesetzte Rahmenbedingungen - das weiß ja sowieso jeder potentielle Leser.

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manchmal etwas trocken

Von: Dorothea Müller

13.11.2020

Ist es möglich, den eigenen ökologischen Fußabdruck auf ein Minimum zu reduzieren und sogar die bisher angehäuften Klimaschulden wieder auszugleichen? Wegen diesem Satz im Klappentext, war ich neugierig auf das Buch. Das Vorwort ist sehr Faktenreich und gleichzeitig auf interessant und man bekommt Lust darauf, das Buch zu lesen. Das Kapitel über sein Leben / Vergangenheit fand ich recht langweilig, aber die Infoboxen dafür waren interessant und gleichzeitig auch schockierend. Das Buch ist sehr Faktenreich, durch die immer wiederkehrenden Infoboxen, doch diese finde ich sehr gelungen und habe viel dadurch gelernt und erfahren. Die Fachbegriffe hingegen waren mir an mancher Stelle zu viele und dadurch war es das schwer zu lesen. Doch hat mich die Neugierde weiterhin an das Buch gefesselt. Kann er es schaffen. Ich bin Zwiegespalten über diesem Buch, es war informativ und humorvoll und teilweise mit zu vielen Fakten und Fachbegriffen besitzt, dass man am Lesen keinen Spaß hatte. Das Buch ist informativ, aber nicht zur Unterhaltung gedacht.

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Vita

Dirk Gratzel, geboren 1968, ist promovierter Jurist, ehemaliger Topmanager und Gründer eines viel beachteten KI-Unternehmens. Er hält regelmäßig Vorträge auf nationalen und internationalen Konferenzen zu den Themen Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit. Gratzel ist der erste Mensch, der die Ökobilanz seines Lebens kennt – und sie bis zu seinem Tod ausgleichen möchte. Der Vater von fünf mittlerweile erwachsenen Kindern lebt bei Aachen und ist passionierter Jäger und Sportler.

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Eckart von Hirschhausen

Dr. Eckart von Hirschhausen (Jahrgang 1967) studierte Medizin und Wissenschaftsjournalismus in Berlin, London und Heidelberg. Seine Spezialität: medizinische Inhalte auf humorvolle Art und Weise zu vermitteln und gesundes Lachen mit nachhaltigen Botschaften zu verbinden. Seit über 20 Jahren ist er als Komiker, Autor und Moderator unterwegs.

Als Bühnenkünstler tourt er mit seinem siebten Soloprogamm »ENDLICH!« durch ganz Deutschland.

Durch Bücher wie »Die Leber wächst mit ihren Aufgaben«,»Glück kommt selten allein…« und »Wunder wirken Wunder« und aktuell »Die Bessere Hälfte. Worauf wir uns mitten im Leben freuen können« (gemeinsam mit Tobias Esch) wurde er mit über 5 Millionen Auflage einer der erfolgreichsten Sachbuch-Autoren und der wohl bekannteste Arzt Deutschland.

Seit 2018 ist er zudem Chefreporter der Zeitschrift »Hirschhausen Stern Gesund leben«.

In der ARD moderiert Eckart von Hirschhausen die Wissensshows »Frag doch mal die Maus« und »Hirschhausens Quiz des Menschen« sowie die Doku-Reihe »Hirschhausens Check-up«.

Hinter den Kulissen engagiert sich Eckart von Hirschhausen mit seiner Stiftung HUMOR HILFT HEILEN für mehr gesundes Lachen im Krankenhaus, Forschungs- und Schulprojekte. Aktuell entwickelt er eine App für mehr Resilienz in der Pflegeausbildung.

Er ist ein gefragter Redner und Impulsgeber für Kongresse und Tagungen und hat mehrere Lehraufträge für Sprache der Medizin. Als Botschafter und Beirat ist er für die »Deutsche Krebshilfe«, die »DFL Stiftung« (vorher Bundesligastifung), »Stiftung Deutsche Depressionshilfe«, die Mehrgenerationenhäuser und »Phineo« tätig. Als Schirmherr von »Klasse 2000«, dem Schulprogramm gegen Tabakabhängigkeit »Be smart Don't start« und mit dem »Nationalen Aktionsplan Gesundheitskompetenz« bringt Eckart von Hirschhausen schon lange gesunde Ideen in den Bildungsbereich.

Weil die größte Gesundheitsgefahr in diesem Jahrhundert darin besteht , weite Teile der Erde für Mensch und Tier zu zerstören, zu überhitzen und auf Dauer unbewohnbar zu machen, engagiert er sich seit dem Hitzesommer 2018 für eine medizinisch und wissenschaftlich fundierte Klimapolitik. Eckart von Hirschhausen ist Mitglied von »Scientists for Future« und Unterstützer der »Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit« (KLUG). 2020 hat er die Stiftung »Gesunde Erde – Gesunde Menschen« gegründet, um die wissenschaftlichen Grundlagen und den engen Zusammenhang von Klimaschutz und Gesundheitsschutz zu erforschen, das öffentliche Bewusstsein hierfür zu schärfen, fachübergreifende Kooperationen zur Verbesserung von Klima- und Gesundheitsschutz zu gestalten und aktiv zur Lösung der Probleme beizutragen.

Mehr über Eckart von Hirschhausen erfahren Sie unter: www.hirschhausen.com und www.humorhilftheilen.de

Pressestimmen

»Konsequenter Report mit Anregungen für den eigenen Alltag.«

Landidee Natürlich Leben (21. Oktober 2020)