Prophet der sechs Provinzen

Roman

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Ein alter Feind, ein neues Bündnis – doch niemand vertraut dem anderen.

Fitz Weitseher hat Prinz Pflichtgetreu befreit und ist mit ihm nach Bocksburg zurückgekehrt. Nun steht der Heirat des Prinzen mit Prinzessin Elliania von den Roten Korsaren scheinbar nichts mehr im Weg. Doch die Anspannung im Volk der Sechs Provinzen und der Widerstand der Adligen wächst stetig, und selbst Bocksburg ist nicht mehr sicher. Widerstrebend willigt Fitz ein, den Prinzen zu beschützen und ihn in der Gabe zu unterrichten. Da trifft er auf einen Anwender dieser magischen Fähigkeit, der sie weit effektiver als er selbst einzusetzen vermag; von dem niemand wusste – und der Haus Weitseher zu Grunde richten könnte …



Dieses Buch ist bereits unter dem Titel »Der goldene Narr« im Bastei-Lübbe Verlag erschienen.

»Es ist der fabelhafter Schreibstil, der die Leser in den Bann zieht […]. Was bleibt mehr als eine Leseempfehlung, wenn nicht gar ein Lesebefehl?«

Bücherserien Online (09. November 2018)

Aus dem Amerikanischen von Eva Bauche-Eppers
Originaltitel: Golden Fool (Tawny Man 2)
Originalverlag: Spectra, New York 2002
Paperback, Klappenbroschur, 896 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-3204-8
Erschienen am  15. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Das Erbe der Weitseher

Leserstimmen

Eine tolle Fortsetzung!!

Von: sk

19.11.2018

Klappentext: Ein alter Feind, ein neues Bündnis – doch niemand vertraut dem anderen. Fitz Weitseher hat Prinz Pflichtgetreu befreit und ist mit ihm nach Bocksburg zurückgekehrt. Nun steht der Heirat des Prinzen mit Prinzessin Elliania von den Roten Korsaren scheinbar nichts mehr im Weg. Doch die Anspannung im Volk der Sechs Provinzen und der Widerstand der Adligen wächst stetig, und selbst Bocksburg ist nicht mehr sicher. Widerstrebend willigt Fitz ein, den Prinzen zu beschützen und ihn in der Gabe zu unterrichten. Da trifft er auf einen Anwender dieser magischen Fähigkeit, der sie weit effektiver als er selbst einzusetzen vermag; von dem niemand wusste – und der Haus Weitseher zu Grunde richten könnte … Dieses Buch ist bereits unter dem Titel »Der goldene Narr« im Bastei-Lübbe Verlag erschienen. Meine Bewertung: Zum Cover: Das Cover gefällt mir wirklich wirklich sehr und es wirkt einfach ein wenig magisch. Außerdem finde ich es auf den ersten Blick ziemlich interessant, da es nicht voller Details gestaltet worden ist. Die Schriftart des Buchtitels erinnert mich ans Mittelalter, aber vor allem zeigt es, dass sich diese Trilogie optisch an die erste "Die Chronik der Weitseher"-Trilogie anpasst hat, aber auch an den ersten Teil dieser neuen Trilogie von Hobbs. Der Hintergrund wirkt wie eine Eisscholle, wobei man sicherlich als Betrachter einen goldenen Baum zunächst erkennt. Zum Inhalt: Im Mittelpunkt dieser Trilogie steht nach wie vor Fitz Chivalric, königlicher Bastard und Assassine. Der zweite Teil knüpft mehr oder weniger nahtlos an den ersten Band “Diener der alten Macht an“, so dass der Leser wieder direkt in die Geschichte eintaucht. Die Handlung ist immer noch sehr fesselnd, interessant und faszinierend und eigentlich wie gemacht für alle Game of Thrones-Fans! Die Handlung ist komplex und voller Wendungen. Auch in diesem zweiten Band der Reihe gibt es wiedermals Intrigen, Lügerei, echte Gefühle, übernatürliche aber dezent gehaltene Elemente und super ausgestaltete Charaktere. Doch dieser Band zeichnet sich darin aus, dass die Beziehungen von Fitz zu den anderen Protagonisten spitzen sich in diesem zweiten Band fulminant zu. Zum Schreibstil: Der Schreibstil von der Autorin Robin Hobb ist bildgewaltig, emotional und einfach nur großartig! Sie fesselt einen mit der detailreichen Beschreibung der Umgebung, den Charakteren und der Situationen. Die Erzählung bettet sich in den Gesamtkontext ein, dass meiner Meinung nach Kenntnisse aus der ersten Trilogie zwingend erforderlich sind, um dem Geschehen in dieser Fortsetzung folgen zu können. Dennoch ist wirklich außerordentlich beachtlich, wie Robin Hobb ihre Erzählung im zweiten Band von “Das Erbe der Weitseher” weiter steigern kann. Wie in den anderen Bändern wird die Geschichte aus der ich-Perspektive von Fitz erzählt, dabei bedient sich Hobb eines Stilmittels, dass das Buch sich tatsächlich wie eine von Fitz niedergeschriebene Chronik liest. In dieser Fortsetzung trifft man auf Charaktere aus den vorherigen Bändern, aber auch auf neue Hauptcharaktere, die die Geschichte weiterhin sehr interessant machen. Was mir auch aufgefallen ist, ist das schöne Innenband, welches eine Karte der Sechs Provinzen zeigt. Dieser Band ist in Prolog, 27. Kapitel, sowie einem Epilog unterteilt. Mein Fazit: Die Faszination der Geschichte nimmt immer und immer mehr zu! Es ist wirklich außerordentlich beachtlich, wie Robin Hobb ihre Erzählung im zweiten Band von “Das Erbe der Weitseher” weiter steigern kann.Dementsprechend gebe ich dieser tollen Fortsetzung 5 von 5 Sterne und spreche eine klare Leseempfehlung aus! Danke an das Bloggerportal und dem Penhaligon - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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Prophet der sechs Provinzen von Robin Hobb

Von: Bücherserien.de

09.11.2018

Der Fantasyroman „Prophet der sechs Provinzen“ von Robin Hobb ist der zweite Band der 2. Weitseher-Chroniken. Zum Verständnis sollte vorher unbedingt der erste Band der 2. Chroniken, „Diener der alten Macht“, gelesen werden. Am besten ist es aber, die Reihe von Anfang an zu lesen. Um was geht es in „Prophet der sechs Provinzen“? Nachdem Fitz dank der Magie der Weitseher Prinz Pflichtgetreu finden und retten konnte, soll bald dessen Verlobung mit der Fernholmerin Prinzessin Elliania stattfinden. Das Bündnis könnte den brüchigen Frieden sichern, aber nicht jeder ist damit einverstanden. Fitz ist in turbulenten Zeiten nach Bocksburg zurückgekehrt. Seine drängendste Aufgabe: Prinz Pflichtgetreu den Gebrauch der Gabe zu lehren. Eine schwierige Aufgabe für Fitz, der selbst nur mangelhaft ausgebildet wurde – dass er dies nun bei seinem Prinzen tun muss, weckt alte und unangenehme Erinnerungen. Seine Anspannung führt beinahe zum Zerwürfnis mit seinem alten Freund, dem Narren … „Prophet der sechs Provinzen“ ist der zweite Band der Reihe „Das Erbe der Weitseher“. Alle Bände der Reihe sind bereits vor Jahren unter anderen Titeln veröffentlicht worden und wurden im Zuge des Erfolgs von Reihen wie „Game of Thrones“ mit angepasster Covergestaltung neu aufgelegt. Das ist ein Glück für Fantasy-Fans, die diese Kleinode des Genres bisher noch nicht kannten – und die vor allem Wert legen auf Charakterbildung. Denn darauf konzentriert sich Robin Hobb in diesem Roman. Tempo und Action müssen in diesem Band etwas zurückstehen, doch in der Entwicklung ihrer Figuren liegt die große Stärke der Autorin, und die spielt sie in diesem Roman erneut so unglaublich gekonnt aus. Erneut muss sich Fitz mit den politischen Intrigen und Ränkespielen der Bocksburg herumschlagen. Mittlerweile ein gereifter Mann, wird er doch immer wieder an seine schreckliche Vergangenheit erinnert – zumal durch Prinz Pflichtgetreu, der nicht nur, irgendwie, sein Sohn ist, sondern auch Träger der „Alten Macht“, eine Form der Magie, die in den sechs Provinzen als verabscheuungswürdig betrachtet wird. Beide Tatsachen machen Fitz Probleme. Denn er selbst hat nie gelernt, was es bedeutet einen Vater zu haben – geschweige denn, einer zu sein. Und der Gabenmeister des jungen Mannes zu sein bringt enorme Verantwortung mit sich, erinnert Fitz aber auch daran, wie sehr seine eigenen Kräfte früher missbraucht wurden. Dann ist da noch der Konflikt mit dem Narren, der ihn nach Fitz Ansicht in eine Richtung drängen will, obwohl er es besser wissen müsste: All das belastet Fitz. Einmal mehr stehen sein psychisches und auch physisches Wohlergehen auf dem Prüfstand. Deutlicher als im ersten Band, „Diener der alten Macht“, knüpft Robin Hobb hier an die von ihr erdachte Welt an, beispielsweise mit Querverweisen auf ihre „Zauberschiffe“-Reihe, die zeitgleich, aber mit anderen Figuren in der gleichen Welt spielt. Wer nach dem ersten Band nicht Lust bekam, auch die ersten Chroniken um Fitz zu lesen, sollte das spätestens jetzt nachholen. Zwar ist „Das Erbe der Weitseher“ auch ohne diese Vorkenntnisse lesbar, das Vergnügen ist mit dem entsprechenden Hintergrundwissen aber umso größer. Die Rückblicke in Fitz‘ Vergangenheit ergeben so noch einmal eine ganz neue Perspektive – und veranlassen den einen oder anderen vielleicht, noch einmal in den vorherigen Bänden zu blättern. Zugegeben ist „Prophet der sechs Provinzen“ bei all dem Fokus auf Konflikte und Seelenleben der Figuren kein Roman, der die Reihe in ihrer grundsätzlichen Geschichte großartig vorantreibt. Robin Hobb war jedoch nie die Action-Schriftstellerin. Es ist ihr fabelhafter Schreibstil, der die Leser förmlich in den Bann zieht; das spannende Magiesystem, die Verbindung mit den Tieren durch die „Alte Macht“ und eben die großartige Darstellung ihrer Protagonisten: All das macht einen Roman wie „Prophet der sechs Provinzen“ zu einem Pageturner der besonderen Art. Mein Fazit: Was bleibt mir mehr als eine Leseempfehlung, wenn nicht gar ein Lesebefehl? Nicht nur für diesen Band, sondern für die ganze Reihe – für Robin Hobb im Allgemeinen. Für Fantasy der etwas anderen Art, mit intelligenten Geschichten, nachklingenden Charakteren und einem Sog, dem sich wohl kaum ein Fantasy-Fan entziehen kann.

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Vita

Robin Hobb wurde in Kalifornien geboren, zog jedoch mit neun Jahren nach Alaska. Nach ihrer Hochzeit zog sie mit ihrem Mann nach Kodiak, einer kleinen Insel an der Küste Alaskas. Im selben Jahr veröffentlichte sie ihre erste Kurzgeschichte. Seither war sie mit ihren Storys an zahlreichen preisgekrönten Anthologien beteiligt. Mit »Die Gabe der Könige«, dem Auftakt ihrer Serie um Fitz Chivalric Weitseher, gelang ihr der Durchbruch auf dem internationalen Fantasy-Markt. Ihre Bücher wurden seither millionenfach verkauft und sind Dauergäste auf der New-York-Times-Bestsellerliste. Robin Hobb hat vier Kinder und lebt heute in Tacoma, Washington.

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