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Regretting Motherhood Wenn Mütter bereuen

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-8135-0719-5

Erschienen: 04.02.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Darf man es bereuen, Mutter zu sein? Ein Tabubruch

"Regretting Motherhood" thematisiert, was bisher kaum ausgesprochen wird: Dass viele Frauen in der Mutterschaft nicht die "vorgeschriebene" Erfüllung finden. Dass sie ihre Kinder lieben und trotzdem nicht Mutter sein wollen. Ih ihrem bahnbrechenden Buch analysiert die engagierte Soziologin Orna Donath die Dimension des Tabus und lässt Mütter selbst von ihren Erfahrungen berichten.

"Donath (...) deckt so die wahre Dimension dieses gesellschaftlichen Tabus auf."

Weser Kurier am Sonntag (07.02.2016)

Orna Donath (Autorin)

Orna Donath, geboren 1976, erforscht als Soziologin an der Ben-Gurion-Universität des Negev in Be‘er Sheva gesellschaftliche Erwartungen, die an Frauen, Mütter wie Nichtmütter, gestellt werden. Nach der Studie "Making a Choice" über jüdische Frauen in Israel, die sich gegen Kinder entscheiden (2011), ist "Regretting Motherhood" ihre erste internationale Buchveröffentlichung. Über ihre wissenschaftliche Arbeit hinaus engagiert sie sich ehrenamtlich für das Hasharon’s Rape Crisis Center in Raanana.


Karlheinz Dürr (Übersetzer)

Dr. Karlheinz Dürr wurde 1947 in Lörrach/Baden geboren. Er ist Leiter des Fachreferats "Europa" bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Nebenberuflich ist er in der politischen Erwachsenenbildung tätig. Als Deutschland-Koordinator des Europarats für Demokratie-Lernen ist er häufig in anderen europäischen Ländern unterwegs. Darüber hinaus hat er bislang über 60 Bücher aus dem Englischen bzw. Amerikanischen übersetzt und schreibt Kurzgeschichten für Kinder und Jugendliche. Er hat 3 Töchter und lebt mit seiner Familie in der Nähe von Tübingen.

"Donath (...) deckt so die wahre Dimension dieses gesellschaftlichen Tabus auf."

Weser Kurier am Sonntag (07.02.2016)

"Ein interessantes und spannendes Buch (...). Eines, das einen selten unberührt lässt."

Deutschlandradio Kultur, "Lesart", Kim Kindermann (08.03.2016)

"Donath hat mit ihrer Studie und ihrem Buch etwas öffentlich gemacht, das bislang dem Gespräch unter Freundinnen vorbehalten war oder in Therapien erörtert wurde."

DER SPIEGEL, Claudia Voigt (06.02.2016)

"Donath möchte Frauen Mut machen, auch offen über negative Gefühle zu sprechen, die mit der Mutterschaft verbunden sein können."

Der Tagesspiegel, Tanja Dückers (18.03.2016)

"Ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Und das die konservativen Vorgaben der Gesellschaft heftig kritisiert."

Ruhr Nachrichten, Stefanie Platthaus (18.04.2016)

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Aus dem Englischen von Karlheinz Dürr, Elsbeth Ranke
Originaltitel: Regretting Motherhood

Paperback, Klappenbroschur, 272 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-8135-0719-5

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Knaus

Erschienen: 04.02.2016

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Regretting Motherhood

Von: Miss.mesmerized Datum: 26.07.2016

miss-mesmerized.blogspot.de/

Ein Buch, das beim Erscheinen in Israel einen Aufschrei ausgelöst hat, der sich gleich über die ganze Welt zog: wie können Mütter es wagen offen zuzugeben, dass sie ihre Mutterschaft bereuen? Die Autorin ist dieser Frage wissenschaftlich – sie ist Soziologin – nachgegangen und hat in zahlreichen Gesprächen mit unterschiedlichen Frauen diesem Phänomen nachgespürt. Dabei handelt es sich keineswegs nur um Frauen, die Kinder in besonders problematischen Lebensphasen haben, sondern sehr verschiedene Frauen, manche mit einem Kind, andere mit mehreren Kinder, manche sind Säuglinge, andere haben bereits eigene Familien gegründet.


Nicht nur das mediale Interesse, sondern das Thema an sich hat mich zu diesem Buch geführt, vor allem, weil wie befürchtet die Berichterstattung deutlich verkürzt den Inhalt wiedergegeben hat. Es geht nicht um Frauen, die ihre Kinder hassen, ganz im Gegenteil, fast alle lieben sie und würden alles für sie tun, was sie bereuen ist die Mutterschaft als solchen und hier wird auch sehr scharf getrennt. Interessant vor allem die Gründe, wie es überhaupt zur Schwangerschaft kam, in einem dermaßen extrem pronatalen Land wie Israel ist der Druck immens größer als in Ländern mit tendenzieller Wahlfreiheit wie Deutschland. Es geht auch nicht um hedonistische Frauen, denen nur an Freizeitgestaltung läge, nein, ihre Argumente sind rational und sehr gut nachvollziehbar. Den Kindern geben sie nicht die Schuld daran, dass ihr Leben nicht so verlaufen ist, wie sie es sich erträumt hatten, sondern der Gesellschaft und den Umständen, die dies verhinderte. Ein sehr sachliches Buch bei einer hochemotionalen Thematik.

Wichtiges Thema das nicht verschwiegen werden darf!

Von: Justine Wynne Gacy Datum: 18.05.2016

justinewynnegacy.blogspot.de/

Mutter sein ist nicht für alle Frauen die Erfüllung ihres Lebens.
Mutter sein hat Schattenseiten die man in Vorfeld schön geredet bekommt.
Mutter sein zu bereuen, ist keine Schande.

Mich konnte das Buch komplett überzeugen und hat mich mal wieder in meinen eigenen Gedanken um meine Lebensführung bestätigt. Es werden alle Aspekte der Mutterschaft aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Durch die Einfügung der Interviews aller Frauen bekommt man einen Querschnitt der Thematik auf dem Silbertablett serviert.

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