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Tatort Berlin: brisant, hart, explosiv - Kommissar de Bodts gefährlichster Fall

Eine mysteriöse Mordserie gibt Kommissar Eugen de Bodt Rätsel auf: Denn die einzige Gemeinsamkeit, die die Opfer zunächst aufweisen, ist, dass sie einer Facebook-Gruppe angehörten, die sich mit Katzen beschäftigt. Doch bald findet de Bodt ein weiteres Merkmal: Sie alle haben für Rüstungskonzerne gearbeitet. Was könnten Katzenfotos mit der Rüstungsproduktion zu tun haben? Tarnung – also Spionage? Nur, wer spioniert? Und wer ist der Auftraggeber? De Bodt geht wieder ganz eigene Wege. Er merkt schnell, dass es um Leute geht, die strategische Ziele verfolgen und vor nichts zurückschrecken, um diese zu erreichen. Dieser vierte Fall ist die bislang größte Herausforderung für den scharfsinnigen Einzelgänger.

»Ditfurths Thriller stehen für Action mit Anspruch. Seine Hauptfigur zählt zu den originellsten Protagonisten der internationalen Spannungsliteratur. Der großmäulige und anmaßende Intellektuelle und sein Team sorgen für geistreiche und provokante Plots, die ihren Lesern noch lange in Erinnerung bleiben.«

Abendzeitung (11. August 2018)

ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 480 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-10352-4
Erschienen am  13. August 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Kommissar de Bodt ermittelt

Leserstimmen

Spannend bis zur letzten Seite

Von: Sigismund von Dobschütz/Buchbesprechung aus Bad Kissingen

15.01.2019

Eine Perle deutschsprachiger Spannungsliteratur ist der Politthriller „Schattenmänner“, der vierte Band in Christian von Ditfurths (65) 2014 begonnener Reihe um den eigenwilligen Hauptkommissar Eugen de Bodt, dem Schrecken aller Vorgesetzten im Berliner Landeskriminalamt. Bei den Kollegen nicht weniger unbeliebt, aber mit ihrem Chef als Trio unschlagbar, sind seine zwei Mitarbeiter, die Kommissarin Silvia Salinger und der deutsch-türkische IT-Spezialist Ali Yussuf. Wieder einmal lösen sie einen scheinbar unlösbaren Fall höchster politischer Brisanz – auch unter gelegentlicher Missachtung der Dienstvorschrift. Es beginnt mit einem Mord in Berlin. Eigentlich Routine, wenn es sich nicht um die Geliebte eines aus Bayern stammenden Bundesinnenministers handeln würde, die zehn Jahre nach der Geburt einer Tochter nun ein zweites Kind von ihm erwartet. Dann gibt es weitere Morde in Deutschland und Frankreich, die anfangs noch als Unfälle erscheinen. Doch alle Opfer waren Mitglied einer harmlosen Facebook-Katzengruppe. Bald findet de Bodt eine weitere Gemeinsamkeit: Alle haben direkt oder indirekt in Deutschland für Krauss-Maffei-Wegmann oder in Frankreich für Nexter Systems gearbeitet, beide führende Rüstungskonzerne. Geht es also um Spionage? Wer sind die „Schattenmänner“ hinter den Morden? De Bodt und seine Mitarbeiter tappen lange im Dunkeln. Noch ominöser wird es, als plötzlich sein Bekannter Merkow in Berlin auftaucht, Agent des russischen Geheimdienstes und Putin-Vertrauter. Auch de Bodt nutzt hin und wieder seine engen Verbindungen zur Kanzlerin, hatte er ihr doch einmal das Leben gerettet. Seitdem hält sie ihre schützende Hand über den eigenwilligen Kriminalisten. Selbst wenn seine Vorgesetzten nicht umhinkommen, diesen sturen Hauptkommissar wegen Dienstvergehens oder zum eigenen Schutz zu suspendieren, ermitteln de Bodt und sein Team heimlich weiter. Das Faszinierende an Ditfurths Politthrillerreihe ist die Verbindung einer aktuellen Gemengelage aus Politik, Industrie und Wirtschaft, tagesaktueller Themen mit politischer Brisanz und einer überaus spannenden Handlung – eine gelungene Verquickung von Fakten und Fiktion. Als Leser „erlebt“ man diesen Roman, die Themen kennt man aus den Nachrichten. Ditfurths größtes Pfund ist aber sein ungewöhnliches Ermittlertrio: Der Chef Eugen de Bodt, humanistisch gebildet, ständig andere mit philosophischen Zitaten intellektuell nervend, in den Augen vieler arrogant und snobistisch, am Ende aber immer erfolgreich. Sylvia Salinger, in der Liebe hoffnungslos gescheitert, ebenso hoffnungslos in ihren Chef verknallt, eine fähige Kriminalistin. Ihre Figur der normalen, tüchtigen Polizistin ist gewissermaßen die Klammer zwischen dem humanistisch gebildeten, belesenen Chef und seinem cleveren IT-Spezialisten, dem „Türken-Ali“, vom Leben gebildet, auf Berlins Straßen groß geworden, nicht auf den Kopf gefallen, aber mit der Zappelkrankheit ADHS geschlagen, umso schlagfertiger mit dem Mund. Dieser immer ironische, sarkastische und ungemein geistreiche verbale Schlagabtausch zwischen de Bodt, Salinger und Ali Yussuf sind das Salz in dem von Christian von Ditfurth mit vielen frischen Zutaten angereicherten Krimi-Leckerbissen. Im Gegensatz zu anderen Serienschreibern ist es Ditfurth auch in seinem vierten Roman wieder meisterhaft gelungen, Spannung und Tempo unverändert beizuhalten. Seine würzige Zutatenmischung unterscheidet diese Romane um Eugen de Bodt von gängigen Fastfood-Krimis. Ich halte Ditfurths vier Krimis momentan für die besten Politthriller im deutschsprachigen Raum – hochaktuell, hochbrisant, hochspannend.

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Spannend mit einem winzigen Kritikpunkt

Von: Sarahs Bücherregal

04.11.2018

Kommissar de Bodt ist der Spezialist für scheinbar unlösbare Fälle beim LKA Berlin, gleichzeitig ist er aber auch bekannt für seine unkonventionellen Ermittlungs- methoden. Als mehrere Personen ermordet werden, deren einzige Gemeinsamkeit die Mitgliedschaft in einer Katzengruppe bei Facebook zu sein scheint, muss er mit seinem Team Yussuf und Sahlinger tief graben. Auch seine Kollegen Merkow aus Russland und Lebranc aus Frankreich tauchen in diesem Band wieder auf und sollen helfen- mal mehr und mal weniger erfolgreich. Langsam kristallisiert sich heraus, dass sie es eventuell mit einem Fall von Spionage zu tun haben – und auch die Ermittler selbst in Lebensgefahr sind. Der vierte Band rund um Kommissar de Bodt steht den bisherigen Krimis an Spannung in nichts nach, das Buch ist wieder sehr mitreißend geschrieben und wenn man einmal in den Fall abgetaucht ist, kann man gar nicht aufhören. Es ist kein schnöder, einfacher Fall, den es zu lösen gilt, im Gegenteil, das Netz scheint sich über halb Europa zu ziehen und de Bodt kommt nur zäh voran. So langsam beginnt mir dieser ruppige Kommissar auch wirklich ans Herz zu wachsen, sein Team ist und bleibt absolut sympathisch und man merkt beim Lesen schon die großartige Chemie, die zwischen den Protagonisten herrscht. So wird die Handlung vorangetrieben und lässt einem keine Ruhe. Private Probleme spielen höchstens am Rande eine Rolle, eine wohltuende Abwechslung zu vielen Krimis, in denen mehr Seiten auf Eheprobleme von Kommissaren verwendet werden als auf die Lösung des Kriminalfalls. Mein einziger Kritikpunkt ist -und daher auch ein Stern Abzug -, dass ein künstlicher Aufhänger provoziert wird, der auf die tatsächliche Affäre eines CSU-Ministers anspielt. Dieser Fall wird aber später nicht mehr wirklich thematisiert und scheint mir daher nur oberflächlich eine Rolle für den Roman zu spielen. Insgesamt wäre das Buch auch sehr gut ohne das Aufwärmen dieses Skandals ausgekommen. Dennoch hat mir auch dieser Roman rund um Kommissar Eugen de Bodt und sein sympathisches Team wieder sehr gut gefallen, er ist unglaublich spannend und wie immer sehr aktuell. Ich hoffe sehr, dass noch viele weitere Bände dieser Reihe erscheinen, denn es ist spannend, wie sich de Bodt und auch die Nebenfiguren immer weiter entwickeln, was den Spannungbogen auch über viele Romane hinweg erhält. Alles in allem ein großartiger Krimi, den ich allen Fans von politischen Krimis und Thrillern empfehlen kann.

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Vita

Christian v. Ditfurth, geboren 1953, ist Historiker und lebt als freier Autor in Berlin und in der Bretagne. Neben Sachbüchern und Thrillern wie »Der 21. Juli« und »Das Moskau-Spiel« hat er Kriminalromane um den Historiker Josef Maria Stachelmann veröffentlicht; zuletzt »Böse Schatten«. Seit 2014 ermittelt erfolgreich Eugen de Bodt - sein zweiter Fall »Zwei Sekunden« wurde mit dem Stuttgarter Krimipreis ausgezeichnet, zuletzt erschien »Giftflut«.

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Events

06. Apr. 2019

Christian v. Ditfurth bei den 10. Karlsruher Krimitagen

18:00 Uhr | Karlsruhe | Lesungen & Events
Christian v. Ditfurth
Schattenmänner

Pressestimmen

»Polit-Thriller in Formel-1-Tempo.«

Playboy (13. September 2018)

»In Tempo und Spannung steht ›Schattenmänner‹ seinen Vorgängern nicht nach.«

Sächsiche Zeitung (21. August 2018)

»Schneller, harter, aktueller Thriller.«

Hörzu (31. August 2018)

»De Bodt zählt zu den originellsten Protagonisten der internationalen Spannungsliteratur. Der großmäulige und anmaßende Intellektuelle und sein Team sorgen für geistreiche und provokante Plots, die ihren Lesern noch lange in Erinnerung bleiben.«

Landshuter Zeitung (11. August 2018)

»Ditfurth spinnt viele Handlungsfäden, denen der Leser mit Begeisterung und neuen Erkenntnissen folgt. Eine Krimi-Reihe mit Suchtfaktor.«

Ruhr Nachrichten (14. November 2018)

»Ditfurth ist es wieder meisterhaft gelungen, Spannung und Tempo unverändert beizuhalten. Momentan die besten Politthriller im deutschsprachigen Raum – hochaktuell, hochbrisant, hochspannend.«

Saale-Zeitung (09. Februar 2019)

»Ditfurth feuert seine smarten, schnellen Sätze so lässig hinaus wie seine Protagonisten die Kugeln ihrer Waffen.«

Literaturblog Günter Keil (20. August 2018)

»Ditfurths Erzählstil ist der, mit dem Thrillerkollegen wie Fitzek auf einer Erfolgswelle schwimmen. Und er überzeugt mit Sachkenntnis, weil er über Wirtschaftskriminalität ebenso fundiert schreibt wie über das Gebaren von Auftragskillern und Spionen.«

Freie Presse (30. August 2018)

»De Bodt ist exzentrisch wie eh und je, quält seine Umwelt mit seinen ewigen Zitaten aus dem Fundus der klassischen Philosophie und liefert sich mit seinen Leuten wunderbare Wortgefechte. Politische Polizeiarbeit als fröhliche Anarchie, als gelebtes Anything-Goes. Extrem unterhaltsam.«

Thomas Wörtche auf kaliber38.de (01. September 2018)

»Ditfurth hat mit Eugen de Bodt einen Ermittler kreiert, der aus der Masse der literarischen Kommissare heraussticht. Auch der vierte Teil ist wieder ein rasanter, intelligenter Thriller wie seine Vorgänger.«

NDR Info (01. Oktober 2018)

»›Schattenmänner‹ ist perfekte Spannungsliteratur. Kurze Kapitel, kurze Sätze. Gerne Ellipsen. Messerscharfe Dialoge von hohem Unterhaltungswert. Einprägsame Figuren, deren Privatleben in den Blick gerät, ohne dass es aufdringlich würde. Gelegentliche Komik. Und ein untrüglicher Sinn für Effekte.«

Joachim Feldmann auf culturmag.de (16. September 2018)

»Manche Bücher legt man erst aus der Hand, wenn man sie in einem Zug durchgelesen hat. Um dann enttäuscht zu sein, weil sie nicht noch viel dicker sind. ›Schattenmänner‹ ist so eins. Der Sog dieses im besten Sinne wahnwitzigen Plots lässt einen nicht los.«

Marga Winterfeld auf culturmag.de (16. September 2018)

»Unterhaltsam, spannend und temporeich. So muss Krimi sein.«

Eschborner Stadtmagazin (02. Oktober 2018)

»Thrillerkunst auf höchstem Niveau. Dieses Lektürehighlight bringt einen um den Schlaf. Ditfurth beweist auch mit dem vierten Band um de Bodt: Er ist ein Meister seines Fachs.«

literaturmarkt.info (10. September 2018)

»V. Ditfurth erzählt spannend wie Jo Nesbo, konstruiert raffinierte Plots wie Stig Larsson, schafft so sympathisch-kuriose Figuren wie Jussi Adler-Olsen und beweist internationale Weitsicht und Gespür für aktuelle Themen wie Arne Dahl. Unbedingt lesen!«

Mokka (30. Dezember 2018)

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